Beiträge von Beorn

    Hallo, Klaus!


    Wenn beim ersten Pilz weißer Saft beim Durchbrechen des Stieles austrat, dann vergleiche mit Mycena leucogala (Mycena galopus var. nigra).
    Pilz 2 hat eine gewisse Ähnlichkeit mit Tubaria conspersa (Flockiger Trompetenschnitzling).



    LG, Pablo.

    Hallo, Christoph!


    Blödwiese hin oder her, die Sammlung hier ist schon bemerkenswert.
    Die Saftlingswiesen hier in der Gegend sind momentan zu trocken. Immerhin gab's heute einen hübschen, schuppigen orangeroten (muss ich noch bestimmen) und Entoloma incanum.
    Ist auch nicht schlecht, aber ein paar Tage Regen wären noch besser.



    LG, pablo.

    Hallo, Gürtelfuß!


    So ein paar Korallen gibt es schon, die sich auch makroskopisch ansprechen lassen, wenn man sie etwas untersucht. Dazu ist wichtig, ob direkt auf Holz wachsend oder auf Erdboden, Farben (an verschiendenen Teilen der Fruchtkörper), Verfärbungen beim Ärgern, Verfärbungen mit Laugen (KOH 20%), Dicke der Äste, Geruch, Geschmack, dataillierte Ökologie.
    Solche Monographien gibt es für die meisten Gattungen. Und es ändert sich auch immer mal wieder was.
    Aber dran bleiben lohnt sich, und man kann ja auch Glück haben und etwas Leichteres finden. Längst nicht überall ist es so schwer, wie mit den Ramarien.



    LG, pablo.

    Hallo, Boris!


    Alles klar, mir geht es nur darum, daß du weißt, was du tust.
    Aber das muss natürlich jede/r, der selbst gesammelte Pilze isst.
    Und darum geht es mir. Es lesen ja auch leute hier mit, ohne zu schreiben. Und da soll auch kein falsches Bild entstehen.
    Man muss sich über das Risiko bewusst sein, auch bei vermeintlich einfachen Pilzen wie diesen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Dany!


    Ich denke, ohne Schnupfen wäre es dir schon aufgefallen. :evil:
    Aber warten wir ruhig die Sporenfarbe ab, die sollte weiß sein.
    Beim nächsten Fund dieser Gesellen ohne Schnupfen kannst du dich auf ein interessantes Geruchserlebnis freuen.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Das ist hier kein Basar.
    Der Pilz ist in Deutschland geschützt und nicht für den Verzehr bestimmt.
    Wenn man privat bei einem Massenvorkommen ein paar Fruchtkörper zum privaten (!) Verzehr sammelt, ist das kein Beinbruch.
    Der Handel ist in Deutschland strafbar.


    Thema geschlossen.
    Weitere Anfragen in die Richtung werden kommentarlos gelöscht.



    Gruß, Pablo.

    Hallo, Emil!


    Ich sehe da keinen Wiederspruch.
    Alleine diese Beschreibung von Frank passt doch für deinen Fund viel besser bei T. pubescens.
    Bliebe noch die Fleischkonsistenz, aber das ist natürlich eine Sache, die sich nur gut beurteilen lässt, wenn man beide Arten schon in der Hand hatte.
    T. ochracea bildet vor allem auch deutlich kräftigere, vor allem an der Ansatzstelle dickere Fruchtkörper.
    Und ist wahrscheinlich auch bei euch nicht sehr selten, sondern nur unterdokumentiert bzw. oft fehlbestimmt. ;)



    LG, pablo.

    Hallo.


    Naja, du solltest dich schon einigermaßen auskennen und dir vor allem darüber klar sein, wie du die von diversen Schleierlingen (Gattung: Cortinarius) unterscheidest. Hier gab es in letzter Zeit einige Anfragen, wo Leute Schleierlinge gesammelt hatten, die sie erstmal für Lepista nuda hielten. ;)


    Eine Verzehrfreigabe ist im Internet aber ohnehin nicht möglich.
    Aber präg dir mal ruhig den besonderen Geruch dieser Pilze ein, das ist neben der Sporenpulverfarbe ein gutes Bestimmungsmerkmal.



    LG, pablo.

    Hallo, Andre!


    Ich selbst kann damit wenig anfangen, da ich keine Sequenzierungssmöglichkeit habe. Aber mal eine Probe zu trocknen und aufzubewahren ist sicher keine schlechte Idee.
    Wenn mal jemand entsprechendes Material sucht, dann kann man die Gelegenheit wahrnehmen.



    LG, pablo.

    Hallo, Andre!


    Wenn das auf Bild 1 am nächsten an der realen Hutfarbe ist, dann ist es nicht Boletus aereus.
    Das wichtigste Kennzeichen für die Art ist eben die Hutfarbe, die in dem Alter mindestens schwarze Flecken zeigt. Fleischkonsistenz und spezifisches Gewicht kommen noch als schwächere Kennzeichen dazu, sind aber in der Beurteilung recht unsicher.



    LG, pablo.

    Hallo, Boris!


    Was ich überhaupt nicht kapiere: Du bekommst hier mehrfach die Warnung, daß es übers Netz keine Verzehrfreigaben gibt.
    Gehst darauf mit keinem Wort ein und schreibst dann, daß du die Pilze in die Pfanne gehauen hast.


    Ok, dein Bier. Wenn es halt eine Fehlbestimmung ist, oder die Pilze verdorben sind, und du darauf ein neue Leber oder dauerhaftv Dialyse brauchst, was würdest du dann schreiben?


    Nur mal rein hypothetisch.



    LG, Pablo.

    Hallo, Andre!


    Das ist genau das, was ich meine. Der Standort schließt B. subappendiculatus eigentlich aus. Aber der Gesamteindruck passt zu dem Pilz wie die Faust aufs Auge. Ich müsste jetzt nachgucken, ob es da mikroskopische Kriterien zur Unterscheidung gibt. Ansonsten wäre so ein Fund mal ein Fall zum Sequenzieren.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Um die Verwirrung perfekt zu machen: Ich halte den Pilz auf den Bildern 1 bis 3 (welches ist da eigentlich die "echte" Hutfarbe?) auch für einen Sommersteinpilz. Der kann auch mal recht dunkel gefärbt sein.
    Jedenfalls sehe ich auf keinem Bild etwas schwarzes oder olivschwarzes am Hut. :/



    LG, pablo.

    Hallo.


    Ich kann da eigentlich (!) keine Alternativen zum Anhängselröhlring erkennen.
    Die quasi nicht vorhandene Verfärbung und recht hellen Farben des Hutes wären allerdings kennzeichnend für >Boletus subappendiculatus<.
    Dann sollte der Pilz aber im bei Nadelbäumen in einem mindestens collinen Gelände gewachsen sein.
    Andererseits: Ist die Ökologie von B. subappendiculatus wirklich ausreichend dokumentiert, so daß man ein Vorkommen im planaren Bereich ausschließen kann?



    LG, pablo.

    Hallo, Ingo!


    Das habe ich mal so gemacht. :thumbup:
    Im Index jeweils den Link ausgetauscht, der führt jetzt hierher. Und die andere Vorstellung ist ja hier verlinkt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Mal von der wunderbaren, absolut professionellen Vorstellung der Art abgesehen:
    Die hast du schon mal gezeigt. >Link<. ;)


    Aber macht nichts, das kann man sich ruhig auch zweimal angucken.



    LG, Pablo.

    Mor'n, Ingo!


    Allerdings bin ich für weitere Ideen zu dem Schleierling immer offen. Das ist eben eine schwierige Gattung, an die ich mich so langsam erst rantaste. Und es ist mir durchaus immer hilfreich, Merkmale und Literatur nochmal durchzugehen.


    Eine Geruchsbeschreibung zu C. torvus ist nicht einfach. Wie beschreibt man etwas, was nicht da ist?
    Wenn ich kurz vorher geraucht habe, riecht der Pilz nach Zigarillo. ;)
    Wenn ich in Laub und Erde gewühlt habe, riecht der Pilz danach. Aber auch beim Reiben riecht er nicht "erdig", also wie frische Rote Beete.
    Ein treffender Vergleich wäre vielleicht "nach Lepista sordida".
    Jedenfalls habe ich noch bei keiner aufgesammelten Kollektion etwas Auffälliges riechen können. Allerdings muss man ja auch da aufpassen, es gibt ja schon noch einige kräftige, bräunliche Telamonien mit ringartigem Velum in Laubwäldern. Cortinarius turgidus wäre vielleicht so eine Art, aber mit schwächer ausgeprägtem Velum, helleren Farben und hygrophanem Hut.



    LG, Pablo.

    Hallo, Rolf!


    Die Bilder sind jedenfalls sehr schön! :thumbup:
    Mit der Bestimmung nur so nach einem Bild wird's natürlich schwer, normalerweise braucht es da viel mehr >Angaben<.


    Was man so schon relativ sicher sagen kann:
    1 = Calocera viscosa (Zwergerlfeuer)
    2 = Boletus edulis (Gemeiner Steinpilz, ev. die "Birkenform": Boletus edulis forma betulina)
    4 = Cortinarius caperatus (Reifpilz)



    LG, Pablo.

    Hallo, Gürtelfuß!


    Mit der Korallenbestimmung haben alle Probleme, die nicht über eine gute Monographie und ein gutes Mikroskop verfügen. ;)
    Makroskopisch ist da kaum was zu machen, auch hier wird wohl nichts anderes rauskommen als Ramaria sp. (irgendeine Art der Gattung).
    Irgendjemand wird sicher noch Ramaria stricta vorschlagen, weil dünnfleischige Korallen in ockerlichen bis gelblichen Korallen gerne als diese Art bestimmt werden. Hier passt die Form der Ästchen und der Astspitzen nicht. Aber da gibt es viele Möglichkeiten.



    LG, pablo.