Hallo.
Die Hallimasche werden wohl Dunkle Hallimasch (Armillaria ostoyae) sein.
LG, Pablo.
Hallo.
Die Hallimasche werden wohl Dunkle Hallimasch (Armillaria ostoyae) sein.
LG, Pablo.
Hallo, Zizzi!
Was für eine schöne Landschaft!
Vielen Dank für die Bilder! ![]()
Der Erdstern sollte Geastrum fimbriatum (Gewimperter Erdstern) sein.
Wenn jemand noch Geastrum rufescens (Rötender Erdstern) vorschlägt, argumetiere ich nicht dagegen, verstehe dann aber die Beschreibung in den Großpilzen BWs zur Trennung der beiden Arten nicht.
LG, Pablo.
Hallo, Tuppie!
Welchen der Saftlinge meinst Du denn? Dann kann ich das nächste mal dort etwas genauer hinschauen...
Vorletztes Bild unter 3.
Es kann aber auch eine Laccaria sein.
Wenn du da nochmal vorbeischaust, dann wissen wir das genauer.
LG, Pablo.
Hallo, Günter!
Ganz genau, den meinte ich. Danke! ![]()
Zur Mikroskopie: Siehe Stephan (Oehrling).
Das schafft nur Frust, wenn man sich nicht vorher gründlich in die Makroskopie eingearbeitet hat.
LG, Pablo.
Hallo, Torsten!
Absoluter Bringer! ![]()
So eine Wiese hätte ich auch gerne hier in der Nähe.
1: Panaeolus sp (also ein Düngerling)
2: Hygrocybe virginea (Jungfernellerling)
2: schwer zu sagen.
4: Wahrscheinlich Hygrocybe ceracea (zerbrechlicher Saftling)
5: Wahrscheinlich eine Art aus der Hygrocybe - miniata - Gruppe.
6: siehe 2
8: lepista sp (ein Rötelritterling)
10: auch miniata - gruppe
11: möglicherweise Hygrocybe chlorophana (Stumpfer Saftling)
12: Rickenella fibula (Orangener Heftnabeling)
13: Melanoleuca sp. (ein Weichritterling) ohne Mikroskopie keine Chance auf Bestimmung. Mit Mikroskopie eventuell auch nicht.
14, 15, 16: Hygrocybe conica (Schwarzender Saftling). Bei 16 ist noch H. virginea dabei.
17: Möglicherweise Hygrocybe coccinea (Kirschroter Saftling)
18: miniata - Gruppe oder etwas aus dem Umfeld von Hygrocybe insipida (ist aber der Hut eigentlich zu schuppig).
20: Geil. Sind das diese Nabelinge an Hundsflechten - Arten? Davon habe ich heute auch zwei unterschiedliche Arten eingesammelt. Muss ich morgen angucken.
21, 22: Hygrocybe conica
23: Dermoloma cuneifolium (Runzliger Samtritterling)
24: Auch geil. Habe ich heute auch eingesammelt. Sieht aus wie eine Miniaturausgabe von Clavulinopsis corniculata. Schaue ich mir auch morgen nochmal an.
LG, Pablo.
Hallo, Uli!
Was mich zur Antwort bewegt ist der Fund eines Lebereischlings auf der Pilzausstellung letzte Woche in Wü, der schon derart zirrhotisch daherkam, dass ich regelrecht erschrak und mir das mit dem Trinken vielleicht doch noch mal überlegen werde.
Da habe ich mich jetzt mal kräftig beölt.
Ein tatsächlich exquisiter Kommentar. ![]()
Aber so am Rande: Was mir noch mehr zu schaffen macht, sind schwärzende Lungenseitlinge.
Über die Leber unterhalten wir uns nochmal, wenn du einen Standort vom Ochsenröhrlinge ausfindig gemacht hast (findest du bei deinen Kalkgebieten eher als ich).
Und das Thema "Verkalkung stellen wir jetzt mal noch dreißig Jahre nach hinten, damit müssen wir uns wirklich noch nicht befassen.
LG, Pablo.
Hallo.
Dann will ich es mal so sagen: Psathyrella piluliformis ist sehr wahrscheinlich.
Daß es noch weitere, teils sehr ähnliche Arten gibt, muss man dabei im Kopf haben.
Auf der >Seite von Andreas Melzer< findest du eine herausragende Arbeit zu Faserlingen. Dort gibt es auch einen guten Schlüssel. Aber der wird dir wenig helfen, da sich die Bestimmung in der Gattung überwiegend nach mikroskopischen Merkmalen richtet.
Wenn du auf "Psathyrella in Europa" klickst, hast du aber links eine Liste der Arten, die Andreas untersucht hat.
Das wirkt wahrscheinlich erstmal überwältigend, aber bessere Beschreibungen zum Vergleich wirst du kaum finden.
LG, Pablo.
Hallo, Zi.
Du kannst mir glauben, daß ich die Ober- und Unterseite von Stereum - Arten durchaus unterscheiden kann. ![]()
Bezogen auf deinen letzten Beitrag:
Bild 1 = Unterseite
Bild 2 = Oberseite
Da muss man echt "über Kopf denken". Das ist nicht so einfach.
Wie es nun zur Lageveränderung des Stammes gekommen ist, ist natürlich rei spekulativ. Aber daß der Stamm gedreht wurde, da bin ich zu 100% sicher.
LG, pablo.
Hallo, Tuppie.
Zum Trompetenschnitzling: Ich weiß es nicht. In den großpilzen wird nur Weißdorn als Substrat angegeben.
Zur Lepista: Es soll eine Lepista sordida var. lilacea geben, die eben genau dazu passt. Also kleine, schmächtige Fruchtkörper, kein parfümierter Geruch und dabei dennoch schön lila. Der Status wird gerne bezweifelt. Ich kenne diesen Pilz zwar, aber ob das nun zu Lepista sordida gehört oder doch eher eine kleine und geruchlose Form von Lepista nuda ist, dazu kann ich nichts sagen.
LG, Pablo.
Hallo, Dieter!
Auch hier:
Definitiv richtig bestimmt: Schlumpfmützenpilz. ![]()
Da hast du eine Telamonie erwischt, also einen Gürtelfuß, was eine Untergattung der Schleierlinge ist.
Eine Artbestimmung ist da in diesem Fall nicht möglich.
LG, Pablo.
Hallo, Dieter!
Deine Bestimmung passt. ![]()
Wesentlich sind hier die stark herablaufenden Lamellen, die glatte, feucht schmierige Hutoberfläche, der unbedeutende Geruch und die in allen Teilen weißlichen Fruchtkörper.
LG, Pablo.
Hallo, Dieter!
Pluteus podospileus ist eine kleine Art mit braun behaartem Stiel und haarig - filziger Hutoberfläche.
Immerhin: Den kannst du für deinen Fund ausschließen.
Was du machen kannst, um Dachpilze besser zu bestimmen:
Den Bildvergleich am Anfang komplett weglassen !!!!!
Das führt dich nur in die Irre.
Dann brauchst du halt ein Buch, in dem mehr als die üblichen drei Dachpilze beschrieben sind. Irgendwo gab's auch mal einen guten Schlüssel im Netz.
Dann richtest du dich nach der Beschreibung der Merkmale. Und erst dann vergleichst du ein paar Bilder. Aber es gibt im Netz keinen Filter, der dir sagt, welche da die richtigen und welche die Fehlbestimmungen sind. Das erschwert die Sache natürlich etwas.
Aber du kannst ja immer noch nachfragen.
Übrigens:
Wenn du hier ein paar entscheidende Punkte beachtest, dann kommst du zumindest recht sicher in die Gruppe um >Pluteus cervinus<.
- kräftige, für Dachpilze große Fruchtkörper
- satt braune, zum rand glatte in der Hutmitte möglicherweise schülferige Hutoberfläche, aber keineswegs filzig oder haarig
- Stiel weiß, kräftig, immerhin etwas bräunlich überfasert
Alles weitere geht eben nur Mikroskopisch.
Auch wenn du in der Gattung schlüsseln wirst, brauchst du früher oder später:
- Aufbau der Huthaut
- Form der Zystiden
- Schnallen in verschiedenen Teilen des Fruchtkörpers
- Sporenform und -größe
LG, Pablo.
Hallo, Dieter!
Jörg schrieb völlig zurecht:
Das könnte Hypholoma marginatum sein.
Gerade an Moos gibt es eine ganze Reihe weiterer Schwefelköpfe mit nahezu identischem Aussehen. ich selbst würde mir da keine Bestimmung ohne mikroskopische Merkmale zutrauen.
Erst recht nicht durch "Bildvergleich".
LG, Pablo.
Morgen!
Hier geht es doch um etwas ganz anderes.
Wenn ich sehe, daß vor mir irgendwelche Vollspacken durch den Wald gezogen sind, die alles, was nach Pilz aussieht umdrehen, geht mir auch das Messer im Sack auf.
Das sind dumme Leute, die nichts von Pilzen verstehen.
Wer sich mit Pilzen auskennt, der erkennt auch überständige Pilze durch einen Blick und braucht da nicht mehr rumzuschnippeln.
Ganz zu schweigen davon, einen Braunhütigen Ritterling von einem Butterpilz zu unterscheiden. Wer einen Pilz dazu umstoßen muss, der soll aus dem Wald rausbleiben, hat da nichts verloren.
Aber um nicht so durch die Natur zu rambolen, muss man die Pilze ja erst mal kennen lernen. Wenn man also regelmäßig einzelne Fruchtkörper zu Bestimmung mitnimmt um sich mit den merkmalen vertraut zu machen, ist das der beste Weg, um die Pilze später meist sicher schon am Standort zu erkennen. Und sie dann gar nicht mehr abmachen zu müssen.
LG, Pablo.
Morgen, Tuppie!
Der hat was, dein Sandkasten. ![]()
Zumal einer der Saftlinge möglicherweise nicht Hygrocybe conica (Schwärzender ~) ist.
Gelbblättriger Trompetenschnitzling (Tubaria dispersa) wäre eine tolle Sache. Der müsste dann aber auch bei Weißdorn gewachsen sein.
Bei diesem Rötelritterling gibt es möglicherweise ein Problem.
Da existiert in den Sandkästen der Oberrheinebene eine zwar intensiv violett gefärbte, aber kleinwüchsige und geruchlose Form von Lepista nuda.
Oder eben eine zu intensiv gefärbte Form von Lepista sordida (Schmutziger RR).
Ein komischer Pilz jedenfalls.
LG, Pablo.
Hallo, Karl!
Gut durchgekeult, danke! ![]()
Ich werde mal die Augen nach ockerfarbigen Rickenellas offen halten.
Die Frage ist eben, wie variabel in der Färbung R. fibula sein darf.ich bin fast sicher, auch schon dezent gefärbte Exemplaer gesehen zu haben. Sonst hätte ich sie nicht auf Rickenella swartzii geprüft und wäre dann doch enttäuscht gewesen, daß es keine lila Stielspitze gab.
Daß es noch eine dritte Art in dem Verbund gibt, weiß ich ungefährt seit drei Minuten.
LG, Pablo.
Hallo.
Ich hatte noch weitere Bilder versprochen. Und den Fruchtkörper, der in diesem Frühjahr am Standort war.
Er ist ähnlich, aber deutlich größer:
Daß die Exoperidie hier dunkler ist, liegt wahrscheinlich daran, daß sich bei dem kleineren eine Schicht mehr beim Verwitterungsprozess abgelöst hat. Richtig?
Dann habe ich noch mal Bilder der Apophyse. Zunächst bei dem kleineren Exemplar:
Und bei dem größeren:
Das Peristom im Vergleich bei beiden zusammen:
Und die Unterseiten, beide von Substrat verkrustet:
Ich habe mir auch die Sporen angeschaut, wobei die Bilder natürlich grauenhaft sind. Der kleinere der beiden:
Der Größere der beiden:
Die Sporen sind etwas gleich groß. Je nach dem, ob man die Warzen mitmisst, sind es entweder bei beiden so um die 4 µm oder mit Warzen um die 6 µm.
Die Warzen sind immerhin sehr groß und deutlich, aber die Form kann ich mit meinem Mikro nicht beurteilen. Ob es mehr abgerundet oder stachelig - spitz ist, kann ich nicht sagen.
Also wenn ich was verschicken soll, Material ist da.
LG, pablo.
Hallo, Eva!
Meine Beschreibung der Fruchtschicht war auch absichtlich falsch. ![]()
Versuch einfach nach Möglichkeit Pilze von allen Seiten anzugucken. Wenn du einen interessant findest, dann nimm dir einige Minuten. Nimm ihn in die Hand, drehe ihn hin und her. Teste die Biegsamkeit. Reib und rieche dran, guck was passiert, wenn du ihn durchbrichst.
So lernst du unheimlich viel über die Pilze.
Die Beschreibungen sind am Anfang schwer, da tut es dann gut, wenn man Bilder zeigen kann und die dann erklärt bekommt. Aber wie soll ich was erklären, was ich nicht sehe?
Natürlich kannst du auch immer einen Fruchtkörper oder zwei mit nach Hause nehmen und dann bei bedarf noch mal drauf gucken.
Hättest du jetzt einen gehabt, dann hättest du bei meiner Beschreibung oben kurz drauf geguckt und gedacht: "Was erzählt der denn für einen Mist? Der hat den Pilz ja gar nicht erkannt."
Nur was ich erkenne, ist relativ egal. Es geht darum, was du erkennst.
Die Fruchtschicht vom Krausen Adernzähling sieht natürlich so aus:
Das wäre eine aderige, teilweise anastomosierende Fruchtschicht.
Aber weiß ist sie, solange keine Bakterienkolonie drauf sitzt, die die wahlweise rot oder blau färbt. ![]()
LG, Pablo.
Hallo, Dieter!
Wenn du mit Großer Erdritterling den Gemeinen Erdritterling (Tricholoma terreum) meist, dann solltest du hier richtig liegen. Jedenfalls, solange der Pilz auffallend nach nichts riecht.
Allerdings ist Tricholoma terreum auch so ein Artenschwarm, in dem sich wohl weitere Arten verstecken.
LG, Pablo.
Hallo.
Im vergleich zu den übrigens Wulstlingen sid die Scheidenstreiflinge ziemlich knifflig.
Amanita submembranacea habe ich auch schon in einem laubwald in einer Tallage im Odenwald gefunden.
Hier gefällt mir aber nicht, daß kein Velum auf dem Hut zu sehen ist. Und der dunkle Buckel ist auch komisch. Aber vielleicht kann ich auch die Variationsbreite der Art zu wenig einschätzen. Stiel und graue Scheide passen jedenfalls.
Bei den teils sehr ähnlichen Arten in der Untergattung fällt es mir aber schwer, da zu einer schlüsigen einschätzung zu kommen.
LG, Pablo.
So, ihr zwei Lieben!
Ich hatte keinen Moment Zweifel, daß ihr euch den Schein holt.
Die Pilzwelt bekommt zwei gute Beraterinnen dazu, da bin ich ganz sicher.
Und Nachwuchs wird ja dringend gebraucht, also haut rein. ![]()
Euch ist schon klar, daß ihr ja nun belegbar mehr Ahnung von Pilzen habt als ich, warum ihr mir nun alle meine Fragen beantworten könnt. ![]()
LG, Pablo.
Hallo, Eva!
Ah, rein weiß und sicher mit langen, breit abgeplatteten Stacheln, richtig?
LG, pablo.
Hallo, Helmut.
Ich glaube, mit dem Parey wirst du schon ganz gut zur Gattung kommen.
Beim gerhard weiß ich's nicht, mit dem habe ich noch nicht geschlüsselt.
LG, Pablo.
Hallo, Eva!
Oh weh.
Bei den esten hast du dir eines der schwierigsten Gebiete der Mykologie rausgepickt. Das sind Schleierlinge, Untergattung Gürtelfüße. Also Gattung Cortinarius, Untergattung Telamonia.
da machen mehrere hundert Arten alleine in der Untergattung dem Pilzbestimmer das Leben schwer. Und das nur in Mitteleuropa.
Ob das auf den Bildern 1 & 2 das Selbe ist, wie auf dem dritten und vierten Bild, kann man nur raten.
Möglich ist es durchaus.
Danach kommt ein hünbsches Bild von Grünblättrigen Schwefelköpfen (Hypholoma fasciculare). Um die zu bestimmen, musst du auf den Stiel und die Lamellen achten. Das sollte jeweils ein kaltes gelbgrün sein, der Stiel aber mehr gelb.
Wichtig ist auch das Wachstum auf Holz (meist Laub- seltener Nadelholz), der fehlende Ring, das dunkle Sporenpulver (violettbraun), das Velum am Stiel in Form von feinen Fasern und der nicht beschuppte Hut.
Das letzte sind...
Nö, sage ich jetzt nicht. Du must dir mal angewöhnen, die Pilze richtig zu untersuchen. dazu gehört imer die Unterseite.
LG, pablo.
Hallo, Helmut!
Jetzt müsste man natürlich als erstes wissen, welchen Schlüssel du verwendest.
Ansonsten wird dich wahrscheinlich jeder Schlüssel als erstes nach der Lamellenfarbe und dem Lamellenansatz fragen.
Dann kommt die Beschaffenheit der Lamellen unter die Lupe.
Sind die dick? brüchig oder vielleicht gar wachsartig?
Und dann ist möglicherweise die Hutoberfläche interessant: Ist die hygrophan? Trocken? Samtig? Schmierig? Klebrig?
Und der Stiel: Tut der wurzeln? Gibt es da Velumreste? Ist die Stielspitze trocken? oder eher kleiig - schmierig? Und sind die Lamellen (auch wenn herablaufend) klar und auf einer Höhe vom Stiel abgegrenzt?
Wenn du allerdings mit einem großen Gesamtwerk schlüsselst wie zB Gröger, dann wirst du anfangs erstmal ein paar Mikrodaten abgefragt: Sporenverhalten in bestimmten Lösungen, Lamellentrama, Aufbau der Huthaut.
Das sind die härtesten merkmale, um in die richtige Richtung zu kommen.
Aber es geht in den meisten Fällen (so auch hier) ganz gut makroskopisch.
LG, Pablo.
