Beiträge von Beorn

    Hallo, Karla!


    Hallimasch sind meist beringte und viel deutlicher geschuppte Pilze.
    Zudem gehören sie zu einer ganz anderen Gruppe als Schwefelköpfe. Bei deinem Fund ist das Sporenpulver dunkel braun, wahrscheinlich mit Violetton, bei Hallimasch ist es immer weiß.


    Den Ziegelroten (Hypholoma lateritium) kann man im Vergleich zu anderen Schwefelköpfen auch durch das feinschuppige Velum auf dem Hut festmachen, daß bei ähnlichen Arten kaum je so ausgeprägt ist.


    PS.:
    Auch hier der >Link zur Parallelanfrage<



    LG, Pablo.

    Hallo, Jule!


    Tja, warum in die ferne schweifen...? ;)
    Du hast ein paar schöne Wiesen da in deiner Umgebung.
    Klar ist es schade, wenn die Zeit fehlt. Mir fehlt sie oft zum Lesen in manchen Forum, auch wenn ich deine Vorstellungen in der letzten Zeit bei Harry im Forum durchaus gelesen habe.
    Aber so ist es richtig: Erst kommt die Arbeit, dann die Pflicht. ;)


    Deine Thelephora könnte auch ganz gut Thelephora anthocephala (Blumen - Warzenpilz) sein. Die ist sehr variabel und T. penicillata sollte weiter ausgebreitet sein und sterile (weiße) liegende Astenden zeigen.
    Nach Kohl hat der Pilz ja nicht gestunken, oder?
    Clavuliopsis corniculata sollte passen. Wiesenkeulchen (Ramariopsis sp.) sind etwas filigraner.
    Wenn Clavaria acuta das Gleiche ist wie Clavaria falcata, dann kommt das wohl auch hin.
    Bei Nummer 11 denke ich nicht an Crinipellis. Ist aber schwer zu sagen, wenn der Stiel haarig - faserig ist, dann kann es doch hinkommen. Ansonsten gibt es noch Arten wie Marasmiellus vaillantii, die man überprüfen könnte.
    Bei 18 fällt mir das Gleiche ein wie Anna: Nämlich nichts Handfestes. Aber an Pseudoclitocybe glaube ich da auch nicht recht.
    Die 20 könntest du mal kurz unters Mikro werfen. Es würde mich nicht überraschen, wenn du da eckige Sporen findest.
    Hast du an 21 mal gerochen?



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Die Unterforen für Pilzportraits bitte nicht für Bestimmungsanfragen nutzen!
    Dort gehören nur Vorstellungen von ohne Restunsicherheit bestimmten Pilzen hinein.


    Das Thema habe ich in die passende Rubrik verschoben.


    Leider sind die Bilder un Angaben für eine sichere Bestimmung kaum ausreichend. In diesem Bereich (Strophariaceae) geht ohnehin oft nichts ohne eine eingehende Untersuchung.
    Dazu gehört mindestens mal ein Sporenabwurf und auch bessere Bilder (unter anderem Bilder von den Pilzen am Standort sowie scharfe und farbechte Detailaufnahmen von Hut, Lamellen und Stiel).
    Man könnte hier noch berücksichtigen, daß es aus der Grünspan - Gruppe auch noch eine >Stropharia pseudocyanea< gibt, die hier durchaus passen könnte.
    Nichts desto trotz sollte man diese Pilze als schwach giftig bis giftig einschätzen. Mit einer Lebensgefährlichen Vergiftung ist aber nicht zu rechnen. Dennoch sollte man dem Sohnemann klar machen, daß im Garten nichts in den Mund gehört, weil das ganz schlimme Bauchschmerzen verursachen kann. Das betrifft freilich nicht nur Pilze, sondern auch viele Pflanzen, die man oft gar nicht im Verdacht hat.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Angst der Weg zur Dunklen Seite der Gnolme ist!
    Ich mag alle Gnolme.
    Möge der Gnolm mit euch sein.



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Oh, das sieht sehr annehmbar aus. Eigentlich sogar mehr als das. Da werdet ihr sicher eine schöne Woche haben.


    Für Agaricus bresadolanus muss man nicht nach Istrien fahren (Oberrheinebene reicht), aber die Vorstellung des Schnecklings ist spitze, die Art hatte ich bislang nämlich noch gar nicht beachtet. Das soll sich ändern. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Dieter!


    Ich fürchte ja.
    Die Peridioden im oberen Teil des Pilzkörpers zerfallen ja schon. Wenn du dir die im unteren Teil anschaust: So sollte der ganze Pilz aussehen, wenn er noch lecker sein soll.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Die Bestimmung ist oft nicht einfach, wenn es um solche Beläge und Krusten geht. Du kannst ja mal im Netz nach Ustulina deusta suchen und vergleichen.


    Der ist allerdings kein Parasit, sondern eher ein Zersetzer von abgestorbener Materie.
    Bei dem Porling kann man das so nicht sagen, da gibt es Arten, die nur Totholz zersetzen, es gibt Parasiten und es gibt Arten, die beides können.



    LG, Pablo.

    Hallo, Leute!


    Genetisch konnten jedenfalls keine Unterschiede zwischen Boletus edulis und "Boletus betulicola" festgestellt werden.
    Aber ob das der Weisheit letzter Schluss ist?
    Die Frage ist: Welche Funde wurden untersucht, nach welchen Kriterien wurde hier ausgewählt?
    Momentan tendiere ich schon dazu, solche Formen schon gesondert zu dokumentieren.
    Da muss dann aber alles passen: Klare Assoziation mit Birke, schlanker Wuchs, einheitlich milchkaffebraune Kappe, vergängliches, oft kaum wahrnehmbares Netz nur an der Stielspitze, eventuell abweichende Kaulozystiden.
    Man kann ja auch Boletus edulis forma betulicola dranschreiben. Also einen eigenen Datensatz für die Dokumentation anlegen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Enrico!


    Wenn du KOH im Haus hast: Bei Gymnopilus färbt sich das Fleisch prompt schwarz.


    Bei weißem Sporenpulver wird's natürlich interessant, weil das weder Tricholomopsis decora noch Tricholomopsis rutilans ist. Aber ob Tricholomopsis flammula?


    Ich denke aber auch eher an Gymnopilus.
    Bei der Hutoberfläche und Größe käme man dann zu Gymnopilus sapineus.
    Es gab mal noch einen Fastberingten Flämmling (Gymnopilus hybridus). Ich weiß aber nicht, ob der aktuell noch als eigene Art läuft.



    LG, Pablo.

    Hallo, Dieter!


    Schwieriger Fall.
    Für Agaricus essettei / silvicola ist er etwas zu groß, das sind auch eher Waldbewohner.
    Dann könnte man in der Gruppe um Agaricus arvensis gucken, da wären die schuppigen Stiele etwas ungewöhnlich. Agaricus urinascens sollte etwas größer und stämmiger sein. Agaricus osecanus wäre auch noch eine Option.
    Fazit: Mikropilz. :(



    LG, Pablo.

    Hallo, Stephan!


    Famos, famos. :)
    Tricholoma batschii wäre vielleicht auch eine Option für einen meiner Funde.
    Nur solche Ringzonen finde ich nicht. Also wohl was anderes Braunes.
    Hast du den chemikalisiert?


    Ich denke, bei dem Gerandetknolligen solltest du richtig liegen. Ein Schnittbild kann nicht schaden und ein Bild vom Standort.
    In dem vermurksten Vorgarten, in dem ich die im letzten Jahr gefunden habe, stehen sie jetzt auch wieder.



    LG, Pablo.

    Hallo, Nobs!


    Nach diesen Bildern würde ich fast an Lepista personata (Lilastieliger Rötelritterling) denken. Das wäre ein schöner Fund (Verantwortungsart).
    Allerdings ohne jede Sicherheit von meiner Seite, da ich die Art noch nicht gefunden habe.



    LG, Pablo.

    Hallo, Frank!


    Mach dir darum mal keine Sorgen. :)
    Selbst ich habe einen freien Willen und könnte mich ja auch einfach raushalten, wenn es mir zu viel wird.
    Die Untersuchung war auch nicht aufwendig, im Grunde war ich schon davon überzeugt, daß du recht hattest, als ich den Fruchtkörper aus dem Umschlag genommen habe.
    Soviel zum Thema Bestimmungserfolg nach Bildern. ;)
    Trotzdem geht man dann der Sache gerne auf den Grund, das brauchte hier auch nur drei Präparate und Vergleichsmaterial hatte ich ja auch.
    Also zeig nur immer weiter deine Pilze und bleib weiterhin kritisch. :thumbup:



    LG, Pablo.

    :D


    Reden ist Tompiffge, Schweigen Morchel.



    Tuppie!
    Aufwachen!

    Du bist wahrscheinlich die einzige, die mit Zauberstab, Besen und Tusche Ingos Glonarmee Gnolmarmee aufhalten kann. 8|


    Mario, du bist nah dran. Es ist besser als meine Bilder, aber noch weit von der Farbe entfernt, die wir bei dem Pilz in natura gesehen haben.
    Annas Bilder würden mich dazu interessieren. Aber das war auch ungrün, odr?



    LG, Pablo.

    Hallo, Jörg!


    Schöne Eindrücke hast du gesammelt. Und das Gebiet gefällt mir gut. :thumbup:


    Diese Rindenpilze...
    Am liebsten würde ich da ja mal einen Kurs bei einem auch hier im Forum aktiven besonders guten Kenner machen.
    Das ist schon eine faszinierende Welt für sich, aber schwierig.



    LG, Pablo.

    Hallo, Juliane!


    Bildqualität hin oder her: Ich bin immer begeistert von der Vielfalt, die du einfängst. Von Porlingen über hübsche Lamellenpilze bis hin zu Becherchen: Da ist alles dabei.
    Und irgendwann legst du dir mal eine anständige Kamera zu. Das muss ja nichts Besonderes sein, eine kleine kompakte tut's auch, da gibt es auch anständiges Material für den kleinen Geldbeutel.


    Ich will mal versuchen, zu ein paar Pilzen dennoch meinen Senf abzugeben:
    6: Eichenwirrlinge (Daedalea quercina).
    8: Ja, das kann wirklich was Interessantes sein. Wahrscheinlich würde man da aber rasch bei Peziza rauskommen. In solche Pilze muss man aber meist reingucken. Und das Mikroskop ist - wenn überhaupt - erst der über- übernächste Schritt nach der Kamera.
    Deine "Gifthäublinge" sollten Flämmlinge sein. Der Fleckblattflämmling (Gymnopilus penetrans) sieht jedenfalls so aus.
    Flocki ist richtig. :thumbup:
    Der Filzröhrling beheerbergt einen Schimmel, könnte aber ganz gut X. chrysenteron (Gemeiner RFR) sein.



    LG, Pablo.

    Hallo, Melanie!


    Boah, ist das großartig!
    Eine weitere Krone auf diesem wunderbaren Bericht.
    Das ist wirklich atemberaubend, was ihr da gefunden habt. Tricholoma aurantium ist auch so ein Traum von mir. So ein wunderbarer Pilz.



    LG, Pablo.