Beiträge von Beorn

    Hallo, Harald!


    Eben, so ist es. Aber das braucht auch Training, um diese Gerüche auch zuordnen zu können.
    Ich muss auch gestehen, daß ich Rettich, Lepiota cristata, Geranien, Lepista nuda (meine individuelle Übersetzung von Parfüm - blütenartig), Maggi, Chikoree (Salat? angemacht oder ohne alles?), und süßlich - seifig noch bei keinem Champi gerochen habe.
    Aber ich kenne ja auch längst nicht alle und erst recht nicht in allen Entwicklungszuständen (Champis sind ja auch Geruchswechsler).



    LG, Pablo.

    Hallo, Norbert!


    Soweit ich weiß, ist bei Saftlingen neben Tramahyphen und der Sporengröße die Sporenform und der Aufbau der Huthaut wichtig. Jedenfalls kam ich bei meinen Funden mit den Merkmalen immer gut durch, natürlich bei besonderer Berücksichtigung der makroskopischen Merkmale.
    Wenn du den Boertmann hast, kannst du ja mal die bisherigen Vorschläge vergleichen.


    Ich arbeite eigentlich nur noch damit, nur im Streitfall (wenn eine Kollektion sich nicht klären lässt) kommt noch weitere Literatur ins Spiel.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Daß sich die Zystidenwände mit KOH färben, hatte ich erst überlesen. Darauf wurde ich erst wieder aufmerksam, als ich den Krempel schon wieder beiseite geräumt hatte. Die Bilder von mir sind in KongoSDS.
    Probiert hätte ich es mit 3%, ist ja die Lösung, die man zur Mikroskopie verwendet. Ich hoffe, das geht auch noch am Exsikat, das würde ich nämmlich schon gene beobachten. Morgen will ich noch mal auf die Wiese, da komme ich wahrscheinlich nicht dazu.


    Sven, ich danke dir, daß du die Frage gestellt und das Thema angerissen hast. Eigentlich wollte ich mich ja ungerne dazwischen drängen, aber in dem Fall gings ja noch gut aus. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Dodo!


    Wenn hingegen ich etwas mitbringe bleibt die Frage nach der Essbarkeit aus und es wird nur gefragt was es denn für einer ist....;)


    Auch gut finde ich immer wieder folgende Aussagen:
    1) "Jetzt gibt's keine Pilze." (Hört man meistens im Winter, Frühjahr und Sommer)
    2) "Hier gibt's keine Pilze" (Hört man gerne in Parks, auf Wiesen, an Stränden, an Straßenrändern, in Dünenlandschaften usw.)
    Wenn ich jedes Mal einen Euro bekommen hätte, wenn jemand einen der Sätze zu mir gesagt hat, wäre ich reich. :)
    Auch lustig: Noch nicht ein einziges Mal hatte jemand mit einem der beiden Sätze recht. :D



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ja, das wird schwierig hier.
    Du musst die mal angewöhnen, die PIlze komplett darzustellen, Heinzelmännchen. Daszu gehört auch die Stielbasis.
    Das aber nur am Rande. Der Algen- / Schimmelbefall und das Alter machen die Sache hier zusätzlich schwer, weil sich die Struktur der Hutoberfläche nur schwer beurteilen lässt.
    Außer eine Leucoagaricus - Art kann es auch noch Macrolepiota excoriata (Acker - Riesenschirmling) sein. Es ist auch möglich, daß da mehrere Arten auf der Wiese stehen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Gregor!


    Hydnum albidum ist nach den datenbanken (Indexfungorum, Mycobank) derzeit nur eine Farbform von Hydnum repandum. Was mir in sofern einleuchtet, als ich rein weiße Exemplare auch schon vergesellschaftet mit normal gefärbten Hydnum repandum und auch zusammen mit etlichen Übergangsformen gefunden habe.
    Ich will allerdings nicht ausschließen, daß es auch noch einen "echten" Hydnum albidum geben könnte, der auch genetisch von Hydnum repandum verschieden ist.



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Moment mal, jetzt bin ich verwirrt.



    11 Jetzt wird es kurios. Da ich meine Nase ja eh gerade am Boden hatte, hab ich wie ein Trüfelschwein mal ein bisschen weitergewühlt und fand einige winzige klitzekleine Koralle, sie sieht aber dennoch irgendwie ausgewachsen aus. Sie war nicht höher als knapp 1 cm. Wuchs direkt auf dem nackten Boden im Moos. Hier waren dann auch die Grenzen meiner Kamera erreicht. Könnte das Ding in Richtung Ramariopsis subtilis gehen?



    Mit Clavulinopsis subtilis bin ich ebenso einverstanden wie mit C. corniculata. Die ähnliche Ramariospis crocea wäre deutlich zierlicher.


    Dann habe ich was falsch gemacht.
    Diesen Pilz:

    hatte ich gestern als Calvulinopsis subtilis bestimmt.
    Cremeweiße, spindelig zugespitzte Ästchen, teils verzweigt aus einem gemeinsamen, hellbräunlichen Strunk wachsend. Mit kleinen (unter 5 µm lang), aber so weit ich erkennen kann glatten Sporen, spindelig mit kleinem Apikulus.
    Über die Probleme mit der Abgrenzung der Gattungen Clavulinopsis und Ramariopsis (glatte vs. warzige / stachelige Sporen, Ausprägung der Sporenmerkmale möglicherweise altersabhängig) hatte ich gelesen.


    Ramariopsis crocea hatte ich neulich angeguckt, die makroskopisch ganz anders aussieht:

    aber mikroskopisch ähnlich ist. Durch mein Mikro ist es schwer zu sehen (und unmöglich zu photographieren), aber die dort ebenfalls winzigen Sporen hatten schon so was wie Stacheln, sahen jedenfalls deutlich unglatter aus.


    Dan wäre da Jules Pilz, der ja wieder ganz anders aussieht.
    Welche Art ich mir so vorgestellt hatte, war Ramariopsis tenuicola.
    Die hatte ich zufällig mal auf einem Bild von Clavaria vermicularis gefunden:

    Also das unscharfe, kleine Ding links im Vordergrund. Untersucht hatte ich den damals aber nicht.


    Ist denn jetzt Clavulinopsis subtilis, Ramariopsis subtilis und Ramariospsi tenuicola alles das Selbe?



    LG, pablo.

    Hallo.


    Was? Wie? Pilzforum? 8|
    Ich hatte das für einen Gnolmstützpunkt gehalten. 8|


    Aber gut wenn du so fragst: Ich könnte jetzt die Kandidaten, die sich an einem Bild schnell mal benennen lassen, durchgehen. Das bekommt ihr aber auch selbst hin, da bin ich sicher.
    Spontan fiel mir nur ein Punkt in der Fipsliste auf:

    Zitat


    Fichten-Zapfenrübling, Strobilurus esculentus


    Wenn das das sein soll, was auf Bild 34 zu sehen ist, dann ist es ein Zonk.
    Auf Bild 34 sind Mäuseschwänze (Baeospora myosurus) an dem Zapfen.
    Und die Erdsterne können auch zwei Arten sein, ist leider zu wenig von zu sehen. Bild 40 kann ganz gut Geastrum pectinatum sein. Bild 39 eher nicht, der hat ja kein gerieftes Peristom und auch keinen abgegrenzten Hof drum rum.



    LG, pablo.

    Morgen!


    Das sieht ja aus wie Pilztour. :)
    Meine Güte ihr braucht jemanden, der Protokoll führt und nachher die ganzen Funde bestimmt. Die meisten gezeigten Schleierlinge und die Sebacina werden hier sicher ohne Namen bleiben. Aber ist ja nicht schlimm, ich bestimme ja auch nicht jeden Pilz, den ich sehe.


    Glückwunsch zu Ripartites tricholoma. :thumbup:
    21 ist nicht P. alveolaris, der hat sehr viel weitere Poren. Wenn, dann vielleicht Polyporus arcularius, aber ich denke hier eher an einen Winterporling (beinahe hätte ich Winzerporling geschrieben. Typisch Weinlandbewohner...).



    LG, pablo.

    Hi.


    Na meinetwegen.
    Von mir aus darf sie wachsen, wie sie will. Dann muss sie sich aber auch untersuchen lassen, wenn sie meint so stark abweichen zu dürfen, sonst habe ich immer mit dem Zweifelgnolm in mir zu kämpfen, der da sagt: Traue niemandem und erst recht keinem Pilz. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Kuschel!


    Rosskastanien sind nun nicht gerade meine Lieblings - Pilzbäume. Aber schön sind sie, und aus den Früchten lässt sich allerhand basteln


    Darf ich dich jetzt eigentlich Idefix nennen?



    LG, pablo.

    Hallo und ein Herzliches Willkommen an Wolfgang!


    Ob als Zaungast oder Dauergast:
    Wenn nur hin und wieder solche Beiträge kommen, dann kann das dem Forum und damit allen sich hier tummelnden Pilzfreunden nur gut tun. :)


    Zurück zum Pilz:
    Müsste H. vitellina nicht zudem deutlich herablaufende Lamellen haben? Also noch mal deutlicher als zB Hygrocybe ceracea oder Hygrocybe insipida? Dann wäre auch das ja ein KO - Kriterium hier.



    LG, Pablo.

    Hallo, Anna & Sven!


    Wenn ich das bei Ditte richtig gelesen habe, dürfte die Trennung mikroskopisch nicht ganz einfach sein.
    Im Vergleich der Beschreibungen von >Inocybe cincinnata< s.l. (auch die vars beachten!) und >Inocybe amethystina< fällt mir auf, daß es wohl Unterschiede in der Ausprägung der Hutschuppen gibt.
    Zumindest unser Fund von gestern passt mit den deutlichen Schuppen auch bei jungen Pilzen vorläufig besser zu I. cincinnata.
    Vorläuig deswegen, weil ich noch nicht reingeguckt habe.
    Aber der Sven - Fund scheint eigenlich auch ganz gut dahin zu passen. :)



    LG, pablo.

    Hallo, Stephan!


    bei dem einen Fruchtkörper, den ich erkennen kann (erstes Bild) bin ich mir sicher. Warum sollte das was anderes sein? Bei dem anderen Bild sieht man ja recht wenig.
    Ob nun die anderen Arten aus der Gruppe (Galerina badipes, Galerina aurumnalis, Galerina unicolor und ... habe ich noch eine vergessen?) überhaupt sauber zu trennen sind, dazu habe ich mir noch keine Meinung gebildet. Korrekterweise müsste ich also bei Funden, die zB durch Substrat (nicht auf Holz) durch Größe (sehr klein) oder durch eine besonders gelatinöse Huthaut abweichen, Galerina marginata s.l. oder Galerina sp. schreiben. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Anna!


    Antrodia serialis?
    Hast du die jemals mit so einer Hutbildung und fast ohne Resupinatanteile gesehen? Das wäre schon ein ziemlicher Kracher dann. Aber möglich ist alles. Es war sogar auch mein erster Gedanke, den ich dann aber eben wegen dem absolut nicht passenden Wuchs verworfen habe.
    Darum wäre es ja nicht schlecht, hier noch mehr Merkmale zu bekommen.
    Denn ausschließen kann ich das so nicht, nur eben für unwahrscheinlich halten.



    LG, pablo.

    Hallo, Gerd!


    Na ich hoffe doch, der Countdown steht bei 9.11. ;)
    Es geht ja nicht vorbei, sondern weiter. Und selbst, wenn man keine Porlinge, Becherchen, kernpilze und Rindenpilze gucken mag, kann man immer noch Austernbänke plündern, Samtfüßen nachstellen und Ohren belauschen im Wald.
    Und so ein paar Lamellenpilze stehen ja auch oft irgendwo rum, zumindest bei uns unten in der Ebene, wo selten längere Zeit strenger Frost herrscht.



    LG; pablo.

    Hi.



    Ich denke aber es könnten auch in Wirklichkeit fast jede Farbabstufung noch ne andere Helmlingsart gewesen sein statt alles die gleichen wie zuerst vermutet?


    Theoretisch ja. Aber die Farben sind bei Helmlingen bisweilen irreführend, weil auch innerhalb einer Art stark veränderlich.
    Man muss die Farben zwar schon berücksichtigen, aber bei Helmlingen muss man immer auch eine Menge anderer Merkmale ansehen. Die Hut- und Stielhaut hatten wir ja, dazu kommen das genaue Substrat, der Geruch, die Art, wie der Hut aufschirmt, die Lamellenschneiden (sind oft farblich abgesetzt), die Wuchsweise (büschelig, gesellig, einzeln), die Stieloberfläche (längsrillig, behaart, bereift, glatt, faserig) und ein paar Sachen, die mir etzt gerade nicht einfallen.



    LG, pablo.

    Hallo, Ingo!


    Da hast du aber ein großes Stöckchen gedreht. :)
    Also dann wäre da Calycellina cf trabinella, die deformierten links auf dem Stamm hätte ich aber glatt für Gallerttränen (Dycrymyces) gehalten.
    Und die kleineren weißlichen bis blass beigen mittig für Hyaloscypha und / oder Olla. Orbilia und Mollisia sind ja klar, wenn das mal nur jeweils eine Art ist. Da weiter unten zwischen dem, was ich für Dacrymyces gehalten hätte und den Ascocoryne - Fruchtkörpern sind ja noch ein paar, ob die wohl eine andere Orbilia sind?
    Und dann kann man ja noch die Kernpilze suchen...
    Aber wie geht das eigentlich: Gar kein Corti an dem Stamm? Das ist ja fast unglaublich. 8|



    LG, Pablo.