Beiträge von Beorn

    Hallo, Nobi!


    Ein Danke schön an dich für die stimmungsvollen Bilder.
    Bei aller Wehmut: Da kann man ja noch mal hin. Oder an einen anderen schönen Ort.
    Doch wie schon gesagt: Auch der Spätherbst in Deutschland ist nicht schlecht, wenn auch kühler.



    LG, Pablo.

    Moin!


    Na klar, Hans!
    Frost ist hier - wie bei Austern - optional. Auch Samtfüße hatte ich im August gefunden. ;)
    Gibt auch hier wieder mehrere Arten, ist aber letztlich wieder so eine Mikrogeschichte, da muss man es ja nicht immer so genau nehmen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Dieter!


    Wie Harry und Jan - Arne sehe ich bei Pilz B und Pilz C jeweils Ziegenlippen (Xerocomus subtomentosus). Das Basismycel könnte man hier noch mal angucken, aber so wied as aussieht, wird es nicht leuchtend gelb sein.


    Jedenfalls ist das nicht identisch mit Pilz A.
    Ist klar, daß das nicht ganz einfach ist, es gibt aber schon eine große Menge an festfleischigen Pilzen mit mittelgroßen bis großen Fruchtkörpern.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Nö, Bruchreizker habe ich auch nicht gedacht. Der hat eine ganz andere Hutoberfläche.
    Da kam mir eher Lactarius camphoratus (Kampfermilchling) in den Sinn, der auch nach Maggi riecht. Aber von der Optik will das auch nicht passen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Rainer!



    Leider kann ich keinen Beschaffenheit zum Innenleben machen, habe keinen Schnitt gemacht und dokumentiert.


    Warum denn nicht? 8|
    Ist doch ein Porling, oder?
    Also immer ein oder zwei Exemplare mitnehmen, durchschneiden und ins Herbar packen.


    Ich stehe hier momentan auf dem Schlauch, was wirklich passendes will mir nicht einfallen. Höchstens irgendwo vage bei Wurzelschwamm (Heterobasidion sp.).



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Wenn es denn Dunkelsporer sind, dann ist Gymnopilus natürlich wieder im Rennen. Aber das will ich erst mal sehen. :)
    Allerdings wären dann auch farbechte Bilder von nöten.
    Immerhin: Gymnopilus picreus (Dunkelstieliger Flämmling) war in diesem Jahr auf der anderen Seite vom giftigen Fluss recht häufig.
    aber meine andere Idee (Callistosporium luteoolivaceum gabs um Mannheim rum in diesem Jahr auch einige Büschel) gefällt mir erstmal noch besser.



    LG, Pablo.

    Hallo, Nando!


    Vergiss mal die Sporen usw.
    Was viel entscheidender ist:
    Hut und Stieloberfläche.
    Hutoberfläche filzig? und Stieloberfläche fein behaart oder bereift?
    Die Bilder von dir sind doch gut, ich kann mir nicht vorstellen, daß diese Strukturen Artefakte sein sollen.
    Wenn die Hutoberfläche nicht glatt bzw. glatt radialfaserig ist, dann ist es kein Saftling.
    Und da bewirkt auch kein Mikroskop eine Wundermetamorphose.



    LG, Pablo.

    Hallo, Juliane!


    Schmutzbecherling (Bulgaria inquinans) passt. :thumbup:
    Bei dem Helmling bin ich nicht sicher. Hatte der denn eine dehnbare, gallertige und abziehbare Haut an Hut und Stiel?
    Der Porling ist ein Rotrandiger (Fomitopsis pinicola).
    Nummer 5 der Ziegelrote Schwefelkopf (Hypholoma lateritium).



    LG, Pablo.

    Hallo, Leute!


    Natürlich, genau darum geht es.
    Ich esse Mönchsköpfe ganz gerne, wenn sie denn jung sind. Die werden aber recht schnell sehr zäh, da hatte ich schoon das Gefühl, auf einem Stück Leder rumzukauen. Und die waren noch deutlich jünger als die oben auf den Bildern (wenn es denn welche sind).



    LG, Pablo.

    Hallo, Nando!


    ei den Sporenmessungen kommt es drauf an, ob deine Messung richtig geeicht ist. Und wenn ja, dann ob es nicht doch andere Arten sind.


    Der Saftling ist zB keiner. Weiße Saftlinge mit filziger Hutoberfläche gibt es nicht, die Sporen sind auch keine Saftlingssporen. Kann das sein, daß die punktiert / warzig sind?
    Ist ein interessantes Pilzchen, aber sicher keine Hygrocybe.


    Bei dem Schleierling halte ich mich raus. Da gibt es dutzende Arten mit der Merkmalskombination, das ist was für Spezialisten.



    LG, Pablo.

    Hallo, Eva!


    Vollständig heißt, daß auch die unterste Stielbasis zu sehen sein muss.
    Hier kann man ja nicht sagen, ob nicht in der unteren Stielhälfte Rottöne im Fleisch sind.
    Ohne das zu wissen, kann das hier auch ganz gut Xerocomellus chrysenteron (Gemeiner Rotfuß) sein.
    Eine rote Subkutis ist hier nämlich nicht zu sehen, lediglich gerötete Fraßstellen. Die rote Subkutis ist zudem kein konstantes Merkmal.


    Übrigens sind alle Filzröhrlinge essbar, wenn sie eben noch jung und knackig sind.
    Da kannst du im Grunde nichts falsch machen. Bei Röhrlingen gibt es ohnehin nur wenige giftige, die haben alle ein Netz am Stiel, teilweise sind es Rotporer und meist verfärben sie deutlich blau und / oder schmecken bitter.
    Bezieht sich freilich nur auf Röhrlinge, die in Deutschland vorkommen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Hella!


    Ich fürchte, den Gürtelfuß kann man so nciht bestätigen, ohne den Pilz in der Hand zu haben. Außer Cortinarius flexipes s.l. gibt es och eine ganze Reihe weiterer Arte, die so oder so ähnlich aussehen können. :(


    Dein erster Ritterling im letzten Beitrag sollte Tricholoma terreum (Gemeiner Erdritterling) sein, wenn kein Mehlgeruch vorhanden.
    Der zweite müsste dann Tricholoma scalpturatum (Gilbender Erdritterling) gewesen sein und spätestens beim Zerreiben / zerdrücken mehlartig gerochen haben.


    Bei den Pilzen im Startbeitrag könnte die Nummer 5 eine Art aus der Gattung Neottiella sein.
    Bei Nummer 4 vermute ich den Zerbrechlichen Saftling (Hygrocybe ceracea), aber mit Vorbehalt, da es weitere, ähnliche Arten gibt. Wichtig ist bei Saftlingen immer die Beschaffenheit von Hut- und Stieloberfläche, also ob trocken, klebrig oder schleimig. Dann muss man auch Gerüche und Geschmack berücksichtigen.
    Das wird dann auch bei Nummer 3 interessant. Da gibt es mehrere Möglichkeiten, wie zB Hygrocybe reidii, Hygrocybe quieta, Hygrocybe obrussea und sicher noch ein paar mehr.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Folgezersetzer sitzen an sogenanntem mausetotem Holz.
    Das bedeutet nur, daß sich der Pilz schon im "zuckt-noch-Zustand" an dem Holz angesiedelt hat, mit dazu beitrug, daß der Zustand "tot" eintrat, und solange an dem Holz weiter herumkaut, bis aus "mausetot" ein vierter Zustand wird, nämlich "Komplett kompostiert". ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Eva!


    Das mit dem Mittagessen ist ja eine Frage, die hier niemand beantworten kann. Geht ja nicht, weil es ja im Internet keine Verzehrfreigaben geben kann.
    Es stellt sich aber die Frage, ob ein einziger verwurmter Fruchtkörper für ein Mittagessen ausreicht. Ich würde da hungrig bleiben. ;)


    Der Pilz ist ein Filzröhrling, mit vollständigem Schnittbild könnte man auch sagen, welcher.



    LG, Pablo.

    OK. :thumbup:


    Also Kopf hoch, es ist nämlich alles nicht so einfach.
    Ich vermute übrigens auch, daß die meisten auf dem Häufchen rechts bitter sein könnten, und somit grünblättrige Schwefelköpfe.
    Auf dem Häufchen links sind wahrscheinlich irgendwelche Flämmlinge (Gattung Gymnopus) zu sehen.
    Zumindest dann, wenn alle Pilze auf Holz gewachsen sind. Ansonsten haben wir noch sehr viele weitere Möglichkeiten. ;)



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Ich sehe zwei Häufchen mit jeweils mehreren Arten an Lamellenpilzen.
    Wenn du mit sowas zu einer Pilzkontrolle kommst, hast du gute Chancen, daß alles auf den Kompost andert, weil nicht mehr bestimmbar bzw. als potentiell giftig zu erkennen.


    Hier im Netz hast du den Vorteil, daß niemand das Sammelgut einkassiert, aber es gibt hier halt auch prinzipiell keine Verzehrfreigaben.
    Erkennen und sicher bestimmen kann man hier nichts.
    Kleiner Tip:
    >Pilzbestimmung<
    Muss man nicht immer alles berücksichtigen, aber hier wäre man schon ser weit gekommen, wenn du nur Bilder am Standort gemacht hättest, am besten farbecht und scharf, und dann eben die Pilze mit Stielbasis eingesammelt und zuhause eben nicht bei Kunstlicht, sondern bei Tageslicht photographiert hättest.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Die Farbe der Peridiolen verändert sich mit dem Reifegrad uns ist auch einer gewissen Schwankung (Variationsbreite) unterworfen. So wie ein Steinpilz nicht immer das selbe braun als Hutfarbe hat.


    Ich kann zur Genießbarkeit wenig sagen, ich habe es noch nicht ausprobiert.


    Chemische Analysen kann man natürlich in Auftrag geben, allerdings wird man das meist auch aus eigener Tasche bezahlen müssen. Im Grunde sollte das aber jede Uni mit Fakultät für Chemie hinbekommen.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Wenn du die sicher als Clitocybe geotropa erkennen kannst, dann ist doch alles in Ordnung.
    Ich frage mich nur, wie wir das erkennen sollen.
    Ich sehe große Pilze. In den Hüten liegen Blätter, so daß der Pinökel nicht zu sehen ist, wenn er da wäre.
    Schnittbild, Blick auf die Stielbasis...
    Naja, das hätte man hier bei der Größe und wenn Pinökel vorhanden vielleicht gar nicht gebraucht.
    Aber vielleicht ist es ja auch nicht so schlimm, daß es nicht zu erkennen ist, da es ohnehin keine Spiesepilze mehr sind.



    LG, Pablo.

    Morgen, Hans!


    Keine Ahnung, was bei IF da falsch gelaufen ist.
    Darum sollte man auch immer bei Mycobank reingucken, da ist es so, daß Pholiotina teneroides und Pholiotina blattaria zwei getrennte, gültige Arten sind.
    Ist ja auch logisch, weil Pholiotina blattaria eine viersporige Art sein soll. ;)



    LG, Pablo.