Beiträge von Beorn

    Aha.


    Also sind nur die Bilder, auf denen weder der eindeutige Boletus calopus noch der eindeutige Xerocomellus chrysenteron zu sehen sind, die fraglichen. :)


    Dann tippe ich auf Xerocomellus cisalpinus (Starkblauender RFR) und verweise auf die matt, graubraune Huthaut mit radialrissigem Rand, die deutlich blauende Stieloberfläche und die blauenden Poren.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Jetzt muss ich noch mal nachfragen:
    Sind außer dem Bild von den beiden Schönfußröhrlingen noch andere Bilder dabei, die nicht zu dem angefragten Fund gehören?
    Weil wenn nein, dann kann es an X. chrysenteron keinerlei Zweifel geben.
    PS.: Das rote Stiewlfleisch sehe ich nur auf dem Schnittbild. Röntgenblick hätte ich gerne, habe ich aber leider bei ebay nicht gefunden. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Das ist der Gemeine Rotfuß (Xerocomellus chrysenteron). Das rötliche Stielfleisch verrät ihn. :)
    PS.: Binde die Bilder doch einfach in den Beitrag ein. Dann gerät nichts durcheinander.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Die Hutoberfläche gefällt mir nicht für Tubaria furfuracea.
    Der kann zwar gelegentlich auch mal flockiges Velum am Hut haben, aber das sieht anders aus und ist sehr vergänglich. Diese Fusseligkeit erinnert eher an Tubaria conspersa (Flockiger TS). Aber da gefällt mir die Farbe nicht.
    Wenn der Hut kleiner als 10mm ist, dann kann man noch an Tubaria minutalis (kleinster TS) denken, den ich so ähnlich schon mal gefunden habe.

    Hallöle.


    Wie wäre es denn mit der arttypischen Hutfarbe?
    Wenn die Gattung stimmt, in der ich unterwegs bin, dann findet sich keine weitere Art mit so einer Stielbasis und gleichzeitig gelbem Hut.



    LG, Pablo.

    Hallo, Holger!


    Guter Hinweis.
    Und keine Sorge: Wenn die Witterung so bleibt, dann findet man - wie im letzten Winter auch - durchgehend Galerina marginata.
    Die einzigen Monate in diesem Jahr, in denen ich G.m. nicht gefunden habe, waren die Monate der Dürrekatastrophe, also April, Mai, Juni.
    In allen anderen Monaten gab's die durchaus, in den Wintermonaten hauptsächlich an Laubholz.



    LG, Pablo.

    Hallo, Dodo!


    "Zackpilz" = "Fliegenpilz" = Pilz, den man aufgrund von bestimmungsresistentem Aussehen zack! über die Schulter in die landschaft wirft = Pilz, der aufgrund von bestimmungsresistentem Aussehen zum fliegenden Pilz wird, indem man ihn zack! über die Schulter in die Landschaft schmeißt. ;)


    An die Mikroskopie muss man sich auch langsam rantasten. Das ist kein Allheilmittel. Dazu braucht es schon auch Übung, Wissen und spezielle Literatur.
    Genauso wie die makroskopischen Merkmale, muss man auch die mikroskopischen Merkmale erst nach und nach zu beurteilen lernen. Und genauso schwierig wie die makroskopischen Merkmale, sind oft auch die mikroskopischen einzuschätzen. Nur daß man dazu eben nmoch mehr technische Fertigkeiten braucht.



    LG, pablo.

    Hallo, Uli!


    Also im nächsten herbst müsste ich eigentlich mal zu euch rauf, auf all diese tollen Blödwiesen. Und zum Markus will ich im kommenden Herbst auch, da soll es auch Blödwiesen geben. Dann gibt es ja noch hiesige Blödwiesen im Dossenwald, bei Speyer und - aktuell entdeckt und sehr begeistert: Im Kaiserstuhl.
    Tolle Sache da. Ganze Höhenzüge nur mit wunderbar mageren Magerwiesen.


    Und den H. coccinea glaube ich dir nun aufs Wort, nachdem ich meinen (leider nur ein Einzelexemplar) verglichen habe. Ist eine recht variable Art.
    Freut mich aber dennoch, wenn sich der calciphila - Verdacht bestätigt hat.



    LG, Pablo.

    Hallo, Nobi!


    Das sind richtig schöne Bilder, wo auch mal die Hutoberflächen von den Frostschnecklingen und vom Heideschleimfuß super rauskommen. Und nicht eben an den glänzigen Stellen hoffnungslos überbelichtet sind.


    Ich denke, mit Rhodocybe wirst du einen Treffer landen. Pseudoclitocybe ist das nicht (kein durchscheind geriefter Hutrand, Lamellenfarbe stimmt nicht), die Alternative wäre noch eine Art um Entoloma sericeoides, aber den kenne ich nur mit radialstreifiger Huthaut und auch teils durchscheinend gerieftem Hutrand.



    LG, Pablo.

    Hallo, Abeja!


    Das Merkmal ist in der Tat etwas "schwammig". Zumindest zur Abgrenzung von Lepista und Clitocybe (inc. Infundibulicybe).
    Erfahrungsgemäß ist es schon so, daß es bei Lepista - Arten leichter geht. Aber eben nicht immer und auch bei Trichterlingen geht es oft ganz gut.
    Zumal es eben bei vielen zu den Boletales gehörenden Lamellenpilzen auch sehr gut funktioniert. Aber das sind ja Dunkelsporer, also ganz andere Baustelle.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Was mich ein wenig wundert, sind die sogenannten "Bamberger Blaustiel - Pilze".
    Lepista personata ist in Deutschland eine streng geschützte Art und darf nicht für den Handel gesammelt werden. Wird der denn mittlerweile kultiviert?
    Ansonsten müssten diese Pilze mit einer entsprechenden Lizenz aus einem Land eingeführt sein, wo das kommerzielle Sammeln erlaubt ist.



    LG, Pablo.

    Hallo.



    14 glaubt Pablo dir erst, wenn du den Kern zeigst. :D
    –“ Ich zitiere:


    Den Myxarium glaube ich aber erst, wenn ich den "kern" sehe.
    Ansonsten ist Exidia thuretiana auch noch eine Möglichkeit. Oder Tremella globispora, wenn die Sporen nicht länglich und groß sind, und der Pilz auf Diatrypella parasitiert.


    Völlig richtig. :thumbup:
    Oder die Fundliste, unterschrieben von den Leuten, die die Pilze untersucht und ggfs mikroskopiert haben. ;)


    Bei Nummer 6 könnte man sich auch ganz gut Arcyria ferruginea vorstellen.



    LG, pablo.

    Hallo, Ingo!


    Mal ganz im ernst: Wie viele Meter hast du geschafft? :evil:
    Ich glaube, noch bin ich schneller.
    Auf einer Wiese im Kaiserstuhl schaffte ich am Wochenende ungefähr 12 Meter in einer Stunde. :thumbup:


    Wenn du deine Trichopeziza im Herbst gefunden hast, Nando, dann sollte Trichopeziza sulphurea besser passen.
    Ein paar mikroskopische Unterschiede mag es noch zwischen den beiden Arten geben, aber Trichopeziza mollisima ist eine Art des Frühjahrs.



    LG, pablo.

    Hallo.



    Pablo scheint nicht hier zu sein.


    Jedenfalls nicht rund um die Uhr. ;)
    In dem Fall kann aich dazu aber auch nicht mehr sagen, als schon geschrieben wurde. Auch wenn ich eher zu Bjerkandera als zu Ustulina / Kretzschmaria tendiere.
    Mit dem Pilz in der Hand wäre es leicht, über Bilder eben oft ziemlich schwer.
    Schöne Funde und bIlder allerdings, Christian. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Leute!


    Ich schulde euch noch einen Punktestand und eiun paar Bilder.
    Zu diesem Behufe funke ich mal kurz dazwischen.
    Aufgelöst ist ja schon, aber damit man sich dieses zugegeben recht fiese Rätsel Nummer 29 mal besser vostellen kann, so sah das aus:




    Resultat für Runde 29 (über 5 Runden)
    Platz | Punkte | Name (+ Punkte letzte Runde)


    1. 39 Naan83 (+9)
    2. 38 Climbingfreak (+8)
    3. 33 Engelchen (+0)
    4. 32 EmilS (+0)
    5. 29 nochn Pilz (+8)
    6. 28 melanieoderimmer (+8)
    7. 25 bauernhelmi (+0)
    8. 18 JanArne (+0)
    9. 15 Enno (+0)
    10. 7 Peri (+0)



    LG, Pablo.

    Hallo.



    So wie der riecht trocknen und als Gewürz brauchen=D


    Besser nicht.
    Die meisten Arten der Rettichhelmlinge enthalten Muscarin in stark schwankenden Konzentrationen. Falls du dringend einen Herzstillstand oder Atemlähmung brauchts, dann ist das sicher ein gutes Mittel.


    Und sei so gut und nimm dir die Ratschläge, die du hier bekommen hast, wirklich zu Herzen:
    - Pilze nicht nach Internetbestimmungen essen.
    - Am Anfang auf einfache Pilze konzentrieren (Röhrlinge, Leistlinge)
    - Nicht dutzendweise Pilze zur Bestimmung auszupfen. Ist völlig sinnfrei.
    - Pilze zur Bestimmung >möglichst aussagekräftig dokumentieren<.



    LG, Pablo.

    Hallo, Abeja!


    Tubaria romagnesiana soll sich von Tubaria furfuracea (Tubaria hiemalis sollte nach meinem Wissen identisch sein) nur durch etwas kleinere Sporen und dünnere Hyphen der Lamellentrama unterscheiden. Wenn das denn überhaupt zwei zu trennende Arten sind.
    Rein optisch hätte ich kein Problem, deine Pilze als Gemeine Trompetenschnitzlinge (Tubaria furfuracea) anzusprechen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Reinhard.


    Der Zimtblättrige ist das nicht, die Lamellenfarbe ist ganz anders.
    Ich sehe hier im Grunde zwei Optionen: Den Blutblättrigen (Cortinarius semisanguineus) oder den Purpurfaserigen (Cortinarius purpureus / phoeniceus).
    Wenn letzterer, dann erkennst du ihn am roten Velum (das von C. semisanguineus ist gelbockerlich).



    LG, pablo.