Hallo.
Das ist auch ein nicht ganz einfaches Thema.
So weit ich weiß Haben übrigens alle Bäume Pilze als Symbiosepartner. Im grunde sogar alle höheren Pflanzen. Einige aber bilden nur Endomykorrhiza, d.h. das Pilzgeflecht umgibt nicht die Wurzel, sondern lebt in ihr. Diese Pilze allerdings bilden wohl fast nie Fruchtkörper, zumindest keine Sichtbaren.
Die Pilze die wir so kennen, sind fast ausnahmslos Ektomykorrhiza - Bildner. Dabei umschließt das Mycel die Wurzeln, ohne aber in diese einzudringen.
Ich bin mir nicht ganz sicher, was einige Pilze betrifft, es mag ein paar Trüffeartige und Ascomyceten geben, die Endosymbionten sind.
Wo ich mir allerdings so gut wie sicher bin: Es gibt einige Baumarten, die ausschließlich Endomykorrhiza bilden.
Das wären alle Ahorne, dazu Platane und Rosskastanie.
Bei Eschen bin ich mir nicht ganz sicher, meine aber auch, daß die nur Endomykorrhiza können. Wie Morcheln leben, ist wohl nicht restlos geklärt.
Wenn es Mykorrhizapilze sind, dann gilt das wohl nur für M. esculenta s.l., M. conica s.l. ist definitiv kein Mykorrhiza - Pilz.
Und dann müsste man überlegen, ob Eschen eben doch Ektomykorrhiza bilden können oder ob M. esculenta ein Endosymbiont ist.
Ansonsten können wohl fast alle Bäume hierzulande Ektomykorrhiza bilden. Und auch die meisten Gebüsche. Und einige Blütenpflanzen können das auch. Weide geht, Erlen und Pappel haben ihre Partner, Douglasie auch, aber nur wenige (weil eben nicht heimisch). Rosaceen können auch (vgl. Entoloma saepium zB).
Wie wäre es mal mit einer Stoffsammlung?
Man könnte mal eine Liste von Baumarten erstellen und dann jeweilige M - Partner dazu notieren.
Boletus edulis kann man ja dann schon mal blanko überall dazu schreiben. 
LG, Pablo.