Beiträge von Beorn

    Hallo.


    OK, die Pilze habe ich immerhin ansatzweise verstanden.
    Aber die Kryptogramme?
    Der Google - Translator spuckt irgendwas aus wie:


    Kommt das hin mit der Semantik?



    LG, Pablo.

    Hallo, Dieter!


    Wenn du mit "Röhren" die Höhlungen von den Stielen meinst: Da hat die Anzahl (fast) keine Bedeutung. Das heißt nur, daß mehrere Stiele verwachsen sind, wenn du mehrere "Röhren" findest.


    Normalerweise sind bei C. lutescens aber nur selten mal mehr als zwei Stiele so verwachsen. Bei C. sinuosus (Krause Kraterelle) kommt das häufiger vor, aber da sind die Stiele eher selten durchbort.


    Also wie ich oben schon schrob:
    C. lutescens ist durchaus denkbar.
    Aber das kann auch wieder so ein Tricholoma - colossus - Problem sein.
    Farblich passt es einfach nicht zu C. lutescens, habituell ist es auch etwas ungewöhlich. Also wieder so ein Fall, wo man möglicherweise beim "cf" stecken bleibt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Dieter!


    Genau so passt das. Am besten nicht über 50 °C trocknen, da gehen zu viele Sachen kaputt. Auch DNA beginnt da unter Umständen schon unbrauchbar zu werden.
    Aber wenn du bei 40 ° trocknest, dann kann eigentlich nichts schief gehen. Danach irgendwo luftdicht verpacken und das Exsikat ist fertig. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Helmut!


    Das Problem ist: Zu den Sporen müsste ich jetzt erstmal selbst einige Zeit recherchieren, ob das wirklich so ist und wenn ja dann wie genau.
    Und wenn ich das mache, und dann die Frage stelle (weil ich davon ausgehe, daß du das schon recherchiert hast), dann müssen alle, die mit der Frage was anfangen wollen, auch erstmal lange recherchieren und alle müssten quasi Dittes Seite auswendig lernen.


    Darum stelle ich die Frage nach dem Geruch und gehe davon aus, daß irgendein richtungsweisendes Merkmal auf den Bildern zu sehen ist. Und ich vermute vage, daß es nicht die Sporen sind.



    LG, Pablo.

    Moin, mein Gutschder!


    Was man so alles auf sich nimmt, mein lieber Schwan.
    Naja gut, es mag Entschädigungen geben. Auch für gefühlte 2000 Höhenmeter.
    Und man könnte mehr Sport machen.
    Aber es ist wie so oft im Leben: Es geht Vieles, aaber nicht alles.
    Insofern würde ich sagen: Alles richtig gemacht, danke für den schönen Bericht. :thumbup:



    LG, pablo.

    Hallo, Ingo!


    Du hast recht, ich hätte besser "Runzeln" geschrieben. Das ist da wie eben beim Goldstieligen (C. lutescens): Anfangs ist die Fruchtschicht fast glatt, im Alter bilden sich zunehmend ausgeprägte Runzeln und Wellen. Aber eben keine richtigen Leisten. Der Text in dem 123 - Portrait passt, die Bilder von >diesen Fruchtkörpern< sind falsch und zeigen eine andere Art. Und fragt mich bitte nicht, welche.



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Hast du dir inzwischen den Boertmann zugelegt?
    Bei den ganzen Saftlingen, die du findest, würde es sich lohnen. Ist ja nicht teuer.
    Geniale Sachen hast du da, vor allem die Rötlinge gefallen mir.
    Ich denke, die Nummer 11 könnte auch ganz gut in die Gattung gehören.
    Dermoloma kenne ich zwar anders, aber auch nicht besonders gut (nur einmla D. cuneifolium gefunden). Den hätte man mal absporen lassen können.



    LG; Pablo.

    Hallo.


    Zu dem Täubling kam mir gerade noch Russula amoena (Samtiger Brätlingstäubling oder so) in den Sinn. Aber erstens mache ich um die Gattung normalerweise einen noch größeren Bogen als um Cortinarius (habe also keine Ahnung), und zweitens ist's ohne die Minimalmerkmale (Geruch, Geschmack) auch ganz schön schwierig. ;)



    LG, pablo.

    Moin!


    Ist T. roseoacerbum nicht auch eine Nadelwald - Art?
    Und die Art im Laubwald wäre Tricholoma acerbum? :/


    Dieter, mach dir mal keinen Stress.
    Wenn du was Gutes tun willst, dann trockne den ganzen Fruchtkörper (Sporen alleine bringen nichts, da muss man im Ernstfall viel mehr Sachen berücksichtigen). Wenn du ein Exsikat angelegt hast, kann man das bei richtiger Lagerung noch in Jahrzehnten untersuchen und / oder sequenzieren.
    Und wenn du vor hast, dich weiter mit Pilzen zu befassen, dann wirst du den vielleicht auch mal wieder finden.



    LG, Pablo.

    Hi.


    Die Nummer 2 kann auch eine schief aus dem Holz wachsende und darum geschlitzt wirkende Peziza sein, und möglicherweise zu 1 gehören.


    Nummer 4 hat eine gewisse Ähnlichkeit mit Tarzetta (Napfbecherling), aber das muss nichts heißen.



    LG, pablo.

    Hallo, Rainer!


    Ich denke eher, daß das auf dem zweiten Bild eine Ramaria ist.
    Das sieht für C. coralloides zu regelmäßig aus und schient aus zwei oder drei gemeinsamen, dicken Strünken zu wachsen.
    Natürlich ahben wir ja kürzlich mal wieder festgestellt, daß C. coralloides ein imposantes Chamäleon ist, kann also schon sein, daß hier auch nichts anderes rauskäme.
    Trotzdem wäre das hier mal ein Fund, den ich mir genauer angeschaut hätte und vielleicht sogar mal einen Sporenabwurf (bräunlich oder gelblich bei Ramaria, weiß bei Clavulina) gemacht hätte.



    LG, pablo.

    Hallo, Rainer!


    Den Großpilzen zufolge ist der andere Fundort im Südwesten bei Sandhausen. So wie ungefähr bei allen anderen extrem seltenen Erdsternen auch ( :D ). Ich frage mich nur, warum ich die da nie finde, aber egal.


    Danke für die Auflösung. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Chris!


    Agrocybe pediades ist oft schon eine Art, die man früh im Jahr beobachten kann. Ist auch ziemlich häufig, ich denke, der läuft dir "bald" über den Weg.
    Beringt ist der nicht und auch im Habitus etwas anders, eher langstielig, der Hutdurchmesser normalerweise deutlich geringer als die Stiellänge. Hutform ist auch etwas anders, der verflacht kaum jemals vollständig, zumindest die Hutränder sind immer etwas heruntergebogen.
    Kann man hier jedenfalls ausschließen.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Hübsche Bilder. :thumbup:
    Bild nummer 5 müsste man mal genauer sehen, da ist schon schwer zu erkennen, ob es eine Hypocrea, Hypomyces oder gar Botryobasidium aureum ist.



    LG, pablo.

    Morgen, Dieter!


    Die Aufnahmen sind mit meiner Schreibtischlampe gemacht. Es wurde schon dunkel und ich hatte keine Zeit mehr die Aufnahmen bei Tageslicht zu machen.


    Kleiner Tip: Leg die Pilze doch einfach in den Kühlschrank und mach die Bilder am nächsten Tag. Vielleicht werden sie dann auch etwas größer. ;)
    Spaß beiseite, gerade Leistlinge verkraften eine Nacht im Kühlschrank meist sehr gut, da kann man das locker machen und die Bilder werden besser.


    Pilz 1 ist ein wunderlicher Fall. Den würde ich mal zurückstellen, das passt zu keiner mir bekannten Art so richtig. Da müsste man einfach mehr zu wissen bzw. die Fruchtkörper mal selbst beurteilen können. Hier wissen wir ja nicht mal, ob der Stiel voll oder hohl ist und ob sich irgendwas verfärbt und wenn ja wann. Wahrscheinlich gehört es in die Variationsbreite von entweder Craterellus lutescens (Goldstieliger Leistling) oder in die von Cantherellus ianthioxanthus (?deutscher Name?) wenn festfleischig und vollstielig.


    Pilz 2 ist ziemlich sicher die >Krause Kraterelle<, die Leisten sind bei der Art bisweilen variabel ausgeprögt, in diesem Fall eben schwach.


    Pilz 3 ist ohne jede Restzweifel >Tompiffge<.


    Ein Goldstieliger Leistling im eigentlichen Sinne, also Craterellus lutescens ist nur auf dem Übersichtsbild ganz links zu sehen.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Es gibt schon noch mindestens eine nordamerikanische Art, die bei uns wohl nicht nachgewiesen ist. Aber nicht nachgewiesen heißt ja nicht, daß sie nicht vorkommen kann.
    Trotzdem wäre das hier, wenn man die freien, rosa Lamellen sehen würde, ein recht klarer Löwengelber. :)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Zu Nummer 1:
    Möglich. Aber da gibt es noch einige ähnliche Arten. Hier scheint die Wuchsform nicht ganz ideal zu passen, außerdem scheinen die pIlze recht klein zu sein. Gibts da einen besonderen Geruch, zumindest beim Antrocknen? Schmeckt der zufällig massiv bitter? Wie ist die Beschaffenheit von Hut und Stiel (trocken, klebrig, schmierig, schleimig)? Warum wachsen die nicht auf einer Wiese, wie sich das gehört?
    Nummer 2:
    Da sollten Kiefern gestanden haben, richtig? Wie war denn die Milch gefärbt? Wie verfärbt sich diese nach einigen Minuten? Kann man da mal ein Schnittbild sehen?
    Nummer 3:
    Kahler Krempling passt wohl.
    Nummer 4:
    sollte reichlich weiße und weiß bleibende, dabei brennend scharfe Milch absondern. Sieht aus wie Lactarius blennius.
    Nummer 5:
    Geruch? Lamellenansatz?
    Nummer 6:
    Unterseite? Wenn glatt und gelblich, vergleiche mit Stereum hirsutum.



    LG, pablo.

    Hallo, Chris!


    Das sieht eher nach Stropharia (Träuschling) aus.
    Mein spontaner Gedanke war stropharia coronilla (Krönchenträuschling), wenn der Ring etwas abgefranst ist, dann ist der eben nicht mehr schön zu beurteilen. Manchmal steht der auch ganz ohne Ring da.



    LG, pablo.

    Hallo.


    L. compactus ist nur ein Besipiel. Und ich kann garantieren, daß die Art erstens auch recht variabel ist und zweitens durchaus festfleischig und keineswegs "brüchig" im Sinne von fragil.
    Es geht nur um den Hinweis, daß die Pilzwelt oft vielfältiger ist, als man glaubt und noch sehr viele Überraschungen bereithält.


    Ich will ja nicht behaupten, daß der Pilz anders aussieht als Tricholoma colossus. Kann ich gar nicht, weil ich den noch nicht selbst gefunden und bestimmt habe.
    Wenn es hier um einen Dickröhrling oder Filzröhrling ginge, dann würde ich auch ssagen, daß der Baumpartner halt egal ist. Aber die Arten sind nicht in allen Gattungen so freizügig und es gibt eben welche, die wirklich strikt festgelegt sind.
    Das Problem ist: Wenn das hier T. colossus sein soll und sich wirklich keine Kiefer (und sei sie noch so klein) im Mycelbereich findet, dann wäre das ein Fund, den man in der Tat sehr eingehend untersuchen müsste, um zu einer sicheren Artbestimmung zu kommen.
    Bedeutet: Komplett dokumentieren inklusive Mikromerkmalen, Exsikat anfertigen, einen Spezialisten einschlaten, der die Gattung bearbeitet und dann den Fund eben auch Sequenzieren lassen.


    Du kannst aber natürlich den Fund für dich als Tricholoma colossus abheften, Dieter. Jedenfalls wird dir niemand anhand der Bilder nachweisen können, daß es nicht die Art ist. Die Frage ist nur, ob dir das reicht, wenn es eben auch etwas Anderes sein kann.



    LG, Pablo.

    Hallo, Thorsten!


    Flammulina velutipes beim ersten passt meienr Ansicht nach.
    Der zweite wird wohl der Braune Büschelrasling (Lyophyllum decastes) sein.
    Die Synonymieliste dieser Art habe ich gerade nicht im Kopf, kannst du ja bei Mycobank.org oder Speciesfungorum.org nachprüfen, ob Lyophyllum loricatum derzeit das Selbe ist.



    LG, pablo.

    Hallo, Rainer!


    Die ersten sollten Fleckblattflämmlinge (Gymnopilus penetrans) sein.
    Beim zweiten habe ich zumindest keine Chance, den zu erkennen.
    Der dritte ist richtig bestimmt (Xerula radicata), die Lila Lackis dabei sind auch welche, und dann sind da noch Tintlinge oder Faserlinge, die ich nicht bestimmen kann.



    LG, pablo.