Hallo.
Ergänzen kann man wohl noch, daß die Fruchtkörper von Merulius tremellosus niemals so fleischig sind.
LG, pablo.
Hallo.
Ergänzen kann man wohl noch, daß die Fruchtkörper von Merulius tremellosus niemals so fleischig sind.
LG, pablo.
Hallo, Rainer!
Einen regelrecht wurzelnden Stiel kann ich da nicht erkennen.
Telamonien, die immer oder gelegentlich büschelig wachsen muss es einige Dutzend geben. Telamonien mit gezähnten Lamellenschneiden auch. Telamonien mit der Färbung gibt es gefühlt ein paar hundert (die sehen ja fast alle so aus).
Die Untergattung ist eine der schwierigsten überhaupt in der Mykologie.
Für mich ist das Telamonia spec, das schließt aber deine Idee nicht zu 100% aus. ![]()
LG, pablo.
Jein.
Im Grunde ist das schon richtig. Wenn du aber einen halbwegs gesunden Körper hast, dann werden diese geschädigten, gemorphten Zellen normalerweise vom Immunsystem platt gemacht.
Ansonsten würden wir alle mit ungefähr 12 an multiplem Krebs sterben.
Warum das Abwehrsystem dann nicht funktioniert und es tatsächlich zu Krebs kommt, ist von enorm vielen Faktoren abhängig und oft nicht einfach zu ergründen.
LG, pablo.
Hallo, Eike!
Machiel Noorderloos gibt eine ganze Untergattung an, bei der das Pigment sowohl intrazellulär vorliegt, als auch daneben inkrustiert sein kann.
>Paraleptonia<
Ich meine sowas auch mal bei einer Art mit Nabelingshabitus gesehen zu haben, was sich dann aber als Artefakt herausgestellt hat. Liegt am Mikro. Da war in Wirklichkeit nur inkrustiertes Pigment. Der Pilz durfte dann Entoloma rusticoides heißen. ![]()
LG, Pablo.
Hi.
Würdest du das bei karzinogen (oder mutagen) wirkenden Pilzen auch behaupten ?
Ja.
Auch da ist die Mange des eingenommenen Giftes proportional zu den im Körper geschädigten Zellen.
Rauchen ist in jedeer Hinsicht schädlicher. ![]()
LG, Pablo.
Hallo.
Natürlich hat auch Boletus reticulatus keinerlei rosatöne unter der Huthaut. Und natürlich kann der auch sehr dunkelhütig auftreten. Aber die Stielfarbe wäre hier schon sehr ungewöhnlich. Daß das Fleisch bei B. aereus kompakter und schwerer ist, kann man natürlich auch an den Röhren erkennen. Wenn man es denn erkennen kann.
Leccinum corsicum ist anscheinend eine sehr seltene Art, die nur von wenigen Standorten bekannt ist. Ausschließen will ich da jetzt nichts. Sonst müsste ich auch den Munoz rauskramen.
Boletus betulicola ist genetisch identisch mit Boletus edulis. Und scheint mir auch als dokumentierbare Form hier wegen dem nicht einfarbigen Hut eher weniger zu passen.
LG, Pablo.
Hallo.
Na gut, dann ist das abgemacht.
Also schauen wir uns den Pilz mal an.
Weil ich's vorher übergangen hatte:
Was eine Geschmacksprobe betrifft - da habe ich noch Hemmungen. Ich weiß, dass man diese Ausspuckt - aber wie verhält es sich denn, wenn es ein giftiger Pilz ist? Und angenommen, ich würde etwas später einen Schluck Wasser trinken weil ich nicht mehr daran denke? Kann da wirklich nichts passieren?
Nö, da passiert nichts. Solange du die Probe fachgerecht durchführst.
Die Mengen an Giftstoffen, die dabei in den Körper gelangen, sind so gering, daß selbst bei stark giftigen Arten nichts Schlimmes passiert.
Trotzdem ist es freilich gut, wenn man solche Arten ausschließen kann. Viele sind's ja nicht, und die sind gut makroskopisch zu erkennen.
LG, pablo.
Hallo, Eike!
Ich wars nicht. ![]()
Du hattest mal irgendwo geschrieben, daß du einen Haufen Kram an der Backe hast und dich um andere Sachen kümmern musst. Das ist ja auch richtig so.
Wenn du trotzdem hin und wieder etwas Zeit für Pilze und auch fürs Forum findest, ist es umso schöner.
Besonders, wenn dabei solche Beiträge rauskommen. Das sind sehr interessante Arten, nicht eben alltäglich.
Ich würde mal vermuten, du bist der erste hier, der diese Limacella und diesen Flämmling im Forum zeigt.
Aber was das denn nun für eine besondere HDS - Struktur bei dem Rötling ist, das würde mich schon interessieren.
LG, Pablo.
Hallo.
Da gehe ich voll mit Eike, auch wenn es dann eher Stacheln als Röhren sein sollten. Auch wenn die möglicherweise im Alter hohl werden und wenn dann die Spitzen abbrechen, dann...
Äh...
Jedenfalls fällt mir erstmal nichts Besseres dazu ein.
LG, Pablo.
Hallo, Leute!
OK, das Problem ist aber: Wenn das nicht Laetiporus sulfureus sein soll, was dann? Oder ist das ein Fund aus Nordamerika, Afrika oder... kurz gesagt: Nicht von diesem Kontinent?
Ob wir mit der Substratfrage weiterkommen, ist fraglich.
Soweit ich weiß, kann der Schwefelporling an allem vorkommen, was immerhin geringe Spuren von irgendwelchem Holz enthält. Also theoretisch auch an Burgern von einer großen Imbisskette.
Die Größe, Form und Färbung der Fruchtkörper stimmen ja hier, die Fruchtschicht ist wunderlich zerschlitzt. Bevor man aber dann versucht, daraus was anderes zu machen, könnte man ja auch überlegen, was diese Wuchsstörung ausgelöst hat. ![]()
Bondarzewina mesenterica sieht schon ziemlich anders aus, jedenfalls gehört der nicht so grell gefärbt.
LG, pablo.
Hallo, Leute!
Wollt ihr mich arm machen? ![]()
Ihr wisst doch genau, daß ich nur insistiere, um die Unterseite zu Gesicht zu bekommen. ![]()
Also mehr als 15 Chips verschenke ich nicht, wenn also jeder von euch fünfe gegen mich setzt, dann passt das.
LG, Pablo.
Hallo.
Und Ulla war schneller.
Klar, Ischnoderma resinosum kann man auch sagen. Obwohl ich schon mal gespannt wäre, was da bei ein paar Sequenzierungsreihen rauskommt.
Genau die Optik haben nämlich auch meine Nadelholzfunde. Und die Laubholzfunde in Dresden sahen teils etwas anders aus, aber das mag auch an Umwelteinflüssen liegen.
Ja, lass den mal in die fomitoide Phase kommen.
An den Sporen kannst du da zwar nicht viel erkennen (laubholz- und Nadelholzform sind mikroskopisch identisch), aber er riecht in der Reife oft wunderbar anisartig, der Pilz.
LG, pablo.
Hallo Hartmut.
Ja was soll man denn dazu sagen. ![]()
Das sind eben die wahren Zauberpilze, was du zeigst.
Suillus pictus mit dem Hintergrund, das ist genial. die Strahkraft wird umso größer.
Und Antrodia heteromorpha sieht ja echt aus wie Antrodia albida. ![]()
LG, Pablo.
Hallo, Helge!
Ausgezeichnete Präsentation! ![]()
Mit der Stielstruktur und den Farben kommt da nichts anderes in Frage, meine ich.
LG, pablo.
Hallo, Heide!
Kein Wunder.
In der Gruppe schreibt jeder Autor was ganz anderes, Vorsicht ist da bei den kleineren Besti9mmungsbüchern geboten, das ist oft sehr vage und entspricht nicht dem aktuellen Stand.
Wichtig sind hier die lateinischen Namen, um ein wenig Verständnis zu gewinnen:
Mausgrauer Erdritterling = Tricholoma myomyces
Gemeiner Erdritterling = Tricholoma terreum
In die Gruppe gehört auch noch Tricholoma gausapatum, für den ich gerade keinen deutschen Namen parat habe.
Von den Autoren, die diese Arten trennen, werden geringfügige Unterschiede in der Ausprägung des Velums und in der dicke der obersten Hutdeckschicht angegeben (1-2 Zellschichten vs. "mehrere Zellschichten"). Auch auf die Hutfarbe wird gelegentlich verwiesen.
Weitere vermeintliche Trennmerkmale wie Standort und Sporengrößen sind definitiv zu vernachlässigen und können keineswegs zur Trennung herangezogen werden.
Persönlich kann ich bei Velumausprägung und Farben keine konstanten Unterschiede entdecken, schließe mich also der Meinung der aktuellsten Monographie an: Demnach ist Tricholoma gausapatum = Tricholoma myomyces = Tricholoma terreum.
Dieser Wissensstand wird auch durch DNS - Untersuchungen unterstützt, aber das betrifft natürlich nur die untersuchten Kollektionen. Möglicherweise muss da noch nachgearbeitet werden.
Bei den "Erdritterlingen" mit Mehlgeruch gibt es drei gilbende Arten, die auch genetisch getrennt zu sein scheinen:
Tricholoma scalpturatum = Gilbender Erdritterling
Tricholoma argyraceum = Beschleierter Erdritterling *
Tricholoma inocyboides = Rißpilzähnlicher Erdritterling
* Name eben ausgedacht.
T. scalpturatum ist eine meist kräftige Art mit meist deutlich schuppigem Hut und kaum Velum, auch bei jungen Fruchtkörpern nicht.
T. argyraceum zeichnet sich durch gut sichtbares Velum aus, das bei jungen Fruchtkörpern eine Cortina bildet.
T. inocyboides ist eine sehr kleine Art mit rißpilzartigem Habitus.
Wegen Überschneidungsbereichen bei diesen merkmalen sollte man Funde dieser Arten aber eigentlich mikroskopieren, es gibt auch noch unterschiede in der Sporenform und -größe.
Tricholoma cingulatum (Beringter Erdritterling) gehört auch in diese Gruppe, riecht ja auch mehlig, ist aber durch den deutlichen Ring und das Vorkommen unter Weiden gut von allen anderen Arten zu trennen.
LG, pablo.
Hallo, Norbert!
Wie gefällt dir den Ischnoderma benzoinum f. resinosum (Gebänderter Harzporling, Laubholzform)?
Was ich so sehe, scheint schon gut zu passen.
LG, pablo.
Hallo, Dieter!
Das klingt aber sehr spannend, dein Lebensentwurf.
Und hat irgendwie was, ganz im Ernst.
Manchmal muss man sich entscheiden, welchen Weg man gehen will.
Und manche trauern der Entscheidung vielleicht hinterher und haben dafür schnelles Netz.
OK, das gilt es aber von unserer Seite auch zu berücksichtigen, daß du dann auch nicht jeden Pilz lange im netz recherchieren kannst. Das macht mit der Verbindung ja keinen Spaß.
Zu Büchern über die Ökologie von Pilzen kann ich leider nichts sagen. In den meisten Werken steht da schon auch etwas drin, zur Lebensweise, zu bevorzugten Substraten, klimatologischen Bedingungen usw.
Interessant ist hier die Reihe "Die Großpilze Baden - Württembergs", dort hast du zu jeder aufgeführten Art auch einen Extrateil zur Ökologie. Aber: Das betrifft leider nur Funde aus dem erwähnten Bundesland.
Im portugiesischen Klima kann eine Art auch mal ganz andere ökologische Bedingungen tolerieren. Zumal das Werk (5 Bände) mittlerweile nicht mehr aufgelegt ist und vergriffen ist, bzw. horrende Preise gehandelt werden.
LG, pablo.
Hallo, Hans!
Das kannte ich noch garnicht. - Volltreffer!!!
Wat? Die Musik oder den Film?
Äh...
Sorry. Würdest du den Film kennen, dann ja auch die Musik.
Ist übrigens beides sehens- und hörenswert.
Ich denke nur, daß es nicht jede/r mag. Jim Jarmusch ist teils etwas wunderlich. ![]()
LG, pablo.
Hallo.
Ui, wie putzig ist das denn! ![]()
Sweeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeet !!!!!!!
Dein neuer Avagnolm sieht aber eher aus wie ein Dromedar, Ingo. ![]()
LG, pablo.
Liebe Daggi!
Beinahe zu spät, heieiei!
Trotzdem von ganzem Herzen mit besten Wünschen für das neue Jahr: Gesundheit - man erwähnt es ja immer wieder, aber es ist eben auch wichtig - Glück und Freude: Was immer du machst, mach es so, daß es dir Spaß macht. ![]()
In letzter Zeit bist du ja im Forum etwas rar, was schade ist, aber letztlich nicht das Wichtigste. Trotzdem wünsche ich dir auch ein paar schöne Zeiten im Wald und ein paar schöne Pilze dabei im kommenden Jahr.
LG, Pablo.
Hallo, Anna & Andreas!
Danke für eure Einmischung!
![]()
Psathyrella microrhiza hatte ich schon ausgeschlossen, wegen den nicht rot unterlegten Lamellenschneiden und den anders geformten Cheilos.
Herzchen - Sporen habe ich nicht gesehen, das ist schon sicher.
Psathyrella senex hatte ich nicht bedacht, danke für den Tip.
Aber müssten dann nicht die Zystiden etwas anders geformt sein, mit weniger deutlich abgesetztem, nicht so schlankem "Flaschenhals"?
Hilft nichts, Pleuros gucke ich mir noch an. Morgen nachmittag finde ich dazu hoffentlich etwas Zeit.
LG, Pablo.
Hallo.
Ich kann mir beim dritten schon Boletus aereus vorstellen, mag aber weder B. edulis noch B. reticulatus völlig ausschließen. Bei den Arten ist es eben oft schwer ohne die Fruchtkörper in der Hand. Die Stielfarbe scheint aber schon arg untypisch für B. edulis (der aber in allen Teilen extrem variabel ist). Einen regelrechten weißen Hutrand glaube ich nicht zu erkennen, eher einen blass gelbbraunen. Kann das sein?
Dann der Raustielröhrling, also Pilz 1.
So richtig will der auch nicht zu Leccinum crocipodium passen. Zu Leccinum carpini erst recht nicht. Da wäre eher ein etwas blass geratener Leccinum lepidum (Mittelmeer - Rauhfuß kann man den wohl nennen) eine Option, denke ich.
LG, pablo.
Hallo, Heide!
Das passt schon. Genau der Geruch, den du beschreibst, ist der ominöse Mehlgeruch bei Pilzen. Und den gibt es bei keiner Art aus dem tricholoma - terreum - Aggregat.
Salatgurke ricecht relativ ähnlich übrigens.
Wenn du keine regelrechten Ringe findest, dann würde ich hier an Tricholoma argyraceum denken, der hat eiun wesentlich ausgeprägteres Velum als Tricholoma scalpturatum, das bisweilen wenigstens eine andeutungsweise Ringzone bildet.
Das Gilben bei diesen Arten darfst du dir nicht vorstellen wie bei einem Champignon zum Beispiel. Das sieht man erst nach vielen Stunden. Oder eben bei alten Pilzen, an irgendwelchen Verletzungen an den Lamellen oder an der Huthaut.
LG, Pablo.
