Beiträge von Beorn

    Hallo.


    Ingo, da tue ich nun wiedersprechen.
    Ich denke, daß weder die Struktur der Hutoberfläche (gelatinös, siehe untere Bilder), noch die Ausprägung des Ringes, noch die Farben zu Hallimasch passen.
    Mir gefällt Oudemansiella mucida da ganz gut, wenn die Fruchtkörper am Vergehen sind, dann bräunen sie und nehmen auch mal so ein verknittertes Aussehen an.



    LG, pablo.

    Morgen!




    Und was ist mit den andren 5 Möglichkeiten...


    Die sind nach Gröger entweder in die Synonymie einzureihen, oder aufgrund verschiedener Details auszuschließen.
    Aber du hast recht, potentiell in frage kommen im Grunde ja vier Arten. Von denen ich aber zwei ausschließe und den Passendsten einfach nehme - weil das Bild kann ich ja nicht mikroskopieren. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Ihr zwei!


    Oh, ein Keksgnolm. :)
    Der muss ja eigentlich dringend in die >Galerie<, oder nicht?


    Jedenfalls schaut das sehr, sehr lecker und gemütlich aus, was ihr da so macht.
    Und lecker auch noch.



    LG, pablo.

    :D


    Na dann mag er heißen, wie er will. Hauptsache, es steht "Tigerritterling" dabei.
    Manchmal sind die deutschen namen eben ein Segen.
    Wegen mir musst du gar nichts ändern, Gerd.
    Wenn T. pardalotum ein gängiges Synonym ist, kann's auch ruhig stehen bleiben. Ich kannte es nur noch nicht.



    LG, pablo.

    Hallo, Anna!


    Schreibt jemand noch was vor Mitternacht, damit ich einen neuen Beitrag fürs Türchen machen kann... ?


    Done.


    Zweite Frage: Kommen bei den B-Rätseln auch nur Pilze aus Deuscthland dran?
    Dritte Frage: Kommen auch Pilze dran, die Stefan schon mal erwähnt hat?



    LG, Pablo.

    Hallo, Anna!


    Natürlich sind das Synonyme. genau so meinte ich das, ich hatte mir nur notiert, daß mit dem Namen elatior irgendwas nicht stimmt und darum livido-ochraceus gültig sein müsste.
    Moment... *Kruschtel*
    OK, GPBWs gibt als Synonym C. elatior Fr. mit dem Hinweis "nom.illeg." an.


    Die Datenbanken (sowohl MB als auch IF) kennen Cortinarius elatior Fr. als auch Cortinarius livido-ochraceus (Berk.) Berk. (bei MB "lividoochraceus" in einem Wort), stellen aber keine Verbindung her, führen beides als getrennte, gute Namen. In dem Fall folge ich eher den Synonymieangaben in den "Großpilzen", das stimmt eher.


    PS.:
    Cortinarius stillatitius ist nicht nur dunkler gefärbt, sondern hat eben meist auch auffallend lila Velum bzw. einen halblila Stiel.



    LG, pablo.

    Hallo, Gerd!


    Danke für den Fundbericht.
    Auch wenn man aufpassen muss, wenn man in so einen Bericht mit den Björn - Bildern reinklickt. Ich bleibe da immer eine Weile drin hängen und gucke mir die hübschen, bunten Winzlinge an. So groß und scharf bekommt man die im Wald ja nicht zu Gesicht. ;)


    OK, dann merke ich mir jedenfalls mal zweinadlige Kiefer im Kontext mit S. bellinii.
    Suillus placidus finde ich persönlich schon morphologisch, vor allem farblich etwas anders. Und ist ja meist ein eher kleines Pilzchen.
    Da ist es aber auch nicht immer einfach, die zugehörige Weymouthkiefer zu finden. Manchmal glaube ich, die verstecken sich so gut wie Lärchen.


    Schade übrigens, daß der Gröger Teil I derzeit vergriffen ist.
    Der fehlt mir nämlich. :cursing:



    LG, Pablo.

    Hallo, Gerd!


    Wunderbar, noch so ein schönber Beitrag!
    Respekt. Schöne Köpfe fehlen mir außer dem Maipilz in meiner Sammlung noch völlig.


    Und warum finden alle Leute Tricholoma aurantium, nur ich nicht? Wie gemein... ;)
    Der doppelte Beringte ist aber auch ein ganz wunderliches Ding, starkes Bild.
    Aber verrate mir bitte eins:

    Zitat


    Tricholoma pardalotum


    Wo kommt denn der Name her?
    Ich kenne den entweder als Tricholoma pardinum oder als Tricholoma tigrinum. Momentan gültig müsste pardinum sein (nach FNE4).



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Warum soll der zweite denn eigentlich kein Shcwefelköpfchen sein?
    Gerade für einen Rauchblättrigen sieht es doch eigentlich gar nicht schlecht aus, oder?


    Bei dem Porling würde mich mal ein Schnittbiuld interessieren.
    Bei so grauen Poren kann man schon auch mal an Bjerkandera adusta (Angebrannter Rauchporling) denken. Der kann auch mal hübsch bunt von oben sein.



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    Phellinus alni und Phellinus igniarius lassen sich nur über das Substrat trennen: P. alni an Rosaceen (i.d.R. Obstbäume, meist an Apfel), Phellinus igniarius an Weide (Salix sp.).
    Morphologisch (Makro- wie Mikroskopisch) sind die beiden identisch.
    Es ist umstritten, ob man da überhaupt auf Artebene trennen soll. Allerdings sind beide wohl nicht kreuzbar.


    Wie aber bei allen Phellinus Arten, ist die Fruchtschicht nie rein weiß.


    Bei deinem Fund hätte ich keine Probleme, den mit Ganoderma applanatum anzusprechen. Auch wenn das Fleisch recht dunkel ist, das kann bei jungen und frischen (!) G. applanatum eben auch so sein.


    Ganoderma adspersum habe ich bisher nur an stehenden (meist noch lebenden) Stämmen und einmal an einem Stumpf gefunden. Noch nie an einem liegenden Stamm, schon gar nicht an einem, der so lange liegt, daß er schon Moos ansetzt.
    Das Substratspektrum ist bei G. applanatum wesentlich breiter (da geht so ziemlich jedes Nadel- und Laubholz), aber auch bei G. adspersum ist es noch recht groß, aber der geht wohl ausschließlich an Laubholz. Gefunden habe ich G. adspersum bislang an Eiche, Rotbuche, Linde, Hainbuche und Platane.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ich habe zwar keine Einsicht in die Software, aber was wohl dahinter steckt, sind Probleme bei MyBB. Das letzte Update war fehlerhaft, Alex hat neulich versucht, einiges Umzustellen, was aber nicht geklappt hat.
    Ärgerlich ist es nach wie vor, daß so ein Feature nicht funktioniert.
    In anderen auf MyBB basierenden Foren funktioniert es allerdings. Warum es hier nicht geht, ist anscheinend nicht so einfach herauszufinden. :/


    PS.: Die Zeit stimmt bei mir auch. Aber nur, wenn ich eingeloggt bin. Als Gast wird bei mir Sommerzeit angezeigt.


    Es gibt ja noch ein paar mehr Probleme darüber hinaus.
    Als Beispiel wäre da zB zu nennen, daß in der Beitragsvorschau keine Bilder angezeigt werden.
    Es wird nichts vergessen, keine Sorge.



    LG, Pablo.

    Hallo, Dieter!


    Du kannst es mal mit Cortinarius livido-ochraceus probieren.
    Bilder mit glattem Stiel findest du zB >hier< oder >hier<.
    In meinen Notizen zu Cortinarius stillatitius (Honig - Schleimfuß) hatte ich mir den Namen Cortinarius elatior auch druchgestrichen, soll wohl ein ungültiger Name sein.
    Der Honiggeruch soll bei C. livido-ochraceus schwächer ausgeprägt sein, als bei C. stillatitius.
    Ich denke aber auch, daß >der hier< zu gleichen Art gehört.



    LG, Pablo.

    Hallo, Dieter!


    OK, die Sporen von H. chlorophana sind deutlich breiter und kaum jemals eingeschnürt. :thumbup:


    Bei den Keulchen meinte ich schon Clavulinopsis luteoalba (Aprikosenfarbene Wiesenkeule) als Verwechslungsmöglichkeit, keine der gelben. Siehe unteres Bild von mir. Die kann auch mal ziemlich breit sein und auch leicht verzweigt.
    Ich denke dennoch, daß du C.corniculata zeigst. Nur die Färbung fand ich außergewöhnlich.



    LG, pablo.

    Hallo, Reinhard!


    Da die Fruchtkörper nicht ganzrandig sind und zudem die typischen, orangeroten Farben zeigen, würde ich sogar ziemlich sicher sagen, daß das Otidea onotica (Eselsohr) ist. :thumbup:



    LG, pablo.

    Hallo, Dieter!


    Das sind tolle Bilder von tollen Funden.
    Besser wäre ich heute also auch noch mal in die Wiesen gegangen, als zu putzen und einzukaufen...
    Beim ersten Bild dachte ich erst an das Gewann bei Wiesental, aber ich denke, es ist woanders.


    Mit den Sporengrößen ist der Schirmling übrigens kein Chlorophyllum. Die Sporen in der Gattung sind deutlich kleiner. Macrolepiota excoriata ist das aber auch nicht, das wäre ein eher kleiner, ziemlich heller Pilz, der keine solchen Hutschuppen hat.


    ich denke eher, daß das Macrolepiota procera forma fuliginosa oder auch forma permixta (starke Rötung) ist. Zumindest M. fuliginosa ist in den Magerwiesen in der nördlichen Oberrheinebene nicht selten.


    Der gelbliche Saftling sieht eher wie Hygrocybe chlorophana (Stumpfer Saftling), wenn man von den ins Orangene gehenden Hutfarben und den eher ausgebuchteten bis breit angewachsenen Lamellen ausgeht.
    Das ist aber mit den Pilzen in der Hand besser zu beurteilen.


    Die Keulchen und die Wiesenkoralle hast du bestimmt unterm Mikro gehabt, oder?
    C. helvola und C. laeticolor sind sicher ja nur durch die unterschiedlichen Sporen zu trennen, wenn sie nicht mal ganz arg ideal ausgeprägt sind.
    Und die Farben bei C. corniculata sind ja ganz die von C. luteoalba. Aber ob die so verzweigt wachsen kann?
    Weil so:


    Wäre es ja auch irgendwie zu einfach, oder?
    Ist ja auch immer die Frage, wie die Kälte das Aussehen verändert hat.



    LG, pablo.

    Hallo, Rainer!


    Echt? Es sind nur 214 Telamonien dort gelistet?
    Wenn ich da anfange zu schlüssel, sind es immer gefühlt über 500. :D
    Zur Cortinarienbestimmung ist das Werk übrigens durchaus tauglich. Und auch ohne Mikroskopie geht es: Wenn nach Mikromerkmalen gefragt wird, kann man auch beiden Spuren folgen und dann am Ende die Ergebnisse gegeneinander vergleichen.


    Immerhin: Der Pilz sieht mit dem wollig - schuppigen Velum auf dem Hut eigentlich recht charakteristisch aus. Vielleicht könnte ein guter Gattungskenner sogar was mit den Bildern und der BEschreibung anfangen.
    Leider hat sich zB Andreas ja noch nicht geäußert.



    LG, Pablo.

    Hallo, Gerd!


    (3) Deine Vorschläge berücksichtigen die an nicht zwei-nadligen Kiefern wachsenden Arten leider nicht!!!
    ---> Mir fallen da spontan "S. placidus, S. bellini" ein, die ich beide schon in der Hand hatte.


    Völlig richtig, daran hatte ich erst nämlich gar nicht gedacht.
    Aber Dieter hat Suillus bellinii in der selben Gegend kurz zuvor schon gefunden, darum habe ich mich weiter oben ja auch schon revidiert.
    Die Art würde mir nämlich wirklich ganz gut gefallen. Selbst gefunden habe ich den aber noch nicht (Suillus placidus ist mir ganz gut bekannt).
    Umso mehr würde mich interessieren, wo du die Art gefunden hast.
    Das war aber nicht in Deutschland, oder?


    Übrigens, ohne jetzt den Munoz oder ein anderes Röhrlings - Werk rauszuholen, in dem die Art beschrieben ist:
    Boris Assyov gibt für >Suillus bellinii< auf seiner Seite als Mykorrhizapartner "two-needled Pines" an.
    Ein Flüchtigkeitsfehler vielleicht?



    LG, Pablo.

    Hallo, Conny!


    Das ist aber doch eine tolle Sache.
    Endlich mal ein lehrpfad, der sich nicht nur mit Bäumen oder Federtierchen beschäftigt.


    Ist natürlich ein wenig übertrieben:

    Zitat


    Auf einem Lehrpfad kann man alles über die Lebewesen erfahren, die weder Pflanze noch Tier sind.


    Das ist selbstverständlich absolut unmöglich.
    Selbst wenn man ein ganzes Leben lang sich intensiv mit der Funga beschäftigt, wird man nur einen Bruchteil dessen wissen, was es über dieses Reich zu erfahren gibt.
    Aber jeder Ansatz ist ein Gewinn.
    Ich hoffe, daß solche Projekte auch von ausgewiesenen Fachleuten betreut werden.



    LG, Pablo.

    Hallo, Norbert!


    Du sollst durchaus gerne widersprechen!
    Das gehört dazu und führt auch weiter.


    An den Gelbblättrigen hatte ich übrigens gar nicht gedacht, da ist auch nihts grünlich im Schnitt.
    Aber du hast auf jeden Fall recht: Die Sporengröße passt nicht zu C. malicorius. Die sollten kleiner sein.


    Eine Alternative wäre vielleicht noch Cortinarius sommerfeltii (Düsterer Hautkopf). Leider gibt es zu der Art kaum Angaben in den "Großpilzen", da müsste man mal andere Quellen checken, ob die Sporengröße passt und auch grünliche Fleischfarben vorkommen können.



    LG, Pablo.

    Hallo, Dieter!


    Schleierling stimmt auf jeden Fall, Untergattung müsste Telamonian (Gürtelfuß) sein.
    Die Scheide könnte signifikant sein. Das Velum ist offensichtlich weiß, du kannst mal gucken, ob es vielleicht auch bei jungen Fruchtkörpern etwas rosa oder blass lila gefärbt ist (sowas ist auf Bildern schwer zu erkennen).
    Die rostbraunen Flecken am Stiel und am Hutrand sind Sporenpulver, das sich im Velum verfangen hat.
    Idealerweise kann man die Velumfarbe auf deinem vorletzten Bild beurteilen.
    Das fleckende Fleisch kann auch wichtig sein, ebenfalls wichtig wäre es, ob es da auch (vor allem bei jungen Fruchtkörpern) Lilatöne gibt.


    Und ob zwischen Arbutus und Quercus nicht noch irgendwo eine Kifer stand. ;)


    Ich selbst kenne diese Art nicht, aber ich hoffe sehr, daß sich noch ein Schleierlingsspezialist meldet, der auch vor einem portugiesischen Fund nicht zurückschreckt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Helmut!


    Es fehlt eine ganze Menge. versuchen kann man's ja mal.
    Hier nicht gezeigte in Deutschland vorkommende Röhrlinge:
    - Aureoboletus gentilis = Goldporiger Röhrling
    - Boletus aereus = Bronzeröhrling **
    - Boletus appendiculatus = Anhängselröhrling
    - Boletus edulis = Steinpilz **
    - Boletus gabretae = Böhmerwaldröhrling
    - Boletus luteocupreus = Gelbhütiger Purpurröhrling
    - Boletus mendax = Abweichender Hexenröhrling
    - Boletus pseudosulphureus / junquilleus = Gelber Hexenröhrling *
    - Boletus regius = Königsröhrling
    - Boletus rhodoxanthus = Blasshütiger Purpurröhrling
    - Boletus rubrosanguineus = Weinroter Purpurröhrling
    - Boletus subappendiculatus = Nadelwald - Anhängselröhrling *
    - Boletus torosus = Ochsenröhrling
    - Chalciporus amarellus = Bitterer Zwergröhrling
    - Chalciporus piperatus = Pfefferröhrling **
    - Gyrodon lividus = Erlengrübling
    - Leccinum holopus = weißer Moorbirkenpilz *
    - Leccinum melaneum = Schwarzer Birkenpilz
    - Leccinum piceinum = Fichtenrotkappe
    - Leccinum schistophilum = Dünnstieliger Birkenpilz
    - Leccinum variicolor = Vielfärbender Birkenpilz *
    - Leccinum versipelle = Birkenrotkappe **
    - Porphyrellus porphyrosporus = Porphyrröhrling *
    - Suillus bresadolae = Gelbfleischiger Lärchenröhrling
    - Suillus flavidus = Moorröhrling
    - Suillus pictus = Piktenröhrling
    - Suillus placidus = Elfenbeinröhrling *
    - Suillus plorans = Zirbenröhrling
    - Suillus sibiricus = Sibirischer Röhrling
    - Suillus tridentinus = Rostroter Lärchenröhrling
    - Xerocomus moravicus = Gelber Filzröhrling
    - Xerocomus subtomentosus = Ziegenlippe **
    Sowie etliche weitere Arten, die entweder noch nicht nachgewiesen sind, oder als verschollen gelten, mit denen aber auch in Deutschland zu rechnen ist.
    Was ich vergessen habe, kann man in Gedanken noch ergänzen.
    Es gibt also viel Huhn, backen wir's an. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Inken.


    Neid und schlechte Laune wollte ich aber eigentlich gar nicht verbreiten.
    Zur Entschädigung könnte ich meine diesjährige Wiesenpilze - Kollektion zeigen. Die ist aber noch nicht fertig. ;)



    LG, Pablo.