Hallo, Dieter!
Das sind tolle Bilder von tollen Funden.
Besser wäre ich heute also auch noch mal in die Wiesen gegangen, als zu putzen und einzukaufen...
Beim ersten Bild dachte ich erst an das Gewann bei Wiesental, aber ich denke, es ist woanders.
Mit den Sporengrößen ist der Schirmling übrigens kein Chlorophyllum. Die Sporen in der Gattung sind deutlich kleiner. Macrolepiota excoriata ist das aber auch nicht, das wäre ein eher kleiner, ziemlich heller Pilz, der keine solchen Hutschuppen hat.
ich denke eher, daß das Macrolepiota procera forma fuliginosa oder auch forma permixta (starke Rötung) ist. Zumindest M. fuliginosa ist in den Magerwiesen in der nördlichen Oberrheinebene nicht selten.
Der gelbliche Saftling sieht eher wie Hygrocybe chlorophana (Stumpfer Saftling), wenn man von den ins Orangene gehenden Hutfarben und den eher ausgebuchteten bis breit angewachsenen Lamellen ausgeht.
Das ist aber mit den Pilzen in der Hand besser zu beurteilen.
Die Keulchen und die Wiesenkoralle hast du bestimmt unterm Mikro gehabt, oder?
C. helvola und C. laeticolor sind sicher ja nur durch die unterschiedlichen Sporen zu trennen, wenn sie nicht mal ganz arg ideal ausgeprägt sind.
Und die Farben bei C. corniculata sind ja ganz die von C. luteoalba. Aber ob die so verzweigt wachsen kann?
Weil so:


Wäre es ja auch irgendwie zu einfach, oder?
Ist ja auch immer die Frage, wie die Kälte das Aussehen verändert hat.
LG, pablo.