Hallo.
Moment, nun erstmal langsam.
Zu dem Holz unterm Gelibber: Kiefer, klare Sache.
Der Pilz unten am Stamm auf dem ersten Bild in Beitrag #13: Ich wäre nicht überrascht, wenn sich das bei einer Untersuchung als Trichaptum - Art entpuppt.
Aber: Wie sicher ist es eigentlich, daß Tremella foliacea nicht an Nadelhoilz geht? Schichtpilze (Stereum sp) gibt es dort ja auch.
Dann glaube ich immer noch, auf dem ersten Bild in Beitrag #1 zwei Arten zu sehen. Eben den braunen Gelibber und daneben etwas eher violettes, was vage an eine Ascocoryne - Nebenfruchtform erinnert.
Brauner Gelibber in der Optik kann übrigens auch vergehende Exidia plana / nigricans (Warziger Drüsling) sein. Und der geht definitiv auch an Nadelholz.
Auf dem ersten Bild in Beitrag #13 ist aber links neben dem Glibber noch eine Struktur, das sieht aus wie der fragliche Pilz, aber eben noch nicht am zerfließen sondern in vitalem Stadium? Kann man das auch och mal genauer sehen?
Dann zu Bild 3 in Beitrag #1:
Der "Stoppelige Drüsling" sollte eigentlich Exidia truncata sein, auch als "Abgestutzer Drüsling" bekannt. Das Problem: Sowohl der als auch der Warzige Drüsling (Exidia plana / nigricans) wurden schon als Exidia glandulosa geführt. Somit ist Exidia glandulosa ein "nom.conf.", also ein missverständlicher Name und damit ungültig.
Ohne jetzt bei 123 reinzugucken könnte ich mir vorstellen, daß dort "Exidia glandulosa" für eine der beiden Arten verwendet ist.
Sollte man vielleicht einfach weglassen und je nach dem, welche Art da gezeigt wird, durch einen gültigen und eindeutigen namen ersetzen.
Dein Pilz ist - wie Ingo schon schrieb - zweifelsfrei Exidia plana / nigricans (Warziger Drüsling).
Zu Bild 4 in Beitrag #1:
Stimmt, es ist ein Gallertbecher.
Aber ohne Mikroskopie oder ohne Nebenfruchtform kann man die Art nicht bestimmen. Infos zu der Gattuung befi8nden sich >hier<.
Zu Bild 2 in Beitrag #1:
Wenn das fest und hart ist, dann ist es auch kein Drüsling und kein Zitterling. Dann wird Ingo wohl rechtbehalten, der ja einen Porling vorschlug. Hier wird sich aber erst mit zunehmender Reife der Fruchtkörper eine zuverlässige Bestimmung durchführen lassen, wenn die relevanten Merkmale ausgeprägt sind.
LG, pablo.