Beiträge von Beorn

    Hallo, und willkommen Klaus!


    Ja, Nebelkappe (Clitocybe / Lepista nebularis) kann schon hinkommen.
    Der Pilz wurde und wird auch noch oft verzehrt, allerdings ist er für viele Leute unverträglich (Löst Bauchkrämpfe, Erbrechen, Durchfall aus).
    Ob man da das Gedöns mit dem Kochwasser wegschütten usw. macht oder nicht spielt dabei keine Rolle.


    Allerdings enthält der Pilz wohl auch Inhaltsstoffe, die das Erbgut verändern und somit krebserregend sind. Wie drastisch da die Auswirkungen sein können, ist allerdings noch nicht erforscht. Vom Verzehr ist unbedingt abzuraten.


    Die Frage:


    Sind die ggf. essbar?


    Ist hier im Forum allerdings ohnehin sinnlos.
    Pilze können übers Internet nicht zum Verzehr freigegeben werden.
    Jedenfalls wäre das im höchsten Maße unseriös und verantwortungslos.
    Fehler können immer passieren, wenn man die Pilze nicht selbst in der Hand hat.
    Du kannst nicht wissen, wer hier schreibt und ob da überhaupt ein Wissen dahgintersteckt.
    Nur über Bilder und Beschreibungen ist auch bei prinzipiell essbaren Arten nicht bewertbar, ob sie vielleicht überständig sind oder sonstwie verdorben.
    Insofern: Wir geben gerne Hilfen und Ideen zu Bestimmungen.
    Wir lehnen es aber ab, dir zum verzehr irgendwelcher Pilze zu raten.
    Das musst du selbst entscheiden und verantworten.
    Oder zum PSV in der Nähe gehen (siehe Link in Signatur).



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Nicht verzagen. :)
    Wir wissen ja trotzdem, was gemeint ist.


    Also wenn die Farben in der Tat etwas anders sind (am besten ähnlich wie auf den Bildern 3 bis 6), dann kann ich mir auch für die Bilder 7 bis 11 den Schmutzigen vorstellen.
    Am besten beurteilst du das selbst, weil du den realistischsten Anblick der Pilze hast. Die echten Farben bei Pilzen auf ein Bild zu bannen, ist oft schwierig. Da haben auch geübte Photographen bisweilen zu kämpfen.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Mit Pycnoporellus kann ich mich auch nicht anfreunden.
    Auf dem ersten Bild ist ja eine Bruchstelle zu sehen, das Fleisch ist weiß, Pycnoporellus wäre demnach auszuschließen.


    Botanische Gärten haben ja nicht nur Warmhäuser.
    Und selbst wenn der Pilz nicht im Außenbereich des botanischen Gartens wächst, sondern in einem Warmhaus o.Ä., schließt das Laetiporus nicht aus.
    Die Art ist weltweit verbreitet und schert sich anscheinend wenig um Klimazonen.


    Ich halte nach wie vor die Poren für untypisch ausgeprägt, möglicherweise verwachsen, möglicherweise aufgrund von Witterungsumständen verformt. Sowas ist ja gar nicht mal selten. Trametes versicolor tritt auch immer wieder mal mit beinahe zahnförmigem Hymenophor auf, ebenso diverse andere Porlinge, die eigentlich ein +/- glattes Porenbild haben sollten.


    Natürlich interessieren mich weitere Vorschläge, oder auch Details, anhand von denen man den Schwefelporling ausschließen kann.
    Nur glaube ich nicht ernsthaft daran, daß da etwas anderes rauskommt. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Dieter!


    Ein sehr interessanter Fund.
    Und wieder mal frage ich nach einem Nadelbaum.
    Denn das könnte schon eine Boletopsis - Art sein.
    Also entweder Boletopsis leucomelaena oder der noch seltenere Boletopsis grisea.
    Eine Unterscheidung nach Bildern traue ich mir nicht zu, keine der beiden Arten hatte ich jemals selbst in der Hand.
    Die Alternative wäre eine Albatrellus - Art, aber das denke ich wegen der Farben eigentlich weniger.



    LG, pablo.

    Hallo, Anna!


    Traumhaft, danke!
    Das ist mal einer, der interessant werden könnte.
    Ich glaube, ich lasse das wieder bleiben und gucke mir die Bildchen doch lieber erst am Nochmittag oder morgen an. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Matthias!


    Ich staune ja mehr darüber, daß du mit Blitz so hervorragende Bilder hinbekommst.
    Aber offenbar kannst du es ja auch ohne. ;)


    Von den Mikrobildern müssen wir gar nicht erst anfangen, das ist schon allererste Sahne. Da gibt es aus meiner Sicht nicht viel Besseres.


    Fazit: Danke für's Zugucken dürfen!



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ziemlich stark, jawoll. :thumbup:
    Samtschnecklinge sind ja eine ganze Gattung, die mir noch in meinem Pratum fehlt.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Kalt kann gut sein.
    Und Pilze sind ja immer variabel. Dann ziehen sie mal die Mützchen runter.
    Ich glaube aber, solange die nicht ziemlich groß waren, kommt bei starker Blaufärbung und den weiteren typischen Gattungskennzeichen kaum was anderes in Frage.


    Vor drei Wochen sahen die hier in der Gegend so aus:

    Inzwischen sind sie komplett blauschwarz.


    Die bei Anna um die Ecke sind wohl noch fitter.
    Interesant, daß der in diesem Jahr auch verstärkt aufzutauchen scheint.



    Bei der Hütte bleibt dann wahrscheinlich nur noch komplette Entkernung oder sogar Abriss.
    Eigentlich würde ich die Art aber auch gerne mal zu Gesicht bekommen.
    Bis lang kenne ich nur den wild wachsenden Vetter.
    Aber bitte nichts zuschicken!!!!!



    LG, Pablo.

    Hallo, Abeja!


    Also das letzte Bild hat schon was.
    Nicht falsch verstehen: Die ersten drei sind um klassen besser und zeigen nicht nur den Pilz mit allen Merkmalen, sondern sind auch noch schön.


    Das letzte hat etwas künstliches.
    Ich glaube nicht, daß ich dafür als Juror im Photowettbewerb viele Punkte geben würde.
    Aber vielleicht in einem Wettbewerb zu "experimentelle Photokunst mit Pilzbildern".



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    Sehe ich wie Eike. :thumbup:
    Bei dem Wurzelschwamm schoss mir bei der Ansicht noch ein Gebänderter Harzporling (Ischnoderma benzoinum) schräg durch den Kopf. Ob das vielleicht noch eine alternative Spur wäre?
    PS.: Die Laubholzform dieser Art wurde >hier< gerade schön gezeigt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Rudi!


    A.u.s.
    Das passt. Wünschte man könnte vor lauter Arbeit mal, solange es noch hell ist.
    Obwohl... So ein schöner Hausschwamm, den findet man auch bei elektrischem Licht.
    Ich hoffe, es ist kein wichtiges Gebäude.


    Schöne Bilder vom Phaeomarasmius, den ich eines Tages auch mal zu finden hoffe.


    Und ist das Psilocybe cyanescens?
    Der sieht komisch aus. Die bei mir um die Ecke sind etwas anders, mit ihren flachen Hüten.
    Aber interessant, wie der variiert.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Zitat


    Bei Bäumen ist es wie bei Pilzen. Da gibt es keine Sorten.


    Was machen wir dann mit Apfel-, Mais- oder Rebsorten?


    Ich denke, daß ist eine Grauzone.
    letztlich sind diese "Sorten" nichts anderes als die Formen (formae) bei Pilzen.
    Amanita citrina forma alba zB.
    Genetisch (auf Artebene) identisch, aber in einigen morphologischen Details eben abweichend.
    Da ist die Begrifflichkeit im Umgangssprachlichen Gebrauch aber sehr stark.
    Der Begriff hat sich hier so eingeprägt, daß er eben schon eine gewisse Gültigkeit erlangt hat. Auch wenn es biologisch dtreng genommen falsch ist.
    Als Beispiel mal zwei Säugetierarten:
    Erstens Haushund.
    Ist genetisch als Art zB vom Wolf und vom Dingo abzutrennen.
    Tritt aber in haufenweise sehr morphologisch verschiener Formen auf. Diese ganzen Formen sind aber alle eine Art. Genannt werden sie "Rassen".
    Zweitens Moderner Mensch.
    Ist genetisch zB vom Gorilla und auch vom Schimpansen auf Artebene zu trennen.
    Aber auch hier gibt es eine Menge verschiedener Formen, die alle zur selben Art gehören, aber morphologisch unterschiedlich sind.
    Rassen kann man hier nicht mehr sagen, der Begriff ist ideologisch mißbraucht und stark negativ behaftet.
    Sorten würde auch kein Mensch sagen. Was also nun? Formae?
    Nö, da haben wir "Kulturen" draus gemacht. Was aber biologisch gesehen erst recht nicht passt. ;)


    Aber man muss ja nicht bei Baumarten und Mollisia - Arten auch noch anfangen, unpassende Begriffe rein zu bringen. ;)



    lg; Pablo.

    Hallo.


    Ist ja interessant, daß sich die Fruchtkörper seit dem ersten Bild kaum verändert haben.
    Aber wenn du schon das Bild noch ein Mal aufnimmst, dann hättest du ruhig mal die Pilze auch anschauen und untersuchen können. Also auch mit deutlicheren Bildern der Lamellen und so.
    Denn mehr sagen als nach dem ersten Bild kann man so freilich nicht. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Dieter!


    Ob Stiel hohl oder nicht dürfte hier nicht relevant sein. In deinem Fall ist das sicher nur eine wuchsbedingte Abweicheung, das kann immer mal passieren.


    Zu den anderen Arten: Siehe Antwort von Ingo.
    Ich glaube, eine qualifiziertere Meinung zu den Ritterlingen wirst du hier im Forum kaum bekommen. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Florian.


    Ist nicht ganz einfach. Es gibt einige Arten aus verschiedenen Gattungen, die weißen Glibber als Fruchtkörper bilden.


    Schritt 1: Durchschneiden. Wenn ein weißer Kern vorhanden ist, führt das zu Myxarium oder zu tremella encephala. Letztere kommt aber wohl nur an Nadelholz vor.
    Schritt 2: Das Substrat sollte bekannt sein. Jedenfalls sollte man wissen, ob Laubholz oder Nadelholz.
    Schritt 3: Gibt es Drüsenpunkte? Wenn nein, dann kann man eine weiße Form von Exidia nigricans / plana ausschließen.
    Schritt 4: Begleitpilze dokumentieren. Es gibt eine hyaline Tremella - Art, die auf Kernpilzen parasitiert (Tremella globispora).
    Die ist allerdings ganz schön klein. Tremella mesenterica kann auch rein weiß und hyalin sein, parasitiert aber auf Zystidenrindenpilzen der Gattung Peniophora. Die ist aber jung anders geformt.


    Es gibt an Laubholz zwei Drüslinge, die recht ähnlich sehen.
    Exidia cartilaginea, die wohl mehr zusammenfließende, weniger hyaline Fruchtkörper haben soll und Exidia thuretiana, die ich hier rein von der Optik favorisieren würde.



    LG, pablo.

    Hallo, Florian!


    Bestimmungstips siehe Ingo.
    Was lässt dich bei 3 denn an G.m. zweifeln?


    Falls Nummer 8 wieder Erwarten doch kein Buchen - Schleimrübling sein sollte, können alte, vergangene Sparrige Schüpplinge (Pholiota squarrosa) so aussehen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Dieter!


    Clavulina coralloides = Clavulina cristata


    Das sind nur zwei Namen für die selbe Art.
    Kann sein, daß die Franzosen das anders sehen, aber die splitten auch alles. Ich glaube, da sind es auch an die 65773946 Arten von Boletus edulis und Boletus badius. ;)
    Es gibt aber morphologisch kein einziges konstantes Trennmerkmal, weder makro- noch mikroskopisch.
    Mikroskopisch lassen sich da übrigens auch Clavulina rugosa und Clavulina cinerea nicht trennen. Und makroskopisch gibt es alle Übergänge.
    Giftig ist sicher keine Art der Gattung.


    Ich rate dennoch vom Verzehr ab.
    Auch wenn bis auf Bild 4 die neuen Bilder schon aussehen wie junge, frische C. coralloides, kann zumindest ich es nicht mit Sicherheit einschätzen, ob nicht doch eine andere Gattung in Frage kommt. Dazu kenne ich die Pilzwelt von Portugal zu wenig.
    Immerhin: Eine Größe von 7 cm sollte Arten der Gattungen Clavaria und Clavuliopsis eher ausschließen.



    LG, pablo.

    Hallo, Thorben!


    Echt, so schnell kaputt, das Pilzchen?
    Bei mir halten die sich im Döschen mit etwas Moos immer gut zwei bis drei Tage im Kühlschrank.
    Ansonsten werden die gleich getrocknet, dann kann auch nichts schief gehen. So ein Exsikat lässt sich ja auch noch gut untersuchen.


    Übrigens sieht man den Hundsflechten den Befall durchaus an. Die sehen ziemlich unfit aus, wenn da ein solcher pilz drauf sitzt. Das ist auch noch etwas, worauf man achten kann.
    Ist bei Arrhenia chlorocyanea auch so, aber da sind es Beccherflechten und die Fruchtkörper vom Pilz sitzen nicht direkt an denen der Flechten. Aber man sieht, daß die Flechten im Umkreis irgendwie mißgestaltet und verkümmert sind.


    Mit der Größe solltest du es hier nicht allzu genau nehmen.
    Ich glaube, das variiert stark.
    Bei A. peltigerina gab es an dem Standort auch ein paar kleine Fruchtkörper, die eine Gesamthöhe von kaum 10 mm hatten. Die Größten dagegen schon über 20 mm.
    A. velutipes waren ja nur die paar Fruchtkörper auf dem Bild, die müssten so an die 2 cm Gesamthöhe gehabt haben.



    LG, pablo.

    Hallo, Thorsten!


    Zitat


    ...Baumsorte...


    Bei Bäumen ist es wie bei Pilzen. Da gibt es keine Sorten.
    Pilze und Pflanzen sind ja Lebewesen, darum spricht man dort von Arten.
    Sorten gibt es nur bei leblosen Dingen, wie Zahncreme oder Fruchteis. ;)


    Du machst das aber schon richtig. :thumbup:
    Immer skeptisch bleiben, nachfragen, auf Mißverständnisse aufmerksam machen.
    Das ist genau das, worauf es ankommt.


    Ein paar Details kann ich vielleicht klären:

    Zitat


    Kann man denn sagen, dass Nebelkappen bei den Lamellen nie ins violoette gehen und auch der Stiel farblich nie einem Lepista nuda ähnelt (ausen violett, innen weiß)?


    Absolut, ja.
    Nebelkappen haben nirgendwo und niemals Violettöne, auch das Sporenpulver ist völlig ohne rosa oder violett.


    Zitat


    Bei den meisten Fruchtkörpern von Bild 7-11 unterscheiden sich Stiel- und Lamellenfarbe meiner Meinung nach nicht so sehr, wie die Bilder welche ich von Lepista personata gesehen habe.


    Genau, auch vom Habitus her ist das nicht Lepista personata.


    Zitat


    An welche Laccaria dachtest Du denn?


    Werden diese Laccaria denn so groß?
    Also 1-1,5cm dicker Stiel und so große Hüte?


    Bei der Größe kommt eigentlich nur Laccaria proxima (Fuchsiger Lacktrichterling) in Frage. Aber auch der wäre schon außergewöhnlich groß und passt farblich und vor allem von den Lamellen nicht wirklich. Darum:

    Zitat


    Schließt Du denn Lepista sordida für die Pilze auf den Bildern 7-11
    (Nummer 2-14) völlig aus?


    Nein.
    Aber ich kann ihn auch nicht bestätigen.
    Wie schon erwähnt, es gibt zwei Formen von Lepista sordida.
    Eine eher blasse, graue Form (ein Idealbild dieser Form hast du verlinkt) und eine leuchtend lilane Form, die ungefähr so aussieht wie auf deinen Bilder 3 bis 6.
    Auf den anderen Bildern meine ich einen Pilz mit Rosatönen zu sehen, das passt einfach nicht zu Lepista sordida. Etwas Rosanes habe ich an der Art noch nie festgestellt und kenne auch keinen Literaturhinweis dazu.



    LG, pablo.

    Hallo, Jan - Arne!


    Tricholoma ustale (Brandiger Ritterling) ist eine Art der Buchenwälder und habituell und farblich schon deutlich verschieden.
    Aber wenn wir schon wild spekulieren: Tricholoma roseoacerbum wäre eventuell einen Vergleich wert. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Dieter!


    Die Lamellen beim ersten und beim zweiten sind nicht frei. Das nennt sich ausgebuchtet angewachsen.
    Frei wären sie zB bei Dachpilzen, Scheidlingen und Champignons. Oder bei großen Schirmlingen. Dort erreichen sie den Stiel gar nicht.


    Nummer 1 sollte recht sicher ein Kiefern - Grünling (Tricholoma equestre) sein. Der hätte dann einen intensiv mehligen Geruch.


    Nummer 2 ist auch ein Ritterling, aber bei den Braunen im Kiefernwald muss ich passen. Das ist ein sehr schwieriges Feld, da gibt es einige Arten.
    Du kannst mal in den Betreff noch "Ritterlinge" reinschreiben. Damit steigen sie Chancen, daß auch Auskenner wie Ingo (sixecho) oder Konrad reingucken.


    Nummer 3: Der will mir gerade auch nichts sagen. Eine Art mit so wasserfleckigem Hut wäre Lepista panaeolus, aber den kenne ich schon etwas anders. Vor allem kräftiger, kurzstieliger.
    Vielleicht auch ein Ritterling (Tricholoma) aus der Seifenritterlings - Verwandschaft?
    Oder eine grau statt braun gefärbte Tricholoma pessundatum? Kann ja eigentlich auch nicht sein. :/



    LG, pablo.

    Hallo, Thorsten!


    Der Geruch ist schon ein ganz wichtiges Erkennungszeichen. Wenn es nicht wie Lepista nuda riecht, dann ist es nicht Lepista nuda.
    Besonders ähnliche Arten sind der schon erwähnte schmutzige Rötelritterling (Lepista sordida), der ein ziemlich kleines Pilzchen ist und meistens recht blass gefärbt ist. Der kann aber auch in einer knallvioletten Form auftauchen.
    Noch ähnlicher sieht der Blassblaue Rötelritterling (Lepista glaucocana) aus, der von manchen Autoren nur als Form von Lepista nuda angesehen wird.


    Ausgeblasste Exemplare von Lepista nuda können auch mal wie Nebelkappen (Clitocybe nebularis) aussehen oder wie Veilchenritterlinge (Lepista irina).
    Lepista personata (Lilastiel - Ritterling) ist ein kräftiger Pilz mit aber eher blassen HUtfarben (grau, weiß, braunbeige) und auffallend lilanem Stiel.
    Alle diese Arten riechen aber nicht nach Lepista nuda.


    Diverse ähnliche Schleierlinge haben braunes Sporenpulver. Das von Lepista nuda ist weißlila.


    Bei deinen PIlzen hätte ich kein Problem damit, die beiden auf Bild 1 und 2 bei entsprechendem Geruch als Lepista nuda einzuordnen.
    Alle anderen gezeigten Pilze scheinen aber andere Arten zu sein.
    Bei den Bildern 3 bis 6 kann ich mir zB gut Lepista sordida vorstellen, hier in der lilanen Form.


    Auf den weiteren Bildern ist meiner Ansicht nach nochmal eine andere Art zu sehen. Die gehören wahrscheinlich in eine ganz andere Gattung. Am ehesten erkenne ich da eine Lacktrichterlings - Art (Gattung: Laccaria).



    LG, Pablo.

    Hallo, Rafa!


    Ich fürchte eher nein.
    Aber die Chancen waren auch zuvor schon ziemlich gering.
    Bei Psathyrella findet man hin und wieder mal eine gut anzusprechende Art, aber die Gattung an sich ist doch sehr schwierig, ohne gründliche mikroskopische Untersuchung meist kaum zu bewältigen.


    Rißpilze sind wahrscheinlich noch schwieriger.
    Da gibt es übrigens auch Arten, die mit kleinen Kräutern und Gestrüppen Mykorrhiza bilden. ZB mit Strandhafer und solchen Sachen. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Stefan!


    Pratum!
    Ausgezeichnet, danke! :thumbup:
    Manchmal kommt man nicht auf das Naheliegendste, obwohl es in diversen Pilznamen steht (Vascellum pratense, Cuphophyllus pratensis, ...).
    Oder vielleicht auch Pratensum?
    Nein, ich denke, da passt die Endung nicht.



    LG, pablo.