Beiträge von Beorn

    Hallo, Daniel!


    Wie immer, eine Augenweide. :thumbup:
    manchmal zieht es mich ja weg bei dem trübkalten Wetter. Aber mal abgesehen von der finanziellen Erschwinglichkeit fällt mir dann bald auf, daß es um die Zeit ja hier auch schöne Pilze gibt.
    Nur leider keine roten Helmlinge mit Poren.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ja irgendwie habe ich den Eindruck, daß da ganz viele Leute mitlaufen, die gar keine Dresdner sind. Das passt so gar nicht in mein Bild. Alle Dresdner, die ich bislang kennen gelernt habe, sind normal, vernünftig, klug, gebildet und nicht von solchen unreflektierten, diffusen Ängsten gesteuert.
    Vielleicht reisen die ja extra an für die Demos?
    Oder die Organisatoren (die, die diese diffusen, aus Unwissenheit resultierenden Ängste auszunutzen verstehen) karren sich ein paar Jubelperser her...


    Egal.
    Etwas Musik, hat gar nichts damit zu tun (wirklich?).
    >The late Mars Volta<



    LG, pablo.

    Hi.


    Ach, die Schnittgefahr...
    Dann dürfte ich ja auch nicht mit Rasierklingen hantieren beim Anfertigen von Präparaten. ;)
    Muss man eben ein wenig aufpassen.
    Böse geschnitten habe ich mich bislang nur mit Teppichmessern beim Trockenbau, beim Zwiebelschneiden und beim barfußlaufen durch bestimmte Gräser...



    LG, pablo.

    Hallo, Björn.


    Natürlich. Es gibt verschiedene Arten Weinpflanzen. Aber in manchen Arten verstecken sich eben etliche Sorten. Biologisch korrekt wären es formae, aber wie Ralf schon schrob...
    Pinot noir und Nebbiolo sind nicht zwei verschiedene Arten. ;)



    LG, Pablo.

    Ah, schade.


    Gleichzeitig wäre noch lustiger gewesen.
    Ich hatte den heute nachmittag, Fund von gestern. Und wo wir bei tremellales sind: Da hatte ich auch was Hübsches (gestern gefunden, heute angeguckt): Exidiopsis cf grisea. Muss noch etwas nachlesen, ist aber interessant, daß es auch so ganz feine Schichten gibt mit den selben Mikrostrukturen wie Tremella und Exidia. Und der ist ganz leicht zu präparieren gewesen, da flutscht nichts weg.



    LG, pablo.

    Hallo, Björn!


    Nene, das war schon richtig so.
    Irgendwo muss man mal mit der Suche anfangen. Wir haben ja drei Fragen, jetzt wissen wir immerhin sicher, daß es kein Täubling und kein Milchling ist. Hat also schon was gebracht.



    LG, pablo.

    Hallo, Noorbaer!


    Ähm, ja.
    Schön geschrieben, sehr bildreich. Etwas zu blumig für meinen Geschmack, jedenfalls an dieser Stelle. Ist halt die Frage, ob man auch von Lesern vestanden werden will.


    Die Größenangabe schmeiße ich raus. In diesem Jahr waren durchaus einige größere Fruchtkörper (an die 20 cm) zu sehen. Die Beständigkeit ist in der Tat erstaunlich, die Mumien stehen noch bis in den Winter hienin im Wald.


    Zitat


    Strubbelköpfe enthalten L-DOPA, eine Vorstufe der Neurotransmitter Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin sowie für Melanine. L-DOPA kann die Blut-Hirn-Schranke passieren.


    Interessant. Hast du da mal eine Quelle zu?



    LG, Pablo.

    Hallo, Dieter!


    Grünstadt?
    Na klar!
    Ich bin zwar nicht ganz ungebunden und derzeit auch nicht mehr motorisiert, aber das ist auch bequem in kurzer Zeit per Bahn erreichbar.
    Das können wir uns je nach Witterung und Laune ja zu gegebener Zeit absprechen. :thumbup:



    LG, pablo.

    Hallo, Dieter!


    Ja, die Tücken der Pilzerei.
    Es ist eben so, daß es in dem Bereich eine ganze Reihe "Ärgerpilze" gibt. Also solche, über die man sich im Nachhinein ärgert, weil man sie nicht knacken kann.
    Das wird sich aber mit Mikroskop nicht entscheidend ändern. Der Fokus wird sich etwas verlagern, die Anzahl der Pilze, die am Ende unbestimmt bleibt, nimmt nicht maßgeblich ab. Es sind nur andere Pilze.


    Dein Weg ist genau der richtige, meine ich. Mit einem soliden Grundwissen zu den makroskopischen Einteilungen wirst du irgendwann an einem Mikroskop richtig Spaß haben. Aber es ist kein Allheilmittel und setzt eben auch ein gutes Grundwissen und Erfahrung voraus.


    Das mit dem Trocknen ist aber ein guter Plan. :thumbup:
    Ein Exsikat kann man immer noch in den Wald bringen, wenn man es nicht mehr braucht. Also lieber eines zu viel als eines zu wenig angelegt.
    Man hätte hier wohl immerhin die Gattung mit einer Exsikatuntersuchung festnageln können.



    LG, pablo.

    Hi.


    So, laut der Frage wäre mein Kandidat noch im Rennen. Alleine die Farbe des durchgeschnittenen Stieles mag mir nicht so recht gefallen.
    Zwei Fragen würden mir weiterhelfen:
    - Ist die Hutoberfläche tatsächlich so rot wie das aussieht?
    - Ist der Pilz ein Holzzersetzer?



    LG, Pablo.

    Hallo, Dieter!


    Um die Schmierigkeit zu beurteilen, musst du bei trockenem Wetter in der Regel den Hut feucht machen. Wenn die Oberfläche bei den jungen Pilzen an einem trockenen Tag klebrig war, dann sollte das schon Phlegmacium sein.


    Das Schwierige ist aber: Die Gattung Cortinarius ist in Europa mit schätzungsweise ~800 (!) Arten vertreten. Die Untergattung Phlegmacium enthält auch mehrere hundert Arten.
    Es gibt in ganz Europa nicht viele Leute, die für sich in Anspruch nehmen können, die meisten Arten makroskopisch anzusprechen.
    Wenn du das hervorragende Thema von Karl gelesen hast, ist die vielleicht auch >der Beitrag aufgefallen, wo Stephan (Oehrling) zitiert wird<.


    Ich denke, dem kann man sich uneingeschränkt anschließen.


    Und trotzdem: es kann ja nicht schaden, sich immer mal wieder einen Schleierling anzugucken. Es gibt ja auch etliche gut erkennbare Arten. Ich mache das auch und finde hin und wieder sogar welche, die sich bestimmen lassen. Eine möglichst genaue Untersuchung natürlich vorausgesetzt.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Kann schon sein, daß das Elfenbeinschnecklinge waren, die einfach irgendwie einen komischen Geruch entwickelt haben.
    Der Verfärbende ist im Grunde schon optisch etwas anders, nur bei ganz jungen Fruchtkörpern muiss man sich auf den Geruch verlassen oder die mal eine Weile liegen lassen, dann werden sie gelblich.
    Das hier wäre eine ältere und somit schon "verfärbte" Kollektion von Hygrophorus discoxanthus:

    Den Geruch finde ich schwer zu beschreiben. "Gasartig" steht hier und da in Beschreibungen. Kann schon sein. Kommt drauf an, was für ein Gas. Beim nächsten Fund versuche ich mal, eine gute Assoziation zum Geruch zu finden. "Reifenfabrik" kommt mir gerade noch in den Sinn, stimmt aber auch nicht wirklich.
    Allerdings gibt es ja schon noch eine ganze Reihe weiterer weißer Schnecklinge. Von denen kenne ich aber nur den gut erkennbaren Hygrophorus penarius (Trockener Schneckling), was die Bestimmung immer wieder spannend macht.



    LG, pablo.

    Hallo, Birki!


    Diese ganzen saprobiotischen Dunkelsporer (Psathyrella, Coprinus s.l., Panaeolus, Stropharia, Psilocybe, Agaricus usw.) sind auch ein Kapitel für sich. Ziemlich komplex das alles.
    Aber an manche Arten kann man sich gut rantasten und dann auch makroskopisch erkennen. :thumbup:
    Bei der Größe würde ich schon sehr zum Gilbenden Erdritter (T. scalpturatum) tendieren. Mehlgeruch ist allerdings obligat. Ein Gilben ist sogar erkennbar am Hutrand und an einer Stelle auf dem Hut. Die Unterscheidung zum Beschleierten Gilbritterling (Tricholoma argyraceum) ist allerdings sehr schwierig, wenn man keine jungen Fruchtkörper hat.



    LG, pablo.

    Hallo, Rainer!


    Es kann schon trotzdem Ahorn sein. Ich meine mich nur zu erinnern, daß ich solche Zweige auch schon mal als Esche identifiziert hatte.
    Es wäre hlat einfacher mit der Zuordnung des Schichtpilzes. An Ahorn müsste man mal gucken und wahrscheinlich das dann auch mikroskopisch klären, welche Art es ist.



    LG, Pablo.

    Hallo, Hartmut!


    Ich hätte noch Pyronema im Angebot.
    Von den Leuten, die da Niederwerfungen vor Pilzen praktizieren, meine ich immerhin zwei zu erkennen.
    Allerdings muss hier auch Kritik sein:
    - Zur Bestimmung ist das Bild ja gar nicht geeignet.
    Bitte die >Mindestangaben< beachten.
    Das gilt natürlich für die Pilze wie für die Pilzfotografen. :cool:



    LG, Pablo.

    Hallo, Magellan!


    Wenn du tatsächlich meinst, daß das nicht heruntergebogene Hutkanten sind, sondern dicke, vorgewölbte Fruchtschicht, dann zeigt doch mal ein Bild von der Unterseite.
    Ich setze mal 10 auf B. adusta.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Kann das sein, daß das ein Eschenzweig ist?
    Die graue Kruste auf dem letzten Bild unten könnte dann Peniophora limitata (Eschen - Zystidenrindenpilz) sein, der dann wenn er schon nass ist, wohl nicht den typischen dunklen Rand hat.
    Ansonsten gäbe es ja noch genug andere Peniophoras, die so oder so ähnlich aussehen können. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Gerd!


    Es könnte sich tatsächlich lohnen mit den niedrigeren Einsätzen.
    "Wenn es denn einer ist..."
    Stimmt das eigentlich wirklich mit den niemals gegabelten Lamellen bei Clitocybe? ich habe das aus irgendwelcher Literatur übernommen (Wahrscheinlich Großpilze BWs) und einfach mal im Kopf unter Gattungsmerkmale abgespeichert. Aber kritisch überprüft habe ich das noch nie.


    Zudem: Ich bin mir nicht so sicher, was hier zu sehen ist. Sind die Lamellen tatsächlich gegabelt? Oder sind sie untermischt und kleben irgendwie zusammen.


    Und: Wenn sie tatsächlich gegabelt sind, und es keine Clitocybe ist, was ist es dann?
    Bei P. cyathiformis stimmen die Farben nicht udn auch die Oberfläche des Stieles passt nicht. P. expallens / obbata sollte selbst trocken einen wenigstens kurz gerieften Hut haben. Was bleibt noch? Lyophyllum (Tephrocybe)? Gibt es da hygrophane Arten?
    Die kleinen Freakgattungen dazwischen?
    Fayodia?
    Myxomphalina (glabe ich nicht, gerade erst gefunden)?
    Pseudoomphalina?
    Haasiella (glaube ich auch nicht, kommt ja farblich nicht hin)?
    Weitere?


    Zitat


    (1) 5 Chips gegen jede "Clitocybe spec."


    Wenn Ingo die Pseudoclitocybe - Wette nimmt, dann würde ich hier mitgehen. Der Ausgang scheint mir ausreichend offen, ist eine spannende Sache. :thumbup:



    LG, pablo.