Beiträge von Beorn

    Hallo, Wolfgang!


    Ich hätte das Bild nicht ins Portrait genommen, wenn ich den nicht mikroskopiert hätte.
    Aber dank deiner Hinweise kann ich da noch gezielter rangehen. Wenn sich eine Möglichkeit findet, immerhin eine gute makroskopische Voreinschätzung zu machen, ist das in jedem Fall ein Gewinn. :thumbup:



    LG, pablo.

    Hallo, Juliane!


    Ja, das passiert generell immer wieder. Die wirklich "interessanten" Biotope landen unter der Planierraupe und woanders wird ein Mordsbrimborium veranstaltet mit Zäunen, Warnhinweisen, Sherrif und weiß der Geier. Das dient gerne mal der Kaschierung, daß man wieder mal dem schnellen Reibach nicht wiederstehen konnte und rasch ein paar Hektar unberührtes Land platt gemacht hat.
    Aber schaut, nun haben wir ja was viel besseres, da stehen sogar verbotsschilder dran (solange niemand das land braucht und dafür viel Geld bietet)! Da fragt doch bestimmt keiner mehr, wo die seltenen Moose, Käfer, Fledermäuse und Pilze geblieben sind?


    Sorry wegen dem Sarkasmus, manchmal will das einfach raus.


    Bei dem letzten kann ich leider nichts sagen, da sehe ich einfach zu wenig von.



    LG, Pablo.

    Hallo, Wolfgang!


    Ich bilde mir übrigens ein, zumindest in meinen Sandkiefernwäldern mittlerweile stephanocystis zu 90% auch ohne Mikroskop erkennen zu können, weil der Hut meist warm ockerfarben ist und der Stiel fast gleichfarben.


    Das ist interessant. Und trifft jedenfalls auf die erste Kollektion in >diesem Beitrag< zu. Sorry wegen der Mikrobilder, das war noch mit dem Billig - Mikro.
    Ich meine mich aber zu erinnern, auch mal dunklere Kollektionen gehabt zu haben, die allerdings mehr im Waldinneren (schattige Standorte) lagen. Die helle auf dem Bild ist vom Waldrand.
    Dem gehe ich mal weiter nach, wenn nicht noch ein drastischer Wintereinbruch kommt, ist es ja bald wieder so weit.



    LG, pablo.

    Hallo, Dieter!


    STROBILURUS STEPHANOCYSTIS (der Milde Kiefernzapfenrübling) kann auch bitter sein, und STROBILURUS TENACELLUS (der Bitterer Kiefernzapfenrübling) kann auch mild sein, richtig?


    Ganz genau, so ist es. :thumbup:
    Ist auch durch persönliche Erfahrungen bestätigt.



    LG, pablo.

    Hallo, Dieter!


    Ich würde es da bei Clitocybe sp (irgendeine Art der Gattung) belassen.
    Clitocybe metachroa ist ein ziemlich undurchdringlicher Dschungel von mehreren Arten (C. lituus, C. spadicea + subspadicea...), da kann man selbst mit wesentlich mehr Merkmalen (auch mikroskopisch) dran verzweifeln.
    Möglich ist aber eine Art aus der Gruppe theoretisch schon.



    LG, Pablo.

    Hallo, Gerd!


    Und die hättest du gewonnen.
    Geh doch mal etwas niedriger ran mit den Einsätzen.
    Dann springen Leute sicher auch schneller mal auf ein Angebot auf (geht mir auch so). ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Sarah!


    Der Stiel ist nicht schuppig. So sehen die Stieloberflächen von T. brumale und mehreren anderen Arten aus, wenn die Haut ein wenig aufreißt.
    Hilft also nicht direkt weiter.
    Wenn du den verschicken willst, dann wäre jemand wie Hartmut (Harzpilzchen) die bessere Adresse, der kennt sich in dem Bereich wirklich aus. Bei denen ist es halt auch schwer, die Merkmale (sowohl makro- als auch mikroskopisch) richtig einzuschätzen. Ich taste mich da selbst erst gerade rein. Was mir halt fehlt, ist gute Literatur dazu, die auch südeuropäische Arten berücksichtigt.
    Mikroskopieren könnte ich, aber das kannst du ja auch.
    Wenn T. brumale rauskommt, dann wäre es Glück, die Art erkenne ich. Aber wenn nicht, müsste ich das Pilzchen auch wieder weiterleiten.



    LG, Pablo.

    Hallo, Hans - Peter!


    Also ich finde, die Bilder können sich sehen lassen. Die stimmung heute im Wald war traumhaft, hier im Norden (Region Heidelberg) schien teils die Sonne, was zusammen mit dem Nebel wunderliche Effekte in den Wald gezaubert hat.


    Übrigens denke ich, daß dem Photowettbewerb auch gerade die nicht ganz "aus dem Ei gepellten Bilder" gut tun. Selbst wenn man damit vielleicht nicht gewinnt oder weit vorne landet, es muss nicht immer ein Bild mit allen technischen Finessen sein. Das Hochkant - Bild mit den Spaltblättlingen und Trameten hätte man schon durchaus mal ins Rennen schicken können. Das hat was.



    LG, pablo.

    Hallo, Juliane!


    Schick! Einen Krötengrund könnte ich auch gut gebrauchen. Habe leider nur einen Unkenberg, und der heißt noch nicht mal wirklich so. Ich bin der Einzige, der den so nennt, glaube ich.


    2: Ebenfalls Scleroderma. Nur ist die Zersetzung hier noch ein Stück weiter vorangeschritten als bei 1.


    4: Kann schon hinkommen. Immerhin sieht das auch sehr nach Nadelholz aus (Achtung: Hypholoma fasciculare und Hypholoma lateritium kommen auch an NAdelholz vor).


    5: Gallertfleischiger Fältling (Merulius tremellosus)


    7: Ebenfalls Schwefelköpfchen, kann auch wieder der Rauchblättrige (Hypholoma capnoides) sein.


    8: Genau, und zwar der Milde (Panellus mitis). :thumbup:


    9: Das sieht mir nun nach dem Grüblättrigen (Hypholoma fasciculare) aus.



    LG, pablo.

    Nochmal hallo!


    Vergiss meinen Vorschlag, das Röten ist schon gut zu sehen, ich habe zu oberflächlich draufgeschaut. X/
    Zumal die Porenform auch nicht stimmen würde.
    Gerds Idee ist viel besser. :thumbup:



    LG, pablo.

    Hallo, Birki!


    Bei dem Ritterling könnte ich mir gut eine der nach Mehl riechenden Erdritterlinge mit gilbendem Fleisch vorstellen.
    Also am ehesten tricholoma scalpturatum (Gilbender Erdritterling).
    Der vermeintliche Düngerling sieht eher wie ein Faserling aus, Psathyrella conopileus (Huthaarmürbling) wäre wohl eine ganz gute Option.



    LG, pablo.

    Hallo, Magellan!


    Ja, da tut sich was. Es macht echt Spaß zur Zeit draußen. :thumbup:
    Nummer 2 ist ein Käfer von unten.
    Ähm: Meine natürlich >Bjerkandera adusta<. ;)
    3: Am ehesten >Cylindrobasidium laeve<
    4: Wenn es denn Nectria cinnabarina ist. Dazu sollte zumindest mal das substrat sicher als Rotbuche bekannt sein.
    5: Google mal "Sternenrotz". ;)
    6: Oder durchaus beide Arten nebeneinander.
    Auf das Röten musst du ein bissel warten nach dem Ärgern, ist bei arger Kälte auch reduziert, wie bei Stereum rugosum. Möglicherweise kann man sich aber auch an den ohnehin schon rot verfärbten Hutkanten orientieren. Ein paar Unterschiede gibt es auch in der Wuchsform und in der Farbe des Hymeniums, aber die sind schwierig zu beurteilen.
    8: Und das will mir immer noch nicht so wirklich in den Kopf, daß die so hütig wachsen darf. Aber da Trametes ochracea und Trametopsis cervina auch gelegentlich an Nadelholz gehen dfürfen, wäre das vielleicht die bessere Lösung.
    9: Wenn das Holz Eiche ist, sollte das Vuilleminia comedens (Gemeiner Rindensprenger) sein. An einen Zystidenrindenpilz glaube ich da gar nicht.
    20: Schizopora paradoxa (Gemeiner Spaltporling) sollte da viel besser passen. ;)
    22: Trametes ochracea hat eine andere Porenform und viel kleinere Poren.
    Ich denke da eher an eine etwas untypisch gewachsene und verfärbte Trametes gibbosa (Buckeltramete).



    LG, pablo.

    Hallo, Birki!


    Schön, von dir wieder mal waws zu lesen.
    Wenn die Zeit für's Forum mal fehlt, das lässt sich verschmerzen. Aber ohne Pilze und Wald wäres schon schlecht, oder?


    Bei den Schüpplingen wirds nicht ganz einfach.
    Sparriger Schüppling beim ersten kann schon hinkommen, aber auch da müsste man mal ein paar ählniche Arten prüfen. Was ich schlecht tun kann, weil ich die nicht kenne.
    Bei dem Goldigen sind nach Gröger Pholiota aurivella und Pholiota adiposa synonym. Was nicht schlimm ist, es gibt mit Pholiota cerifera (Weidenschüppling) und Pholiota limonella auch nach der Artaufassung noch zwei Arten, die selbst bei guter makroskopischer und mikroskopischer Untersuchung schwer zu trennen sind. ;)
    Nr. 8 ist schon der Schwarzpunktierte. :thumbup:
    Wenn 11 irgendwie gruselig gestunken hat, dann hätte man bei älteren Exemplaren mal nach Verfärbungen gucken können. Das könnte dann Hygrophorus discoxanthus (Verfärbender Schneckling) sein.



    LG, Pablo.

    Ach so?


    Nun wäre also dokumentiert, daß außer Anna ich auch drauf reinfalle.
    Aber dann bleibe ich lieber bei Kratzstellen. Das sieht man ja, die sehen schon sehr charakteristisch aus.
    Allerdings müsste es bei Rehlöchern ja auch irgendwelche spezifischen Pilze geben. Weil ja immer an allen spezifischen Stellen auch irgendwelche spezifischen Pilze zu finden sind.



    LG, pablo.

    Moin, Christian!



    Pablo wird noch zum Trüffler :)


    Naja, das ist halt zufällig eine Art, die mir schon ein paar Mal begegnet ist. Ist ja auch nicht so schwer zu finden, wenn man ein paar Kratzstellen von Wild (sog. "Rehlöcher") in der Umgebung von Nadelbäumen genauer anguckt.
    Aber um ein echter Trüffler zu werden, müsste ich mal mehr Arten finden. Und dazu müsste ich gezielter suchen. Idealerweise natürlich mit Hund. ;)
    Vielleicht klappts ja irgendwann mal, wenn ich mich wieder nach Würzburg aufmache.



    LG, pablo.

    Morgen, Karl!


    Auch hier wieder grandiose Pilze.
    Ich bin gleichauf mit Ingo: Zwei kenne ich. ;)
    Bei mir sind's allerdings C. largus und C. praestans.
    C. varius würde ich zu gerne mal einsammeln, die Art zu kennen wäre schon wichtig, wo sie doch in entsprechenden Gebieten recht häufig ist. Die mit dem ganz gelben Fleisch zu kennen lohnt sich auch. Enthält C. meinhardii eigentlich ebenfalls Orellalin? Ist da inzwischen Genaueres bekannt?


    Und dann die Blauen am Ende: Einfach wunderschön. Da gibt es ja eine ganze Gruppe, wenigstens eine dieser Arten würde ich zu gerne mal sehen.



    LG, Pablo.

    Hallo.



    Es gibt außer der Form der Zystiden kein einziges Merkmal, an dem sich eine sichere bestimmung festmachen lässt!


    Genau! Deshalb habe ich sie, nachdem die Richtung klar war, gleich unterm Mikroskop angeguckt und - wie ich schon geschrieben hatte - deutlich kopfige Zystiden gefunden.


    Und ich Schafskopf hab's gerade überlesen. X/
    Aber dann ist das mal geklärt. Immerhin finde ich's bei denen noch recht einfach, da gibt es viel undankbare Arten. Einen Rötling auseinandernehmen ist verzwickter, da kommt man mit einem schnellen Präparat nicht aus. ;)


    Was die Erscheinungszeit betrifft: Ich kann mir echt nicht vorstellen, daß das ein hartes Merkmal sein kann. So nach dem Motto "ab dem 1.6. kommt diese oder jene Art nicht mehr vor."
    Das würde dann so ausgehen wie es in solchen Fällen immer ausgeht: Irgendjemand findet den doch am 2.6. ;)
    Wie ich schon schrob: Beide sind mir bislang nur im Frühjahr begegnet (was gar nichts heißen muss), beide zur selben Zeit (was nur heißen soll, daß sich die Vegetationsperioden unbedingt überschneiden müssen). Ich glaube, der tenacellus war etwas früher dran.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Hmmmmm, alte Haselgebüsche gibt's hier. Aber die liegen so etwa am Rhein entlang auf +/- 120 Metern. ;)
    Egal zur Not treibe ich den mal woanders auf.


    Das Problem bei Tulostoma brumale ist ja aber, daß der schon einen dunkeln Hof ums Peristom haben soll. Ich würde da aber mitgehen, Nobi: Den hatten nicht wirklich alle Funde, die ich hier untersucht und abgesichert habe.
    In so einem Fall (wenn dunkler Hof fehlend) würde ich mir selbst die Sicherheit durchs Mikro verschaffen.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Der Geschmack ist irrelevant.
    Beide Arten können sowohl bitter als auch mild schmecken.
    Der Erscheinungszeitpunkt kann bestenfalls eine schwache Tendenz sein, aber kein Kriterium für die Bestimmung. Im letzten Frühjahr (Februar & März) habe ich beide Arten mehrmals gleichzeitig gefunden.
    Nochmal: Es gibt außer der Form der Zystiden kein einziges Merkmal, an dem sich eine sichere bestimmung festmachen lässt!



    LG, pablo.

    Hallo, Ingo!


    Gut zu wissen. ich habe den trotz reichlich Haselgucken noch gar nicht gesehen. ;)
    Aber ich glaube, der mag auch gerne etwas höhere Lagen. Ob da der Odenwald mit kaum mehr als 500 Metern reicht? :/



    LG, pablo.

    Hallo, Hartmut!


    Wunderbare Kollektion!
    Diesen Erdstern hätte ich auch gerne mal in der Hand.
    Den dunkelbraunen Rötling kenne ich auch, ist hier in den Sandkästen ein Massenpilz. Wenn es der selbe ist und wenn es nicht mehrere Arten sind. irgendwann nehme ich den auch mal noch auseinander.
    Bei dem weißen Lamellenpilz bin ich mal echt gespannt, was rauskommt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Sarah!


    Die griechischen Winter können sich sehen lassen, finde ich. genau die richtige Mischung. :thumbup:


    Beim Stielbovist ist auch der Stiel wichtig (schuppig ja oder nein usw.) und wahrscheinlich müsste man auch mal reingucken.
    Zumal natürlich in Griechenland noch ganz andere Arten als hier vorkommen können.
    Aber wenn man mal davon ausgeht, daß das ein eher kleines Pilzchen ist, mit zylindrischem Peristom und ohne dunklen Hof, dann wäre zumindest in Mitteleuropa mein erster Arbeitstitel mal Tulostoma kotlabae.
    Die Lorchel hat einen ganz glatten Stiel, kann das sein? In dem Falle wäre Helvella elastica nicht auszuschließen, aber auch hier eben wieder: Griechische Funga ist nicht gleich Funga in deutschland. ;)
    Peziza bleibt bei sp.
    Stachelinge sind toll. Die Sporen von Phellodon sind auch nicht gerade glatt übrigens. Aber man sollte im Mikro schon sehen, ob die pigmentiert sind oder hyalin. Ansonsten entwickelt sich der typische Maggigeruch bei Phellodon meist erst beim trocknen, davor riechen die nicht besonders auffallend. Oder irgendwie anders.
    Wenn das Hydnellum ist, dann würde ich mich hier schwer tun mit der Unterscheidung zwischen Hydnellum scrobiculatum und Hydnellum concrescens. Zumal wohl Hydnellum ferrugineum alt auch so ähnlich aussehen kann.
    >Stachelpilze - Schlüssel<
    7: Hübsch! Sieht aus wie eine Cheilymenia.
    Dichomitus campestris kann auch an Eiche? INteressant. Ich dachte, Hasel wäre das Hauptsubstrat. Aber das gilt vielleicht nur für nördlichere Gebiete. Eine sehr hübsche Flechte ist da auch noch bei.



    LG, Pablo.