Hallo, Alis!
Nicht schlecht. ![]()
Es wirkt doch fast etwas "entisch" könnte man sagen.
Aber sicher angenehmer als ein sogenannter Bienenbart.
LG, pablo.
Hallo, Alis!
Nicht schlecht. ![]()
Es wirkt doch fast etwas "entisch" könnte man sagen.
Aber sicher angenehmer als ein sogenannter Bienenbart.
LG, pablo.
Hallo, Leute!
Das ist ein großer Verlust.
Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, was dahinter steckt. Spekulationen dazu sind hier auch fehl am Platze. Da ich selbst auch nicht bei Naturforum.eu registriert bin, habe ich keinerlei Einblick, was sich hinter den Kulissen abspielt.
In der Tat wird es aber für Pilzforum.eu weitergehen wie gewohnt.
Abgesehen von kleineren Softwareproblemen (die hinlänglich bekannt sind), ist der Betrieb hier gesichert.
Deine entscheidende Frage wird aber zur Kenntnis genommen, Nobi.
Zunächst ist mal auf Alex da Verlass, daß der Betrieb nicht eingestellt wird. Wie es mittelfristig weitergeht, ob es Änderungen im Admin - Team geben wird und wie die aussehen, das wird zunächst intern besprochen.
Hier im Forum hat sich eine große und stabile Gemeinschaft von Pilzbegeisterten gefunden. Ich bin überzeugt, daß alle hier gerne auch in schwierigen Situationen helfen und ihr Bestes einbringen würden.
Daß das Forum euch am herzen liegt und natürlich das Interesse geweckt wird, wenn im Nachbarforum so etwas passiert, ist nur logisch.
Dennoch bitte ich darum, hier nicht Tür und Tor für wilde Spekulationen zu öffnen, weder was das Naturforum betrifft, noch was dieses Forum betrifft.
LG, pablo.
Hallo, Björn!
Das sieht doch sehr nach Zystiden aus.
Also sterile Zellen zwischen en Basidien (sporentragende Zellen der Fruchtschicht / Lamellen). Die sind meist größer als die Basidien, oft auch wichtige Bestimmungsmerkmale, weil die Form und / oder die MAße charakteristisch sind.
An der Lamellenschneide spricht man von Cheilozystiden, an der Lamellenfläche von Pleurozystiden.
Am Hut (Pileozystiden) und am Stiel (Kaulozystiden) können die auch sein.
Auch je nach Form haben die nochmnal weitere Namen.
LG, pablo.
Hallo.
Am letzten Sonntag war ich keine Pilze suchen.
Mit meiner Schwester und zwei Freunden sollte es nur ein kleine, erfrischende Wanderung durch den Odenwald sein. Also ein wenig die Beine vertreten. Nicht Pilze gucken.
Geguckt haben wir dann doch, und gestaunt nicht schlecht. Es ging aber - wie gesagt - nicht um Pilze.
Bei kaltem aber schönem Wetter war die Stimmung im Wald grandios:
Eine kleine Rundtour von der Ursenbacher Höhe über Felder und durch Wälder, immer entlang eines etwa um 400m hohen Hügelrückens.
Irgendwo oben, nachmittags entstand dann die Situation, daß an der Nordflanke des Berges eine Nebelbank lag und von Süden die Sonne hineinschien.
Ein paar +/- gelungene Spielereien mit Licht, Schatten und Knipsmaschine:
Jedenfalls passiert da was Eigentümliches, wenn die Sonne schräg auf eine Nebelbank fällt. Ich glaube, das passiert icht nur im Wald, aber ich hab's eben zum ersten Mal gesehen.
Einen regenbogen kennt ja jeder. Das sind Regentropfen, in denen sich das Sonnenlicht in einem bestimmten Winkel bricht, so daß für einen in einem bestimmten Winkel dazu stehenden Betrachter ein hübsches Lichtspiel ergibt.
Ein nebelbogen ist sowas Ähnliches. Die Wassertröpfchen, aus denen ein nebel besteht, sind kleiner. Der ganze Nebelbogen auch, deutlich kleiner als alle regenbogen, die ich kenne. Außerdem ist er diffuser, die Farben nicht so deutlich, weniger abgegrenzt. Und er ist kreisrund. Nicht ein Kreissegment, sondern ein vollständiger Kreis. Also eigentlich ein Halo. Und in der Mitte von dem Kreis ist mein Schatten.
Tja, ist schwer wiederzugeben auf Photos. Vielleicht kann man's ein wenig erahnen. Eine komische Stimmung, sehr schwer wiederzugeben.
Ja, das war's eigentlich schon.
Wir waren ja wandern und nicht Pilze gucken.
Beim Wandern sind meine Begleiter mittlerweile gewöhnt, daß ich hin und wieder kurz zurückbleibe, um mir die Schuhe zu binden, die Frisur zu richten oder einen Nebelbogen zu photographieren.
Alle folgenden Bilder sind blanker Zufall und haben nichts mit Pilzen zu tun!
01: Phellinus robustus = Eichenfeuerschwamm
In einigen Metern Höhe an einem Naturdenkmal. Stativ wäre eben doch oft nützlich.
02: Trametes ochracea = Ockertramete
03: Trametes pubescens = Samtige Tramete
Die wuchsen übrigens beide am gleichen Baumstumpf. Zusammen mit Schmetterlingstrameten.
04: Daedaleopsis confragosa = Rötende Tramete
06: Cudoniella acicularis = Helmkreisling
Die Vorortphotos sind Mist, darum eine Studioaufnahme:
Den hatte ich vor drei Jahren zum ersten Mal gefunden. Seitdem nicht mehr. und dann am Sonntag am selben, total durchmorschten Eichenstumpf wie beim ersten Mal.
Asci biseriat, reif apikal konisch zugespitzt; Paraphysen zylindrisch mit grobkörnigem Inhalt:
Sporen elliptisch, etwa 21 µm bis 24 µm lang, abgeschossene Sporen meist mit keiner oder einer Septe, gelegentlich auch mit drei; Ascusbasis mit Haken:
07: Crepidotus cesatii = Entferntblättriges Stummelfüßchen
An einem dünnen Fichtenzweiglein. Angeblich gäbe es da an Nadelholz ja noch eine sogenannte "var. subspaerospora". Die solle sich durch parallel verlaufenden Hyphen der Huthaut und durch mehr subglobose bis ovale und etwas größere Sporen auszeichnen.
Nun, die deutlich punktiertwarzigen Sporen sind recht unterschiedlich in Größe und Form, allerdings muss man damit rechnen, daß die kleinen, runden einfach Kopfstand machen. Zu beurteilen wären die eher ovalen, größeren. Mit Längen bis fast 10 µm und meist eher breitelliptischer Form geht das richtung var. subsphaerospora:
Aber denkste.
Das sind die Hyphen der HDS:
Nichts als chaotisches Geknäule. Alles andere als parallel. Wer mag, kann in dem Bild Schnallen zählen.
Also gehe ich hier mal mit IndexFungorum und behaupte: das gehört einfach alles in die Variationsbreite von Crepidotus calolepis Crepidotus cesatii var. cesatii.
Lustig übrigens dazu auch die total chaotischen Cheilozystiden, die ein gutes Merkmal dieser Art sein sollen:
08: Panellus mitis = Milder Zwergknäueling
Der war in Fichtenwäldern quasi omnipräsent, meist an abgefallenen, aber luftig liegenden Zweigen, aber auch an mitteldicken noch stehenden Stämmen abgestorbener Bäume. Einmal sogar an einem Baumstumpf. Komisch, ich dachte die Art mag dünnes Substrat.
Wenn man den mal dabei hat, kann man ja auch mal reingucken. zystiden gab's keine, die Basidien sind viersporig, ziemlich klein und sehen eher banal aus. Porlingsmäßig eben.
Kommen wir zum interessanten Teil.
Übergang von Kutis zu Subkutis der HDS mit stark gelatinisierten Hyphen (oben) und Kristallen:
Interessanterweise werden diese Kristalle nicht erwähnt. Kann ja aber auch sein, daß die normalerweise gar nicht zum Pilz gehören.
Was auch nirgends erwähnt wurde (oder ich hab's überlesen) ist die gelatinöse Lamellenschneide:
Was aber erwähnt wird, sind die porlingsmäßig kleinen, zylindrisch bis allantoiden und amyloiden Sporen:
09: Exidiopsis cf grisea = Graue Wachskruste
Am selben Ästchen wie die Zwergknäuelinge auf dem ersten Bild. Ingo hat schon recht, das fühlt sich feucht irgendwie feist - glitschig an, trocken wachsig. Der Belag ist allerdings sehr dünn, wischt man nur etwas zu fest, wischt man ihn kaputt.
Leider hadere ich noch mit der Unterscheidung zwischen Exidiopsis grisea und Exidiopsis effusa.
Effusa soll mehr an Laubholz vorkommen und einen rosalichen Schimmer entwickeln, grisea mehr an Nadelholz und einen blauen Schimmer entwickeln. Ansonsten werden keine Trennmerkmale angegeben.
Das Blöde: Dieser Pilz hat einen violetten Schimmer. Und violett ist bekanntlich eine Mischung aus rosa und blau.
Vielleicht sollte ich den auf Exidiopsis griffusa taufen.
Übrigens: Exidiopsis gehört zu den Heterobasidiomycetes, ist also verwand mit Gattungen wie Exidia (Drüslinge) und Tremella (Zitterlinge). Also strenggenommen kein Rindenpilz. Strenggenommen gibt es aber eh gar keine Rindenpilze. ![]()
Jedenfalls finden sich hier typische Phragmobasidien und große, allantoide Sporen:
Die Sporen sind allerdings durchweg kleiner als 20 µm. Was ein wichtiges Bestimmungsmerkmal wäre. Schnallen sind vorhanden, was auch ein wichtiges Merkmal ist, auch wenn sie schwer zu finden sind und vor allem an der Basis unreifer Basidien vorzukommen scheinen. Die Gattung Sebacina hat gar keine Schnallen.
Hier mal schlecht zu erkennen:
10: Außerdem noch am selben Stöckchen:
Keine Ahnung was das sein soll.
Das ist jetzt jedenfalls ein "richtiger" Corti mit normalen Basidien, ziemlich großen, zylindrischen Zystiden und amyloiden Sporen.
Muss man sich jetzt nicht den Kopf zerbrechen, ich stelle den morgen noch mal en detail vor.
PS.: Vor allem die ersten Bilder sollte man mal anklicken. Die haben eine größere Breite, im Beitrag eingebunden geht da eine Menge verloren.
LG, Pablo.
Hallo, Juliane!
Ah, ich sehe, du hast es schon so gemacht wie ich dachte. ![]()
Dann kann ich meinen anderen Kommentar im Soundtrack wieder löschen.
ich meine übrigens nicht, daß die Ausübung des islamischen Glaubens in Deutschland nicht rein gehört. Ausdrücklich nicht!
Der Islam ist eine Bereicherung, die zu unserer Gesellschaft dazugehört.
Nur aus kultureller Sicht ist die Prägung eben anders.
Und ich bin jemand der sich sehr für Diversität begeistert. Und das nicht nur bei Pilzen. Nur: Diversität kann hier nur bestehen, wenn es auch unterschiedliche kulturelle Identitäten gibt. Alles zu vermischen, bis alles der gleiche Brei aus MCD, Sitcoms und Merkelismus ist, kann nicht das Ziel sein.
Das will ich damit ausdrücken. Wir profitieren von der Vielseitigkeit unserer Bevölkerung. Die gibt es aber nur so lange, wie die unterschiedlichen Kreise auch eine solide, kurlturelle Basis haben. Wir sollten Deutschland nicht islamisieren, aber auch den Islam nicht verdeutschlichen. Genausowenig übrigens, wie wir Griechenland verdeutschlichen sollten.
In dem Zusammenhang sehe ich auch eine mögliche EU - Mitgliedschaft der Türkei. Es gilt nicht zu überlegen, welche Bündnisse möglichst hilfreich und gewinnversprechend für multinationale Konzerne sind, sondern was den Menschen, den Bevölkerungen der einzelnen Länder am meisten liegt.
LG, Pablo.
Hallo, Juliane!
Offtopic - Rubrik öffnen, neues Thema mit gewünschtem Titel erstellen, loslegen. ![]()
Was dir von den Kommentaren aus diesem Thread als wichtig erscheint, kannst du ja als Zitate mit reinnehmen.
LG, Pablo.
Hallo, Rainer!
OK, dann gehen wir mal davon aus, daß die Hutfarben so passen. ![]()
Der Hut ist richtig glatt, C. calolepis kannst du ausschließen. Der verkahlt zwar auch mal etwas, aber nicht so komplett. Hier mal ein vergleichsbild:
Bisschen ausgebleicht, der kann auch dunkler sein.
Ob das mit der Huthaut funktioniert nachdem der pilz getrocknet war, kann cih nicht sagen. Aber probier es doch ruhig mal aus. Ansonsten musst du dir keine Gedanken machen: Crepidotus mollis ist ziemlich häufig, dem wirst du noch oft begegnen.
LG, pablo.
Hallo.
Eine Sache würde ich schon gerne noch loswerden:
"privilegierten Partnerschaften"
...was immer das auch heißen mag.
Als Europäer fühle ich mich geehrt, daß die Türkei unserem Bund beitreten will.
Aber die Frage stellt sich mir schon: Warum? Und was bedeutet das?
Und ist das dann auch das Beste für beide Seiten?
Was bedeutet es für den kulturellen Zusammenhlt Europas, wenn die Türkei ein Mitglied wäre? Und was bedeutet es für die kulturelle Identität der Türkei, ein Mitglied der EU zu sein?
Ich wiederspreche auch Merkel und Wulf, die behaupten "der Islam sei ein Teil Deutschlands". Das ist - eben aus kultureller sicht - nicht richtig. Die Moslems sind ein Teil Deutschlands, so würde ich das uneingeschränkt unterschreiben. Aus meiner Sicht auch ein willkommener Teil.
Aber Deutschland ist zweifellos christlich - abendländisch geprägt.
Von den christlichen Kirchen kann man halten, was man will. Aber daß diese wesentlich unsere kulturelle Entwicklung über Jahrhunderte geprägt und gestaltet haben und das heute noch tun, das sollte man bei aller berechtigten Kritik nicht vergessen.
Ich jedenfalls sehe nicht ein, meinen kulturellen Hintergrund aufzuweichen oder kleinzureden. Das betrifft das Positive (Trennung von Kirche und Statt zB) wie das Negative (2. Weltkrieg zB).
Musik.
Danke, Helmut. ![]()
Daß John Bonhams Sohn auch am Schlagzeug sitzt 8und gar nicht übel), war mir bislang entgangen.
Musikalisch bleibe ich aber mal bei der eher aufgeheizten Stimmung der Nebendiskussion hier; mit einem Lied, das für mich als "Halbstarker" (mit 13/14) eine große Bedeutung hatte.
Im grunde hat es damit auch zu tun: Blindheit, Mitläuferei, der vermeintlichen Legitimation von Gewalt durch religiösen oder auch staatlichen Wahn. Und den wütenden Aufschrei dagegen.
>Killing in the name of...<
LG, Pablo.
Hallo, Nobi & Sven!
Toll, die österreicher sind schon da?
Wird Zeit, mal die Stellen aufzusuchen.
Die beiden kleinen einträchtig vereint auf Diatrype stigma (sollte es wohl sein, wenn es Dialonectria episphaeria ist) gefallen mir auch ausgezeichnet.
Und dann dieser moosige Hang, mit Birken und Kiefern am Wasser...
Da freue ich mich schon auf weitere Exkursionen von euch dahin. ![]()
LG, pablo.
Hallo, Juliane!
Die Bilder unter 2 sehen aus wie ein Gnolmengemälde. ![]()
LG, Pablo.
Sorry. :shy:
Kann ja auch sein, daß es ein Holzweg ist.
Dann wäre es eh irrelevant. Autorennamen waren ja bislang nicht ausdrücklich verboten. Bisweilen wurde auch schon spekuliert, in welchem Buch der gesuchte Pilz wohl vorkäme. Ist ja auch nicht viel anders.
LG, Pablo.
Hej.
Wenn man in Wasser solche Bilder hinbekommt, wo man die Ornamentierung so gut sieht, dann reicht es. Chemische Reaktionen sollten hier ja ohnehin bestimmungstechnisch keine Rolle spielen, also besteht keine Notwendigkeit irgendwas hinzuzufügen.
LG, pablo.
Hallo, Daniela!
Mit der Bestimmung halte ich mich zurück, da haben hier andere einen viel besseren Durchblick.
Aber die Bilder sind klasse. ![]()
Das ist in Wasser, oder?
LG, pablo.
Hallo.
Deine Idee gefällt mir, Björn. ![]()
Auf den habe ich eben auch gewechselt.
Die Frage passt auch aus meiner sicht, die kannst du gleich stellen.
"Aus neuerer Sicht" wäre dann die Auffassung von Christensen / Heilmann-Clausen. Ich müsste nachgucken, glaube aber daß Riva zB da zwei Arten unterscheidet.
LG, Pablo.
Hallo, Bijou!
Diesmal passts. ![]()
Ein gutes Merkmal sind die mäandernden Linien auf der Hutkruste. Wenn im Winter die Poren verschlossen und bräunlich sind (im Sommer heller), dann gibt es eine gewisse Ähnlichkeit zu einigen Phellinus - Arten (Feuerschwämme). Die haben aber eben eine anders gezeichnete Hutkruste.
Der Birkenporling stimmt auch. ![]()
LG, pablo.
Hallo.
Dazu müsste man mal prüfen, ob die Huthaut im Ganzen abziehbar und gelatinös / dehnbar ist. Crepidotus mollis und Crepidotus calolepis (gilt mittlerweile als eigenständige Art) sind die einzigen beiden aus dieser ansonsten sehr komplizierten Gattung, die das können.
Und Crepidotus calolepis unterscheidet sich eben durch den schuppigen Hut. bei C. mollis ist der immer komplett glatt.
LG, pablo.
Hallo.
Zu Nebenfruchtformen / Konidien / Anamorphen hat Björn neulich >hier< was geschrieben.
Natürlich bilden die auch Sporen, aber die könnte man eben "Klonsporen" nennen.
LG, Pablo.
Hallo, Peter!
Na klar! Die Seite kenne ich und finde sie toll!
Bin so oft immer wieder drauf gelandet, auch auf der Suche nach guten Mikrobildern zu manchen Arten.
Ich glaube, da habt ihr euch einen guten Spezi eingefangen. ![]()
Kannst du ja mal berichten, nach dem Seminar. Das würde mich sehr interessieren.
LG, Pablo.
Hallo, Rainer!
Ja, absolut!
Das muss so sein: Crepidotus = Sporenpulver braun. Sonst wäre es ja was Anderes. Ich muss allerdings sagen, daß ich noch nie welche mit so einheitlich gelben Hüten gesehen hatte. Da kannd er Frost schuld sein. Aber andererseits hatte ich auch noch keine so deutlich gestielten gesehen...
LG, pablo.
Hallo, Ingo!
Wenn ich drüberstreiche, über den Belag, ist er weg. ![]()
Der sitzt recht locker und ist sehr dünn (vielleicht so 300 µm oder so), ich würde ihn eher gelatinös als wachsartig nennen. Allerdings, wenn er antrocknet, kommt wachsartig besser hin. Aber dann ist er noch dünner und das macht es schwierig zu beurteilen.
Bilder kommen die Tage, heute nachmittag habe ich eben erst den Rest angeguckt. Panellus mitis hat lustige Kristalle in der Huthaut und gelatinöse Lamellenschneiden, Crepidotus cesatii var. cesatii und var. subsphaerosporus sind meiner Meinung nach nicht zu unterscheiden und was dieser kalkweiße Rindenpilz am selben Stöckchen wie die Wachskruste sein soll, weiß ich nicht. Aber ich weiß, was ein Nebelbogen ist.
LG, Pablo.
Hallo, Gerd!
Eine weitere Schwierigkeit ist ja auch die uneinheitliche Betrachtung der Gattung bzw. die Abgrenzung zu nahestehenden Gattungen (insbesondere Lepista). Und zumindest da (Lepista) meine ich schon gegabelte lamellen mal gesehen zu haben. Mit Wuchsstörungen wäre ja auch immer mal zu rechnen.
Darum:
@Pablo:
(1) Die in meinem Literatur-Zitat beschriebene Art hat gegabelte Lamellen.
danke ich dir, vor allem auch dafür meine Aufmerksamkeit auf dieses Merkmal zu lenken. Das werde ich nämlich mal kritisch unter die Lupe nehmen, wie verlässlich das nun auch bei anderen Arten ist.
Sicher, Peter Specht wird das schon wissen, aber manche Erfahrungen mag man ja auch selbst machen. ![]()
LG, Pablo.
Hi.
Aaaaaaalso.
Vermutlich gibt es bei Pilzen auch Bastarde. Die dann aber meist nicht fertil sind. Bei Suillus bresadolae gehe ich aber inzwischen davon aus, daß das nicht sowas ist, sondern einfach eine eigene Art.
Ansonsten wäre das weiter zu untersuchen, was so alles möglich ist. Wenn es im Tierreich und im Pflanzenreich so sein kann, muss das im Pilzreich nicht auch so sein. Aber es könnte so sein.
Ob es dazu irgendwelche Untersuchungen gibt, ist mir nicht bekannt.
LG, pablo.
Hallo, Stefan!
Eben!
Genau das meinte ich. Es ist ein Problem, das sich zu einem großen Teil aus Unwissenheit und Unkenntnis ergibt. Ein guter Teil der Verantwortung ist da auch bei den Bildungsinstitutionen zu suchen, keine Frage.
Ich bin da ganz klar auch für islamischen religionsunterricht an deutschen Schulen zum beispiel. Und für den Austausch untereinander in eben dem Zusammenhang. Man kann ja auch mal statt Schulgottesdienst zu Weihnachten die ganze Schule zum Freitagsgebet im Ramadan schicken.
Islam ist nichts, wovor man Angst haben muss.
Aber genauso wie gewisse Kräfte hier in Deutschalnd die Unwissenheit der Leute mißbrauchen und Ressentiments schüren, so funktioniert das auch in viel strukturschwächeren Regionen. Dieser sogenannte "islamistische" Terror von zB Boko Haram oder IS hat doch nichts mit Religion zu tun, sondern mißbraucht diese.
Beide genannten Organisationen sind doch nur ein Haufen von gottlosen, ungläubigen Mördern und Vergewaltigern.
Das sollten wir und auch klar machen, ebenso wie daß wir (die westliche Wohlstandsgesellschaft) an dieser Misere mitschuldig sind.
Das ist ein ganz tiefes Problem, das sich nicht so in zwei Sätzen besprechen lässt...
LG, pablo.
Hallo.
Aber ein wichtiges Merkmal ist nach wie vor die Fertilität, oder?
Also entweder, daß es gar nicht möglich ist (zwei unterschiedliche Arten können keinen Nachwuchs bekommen), oder daß der Bastard eben steril wäre (zB Maultier).
Bei Hunden (Gemeiner Haushund, wie nennt sich der? Canis domesticus denke ich mir gerade aus...) ist ja alles mit allem kreuzbar und nachher auch noch fertil. Dackel mit Bernardiner, Dänische Dogge mit Chihuahua, Windhund mit Mops.
Und bei Menschen ist es ja auch so. Momentan lebt auf der Erde ja ohnehin nur eine Art (Form? Rasse? Variante?). ist alles Homo sapiens. Allerdings war der zB ja auch durchaus in der Lage mit Homo neandertalensis fertile Nachkommen zu zeugen.
Edit: Das überschnitt sich gerade, Ralf.
Aber genau das meinte ich, danke. ![]()
Und bei Pflanzen ist es noch komplizierter?
Bei Weiden können doch zB alle Arten der Gattung untereinander Bastarde erzeugen.
Nur bei Pilzen scheint das nicht zu gehen. Unterschiedliche Arten sind da nicht kompatibel...
LG, pablo.
Hallo.
Oh, Haareis!
Das ist toll. Habe ich kürzlich auch zum ersten Mal selbst entdeckt und mich gefreut wie ein Haareiskönig. ![]()
Und diese Zitzengallen sind echt extrem. Als wäre der Pilz mit stummelfüßlern verwand.
LG, pablo.
