Hi, Frank!
Ja, nur ich war am Wochenende ungeplant nicht zu hause und nach der Rükkehr eben noch nicht beim Nachbarn.
Kommt aber noch.
LG, pablo.
Hi, Frank!
Ja, nur ich war am Wochenende ungeplant nicht zu hause und nach der Rükkehr eben noch nicht beim Nachbarn.
Kommt aber noch.
LG, pablo.
Hallo, Magellan!
Beim ersten müsste man mal etwas systematischer vorgehen:
Sporenpulverfarbe?
Heißt an Birke tatsächlich an der Birke oder am Moss an der Birke oder neben der Birke und war es eine tote oder eine lebende Birke, Ast, Zweig oder Rinde oder Stamm, stehend oder liegend?
Ist die Huthaut abziehbar und wie riecht der Pilz, wenn man ihn langsam etwas erwärmt und dann zerreibt?
und ist es richtig oder ein Artefakt, daß an der Stielbasis so ein violettweißlicher Filz zu sehen ist?
Zum zweiten habe ich nicht ganz so viele Fragen, erstmal nur, ob die sporentragende Schicht auch wirklich glatt ist, oder mit der Lupoe da feine Zähnchen oder Poren zu sehen sind. Und ob das dann beim Ärgern rötet.
LG, pablo.
Hallo, Holger!
Großes Kino!
Zu den Faserlingen und den Rißpilzen kann man makroskopisch nichts sagen, kann hinkommen mit dem Namen, kann aber auch was anderes sein. ![]()
Deine 8 wird wohl ein Dehnbarer (Mycena epipterygia) sein.
Deine 17 sieht wie eine Byssonectria (Aggregatbecherchen) aus, aber das ist nur mal so ein vager Eindruck, da gibt es schon noch einige andere Sachen.
LG, Pablo.
Hallo.
Ich werde das Experiment wohl auch mal durchführen, um das nachvollzeihen zu können.
Aber ja: Ich denke schon, daß hier kaum was Anderes in Frage kommt.
LG, pablo.
Hallo.
Da stimme ich Ralf aber schon mit recht viel Zuversicht zu. ![]()
LG, pablo.
Hallo.
Genau, die Wülste an der Stielbasis und die sehr weißen, regelmäßig angeordneten Flocken hatten mich hier an einen Panther denken lassen. Ist aber freilich vage, A. excelsa kann schon auch so aussehen in dem Alter. Wenn du den untersucht hast ist das gut, dein Urteil wird stimmen.
Bei dem Helmling tue ich mich auch schwer, weil ich noch nicht beide Arten untersucht habe. Ich weiß nicht, welche merkmale ich da als konstant einschätzen soll.
Müsste man mal nachgucken, aber ich glaube, Aronsen schlüsselt da mikroskopisch. Dann wäre das Abwägen schon eine Erfahrungssache und damit für mich nicht möglich. ![]()
Sieht nur im vergleich zu den Postamenthelmlingen, die ich bisher gefunden hatte, etwas seltsam aus.
LG, pablo.
Hallo, Eike!
Ich merke schon, ich habe noch viel Nachholbedarf mit den kleinen Schwarzen.
...
o-oh!
...
Nicht, daß das jetzt jemand falsch versteht!
Kernpilze meine ich natürlich. ![]()
Kernpilze sind im Moment nicht so meine Lernpilze. Vielleicht irgendwann mal, weil eben gerade die Mikrostrukturen, die sind schon toll.
Aber angucken tue ich's mir immer mal wieder gern.
LG, pablo.
Hallo, Uli!
OK.
Crass.
Huihuihui...
...das muss man erstmal sacken lassen.
Werde ich die nächsten tage sicher noch ein paar mal angucken, diese Galerie.
LG, pablo.
Hallo, Rainer!
Eines mal vorab: Brutzeltest hat nichts mit harzgeruch zu tun.
Da geht es darum, ob diue Hutkruste beim Anzünseln einfach nur kokelt und schwelt, oder ob sie schmurgelt und Blasen wirft. Ist letzteres der Fall, dann enthält sie Harz und das dürfte die Suche auch Fomitopsis pinicola sowie einige Ganoderma - Arten einschränken.
Was deinen Pilz betrifft: Phellinus conchatus war auch mein Gedanke.
Das Substrat ist hier ein Hinweis, aber nicht entscheidend. Zur Unterscheidung von Inonotus und Phellinus musst du die Festigkeit des Fleisches beurteilen, allerdings auch bei vitalen Fruchtkörpern.
Phellinus ist in der Regel sehr viel härter.
Die nach meiner Erfahrung weichste Phellinus - Art ist der Stracuhporling (Phellinus ribis), gegen den hier aber das Substrat und einige morphologische Details sprechen...
...ist schwer zu erklären, dieses: "Ich kenne diese Art mit einem anderen gesamterscheinungsbild". ![]()
Wenn ich hier von Phellinus schreibe, dann meine ich die Gattung jetzt mal im weiten Sinne (s.l. = sensu lato), bin mir durchaus bewusst, daß die Gattung mittlerweile gut gesplittet wurde. Aber der Einfachheit halber...
Bei den Borstentrameten musst du immer gucken, wie hell / dunkel die Trama ist.
Das und die KOH - Reaktion unterscheidet Coriolopsis / Trametes trogii und Coriolopsis gallica (Dunkle Borstentramete). Wenn ich mir Pilz 3 angucke, das könnte durchaus auch C. gallica sein, so vom "Gesamteindruck". ![]()
Zur Unterscheidung von Trametes hirsuta kannst du auch gut die Poren angucken, die bei Coriolopsis meist sehr viel weiter und eckiger sind.
LG, pablo.
Hallo, Ralf!
Ich sehe eine atemberaubende Bergtour durch die Pilze, das Exkursionsgebiet hat jedenfalls Marathoncharakter. gemessen an der sportlichen Untersuchungsarbeit.
Nun bin ich froh, daß ich die nächsten Tage Hund habe.
Nein, nicht deswegen, aber da bin ich ja gezwungen, mal die eine oder andere Vorlesung sausen zu lassen und raus in den Schmuddelwinter zu robben.
Ich muss doch endlich mal den Esel einsammeln...
LG, pablo.
Hallo, Juliane!
Das Fleisch von Phellinus - Arten sieht schon erstmal dem von Fomes recht ähnlich. Ob man damit aber ähnliche Sachen basteln kann, das weiß ich lieder nicht. Aber ich glaube schon sehr daran, daß du hier die richtigen Pilze eingesammelt hast. ![]()
LG, pablo.
Hallo!
Bei dem Substrat (Birke) und der gilbenden Sporentragenden Schicht wird da nichts anderes als Stereum subtomentosum rauskommen. ![]()
2+3 sind schon Stereum gausapatum, solche oberseitig striegeligen Hütchen und vor allem so schön gekrauste und bunt gezonte Hüte macht Stereum rugosum nach meiner Erfarhung nicht.
4 sehe ich auch als Schmetterlingstramete, die dunkle Schicht ist hier zwischen Hutfilz und Hutfleisch, bei Bjerkanera fumosa hast du sie zwischen Hutfleisch und Röhren.
5: Böser Pilz!
Hätte ich nämlich - nach äußerer Optik - auch klar als Trametes ochracea angesprochen. Leider zeigt das letzte Bild (Schnittbild) eine so was von eindeutige dunkle Linie zwischen Hutfilz und HUtfleisch, was ja T. ochracea eigentlich nicht können darf. Demnach wäre das auch T. versicolor.
Oder: Die beiden Arten wachsen da an einem Stumpf durcheinander (finde ich oft so). Und der geschnibbelte Fruchtkörper gehört eben zufällig zu T. versicolor.
6 sieht total komisch aus für S. rugosum.
Mit einer so gefärbten Fruchtschicht habe ich den noch nie gesehen.
Ob die Fruchtschicht von Laxitextum bicolor wohl bei Kälte so ins Graue gehen kann? Oder ob vielleicht eine Laeticorticium - Art im Spiel ist?
Die 10 wächst ja offenbar an Laubholz. Die darfst du dann auch gerne ischnoderma benzoinum f. resinosum oder ~ var. resinosum oder Ischoderma resinosum nennen.
Ob das nun getrennte Arten oder doch das Slebe ist, ist wohl nicht abschließend geklärt, aber es kann nicht schaden, das jeweils getrennt zu dokumentieren.
LG, Pablo.
Hallo, Björn!
Ich schließe mich mal denen an, die unter akutem Pilzentzug leiden. In der letzten Woche war ich einmal kurz mit lea draußen, das reicht nicht!
Datronia mollis stimmt hier, bei der Phlebia würde ich schon sagen, daß es radiata ist. Die Orangetöne sind schon deutlich genug, würde ich behaupten wollen.
LG, Pablo.
Hallo, Juliane!
Jawoll, da isser! ![]()
Jedenfalls sieht es sehr danach aus, wenn's kein Phellinus ist, aber da fällt mir an Buche keiner ein mit so einem Aussehen.
Du kannst jedenfalls davon ausgehen, daß du den von nun an immer wieder finden wirst.
LG, pablo.
Hallo.
Ah, guter Ansatz.
Vielleicht sollte mal jemand die Frage stellen, ob es in der Gattung auch Arten gibt, die beim verzehr die menschliche Leber zerstören?
LG, pablo.
Hallo.
Wie viele braunhütige Giftpilze gibt's eigentlich????
Das können wir aber nicht als dritte Frage nehmen.
Es sei denn, man könnte es als Enscheidungsfrage formulieren. ![]()
LG, pablo.
Hallo, Dieter!
Wenn ich den Pilz untersuche, dann setze ich nichts. Wenn du den Pilz untersuchst, dann setze ich nicht gegen dich. ![]()
man kann ja schlecht Schiedrichter und Sportler in einem sein.
Zumal es in der Tat so ist: Vom Aussehen und dem Substrat aus stehen die Chancen auf D. acerina sehr gut.
Worum es mir aber geht: Das wäre keine Bestimmung.
Nicht in diesem Bereich jedenfalls. Die Variationsbreite der Arten, die weißliche Schichten auf Rinde bilden, ist so immens, die Artenanzahl zudem so groß, daß eine Bestimmung nur nach optischen Merkmalen immer das Risiko von Fehlbestimmungen beinhaltet.
LG, Pablo.
Hallo, Gerd!
Sehr schöne Mischung, gut aufgearbeitet und absolut die richtige Auswahl getroffen.
Zum Genießen und ein wenig Träumen von Sommer und Herbst.
Und auch wenn es mal so aussieht: ich glaube, in den hiesigen Wäldern sammeln wir uns nichts weg. Da ist so viel da, wenn man sich ein wenig auskennt.
Kleine Anmerkung zu "Craterellus tubaeformis var. lutescens":
Strenggenommen ist das mittlerweile eine eigene Art (Craterellus lutescens), die aber im gegensatz zum normalen Tompiffge (Craterellus tubaeformis) keine Leisten hat, sondern jung eine glatte, alt eine aderig - runzlige Hutunterseite. Freilich ist auch der Stiel immer gelb oder orangegelb und der Geruch oft (nicht immer) auffallend fruchtig.
Weil aber auch die normalen Tompiffge (also die mit auch jung schon ausgeprägten Leisten unter dem Hut) quietschegelbe Stiele haben können und auch hin und wieder mal stark fruchtig riechen, gab es da bei einigen Autoren Verwirrung, da wurde manches durcheineadergeworfen.
Da muss man sich an die Ausprägung der Fruchtschicht halten, dann ist die Unterscheidung klar.
LG, pablo.
Moin, Björn!
Danke der Richtigstellung. ![]()
Schon, ja, ich meine mich zu erinnern, daß du die meisten Bidler der Art im letzten Jahr bei Markus mit Auflicht durchs Mikro aufgenommen hattest.
Wenn auch da freilich eher zur raschen Dokumentation ohne Stack usw.
LG, pablo.
Hi.
So, das ist interessant. Das Blöde ist: ich weiß gar nicht mehr, wo ich das gelesen habe, mit dem Zuwachsen. War das im Jahn? Oder doch eher in irgendeinem Forum?
Kann also gut sein, daß es eben nicht immer passiert.
Muss wohl so sein, wenn es hier anders läuft. Ein gutes hat das aber in jedem Fall: Die hübschen zeichnungen bleiben bestehen.
LG, Pablo.
Hallo.
Tja, so ist das wohl.
Eine soannende Frage, aber an dieser Stelle kaum zu klären. Immerhin die Art ist bestimmt, das ist jedenfalls der wichtigste Ansatzpunkt. ![]()
LG, Pablo.
Hi.
Ohja, das ist enorm einfach und übersichtlich. ![]()
Genau damit kann man mich jagen, ich nehme schnell reißaus. Es ist spannend, aber mit Formeln und Zahlen habe ich eine besondere Abmachung: ich lasse sie in Ruhe, wenn sie mich in Ruhe lassen.
Wahrscheinlich hat's auch daran gelegen, daß ich in einem naturwissenschaftlichen Studium zum Scheitern verdammt war.
Bin doch mehr der Geistesmensch.
Nicht, daß es nicht spannend und wichtig wäre. Aber das überlasse ich lieber Leuten, die das auch können und nicht eine dreiviertelstunde brauchen, um zwei einstellige Zahlen im Kopf zu addieren.
Trotzdem wüsste ich gerne, wie's funktioniert. Ich will's aber in Worten erklärt haben. :nana:
LG, pablo.
Hallo, Stefan!
Klar. Aber reichen die normalen Diffusionskräfte aus, um den Zusammenhalt einer Gelhülle zu überwinden?
Und warum ballen sich Sporen in anderen Fällen (wie Nobi auch schon schrieb) zu Clustern zusammen? Obwohl die zB keine Wiederhaken haben?
So wie das in den Bildern von Matthias aussieht, hatte ich den abstrusen Gedanken an sowas wie eine elektrische Ladung der einzelnen Sporenglieder, die sich so abstoßen könnten. Aber das kann im Grunde auch nicht sein, die Polarität, die eine einzelne Zelle aufbauen kann ist nie so stark, daß sie über so große Zwischenräume wirken kann. Eher noch könnten die Zellen zwischen sich selbst irgendwelche Stoffwechselprodukte anreichern, die einen physischen Druck erzeugen.
Totale Spekulationen jedenfalls, wahrscheinlich läufts dann doch eher auf die gute, alte Diffusion hinaus.
LG, Pablo.
Hallo, Juliane!
Klar, Albinismus gibt es bei vielen Arten.
Bei Echten Pfifferlingen (Cantharellus cibarius var. / f. pallescens), bei diversen Wulstlingen (Amanita phalloides var. / f. alba, Amanita excelsa var. / f. alba, Amanita citrina), bei Semmelstoppelpilzen (Hydnum repandum f. albidum), beim Goldröhrling (Suillus grevillei var. alba nom. prov.). Dazu gibt es freilich noch andere Pigmentabweichungen. Bei einigen Röhrlingen gibt es gelbe Formen, die ansonsten Rot und / oder braun wären (Boletus pseudosulphureus / junquilleus wird teils sogar als eigene Art geführt).
Die Ursachen sind oft nicht ganz klar, weil es bisweilen auch Übergänge gibt. Hat man ein Mycel, das konstant rein weiße (und nur solche) Fruchtkörper hervorbringt, dann kann man das - je nach Auffassung - als Varietät (var.) oder als Forma (f.) bezeichnen.
Wie das nun genau gehandhabt wird, ist wohl nicht abschließend klar, dazu müsste man mehr über diese Phänomene wissen. Man kann auch die Auffassung vertreten, daß in solchen Fällen eben mal einige Sequenzierungsreihen durchgeführt werden müssten, um zu klären, wie weit die weißen von den normal gefärbten genetisch abweichen.
Hallo, Markus!
Es ist eine spannende Frage. Theoretisch kannst du auch mal so ein Ding sequenzieren lassen. Kostet nicht die Welt für eine Probe, muss man halt wissen, welchen DNS - Abschnitt die überprüfen müssen und wo dann die Daten mit normalen Judasohren abzugleichen sind.
Der Unterschied zwischen Viren und Bakterien ist aber schon, daß du von Viren nicht unbedingt weitere Auswirkungen erkennen musst. Ich halte das also durchaus für möglich, ob's das dann aber ist, ist eine andere Frage.
Viren sind ja - im Gegensatz zu Bakterien - keine Lebewesen in dem Sinne, daß sie einen eigenen Stoffwechsel betreiben könnten. Viren sind nichts als ein rna - Strang in einer Schutzhülle, der in eine Wirtszelle eingeschleust wird, sich dort an vorhandene DNA andockt und die Zelle dazu zwingt, statt der üblichen Proteinsynthese bis zum Platzen nur noch Viren - rna zu synthetisieren.
Bakterien sind einzellige Lebewesen mit eigenem Zellkern, eigenem Stoffwechsel und eigenen Zellorganellen. Die verdauen ganz normal organisches oder anorganisches Material, was dann zu bekannten (meist schleimigen) Auswirkungen führt.
Das ist dann eher zu sehen, als ein viraler Befall.
Echt auch so ein spannendes Thema: Pilze und Viren. Da weiß man anscheinend auch so gut wie nichts drüber.
LG, Pablo.
Tja.
Die reine Arterfassung / Bestimmung ist auch nur eines von vielen möglichen Forschungsgebieten in der Mykologie.
Wahrscheinlich hast du recht, eine einfache Antwort gibt's da nicht. Immerhin gibt es ja schon Erklärungsansätze, warum manche Arten glatte oder gestachelte, dünn- oder dickwandige Sporen entwickeln.
Da stecken echt viele Geheimnisse drin, würde aber an dieser Stelle den Rahmen sprengen.
LG, Pablo.
