Beiträge von Beorn

    Hallo.


    Jetzt müsste man sich echt mal überlegen, ob es stimmt, daß die Art nur einmal im Leben Fruchtkörper bildet. Letzte Woche saßen an dem Substrat, von dem der oben vorgestellte Fund stammt, nämlich neue Fruchtkörper.
    Auch ein alter vom letzten jahr war noch da, und auch an benachbarten Stämmen zeigten sich einige dieser wunderbaren, seltenen Pilze.


    Ob das nun wirklich der selbe Organismus ist, der sich entschlossen hat, doch noch ein paar fruchtkörper zu entwickeln, oder ob da mehrere Organismen der gleichen Art sitzen, müsste man wohl genetisch untersuchen.
    Wer dazu Lust hat: Beleg zu dem oben vorgestellten Fund ist bei Frank Dämmrich, der zu dem neuen bei mir.


    Mikroskopisch war auch hier wieder alles steril, im hymenium findet sich nicht eine Basidie, geschweige denn eine Spore dieser Art.
    Nur recht unterschiedlich geformte, dickwandige Pseudozystiden:


    Das Hyphensystem dieser Art ist trimitisch, besteht also aus dickwandigen Skeletthyphen, die recht lang und kaum verzweigt sind, sowie dünnwandigen generativen Hyphen und dazwischen verästelte, ebenfalls dünnwandige, oft gekrümmte Bindehyphen.
    Alle Hyphen sind hyalin, die generativen und die Skeletthyphen gelegentlich aber mit Tröpfchen im Inneren, Bindehyphen und generative Hyphen mit Schnallen.





    LG, pablo.

    Hallo, Ingo!


    Arrhenia epichysium kenne ich etwas anders...

    ...leider nur mit schwachem Bild und recht trocken.
    Den Lamellenansatz sehe ich da etwas anders, auch die Farben scheinen mir in eine andere Richtung zu gehen (ob das auf dem Bild / meinem Monitor realitätsnah abgebildet ist?).
    Aber kennen ist bei genau einem Fund bisher das falsche Wort.
    Kann also gut sein, aber ich möchte mich nicht zwischen diesem und der Idee von Alis entscheiden müssen.



    LG, pablo.

    Hi.


    Neulich hatten wir es davon, daß solche Ohrenpilze extrem undankbar zu präparieren sind. Dabei ist das Innere schon interessant, die Basidien zB sind lange, dicke Säulen, querseptiert und mit ellenlangen Sterigmen.
    Durch die zähe, gallertige Konsistenz sind diese Pilze aber noch schliemmere Deckgläschenkiller als Pyrenos und harte Porlinge. Das flutscht und saust da drunter rum, dünne Schnitte sind schwer anzufertigen, quetschen kann man nicht, das wuppt sofort wieder in die Form von vorher zurück.


    Dennoch musste mal ein versuch sein:


    Auf dem ersten Bild liegt die Oberfläche der Fruchtschicht nach rechts, auf dem zweiten nach links.
    Im ersten sollte man neben undeutlichen Basidien auch noch so eine Art Dendrohyphidien sehen, also apikal reich verzweigte Hyphenenden, die zwischen den Basidien aufragen.
    Auf dem zweiten Bild noch ein paar Sporen.


    Die Basidien finden sich nur in der zähen "Haut", die unten am Pilz ist. Das eigentliche Fruchtfleisch ist noch gallertiger, weicher und besteht aus stark gelatinisierten, dünnen, verzweigten Hyphen mit Schnallen:

    Dazwischen beim untersuchten Fund auch mit reichlich Kristallen. Ob die charakteristisch sind, weiß ich nicht.


    Der untersuchte Pilz sah makroskopisch so aus:

    im Schnitt:

    Zu Bestimmungszwecken ist zumindest in Europa kein Mikroskop nötig. Das ist nur eine Spielerei, wenn es halt jemanden mal interessiert.


    Und weil die Makros so schlecht waren, hier noch weitere aus dem letzten Jahr:

    und in ganz jung:

    und der Pilz kann sogar noch ausgeprägter resupinat erscheinen, als auf folgendem Bild:



    LG, Pablo.

    Hallo, Eike!


    Und tolle Sachen habt ihr da eingesammelt. :thumbup:
    Die Wacholderheiden auf der Alb haben Markus und ich für diesen herbst auch ins Auge gefasst. Wenn ich deine Bilder so ansehe, scheint's da von hübschen Pilzen zu wimmeln. :P



    LG, pablo.

    Hallo.


    Mikroskopierkurse?
    Oh nein, ganz bestimmt nicht. Ich fange ja selbst gerade erst an.
    Aber bei Interesse kannst du ja mal ins >Programm der Hornberger Pilzlehrschau< reinklicken.
    Sowas gibt's auch bei anderen Pilzschulen, müsstest du mal gucken, was für dich am besten passt.


    Zum Pilz.
    Das Feuchtlegen hat sich leider kaum ausgezahlt, das meiste was man sieht sind nach wie vor kollabierte Basidien und Hyphen, die sich größtenteils aufgelöst haben.
    Der Pilz soll ein monomitisches Hyphensystem mit Schnallen haben (nach Großpilze BWs ohne Schnallen, was aber nicht stimmt, siehe auch Verweis oben auf die HP von Werner).
    Das ließ sich nicht darstellen, aber ein paar andere Sachen gibt's zu sagen:
    In etwa einem Dutzend präparaten fand ich insgesamt 2 dicke, bauchige Gloeozystiden mit jeweils einem dornartigen Fortsatz dran. Davon habe ich leider kein Bild, die sollen allerdings auch nicht immer und nur spärlich vorhanden sein, wenn sie da sind, ist es aber ein guter Hinweis.


    Die Sporen sind wichtig:

    Die sind hier größenmäßig am unteren Rand (9,5 µm bis 11 µm lang / nach Literatur 10 µm bis 13 µm) und 6,5 µm bis 8 µm breit. Die Sporen von der ebenfalls an Ahorn vorkommenden Dendrothele alliacea sind länger, aber nicht breiter, haben also da ein anderes Verhältnis.


    Wichtig für die Gattung sind außerdem sogenannte Dendrohyphidien. Das sind bäumchenartig verzweigte Hyphenenden im Hymenium zwischen den Basidien. Die sind auch nicht mehr ganz fit, sehen aber im mitgenommenen Zustand etwa so aus:


    Was von den Basidien noch als solche zu erkennen war, war keulig und bis viersporig (mit bis zu vier Sterigmen):

    Die unten ist nur mit 400facher Vergrößerung aufegnommen.


    Alles in allem kann man so sagen, daß Dendrothele acerina (feldahorn - Baumwarzenpilz) aus meiner Sicht sicher ist. :thumbup:


    Hier noch zwei Makroansichten:



    LG, pablo.

    Hallo, Stefan!


    Tendenziell ist das auch so, ja. S. rugosum wächst lieber resupinat, S. gausapatum effus.
    Das überschneidet sich aber. S. gausapatum habe ich schon resupinat gesehen und S. rugosum mit Hütchen.
    Das Gesamtbild entscheidet.



    Hallo, Dieter!


    Clitocybe vibecina (weicher Trichterling) wächst nicht auf Holz, sondern auf Detritus wie Nadelstreu. Die Art ist auch von anderen Trichterlingen makroskopisch kaum abzugrenzen, wenn man nicht gerade Peter Specht heißt. Habituell sicher ähnlich, aber Violettöne sind auch bei dem nicht drin.
    Insgesamt auch eher ein gedrungener pilz, bei dem wohl der Stiel nicht länger als die Hutbreite ist.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Ist schwierig zu erklären:
    Gegen Tubaria (Trompetenschnitzling) sprechen aus meiner Sicht in erster Linie die Farben - insbesondere die der Lamellen. Die sind auch vor der Sporenreife bei Tubaria in so einem satten rostbraun gehalten. Und einen Violetton sehe ich hier auch, violett geht bei Tubaria nicht.


    Gegen einen Helmling spricht schon der Habitus.
    Einen so deutlich genabelten Hut wird man bei keiner Mycena finden. Wenn, dann in der Gruppe um M. pura (Rettichhelmlinge), aber da hätten wir eine andere Ökologie und in anderen Punkten eine stark unterschiedliche Optik.


    Mit der Idee von Alis könnte ich mich schon eher anfreunden.


    Wenn du kein eigenes Mikro hast, Magellan: Es lohnt sich immer, so einen Pilz zu trocknen. Getrocknet lässt sich der gut verschicken, es findet sich fast immer jemand, der bereit ist so einen Fund mal zu untersuchen.


    [hr]


    Cylindrobasidium, Ingo?
    Gar nicht schlecht. Da könnte was draus werden. Die Farbe des Hymeniums passt, die vornehmlich resupinat ausgeprägten Beläge auf dem Stamm weiter hinten auch. Ich habe den noch nie mit solchen krassen Hütchen gesehen, aber wenn das möglich ist...
    Aber in dem Fall: Stereum rugosum (Runzliger Schichtpilz) kommt niht in Frage, oder?
    Ich hatte heute einige trockene davon gesehen, die haben dann auch nicht mehr gerötet. Immerhin würde der eher zur Hütchenbildung neigen.



    LG, pablo.

    Hallo, Craterelle!


    Der Wulstling kann auch >Amanita eliae< sein. Das ist nicht unbedingt ein Scheidenstreifling. >Amanita ceciliae< würde hier zB nicht apssen, dazu ist das Hutvelum zu hell und nicht prägnant genug.
    Aber es kann gut sein, daß an dem Fundort noch einige Arten vorkommen, die ich gar nicht kenne.



    LG, pablo.

    Hallo, Safran!


    Oh, das ist natürlich blöd.
    Du hast aber recht, in manchen Büchern läuft der nur als Varietät des Gemeinen Fliegenpilzes, so wie ja auch der Gelbe.
    Ich weiß nicht, ob das inzwischen mit Sequenzierungsreihen bestätigt ist, aber neben der anderen Hutfarbe hat Amanita regalis auch eine viel engere ökologische Amplitude als sein "roter Bruder".


    Guter Hinweis:

    Damit solche Unklarheiten in Zukunft ausgeschlossen sind, würde ich vorschlagen, daß wir bzgl. Arten und Unterarten uns in Zukunft auf irgendeine Referenzliste im Internet(damit diese für jeden Rätzelnden zugänglich ist) beziehen.


    Das gibt es durchaus.
    >Hier< ist es eine eigene Species.
    Es gibt zwei solcher Datenbanken, neben Speciesfungorum.org bzw. Indexfungorum.org gibt es noch >Mycobank.org<.
    Ist allerdings beides nicht der Weisheit letzter Schluss. Man findet immer wieder mal Fehler, gelegentlich wiedersprechen sich beide Dat3enbanken auch.
    Dennoch muss man ja einen gemeinschaftlichen Status finden, da wäre eine der beiden Datenbanken die sicherste Lösung.
    In Sonderfällen müsste man halt begründen, warum man einer anderen Artauffassung folgt.


    Taxonomie ist halt nicht so einfach und kein Selbstläufer.


    Übrigens ist weder das gelbe Velum noch das unter der Huthaut gelblich durchfärbte Fleisch ein Alleinstellungsmerkmal von A. regalis. Beides kommt bei A. muscaria ebenfalls vor.



    LG, pablo.

    Hi.


    Das wäre ein Traum!
    Ist allerdings schwer zu organisieren. Wenn das jemand macht, dann geht das nur mit einem entsprechenden Aufwand, und die Teilnehmer müssten es quasi als Urlaub verbuchen. Andreas bietet das ja jährlich im Spätherbst an, da gab es eine wunderbare Beitragsserie hier im Forum. Einige Mitglieder waren dabei in Istrien.


    Apropos Portugal:
    Wo steckt den der portugiesische Dieter? Man liest gar nichts mehr von ihm?
    Schade...
    Das wäre wirklich ein gutes Ziel im Winter.
    Und - Überraschung: Scheint doch ein gutes Stück weg zu sein von Süddeutschland. Klimatisch gesehen ist es hier momentan genauso gruselig wie überall.



    LG, Pablo.

    Hallo, Magellan!


    Nö, es ist nie ein feheler, nachzufragen.
    Hätte ja durchaus sein können, daß jemandem noch eine gute Idee dazu einfällt. Bei mir kommt im Kopf immer nur *error*, wenn ich versuche, die Merkmalskombi (Nabelingshabitus, klein, Lamellen nur kurz herablaufend, ohne Anastoomosen, Hutrand deutlich gerieft, Wachstum an Holz / Birke) irgendwie zuzuordnen. :D


    Bei dem anderen ist es ähnlich.
    Schwarze Flecken werden da nicht durch Sporen kommen, das dürfte eine hellsporige Art sein. Bei soclhen Schichtpilzen gibt es kaum Dunkelsporer, wenn dann meist aus der Boletales - verwandschaft wie zB den wilden Hausschwamm (Serpula himantioides).
    Aber wie du die Konsistenz beschreibst (zart, knorpelig) mag das schon in die von Christian vorgeschlagene Richtung gehen, auch wenn mir das optisch für den Gallertfleischigen Fältling nach wie vor nicht gefällt.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Das glaube ich dir sofort!
    Und ich würde dann gerne mitkommen. :)


    Ist ja letztlich nicht schlimm, wenn der Pilz keinen sicheren namen hat.
    Ein besonderer Fund ist es allemal.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Laxitextum bicolor (Zweifarbiger Schichtpilz) habe ich bisher einmal gefunden und untersucht. Von gut kennen kann also keine rede sein. Der war klassisch zweifarbig, die Oberseite ockerbraun und die Sporenbildende Schicht cremeweiß. Das hätte ich für charakteristisch gehalten, weiß aber nicht, ob die winterliche Witterung da nicht auch mal farblich was ändern kann.
    Das Problem ist, daß es durchaus noch eine Menge weitere, hütchenbildende Schichtpilze gibt (nicht nur Stereum, sondern diverse weitere Gattungen).
    Porostereum spadiceum (Rußbrauner Schichtpilz) wäre eine Art mit charakteristisch dunkelgrauem hymenophor, aber dazu psst hier die Hutoberfläche nicht.


    Bei den Trameten bin ich genauso gefuchst wie du, muss ich sagen.
    Ich hatte mich ja schon damit abgefunden, daß die dunkle Schicht (im Schnitt als Linie zwischen Hutfilz und Fleisch erkennbar) bei T. versicolor nicht immer konstant ausgeprägt sein muss, aber daß es sie bei T. ochracea geben soll, das fällt mir schwer zu glauben. Und dennoch sehe ich sie ja in deinen Schnittbildern. Gerade im ersten jetzt nachgereichten ist sie deutlich erkennbar. Da das ja zu Bild 5.1 gehört, bringt das mein Bild der Art schon etwas ins Wanken...
    ...auch wenn ich schon einige untypische Schmetterlinge gesehen habe, die auch mal tendenziell in diese Richtung gingen.



    LG, pablo.

    Hallo, Uli!


    Das Tal der Tränen wäre in diesem Falle eines voller Funkelnder Diamanten. Geheimnisvoll und schön.
    Wenn es unbedingt sein muss suche ich mir noch was raus, irgendeine Kleinigkeit zum Nörgeln wird sich vielleicht finden.
    Aber lieber habe ich nur geguckt und gestaunt. Auch das kann ich. ;)
    Du weißt ja, ich fachsimpel gerne rum, am liebsten mit Gesellschaft, also wenn jemand anderer Ansicht ist.
    Und ich gucke auch einfach gerne solche Bilder an.
    PS.: Du hast bei einigen cf und spec stehen lassen. Einen namen braucht so ein Bild, aber er muss nicht exakt sein. Ich käme hier auch nicht näher dran, bestimmungstechnisch.



    LG, Pablo.

    Hallo, Craterelle!


    OK, beim ersten mag ich mich nicht festlegen.
    PS.: Nur tendenziell sehe ich eher nicht S. luteus oder S. collinitus, die hätten eine stärker radialfaserige Huthaut in dem Alter.
    Beim zweiten eigentlich auch nicht, aber du hattest die Pilze ja in der Hand, vielleicht hilft ja auch mal eine Tendenz.
    Der >Ringlose Hallimasch< taucht gerne in südlichen Gegenden auf und hat eine eher vergängliche Hutschuppung.
    Soll keine Bestimmung sein, nur eine Idee, mit was man mal vergleichen könnte.



    LG, Pablo.

    Hallo, Leute!


    Also einen ersten Blick habe ich mal reingeworfen.
    Die Strukturen sind ziemlich kollabiert, von Hyphen, Basidien und vor allem den erhofften Dendrohyphidien ist nicht viel zu sehen.
    Die Beläge mit einer Dicke von trocken kaum 200 µm sind offenbar recht empfindlich.
    Immerhin Sporen sind da, die passen von der Form her sehr gut zu Dendrothele acerina, D. alliacea solte damit auf jeden Fall aus dem Spiel sein, weil zu kurz und damit nicht das passende Länge - Breite - verhältnis.
    Gerade feuchtet ein Teil der Probe an, vielleicht lässt sich über Nacht noch was revitalisieren.


    Da gebe ich morgen noch mal bescheid und habe danna uch ein paar Bilder.



    LG, pablo.

    Hallo, Christian!


    Das ist wahrscheinlich näher dran als alles, was mir so durch den Kopf ging. :)
    Aber ob der so richtig passen will...
    Ich glaub's fast nicht. Schwer zu erklären irgendwie, dieses: "Den habe ich so noch nie gesehen, der Gesamteindruck passt nicht recht".
    Blöd, weil so kann man nicht argumentieren, aber es ist momentan auch kaum mehr als ein Bauchgefühl.
    Wenn Merulius, dann hätte ja die gallertig - knorpelige Konsistenz auffallen müssen eigentlich. Das ist ja ziemlich charakteristisch.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Da freue ich mich auf ganz ganz viele Fortsetzungen. :P
    Beim Schmierröhrling bist du auf jeden Fall in der richtigen gruppe, die Arten, die da in südlichen Gefilden vorkommen, sind aber teils schwer zu trennen.
    An Suillus bellinii (wie hieß der nochmal?) denke ich hier weniger, auch wenn ich den nur von Bildern kenne wird der meist mit deutlicher und gröber punktiertem Stiel gezeigt.
    Neben Suillus mediterraneensis und Suillus granulatus (Körnchenröhrling, kommt im Süden auch vor), sollte man auch noch an Suillus collinitus (Ringloser Butterpilz) und Suillus luteus (Butterpilz) denken. Bei letzterem kann der Ring auch mal verschütt gehen, was die Sache verzwickt macht.
    Der Ringlose unterscheidet sich von allen anderen Arten durch die blassrosa überlaufene Stielbasis und das ebenso gefärbte Basismycel.
    Für alle Arten müssen zweinadlige Kiefern am Fundort sein.


    Beim zweiten Pilz bin ich skeptisch, ob das überhaupt ein Ackerling ist.
    Könnte doch auch ein Hellsporer sein?
    Dann wäre Armillaria (irgendeine hallimasch - Art) vielleicht eine Möglichkeit.



    LG, pablo.

    Hallo, Peter!


    Im Spätherbst 2013 habe ich in diesem Forum die Landung gewagt, etwas Besseres konnte mir gar nicht passieren. Auch im Naturwissenschaftlichen Verein, da aber könnte ich losmeckern, weisste, Schätzelein...


    Uns auch nicht.
    Man braucht halt auch jemanden, der die Perspektive gerade rückt.
    Ist eben mehr als die Frage nach den Zystiden, was das Forum ausmacht.


    Starkes Bild übrigens. :thumbup:



    LG, pablo.

    Hallo.


    Ja, das ist eben die Crux.
    beim ersten halte ich zwischen Rötling, Nabeling (unwahrscheinlich, siehe Lamellenansatz), Lacktrichterling und Scheintrichterling erstmal recht viel für möglich.


    Beim zweiten ist es wohl auch nicht ganz einfach, aber wenn der weder Poren noch Zähnchen hat (sieht ja immerhin so aus), dann wären die Verfärbungen mal wichtig. Im Moment hätte ich da nämlich Schwierigkeiten, die Struktur der Hutoberfläche mit Farbe und Struktur der sporentragenden Schicht in Einklang zu bringen.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Na, wenn das Schnittbild zur 3 gehört, dann ist das schon die Blasse.
    KOH bekommst du wahrscheinlich auch in manchen Apotheken, aber einfacher und billiger geht das bei Mykoshop.de.
    Andreas und Tanja bieten so ziemlich alles an, was der Pilzler braucht, und das in guter Qualität zu fairen Preisen.
    Beim KOH kannst du verschiedene Konzentrationen bestellen, wenn du makroskopische Reaktionen an Porlingen sehen willst, eignen sich 20% sehr gut.



    LG, pablo.

    Hi.


    Ahja, jetzt...
    Also ich würde mal sagen, mit so einer Basalscheibe ist es eher nicht der Postamenthelmling /M. stylobates.
    Aber ob es jetzt wirklich die von mir vorgeschlagene Art ist, das kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Ich habe den ja noch nie gefunden, da ist das immer schwer...



    LG, Pablo.