Beiträge von Beorn


    Ist fast sowas wie eine Rasterelektronenmikroskop-Aufnahme, nur halt für arme Leute :cool:


    Die armen Leute wie ich, die nicht mal das so schön abbilden können... :D
    Ne, mit meiner Ausrüstung wird das erstmal nichts.
    Rasterelektronenmikroskopisch müsste man ja noch Enzyme auf der Sporenwand abbilden können, ganz so weit reicht das Lichtmikroskop vielleicht dann doch nicht. Obwohl ich mir bei dir da nicht sicher bin...



    LG, Pablo.

    Hallo, Björn!


    Achja, Cortis...
    Ist doch immer wieder ein vergnügen, die zu präparieren. ;)


    Eine schöne Vorstellung aber auf jeden Fall. :thumbup:
    Tatsächlich kenne ich aus der Gattung nur eben den Popstar. Lass dich mal von Stefan, Nobi & co in den Märchenwald einladen. In solchen Massen ist das echt beeindruckend. Ein paar andere schöne Pilze gibt's noch zum Autogramm von S. confluens dazu; ein paar Stachelinge und Ritterlinge, die man sonst nicht so oft sieht, können nicht schaden.
    Weil ich fürchte, der ist am 17. bei Speyer noch nicht aus der Poofe gekommen.


    Gleichwie:
    An dem drittletzen Bild hänge ich fest. Zähle Sporen und Sterigmen - einfach ein Traum, diese Auflicht - Mikroaufnahmen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Kerstin!


    Zu Pilzgiften ein paar Sachen zu schreiben wäre in der Tat lohnenswert. Stefan (Climbingfreak) hatte das auch schon mal angedacht. Einige Sachen sind dazu geschrieben und jeweils in den Portraits integriert, da lässt sich aber auch was Allgemeineres verfassen, als Übersicht sozusagen.


    Was die Erschaffung von diversen Unterforen betrifft, bin ich persönlich eher zurückhaltend. Letztlich ist es für die Übersichtlichkeit nicht förderlich, viele Unterforen mit diversen Unterrubriken zu haben.
    Dennoch köönte man darüber nachdenken, weil die Themen die du im Blick hast tatsächlich hoch interessant sind, auch und gerade im wissenschaftlichen Bereich.
    Theoretisch - nur mal so locker angedacht - könnte man auch ein Unterforum basteln und darin in geordneten Rubriken einzelne Fachbereiche sammeln. Was natürlich auch immer geht: Wenn du eine Art vorstellst, die im weitesten Sinne ins Reich der Funga gehört (also auch Flechten), dann finden wir in der Portraitabteilung da sowieso einen Platz zu. Mit systematischer Einordnung (pi x Daumen, ändert sich ohnehin stetig) und auch abrufbar über den alphabetischen Index.
    Den ich eigentlich sowieso gerne umstrukturieren würde, am liebsten durchsuchbar machen...
    ...ist aber halt alles auch mit einem entsprecehnden Aufwand verbunden, was die Pflege angeht.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Exidiopsis ist sicher die bessere Idee. :thumbup:
    Mit etwas Phantasie kann man sich bei den blasigen Gebilden im 5. Bild sogar Phragmobasidien vorstellen.
    Die Nachbarart hatte ich neulich >in diesem Thema< gezeigt, da sind auch Mikrobildchend dabei.
    Vielleicht hilft das was.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Neulich hatte ich einen Ablösenden Rindenpilz von "Magellan" zugeschickt bekommen. Mit der stark effusen Wuchsform war der etwas ungewöhnlich und eben auch schon recht alt. Zu sehen >in diesem Thema<, als "Pilz 2".
    Die Untersuchung hatte schon >hier< gezeigt, hänge die Bilder aber noch direkt ins Portrait.


    Das sah bei mir so aus:


    Da darf man freilich nicht mehr erwarten, daß das mikroskopisch alles wie aus dem Ei gepellt daher kommt.
    Erst recht, wenn man dann auf dem Hymenium solche Strukturen findet:

    Da hat sich ein weiterer Pilz breit gemacht und so ein Befall führt natürlich auch zu allerhand Veränderungen beim Wirt.
    Allerdings nicht nur der, sondern auch Alter und Witterung können sowohl die makroskopischen als auch die mikroskopischen Merkmale beeinträchtigen.
    Was in jedem fall noch gut zu erkennen ist, ist das monomitische Hyphensystem aus hyalinen Hyphen mit Schnallen, die Hyphen hyalin, dazu stellenweise stark angereichert mit Tröpfchen:

    Dieser Inhalt in den generativen Hyphen soll ja auch recht typisch für die art sein (in Verbiundung freilich immer mit anderen Merkmalen).


    Die sporenbildende Schicht wiederum ist in dem Zustand erstmal verwirrend:

    Die Sporen sind überreif, teils schon am keimen, Basidien und Zystiden bilden irreguläre Auswüchse, sind teils gar nicht mehr voneinander zu unterscheiden.


    Da muss man ein wenig suchen, bis man noch einigermaßen gut ausgeprägte findet:

    Basidie blau, Zystide grün.


    Die Sporen überreif, Septen weredn (zumindest in meiner Literatur) nicht erwähnt, aber auch sowas kann eben vom Alter und den Bedingungen abhängig sein.


    Sporen in Melzer mit granulösem Inhalt, inamyloid:


    Ist eben nicht immer alles hübsch und und so wie im Buch abgebildet. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Thorben!


    Das könnte jetzt - makroskopisch - schon in die Richtung Tomentella gehen. ;)
    Allerdings: Wichtig wären für die mikroskopische Untersuchung hier mal Sporen, Basidien und eventuell vorhandene Zystiden.
    Basidien sind vor allem wichtig, weil es auch durchaus eine Nebenfruchtform sein kann. Und die hat keine Basidien. Wohl aber Sporen (eben Konidiosporen).


    Wenn du Basidien und Sporen findet, dann kann man mal die Gattung besser eingrenzen. Später sind dann auch die Hyphen wichtig, ob die alle dünnwandig sind oder ob es eben auch dickwandige gibt. Kristalle, Setae (auch sternförmige) sind auch wichtig, Schnallen haben wir ja schon mal.


    Fazit: Ich zumindest kann es so nicht sagen. Auch wenn der bläuliche Schein (ist der wirklich da?) schon auffällig ist.



    LG, Pablo.

    Hallo, Verena.


    Schon, aber "grobfilzig" ist etwas anderes als "striegelig" bzw. "abstehend haarig".
    Du kannst ja mal versuchen, ein Bild im Netz zu finden, wo T. suaveolens so abgebildet ist.
    Aber ich sag's dir schon voraus: Solltest du tatsächlich eines ausfindig machen, halte ich es für fehlbestimmt. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Thorben.


    Auf jeden Fall: Gut beobachtet. :thumbup:
    Nur die anderen Sporen (zwotes Bild) die passen da ja nicht zu.


    Aber auch wenn man das mal außer acht lässt: Eine Tomentella (Filzgewebe) wird da nicht draus, aus der 17. Filzgewebe sind flächige Schichten, die bilden keine solchen langen Stacheln und Haare.
    Aber wo due oben ja Thelephora penicillata zeigst: Solche Sporen findest du bei den meisten Gattungen in dieser Familie (Thelephoraceae). Außer Thelephora und Tomentella gehören in die Familie auch noch Stachelinge (Bankera, Sarcodon, Hydnellum, Phellodon) und einige optisch eher an Tomentella erinnernde Gattungen wie Amaurodon.
    Eventuell hast du ja Fremdsporen an der Probe, zB eben von der oben gezeigten Thelephora penicillata (deren Sporen ich aber nicht kenne).
    Ob die nummer 17 vielleicht sogar diese Art ist?
    Keine Ahnung. Wenn, dann ganz jung. Und würde in dem Stadium auch keine reifen Sporen zeigen (Thelephora hat braunes Sporenpulver, wenn da nichts braun an dem Pilz ist, ist er wohl eher unreif).



    LG, Pablo.

    Hallo, Kerstin!


    Du kannst es ja ruhig mal probieren mit dem Mikroskop. :thumbup:
    Aber ich glaube, hier würden für's erste schon Bilder in höherer Auflösungen gute Erkenntnisse bringen.



    LG, pablo.

    Hallo, Björn!



    ... die Oberfläche wie mit Kakao bepudert.


    Ganz genau. Und das haben die unteren Fruchtkörper auf deinem Bild ja auch. Dieser abwischbare, braue Belag auf den Hüten ist Sporenpulver. Durch bestimmte Luftzirkulationen sammelt sich das bei konsoligen Porlingen gerne auf den Hüten an.
    Und die Farbe ist dann wichtig: Die Gattung Ganoderma hat braunes Sporenpulver. Fomes und Fomitopsis haben weißes. Phellinus hat auch eher bräunliches, aber andere Farben vor allem an den Zuwachskanten und frischen Poren.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Klar gibts auch bei Erdsternen gut nachvollziehbare mikroskopische Unterschiede. In manchen Fällen ist das schon auch wichtig, aber wenn die makroskopischen merkmale eben konstanter und besser zu beurteilen sind, dann kann mans doch auch so machen, oder?



    LG, pablo.

    Hallo, Enrico!


    Der Vorschlag von dir ist doch ein sehr Guter. :thumbup:
    Die Chancen, daß die Art am Ende stehen bleibt, wenn man den Fund untersucht,sind wohl ziemlich gut.
    Bei Erdsternen und Verwandten läuft das meiste übrigens ohne Mikroskop. Makromorphologische Merkmale sind da sehr viel zuverlässiger, warum die meisten Schlüssel auch überwiegend makroskopisch funktionieren.
    Nur sollte man dann idealerweise einen Fruchtkörper in der Hand haben und auch ein wenig Erfahrung mitbringen, um solche Details wie "hygroskopisch", "Endoperidie gestielt", "Peristom gewimpert oder gefurcht" usw. auch beurteilen zu können.



    LG, pablo.

    Hallo, Lothar!


    Das mit den breiteren Bildern, die man durch Anklicken in der Originalgröße sehen konnte, ging schon eine ganze Weile.
    Nur eben 400KB dürfen nicht überschritten werden.
    Warum die dann aber nicht angezeigt werden, ist interessant. Das muss ich auch mal testen.



    LG, pablo.

    Hallo, enrico!


    Einleuchtend. Die Marmorierung verschwindet also im Alter. :thumbup:
    Bliebe immer noch die Frage, ob man den so ablegen kann, oder nicht do vielleicht Arten wie >Geastrum floriforme< berücksichtigt werden müssen. Da kenne ich mich einfach zu wenig aus, wie veränderlich diese Arten mit dem Alter sind. An Erdsternen habe ich zu wenig Funderfahrung.



    LG, pablo.

    Hallo, Björn.


    Porlingstouren sind schon mal immer gut.


    Das Problem ist, daß dabei auch immer mal wieder verzwickte Sachen auftauchen.
    Und dann wird's ohne Mirkoskop nichts mehr. ich sag's mal so rum: Für deinen fraglichen, resupinaten Porling kann man Schizopora paradoxa und auch Schizopora radula eigentlich ausschließen. Beide können solche Farben nicht und haben eine andere Form der Poren.
    Bliebe also - wie von Ingo vorgeschlagen - Schizopora flavipora, die mir optisch auch schon so begegnet ist.
    Was leider nichts heißt, weil optisch identisch ist zB Ceriporiopsis gilvescens (>hier neulich gezeigt<).
    Sowie wohl noch ein paar andere Arten. Ist leider so: diese resupinaten, rosa bis gelbrosa Porlinge an Laubholz gehen letztlich nur mikroskopisch.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Müssten beim Wetterstern nicht die lappen marmoriert sein?
    Gleich wie, wenn da ein Beleg vorhanden wäre, könnte man sich den mal genauer anschauen und auch testen, ob die Peridie zB hygroskopisch ist.



    LG, pablo.

    Hallo, Stefan!


    Das war aber jetzt mal gar nicht auf dich bezogen.
    Das mit den Schläuchen ist ja so ein ironischer Kommentar, den Ralf gerne bringt; so in etwa: "Ist ja ein Lamellenpilz, damit kann ich gar nichts anfangen, habe noch nicht mal Asci gefunden!"
    Und daß die meisten Porlinge schwer zu präparieren sind, ist ja kein Gehemnis und geht nicht nur dir so. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Björn.


    Na so was. Vielleicht sollte ich mal vorbeikommen und die wieder abholen. ;)
    Als Kundschafter schicke ich aber erstmal ein bisschen Pilz zu dir.


    Ich habe auch gerade festgestellt, daß die Gattung Urnula auf FP etwas unterrepräsentiert ist (0 Einträge). Oder sind die zu groß?



    LG, Pablo.

    Hallo, Markus!


    Toller Beitrag, das liest sich wie im Rhythmus des Winterblues.
    Great Post, reading it is like listening to the rhythm of the Winter - Blues.


    Aber jetzt sollte bei dir eigentlich wärmer sein als bei mir (Inversion)?
    But now it's supposed to be warmer at your place than at mine, due to Weather - Inversion?


    Die Samtfüßchen kenne ich aber auch so, in dem Zustand sehen sie ja echt aus wie die Zuchtform (Enoki) aus dem Supermarkt.
    The Flammulina - Mushromms look like the ones I found in this stage, they remind on the ones you can buy in glasses at the mall.



    Grüße an NiLa & Family!



    LG, Pablo.