Beiträge von Beorn

    Hallo, stefan!


    Die Okulare?
    OK, vielleicht bist du zu nahe dran mit den Augen.
    Anfangs würde ich es mal mit ganz einfachem, weichem Küchenkrepp probieren. Oder noch besser: Einem Taschentuch. Oder ein sehr weiches Stofftuch.
    Die nehmen das Fett besser auf als Wattestäbchen (die dann auch noch rumfusseln) und mit Flüssigkeiten welcher Art auch immer dran zu gehen, sollte eigentlich die letzte Option sein.


    PS.: Spülmaschine ist glaube ich auch nichts.
    Aber bei derben Verschmutzungen meiner Brille nehme ich gerne Spüli. Spüli hat eine gute Festtlöslichkeit, aber das an einem Okular aufzubringen, da hätte ich bei mir schon starke Hemmungen...



    LG, pablo.

    Hallo, an Alle!


    Zunächst mal Glückwunsch an alle Mitwettbewerber: Diese Hürde haben wir schon mal genommen.
    Besonderer Glückwunsch natürlich an Ralf: Das wäre auch ungefähr mein Favorit gewesen, das Bild. :thumbup:


    Und ein Dankeschön an alle, die sich hier an der Abstimmung beteiligt haben.
    Auch die Diskussion ist ganz interessant dazu.
    Zeigt: Manchmal gehts gut mit einfach draufhalten, manchmal nicht so.
    Stimmt (was mein Bild betrifft): Das Gedöns links im Bild stört. Ist mir selbst gar nicht aufgefallen. Den Winkel kann man viel besser wählen, auch den Ausschnitt und bei der Belichtung kann man auch ncoh was rumspielen.


    Trotzdem: Spaß hat's gemacht. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, Rainer!


    Ich finde ja, wir müssten uns eh mal irgendwo in de Palz treffen um gemeinsam loszupirschen. so weit ist es ja nicht. Und bald wirds da morchelig.
    Also heb mal ruhig auf, das Zeug. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ja, ich weiß. ;)
    Und mal im ernst: Gerade bei Mollisia, Orbilia und co sind die Strukturen ja auch ziemlich winzig. Jedenfalls nicht größer als bei diesen komischen Antro - Pilzen zum Beispiel. Aber dafür gibt's ja auch viel mehr Arten.



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    Was machen die nur immer für komische Verreknkungen, die Schmetterlinge?
    Hat Thomas doch >nebenan< auch was Ähnliches gezeigt. Und ich dachte, der gestielte Schmetterling, mit dem ich im OEPR die Leute genervt habe, wäre was Besonderes.


    Sag mal, das ist eine Gemse, die da wild wechselt, oder?
    Das wäre natürlich auch was Interessantes für die Dungi - Spezis hier.


    Dein Birkenbewohner ist wahrscheinlich schon drin in den Schweizer Pilzen.
    Aber frag mich nicht, wo. Poren hat der nicht zufällig, oder? Weil wenn ja, könnte man ihn schon mal auflösen.


    PS.: Gemse = Gams ist richtig, und eine Ziege ist eine Geiss. Stimmt das? :/
    Bin mir da gerade gar nicht sicher, wie das sprachlich richtig sein muss. Und lateinische Namen zu Tieren habe ich nur ganz selten mal einen im Kopf. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Rainer!


    OK, dicke Hutkruste passt zu G. adspersum. Tramafarbe könnte auch in etwa hinhauen, weiße Flecken sind aber da (auch in der Trama), die wären ein Zeichen für G. applanatum.
    Ich kann es hier echt nicht sicher machen, ohne den mal in der Hand zu haben (und eventuell ein paar Sporen zu messen).
    Heb ihn auf jeden Fall mal auf, am besten so, daß von dem Sporenpulver auf den Hüten auch was dran bleibt.


    Der andere ist ziemlich sicher Ganoderma resinaceum (Harziger Lackporling).
    Ich muss mal dringend ein paar ARten ins Forum stellen und vielleicht einen Gattungsschlüssel, jetzt muss ich's schon wieder eintippen:
    Ob die Hutkruste Harz enthält oder nicht ist ein wichtiges Merkmal. Das überprüft man mit dem Brutzeltest.
    Ebenfalls wichtig ist, ob die Fruchtkörper mehrjährig oder einjährig sind. Dann ist das Substrat wichtig und Fleischfarbe sowie Gewicht. Und ob gestielt oder nicht.


    Bei deinem Fund sehe ich ungestielte Fruchtkörper, einjährig, harzhaltig (hast du ja bestätigt), die an Weide (ist eine, oder?) wachsen. MIt ziemlich hellem Fleisch, das vermutlich in dem Zustand auch federleicht ist.
    Ganoderma lucidum ist gestielt, Ganoderma carnosum ebenfalls, ist auch dunkler und wohl recht streng an Weißtanne gebunden.
    Am ähnlichsten wäre noch Ganoderma pfeifferi, der aber vor allem in naturbelassenen Wäldern an Buche fruchtet und auch trocken schwereres, dunkleres Fleisch haben sollte.
    Letzte Art kenne ich nicht aus eigener Anschauung, spekuliere aber dennoch stark auf G. resinaceum.



    LG, pablo.

    Tja.


    Bei mir sind die Ränder violettgrau.
    An den Fund selbst kann ich mich leider nicht mehr erinnern, aufgenommen habe ich den da nicht (habe den Fund also entweder verpasst oder für makroskopisch unbestimmbar gehalten).
    Rissig aufreißen tun schon ein paar paar Dutzend Rindenpilze. Im Grunde wahrscheinlich sogar ein paar Hundert (abhängig von der Witterung).
    Der Farbverlauf bei T. caerulea zeigt frische Zuwachskanten in blau (und das ist in der Tat ein leuchtendes, strahlendes blau), ältere Bereiche sind erst graublau (taubenblau), dann grau. So helle Bereiche wie auf Annas Bild habe ich bei T. caerulea noch nie gesehen und erst recht nicht in der Mitte wieder schwarz.


    Aber am besten fragt man mal Anna, ob sie sich an den Fund noch erinnern kann.
    Terana caerulea kennt sie auch, wenn sie von dem 2013 - Frühjahrsfund aus Bruchtal noch Bilder hat, dann hat sie den direkten Vergleich.



    LG, pablo.

    Hallo, Ingo!


    Ja, das ist in der Tat schlimm.
    Und ich denke auch, die machen das absichtlich.
    Rindenpilze machen sowas auch, auch ganz arg dreist.
    Meine Stöckchen sind da aber etwas größer (so um die 15 Meter lang meistens).
    Ist schon echt kribbelig, was sich an einem morschen Kieferstamm so alles rumtreibt.
    Ob ich doch auf kleine Zweigfragmente umsteige? Die lassen sich so leicht einpacken und offenbar sind diese BEcherchen doch viel leichter zu bestimmen. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Rainer!


    Das Problem bei Ganoderma applanatum und Ganoderma adspersum ist, daß die Merkmale ziemlich variabel sind (vor allem von G. apllanatum) und sich teilweise überschneiden. So kann Ganoderma applanatum auch Formen bilden, die mit der typischen Form von Ganoderma adspersum identisch sind.
    Besser ist da noch das Merkmal der Tramafarbe (dunkles, einheitliches Rotbraun bei G. adspersum, meist eher kaffebraun mit weißen Fasern und Flecken bei G. applanatum). Funktioniert aber eventuell auch nicht immer.
    Absolute Sicherheit gibt zur Unterscheidung nur die Sporengröße, da besteht schon ein signifikanter und auch konstanter Unterschied.
    Damit will ich sagen: Die flachen Fruchtkörper, die du zeigst, sollten eigentlich Ganoderma applanatum sein (G. adspersum variiert weniger stark in der Form). Aber sicher bin ich keineswegs. Die Tramafarbe kann ich nur schwer beurteilen, da es da nur ein Bild von einem Fruchtkörper gibt.


    Zu Fund 1 wäre mal interessant, ob der Fruchtkörper tatsächlich einfach hinüber ist, oder ob die braunen Poren die normale (vitale) Farbe sind.


    Deine Nummer 3 ist möglicherweise ein ziemlicher Knaller.
    Zünsel da mal bitte mit dem Feuerzeug an der Hutkruste rum. Ich würde fast wetten, daß das anfängt zu brutzeln und zu schmurgeln, statt einfach zu kokeln und schwarz zu werden.



    LG, pablo.

    Hallo, Mario!


    Achso, du meintest subtomentiósum mit der dunklen Linie?
    Kann schon sein, möglich ist das.
    Ich hatte gestern abend nur mal eben einen Fruchtkörper von Stereum insignitum durchgeschnitten und da keine Linie gesehen.
    Hatte ich wohl was verdreht.



    LG, Pablo.

    Hallo, Jan - Arne!


    Die Nummer 5 in Annas Beitrag?
    Ist eine Peniophora (Zystiden - Rindenpilz). Blau ist der nicht, sondern violett, auch der Farbverlauf (Ränder farbig, dann hell (grauweiß, mitte grauschwarz) passt nicht.



    LG, Pablo.

    Hallo, Claudi!


    Schöne Bilder!
    Und schöne Orangeseitlinge. Die zwar nicht so unpraktisch im Gestrüpp liegen, aber ansonsten erinnern die schon sehr an den Viernheimer Stamm.



    LG, Pablo.

    Hallo, Rainer!


    Zu der KOH - reaktion: So ein richtiges Rot habe ich da auch noch nie beobachtet. Rostrot, wenn ich Teile der Hutkruste abschabe und auf einem Objektträger in KOH gebe. Ich gebe aber zu, daß ich den Test selten durchgeführt habe. Kann durchaus sein, daß es da etwas Spielraum in der Farbe gibt. FomFom ist ja sehr variabel in der Färbung, das spielt sicher auch eine Rolle.


    Das Substratspektrum ist recht groß bei der Art.
    Neben Buche finde ich den gerade in der Ebene sehr oft an Pappeln und Weidenarten.
    Auch Birke und Robinie habe ich schon gesehen, Eiche natürlich, sicher sind auch weitere Laubbäume möglich.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Nach langer Zeit mal wieder...
    Ich schaue ja schon immer wieder mal rein und genieße, komme aber selten dazu, auch was beizutragen.


    Deine kleinen weißen Becherchen, die sind aber shon ganz schön weißhaarig, Uli. Und erröten tun sie ja auch. War das Buche oder Eiche?


    Übrigens: Lange gesucht, endlich gefunden:

    Und zwar tatsächlich an Dung (Esel), wenn auch schon völlig verrottetem.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!



    Auch Rotbuche. Wer ist da der Gewährsmann dafür?


    Für Fagus?
    Ich.
    Die Bilder waren Mist, aber ich habe noch einen Beleg hier irgendwo rumfahren (und Anna und Stefan als Fundzeugen).
    Wenn du den mikroskopieren magst, kann ich ihn dir schicken. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Thorben!


    Die Poren von Phaeolus sind nur ganz am Anfang rundlich bis schwach eckig. Schon bald werden die etwas langgezogen, geschlitzt bisweilen oder auch labyrintisch.
    Bei solchen Ruinen ist dann vieles auch verwittert, da bleiben nur einzelne Röhrenwände stehen, dann sieht das aus wie Stacheln.
    Phaeolus schweinitzii / spadiceus kann an diversen Nadelbäumen fruchten, am häufigsten finde ich ihn auch an Kiefer, hatte aber schon Funde an Fichte, Douglasie und Lärche.
    Und an Rotbuche (Laubholz geht auch, ist aber sehr selten der Fall).



    LG, Pablo.

    Hallo, Björn.


    Also ich glaube, Schwarzwald klappt nicht für die Art. Der mag's wohl schon etwas thermischer.
    Aber wenn du um den 17. April rum vorbeikommst: Ich will mir davon eh ein Stück aus Italien mitnehmen (Für Mikro und Herbar). Wenn er da noch wohnt, wo ich ihn erwarte. Kann ich gerne was weiterreichen. Nur selbst finden ist halt allemal schöner.



    LG, Pablo.

    Hallo, nochmal.


    Ich zwinker doch auch. ;)
    Ist ja kein Bestimmungsthread, manchmal macht man einfach auch nur schöne Bilder und stellt die exakte Bestimmung etwas zurück.
    Aber zumindest der >Spaltblättling< ist ja auch von oben schon sehr charakteristisch.
    Da wird's wohl schwierig, was anderes draus zu machen. Und der Winterhelmling ist auch recht typisch, aber bei dem sollte man schon immerhin mal schauen, daß man die bogig herablaufenden Lamellen sieht. Dann kann man das auch mal eben absichern.



    LG, pablo.

    Hallo, Alis!


    Das Bild von Matthias Theiss ist aber farblich schon ganz schön aufgepeppt würde ich sagen. ;)
    So wie du ihn zeigst, ist es allemal realistischer.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Das will ich doch gar nicht in Abrede stellen.
    Im Gegenteil: Genau das will ich ja belegen. Da helfen mir aber halt nicht drei oder vier untersuchte Kollektionen. sondern es müssen deutlich mehr sein. Was im Grunde kein Problem ist, Stereum insignitum ist hier um Mannheim herum recht häufig.
    Nur muss eben jeder Fund, der auch was aussagen soll, erstmal auch mikroskopiert werden.
    Zeitfaktor...
    Und was ich mit "scheint eine sehr seltene Art zu sein" sagen will (mit einer gewissen Ironie): Den (S. subtomentosum) finde ich einfach gerade nicht oder wenn dann in so ollem Zustand, daß es sich einfgach nicht mehr lohnt, damit zu arbeiten. Verfärbungen kannst du da vergessen genauso wie eine vernünftige Mikroskopie oder eine Beurteilungd er Farben und Formen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ralf!


    Das ist auf jeden Fall eine Supersache, für alle die damit gerade anfangen oder mal reinschnuppern (sorry, Wortspiel) wollen.
    Kleb's doch am besten oben fest, da ist ja noch viel Platz bei den wichtigen Themen. Kann nämlich gut sein, daß ich das die Tage mal brauche (hab endlich den Esel eingesammelt).



    LG, Pablo.