Hallo.
Wie wär's mit Essigbaum?
Trockne mal einen Fruchtkörper, aber am besten einen gut ausgebreiteten, alten. Die Sporen und Außenhaare lassen sich dann noch gut untersuchen. Adresse kommt per PN.
LG, Pablo.
Hallo.
Wie wär's mit Essigbaum?
Trockne mal einen Fruchtkörper, aber am besten einen gut ausgebreiteten, alten. Die Sporen und Außenhaare lassen sich dann noch gut untersuchen. Adresse kommt per PN.
LG, Pablo.
Ahoi, Mentor!
Die Bildqualität kann sich doch allemal sehen lassen.
Ganz genauso wie die Funde.
Zum Ohrlöffelstacheling einen Glückwunsch, da muss man das Auge echt erst drauf einstellen. Ich finde die auch immer beim Gucken nach anderen Pilzen.
Welcher von den Roten ist es denn, weißt du da was?
Und wahrscheinlich meinst du eher einen Scheibling als einen Scheidling, weil das wäre ja sonst ein Rosasporer mit Lamellen. ![]()
Könnte das Blatt Ahorn sein? Aber warum ist es denn so braun? Oder Esche? Vogelbeere wäre vielleicht auch ncoh eine Idee.
LG, Pablo.
Hallo.
In den augedehnten Wäldern nördlich von Mannheim und nordwestlich von Vierheim gibt es ein paar sandige, offene Grasflächen, auf denen zeitweise eine Herde Esel abgestellt ist.
Wie ich herausgefunden habe (dem Dung auf der Spur) gibt es mindestens drei "Eselsandkästen" nördlich von Viernheim.
Dort mal ein paar Proben zu nehmen hatte ich schon eine Weile vor, am Samstag habe ich es tatsächlich endlich geschafft.
Schon im Feld war übrigens der erste Dungpilz zu finden und auch direkt zu bestimmen:
Cyathus stercoreus (Dungteuerling) wuchs auf und neben uraltem, schon im Gras eingewachsenem Eselsdung.
Wie nicht anders erwartet bestätigte sich das zuhause durch bis 28 µm große Sporen.
Proben eingesammelt habe ich dann aber woanders, auf der großen Weide, wo es noch etwas frischeren Dung gab:
Von den Grauen traf ich allerding niemanden an. Die müssen wohl entweder irgendwo untergestellts ein oder auf noch einer anderen Weide sitzen, die ich noch nicht gefunen habe.
So sieht das aus, da wo die Esel wohnen:
Anyway.
Vorhin hab' ich mal drauf geschaut und einen ersten Pilz gefunden:
Ein klitzekleiner schwarzer Punkt, umgeben von weißlichem Gefussel.
Klar, das muss ein Pilz sein.
Das Bebildern durchs Mikro mit Auflicht muss ich noch etwas üben:
Oder eine Kamerahalterung kaufen, ein Stackingprogramm und...
Ne, lieber erstmal üben.
Der Pilz ist schwarz, unten rundlich, oben leicht spitz zulaufend, mit kleiner Öffnung apikal.
Umgeben mit weißlichen Haaren, die aber beijm Präparieren irgednwie größtenteils verschütt gingen.
Beim Aufschneiden erinnerte das Ding an Ferrero - Küsschen: Was glitschiges, viskös - flüssiges in einer brüchigen, harten Schale.
Eine unorddentliche Hälfte davon sieht so aus:
Ob das wohl Überreste von Haaren sind?
Insgesamt scheint der Pilz nicht völlig reif zu sein. Das, was ich erst für Paraphysen hielt, sind wahrscheinlich eher komplett unreife Asci, noch dünn und mit diffusem Inhalt. Paraphysen sehe ich dann keine, aber eine Menge diffuser Schlieren. Ob die Paraphysen sich schon auflösen?
Erkennbar sind (2 -) 4 - sporige Asci, Sporen größtenteils unreif, aber schon sehr groß, je reifer desto oliv, mit langen Gel - anhängseln (schwer zu sehen, weil ja noch im Ascus), Sporen mit breitem Keimporus an einem und Pinökel am anderen Ende (sollte ein Pedicell sein, odr?), jung mit allerhand verschieden großen Tropfen angefüllt.
Ein paar weitere Bilder davon:
Der Vollständigkeit halber das Gnaze noch in Lugol:
Ascusporus ist definitif I-, die Sporen werden rasch grüner und der Inhalt der Asci färbt sich an.
Dank "Nobikey" lande ich bei Arnium oder Podospora, der Arnium - Schlüssel von Peter Welt führt zu >Podospora australis<.
Da war doch was?
>Genau<.
Ich hatte Nobi ja mal Schafdung von einem Gelände ganz in der Nähe geschickt. Da war die Art auch drauf.
Wenn ich nun mit der Bestimmung nicht daneben liege, ist das recht interessant.
Klar, das Gebiet ist thermisch begünstigt, dürfte also darum dieser Art gefallen. Auffällig ist es trotzdem, weil ich nur ganz gelegentlich Dung einsammle. Diese Probe hier war in der Tat die erste, seit ich den Schafdung aufgesammelt hatte, der auch an Nobi ging.
Das wäre schon ein komischer Zufall.
LG, pablo.
Hallo, Stefan!
Gibt's auch. Und auch die gibt es natürlich in abgestorben und schwarz.
Gerne weitere Vorschläge, ausschließen werde ich gar nichts (außer Steinpilz vielleicht). ![]()
LG, pablo.
Hallo.
Das ist ja fidel.
Kann der denn auch genug Ostereier tragen?
Zumindest doch so viel, wie ein achtjähriger Knabe gleichzeitig im Mund haben kann.
(Vgl. Loriots großer Ratgeber, 3. Auflage 1969, Seite 62)
LG, Pablo.
Hallo.
(0,5–“)1–“1,5 mm große und rundliche bis annähernd rautenförmige Poren,
Das steht so bei Wiki?
Nicht daß die da was durcheinadergebracht haben. Die erwähnte Porengröße ist schon grenzwertig und passt eigentlich besser zu >Polyporus arcularius<.
1 - 1,5mm große Poren sollten bei P. brumalis nur bei großen und alten Fruchtkörpern vorkommen und dann auch nicht konstant im ganzen Fruchtkörper ausgeprägt, sondern nur in den durch den aufschirmenden Hut gestreckten Bereichen des Hymeniums.
Und dann passt das nicht, weil man in Beschreibungen eigentlich von charakteristischen Fruchtkörpern ausgeht, und nicht von Extremformen und halb vergangenen Fruchtkörpern.
Auch das Attribut "rautenförmig" ist eigentlich für P. arcularius charakteristisch. Übergänge gibt's, keine Frage.
Das, was man bei Magellans Pilz sieht, würde ich als "gestreckt" definieren. Keineswegs rautenförmig. Etwas eckig geht freilich immer, aber das ist schon was Anderes beim Weitlöchrigen.
Auch die Porengröße hat Übergänge, aber da würde ich sagen: P. brumalis auf jeden Fall mehr als 1/mm (= Poren mehrheitlich kleiner als 1mm).
Das ist schon ein wichtiges Kennzeichen zur Abgrenzung der beiden Arten.
Bei Nummer 1 wird nichts anderes rauskommen als >Trametes versicolor<.
Kannst du ja in ein - zwei Wochen noch mal vorbei gucken, Magellan, dann dürften die typisch ausgeprägt sein.
Antrodia serialis ist eine ziemlich streng an Nadelholz gebundene Art, Christian, mit etwas anderer Wuchsform und anders strukturierten Poren. ![]()
Nr. 2 ist deswegen so schwarz, weil der Fruchtkörper schon seit längerer Zeit abgestorben ist.
Das kann mal alles Mögliche gewesen sein, ein Phellinus (Feuerschwamm) wäre nicht ausgeschlossen.
LG, pablo.
Hallo, Frank!
Klar kann ich.
Aber schöner ist es doch, wenn du das selbst machst: Dann ist es dein Beitrag und dein Name steht dabei.
So ist das ja gedacht mit den Portraits: Für alle zum Mitmachen. Auch zum Angucken und vergleichen natürlich, aber wenn jemand was Gutes beizutragen hat, dann immer rein damit. ![]()
LG, pablo.
Hallo!
Und willkommen hier, Michael!
Dann ist die Daldinia ja schon mal geklärt, feine Sache. ![]()
Aber so geht das in der Tat, Je mehr man kennenlernt, desto schwieriger werden die Pilze. Man hat das Gefühl, immer weniger zu wissen.
So auch mit all diesen wunderlichen, resupinaten Porlingen mit bunten Farben.
Aber das macht's ja gerade so spannend mit den Pilzen. ![]()
LG, Pablo.
Hallo, Ingo!
Ich drücke die Daumen dazu. Das wäre ein schönes Projekt.
Wenn auch eine unglaubliche Arbeit. Ich vermute mal, zu vielen Erstbeschreibungen gibt es kaum noch verwertbares Typusmaterial, so daß da schon keine Sequenzierungen mehr möglich sind. Was bedeuten würde, daß man einen Neotypus anlegen muss.
Dazu kommen all die Arten, die bislang gar nicht erfasst sind.
Was mich am meisten abschrecken würde, ist die "Papierarbeit".
Also das zusammenlesen aller verfügbaren Beschreibungen, die müssen abgeglichen werden, Herbarbelege eingesammelt werden, mit anderen Arten und anderen Beschreibungen und mit eigenen Unetrsuchungen muss verglichen werden.
Enorm.
Ich kann schon verstehen, daß Zotto mit seinem Mammutprojekt Orbilia ausgelastet ist und dazu auch eine Menge Zeit braucht.
Idealerweise kann man eine solche Bearbeitung im Team machen.
Klar, man braucht ohnehin Kontakte, leute die mitarbeiten und einem dokumentierte Funde weiterreichen.
Aber so in Eigenregie wie Josef Christan mit seinen Ramarien zum beispiel, daß ist schon sehr beeindruckend.
Wenn's zu arg wird:
Melanoleuca sollte auch dringend durchgearbeitet werden. ![]()
LG, Pablo.
Hallo.
Achso, halbwuschelig.
ich hoffe ja mal, daß irgendwann dazu eine Monografie auftaucht, von Andreas, von Zotto oder von dir.
Die würde ich mir besorgen, alleine schon um im Schlüssel mal das Wort "halbwuschelig" zu lesen.
Aber ich glaube das ist schon nachvollziehbar.
Also M. ligni halbwuschelig, und das, was man nun eher Mollisia sp. nennen müsste, das ist unwuschelig?
Und ie oben gezeigte Mollisia lividofusca wäre dann auch unwuschelig?
jetzt würde ich gerne noch ein vollwuschelige sehen.
Hast du das Stöckchen schon ganz rumgedreht? Da ist bestimmt noch eine vollwuschelige Mollisia dran.
LG, pablo.
Hallo, Frank!
Ich schließe mich Ingo an: Tolle Vergleichsbilder.
Kannst du gerne auch in beiden Portraits hochladen.
LG, Pablo.
Hallo, Matthias!
Tja, wenn ich wüsste...
Wenn du willst, kann ich das zu den Bestimmungsanfragen rüberschubsen. Aber wahrscheinlich findet Björn es auch hier.
Und wenn der abgesegnet ist, schubse ich es auch gerne zu den Portraits. ![]()
LG, Pablo.
Hallo.
Sind die "Haare" von Gym... ist das echt kein Marasmius mehr? Gibt's noch irgendwelche Arten, die nicht Gymnopus heißen?
Egal, die Haare vom Roßhaarschwindling, sind das nicht auch Rhizomorphen?
Wäre interessant. Könnte tatsächlich sein, sieht jedenfalls recht ähnlich aus.
LG, Pablo.
Hallo, Ingo!
OK, oben Mollisia ligni, unten Mollisia cf benesuada...
Ich bin regelmäßig baff, wie du da die makroskopischen Unterschiede erkennst.
Erfahrung und Talent, ok...
Ich find's trotzdem toll.
Muss man auch mal sagen.
LG, Pablo.
Hallo.
Das meinte Michael auch. Er hat auch einen mitgenommen, um mal genauer reinzuschauen. Jetzt wird es langsam Zeit für eine Anmeldung hier im Forum.
Guter Mann, gefällt mir.
Soll gerne bitte unbedingt hier mal reingucken.
LG, pablo.
Hallo, Matthias!
In der Tat.
Eine schöne Sammlung.
Eine Tropenhalle brauche ich auch. Ob die wohl bei mir noch reinpasst? ![]()
LG, Pablo.
Hallo.
Hmmmm, sehr interessant.
Weil so ähnliche Bilder von Inonotus nodulosus habe ich auch auf der Platte, wie ich dann bemerken musste.
Also streichen wir das als gutes Merkmal.
Wie würde man die Trennmerkmale übrigens definieren?
Die Wuchsform von Phaeolus ist extrem variabel.
Da ist die gelb behaarte Zuwachszone. Phaeolus ist weicher. Frische Poren flecken stärker dunkel.
Mit Pilz in der Hand ist es leichter...
Mikroskopisch: Hat Inonotus nodulosus Seten? ich glaube ja...
Phaeolus hat keine.
Ansonsten: Beide monomitisch, ohne Schnallen - hilft nichts, das Exsikat ist eh nicht auffindbar.
Ich finde den wieder, Ingo.
Das Substrat sieht ja nicht so aus, als wäre es ausgelutscht. ![]()
LG, Pablo.
Hallo, Florian!
Pyrenos sinjd alles andere als mein Gebiet. Aber angucken, wenn sie so schön präsentiert werden.
Immer gerne.
Das was da aus der Fichtennadel rauswächst, sieht wie Rhizomorphen aus. Hast du di Nadel mal durchgeschnitten?
LG, Pablo.
Hallo, Björn & Jan - Arne!
Schöner Bericht.
Süffisant geschrieben, mitreißend bebildert.
Man fühlt sich "dabei".
Wäre ich allerdings dabei gewesen, häte ich vor Ort schon bei der vermeintlichen Schizopora paradoxa ein Veto eingelegt.
Das ist ziemlich sicher was Anderes. Zwischen Schizopora flavipora, Ceriporia / Ceriporiopsis und Junghuhnia ist da aber eine Menge möglich.
Daldinia...
Das ist mittlerweile mehr als eine Art. Viele Pilzbücher ignorieren das und nennen alles mögliche Daldinia concentrica, über die weiteren Arten wird ein Mantel des Schweigens gebreitet.
LG, Pablo.
Hallo, Ingo.
Och, so klein sind die garnicht.
Da hätte ich schon arg danebengegriffen, Inonotus nodulosus sollte keine Stielansätze zeigen, keine labyrintischen Poren haben, keine neongelben Filzreste am Hut.
Aber: Gebont.
Wir machen das, behalt's mal bitte im Hinterkopf.
Ich dachte ich hätte noch einen beleg, weiß nur nicht, wohin ich den verlegt habe. Wenn ich den wiederfinde lässt sich da sicher noch was rauslesen.
Idealerweise finde ich aber den Pilz wieder (den Standort habe ich ohnehin auf der biologischen Festpaltte gespeichert), dann gibt's den mal ordentlich dokumentiert und nachvollziehbar mit Bildern.
Das nervt mich eh, so ein Fund und keine belastbare Dokumentation dazu.
LG, Pablo.
Hallo, Ingo.
Mollisien habe ich eben noch nicht untersucht. Und Cortinariusse oder Phelinüsse haben solche Farben eben leider nicht drauf. ![]()
LG, Pablo.
Hallo, Ingo!
Prima, danke!
Ich muss ja mal sagen daß ich ziemlich beeindruckt bin (nicht nur von deiner Darstellung), daß diese Pilzchen so eine chemische reaktion zeigen.
Die meisten Pilze, die ich kenne, werden mit KOH dunkel. Schwarz oder braun. Oder auch mal rosa oder rot. Aber grün hatte ich noch nicht.
Tolle Sache. ![]()
LG, pablo.
Hallo, Ingo!
Selbst schuld.
Hier die beides schlechtesten Bilder aller Zeiten:
Zum Davonlaufen, oder?
Sowas wird normalerweise bei mir gelöscht, aber...
Mit etwas Phantasie lässt sich immerhin rudimentär eine Buche erahnen und auf dem zweiten Bild etwas, daß theoretisch irgendein Pilz sein könnte, oder aber ein weißer Hahn, der auf zwei übereinandergelegten Hölzern sitzt.
In Wirklichkeit ist es aber schon ein an sich sehr leicht zu bestimmender Phaeolus.
LG, pablo.
Hallo.
Aha, a "Gas" heißt das bei euch.
Ja, klar, Ziege kann schon gut sein. Aber die rennen eher nicht weg, wenn man kommt. Sondern versuchen eher sich aufzudrängen udn einem auf den Geist zu gehen. ![]()
In Norditalien finde ich die Gemsen (heißen da Camoche, oder so, gesprochen "Kamosch" mit Betonung auf dem o und ganz weichem sch) im Frühjahr schon auch tief unten in den Tälern.
Allerdings gibt es da Hybriden, die Ziegen (Capre) von Walter hatten da so ihre Stelldicheins mit den ortsansässigen Gemsen vom Mte. Zeda und oberem Val Pogallo, die Bastarde sehen echt lustig aus.
LG, pablo.
