Beiträge von Beorn

    Moin, Konrad!


    Alle Hydnellum - Arten sind ja Symbionten. Die meisten sind zwar nicht so unglaublich variabel in der Auswahl des Mykorrhizapartners wie Boletus edulis, aber auch keineswegs so streng festgelegt wie zB Suillus collinitus. ;)
    In den Großpilzen BWs werden für H. concrescens als Mykorrhizapartner "Laub- und Nadelbäume" angegeben, ich denke hauptsächlich Fichte und Buche.
    Das liegt aber daran, daß es in BW kaum soclhe Kiefernwälder gibt wie den, den du zeigst. Also mit richtig armen, wohl stark sauren Böden. Ist wohl ein Grünlings - Wald, oder?
    Und zumindest H. concrescens scheint diese Bedingungen zu mögen, kommt aber auch mit anderen Bedingungen noch klar, wenn er sein Lieblingshabitat nicht findet.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Ich kann nicht sagen, was Breitenbach und Kränzlin da bei der Unteruschung gefunden haben.
    Gut möglich, daß bei der einen oder anderen Kollektion mal was seitlich herauswächst. Aber ich würde das hier nicht für bestimmungsrelevant halten, ansonsten passt ja alles.


    Zur Vermehrung / Kultur: Mit Petrischale usw habe ich keine Ahnung.
    Der begegnete mir zum ersten Mal im Frühjahr 2013 auf einem terassierten Grundstück in Norditalien. In einem Stapel aus verschiedenem Laubholz, der auch gar nicht besonders feucht lag.
    Wir hatten damals den Holzstapel sogar ncoh umverfrachtet, am neuen Standort (eine Terasse höher) wuchs der Pilz 2014 einfach weiter.
    Wie es in diesem Jahr aussieht, sehe ich an Ostern.
    Ich denke also, einfach mal liegenlassen ist sicher nicht das Falsche.



    LG, Pablo.

    Morgen!



    Pablo, wollen wir wetten, dass Nr. 1 braunes Spp hat? Da bin ich mir doch recht sicher, dass so keine Flammulina aussieht. Das Einzige, was mir außer Trompetenschnitzling noch einfallen würde, wäre so etwas wie Gymnopilus (picreus) oder Galerina zur Not. Aber das sind schon recht sicher Trompetenschnitzlinge, meiner Meinung nach.


    Gymnopilus picreus ist das rein gefühlsmäßig nicht. Die Art kenne ich irgendwie anders.
    Aber ich wär dabei. :thumbup:
    Machen wir's so: Du fünf Chips auf Hellsporer Dunkelsporer, ich fünf auf Dunkelsporer Hellsporer, der Gewinner streicht 8 ein und zwei gehen an Juliane?



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Also ehrlich, der Märzschneckling ist doch ein Mythos.
    Den gibt's gar nicht wirklich. ;)


    Aber sehr schöne Bilder dazu, Sepp.
    Wirklich schwer zu entdecken, der Pilz.


    Mit Clitocybe fragrans hätte ich - bei der Optik, dem Geruch, dem Habitat - auch gar kein Problem gehabt.
    Aber in der Tat, die Gattung enthält wohl einige Baustellen.



    LG, Pablo.

    Moin, Steffen!


    Das ist ja erst 23 Monate her. Und trotzdem habe ich das Gefühl, die Pilzwelt war "damals" was ganz anderes für mich.
    So Vieles wurde nicht untersucht. Die Nectria wäre spannend gewesen, aber die hätte ich auch heute wohl nicht mitgenommen und unters Deckgläschen gepackt. Eine Orbilia vielleicht, in der Hoffnuung, daß es was gut Erkennbares, Häufiges ist. Und die hübschen Rindenpilze, klarer Fall. ;)
    Daß das, was viele 08/15 Pilzbücher als Daldinia concentrica bezeichnen, inzwischen ein knappes Dutzend Arten ist und im Grunde so makroskopisch nur noch als Daldinia sp. angesprochen werden kann, wurde mir auch erst später klar.



    LG, Pablo.

    Hallo, Frank Karl!


    Ja, schon...
    Die Unterscheidung zwischen G. applanatum / lipsiense und G. australe (= G. adspersum?) ist mir klar und die halte ich auch für absolut unstrittig.
    Interessant übrigens, daß auch Ryvarden hier die Maße der inneren Sporenwand nimmt.
    Dazu aber mehr an anderer Stelle.


    Mein eigentliches Problemist ja die Synonymie oder nicht Synonymie von G. australe und G. adspersum (= G. europaeum).
    Und das verwundert mich echt, weil mir bisher keine Quelle begegnet ist, die diese beiden Taxa nicht synonymisiert.
    Eben bis auf die Datenbanken.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Oh, Rhodocybe. :)
    Tolle Idee, würde ich auch gerne mal finden.


    Wegen den Korkstachelingen bleibe ich skeptisch. Ich glaube ja sehr wohl, daß es Möglichkeiten der makroskopischen Abgrenzung gibt. Wenn Frank das so machen kann, dann muss es da morphologische Unterschiede geben. nur der kennt eben beide Arten gut genug und weiß, auf was zu achten ist.
    So rein nach Bildbetrachtung möchte ich mich nicht auf die Intensität der Zonierung verlassen.
    Wo ist die denn bei dem großen, verwachsenen Fruchtkörper von Konrad?
    Und auch auf die grubig auffetzende Hutmitte mag ich mich nicht festlegen.
    Da sind so viele Bilder im netz, die recht unterschiedliche Sachen zeigen. Zumal gerade bei den kräftigeren Abbildungen ja noch andere Arten reinspielen, farblich kommt zB auch noch Hydnellum ferrugineum ins Spiel, wenn der älter ist und keine roten Tropfen mehr hat.
    Aber ich gebe dir absolut recht: Es schaut schon aus wie die Pilze im Märchenwald. Und die sind ja nun dank Frank ohne Restzweifel bestimmt. Wenn da nicht vielleicht auch noch eine weitere Art zwischendrin wächst. ;)



    LG, Pablo.

    Mein lieber Habicht - peter!


    Mach dich mal nicht kleiner, als du bist. ;)
    Auch bei mir geht vieles durcheinander und das Fragen wird nie ein Ende haben.
    Ich sehe das so: Wir sind allesamt Forscher und Suchende.


    Und dabei auf einer Wellenlänge: Will man wissen, was dahintersteckt und die Pilze richtig kennenlernen, dann muss man skeptisch bleiben. Und "lästig", wenn man so will. Und nachhaken. Aber mal ehrlich: Nachhaken und und hinterfragen ist aus meiner Sicht nicht lästig. Sondern das, was am Ende zum Ziel führt. Nicht nur für den Fragesteller sondern auch für die, die die Frage beantworten wollen.



    LG, pablo.

    Hallo, Juliane!


    Wunderbar, das mache ich jetzt auch gleich. :thumbup:


    Bei der Nummer 1 kannst du mal einen Sporenabwurf machen. ich würde fast vermuten, daß der weiß ist. Mein Gefühl sagt dazu jedenfalls Samtfüßchen (Flammulina sp).


    Tschaga: Leider nicht, denke ich.
    Das ist eine Wucherung, sowas wie "Baumkrebs". Das Innere ist ja holzig und zeigt nicht diese typische "glodernde Lut", wie es beim Tschaga sein sollte.
    3 ist ohneRestzweifel Exidia truncata (Abgestutzter Drüsling),
    4 stimmt,
    5 ist wahrscheinlich eine ausgeblasste und verwässerte Coryne dubia (Nebenfruchtform vom Fleischroten Gallertbecher / Ascocoryne sarcoides),
    8 könnte schon eher ein Trompetenschnitzling (Tubaria furfuracea) sein.



    LG, pablo.

    Hallo, Maya!


    Theoretisch richtig.
    Aber: Natürlich beeinträchtigt es die Verbreitung einer Art, wenn Fruchtkörper entnommen werden.
    Bei extrem häufigen Arten wie Steinpilz und Pfifferling macht das nicht viel aus, da bleibt allemal genug übrig. Und es gibt halt auch in einem Waldstück gut und gerne mal ein paar hundert Mycelien von einer Art.


    Bei seltenen Pilzen wie C. praestans hast du ein oder zwei Mycelien in einem Wald. Je weniger man da in die natürliche Verbreitung eingreift, desto besser.
    Mag ja sein, daß man beim Wegtragen der Pilze die Sporen besser verteilt, aber eigentlich sollen die Sporen ja in dem Wald bleiben, wo der Pilz wächst, wo er also passende Bedingungen findet. Und die da ist C. praestans sehr viel strenger festgelegt als ein Alleskönner wie Boletus edulis, der kaum an spezielle ökologische Bedingungen gekoppelt ist.


    Natürlich gibt es dazu auch einen rechtlichen Aspekt, aber ich finde da die Logik und das eigene verantwortungsbewusstsein sehr viel wichtiger.
    Klar, wenn man mal auf ein Massenvorkommen stösst, ist es unerheblich sich ein paar Fruchtkörper mitzunehmen. Das schadet dann nicht wirklich. Aber es hilft der Art auch nicht.



    LG, Pablo.

    Hallo, Alis!


    Also wenn du mit solchen Cortis noch keine Mikroskopieerfahrung hast, dann bist du ein Naturtalent. ;)
    Das sieht doch richtig gut aus, und die wesentlichen Fakten hast du auf Bild: Hyphen mit Schnallen und blauem Pigment, passende Sporen, Dendrohyphidie.
    Wichtig ist dann auch was nicht da ist: Irgendwelche Lamprozystiden oder inkrustierte Elemente. Die wären bei Peeniophora nämlich zu sehen.
    Ich würde sagen: Bestimmung astrein bestätigt. :thumbup:


    Wenn du jetzt ganz lieb sein willst, packst du deine Bilder inclusive der Mikros noch ins Portrait.


    PS.:
    Ich bemerke jetzt gerade erst das Mißverständnis: natürlich suchst du vergelblich nach Basidien mit Auswüchsen. Die Auswüchse gehören an die Hyphenenden im Hymenium. So wie auf deinem zweiten Mikrobild zu sehen: Das ist eine Dendrohyphidie.
    Die BAsidien sollen schon so aussehen wie von dir gezeigt: Keulig und uncharakteristisch.



    LG, pablo.

    Hallo, Peter!


    Da das auch (wenn es Poren hat) mein erster Eindruck war:
    Diese Farbverteilung (ocker zu grau) finde ich schon ziemlich charakteristisch für die Art. Die ja ansonsten sehr wandelbar ist, gerade was die Form betrifft. Von voll resupinaten Ausprägungen an Substratunterseiten bis zu ausgesprochen konsoligen Vorkommen völlig ohne Resupinatanteile ist da alles drin.
    In den Schweizer Pilzen heißt der also noch Gloeoporus?
    Interessant. Macht aber nichts, die Namen unterliegen eben einem gewissen Wandel.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Nun, das glaube ich dir schon.
    Das ist aber kein Wunder, wenn eben die ganze Kompexizität einer Gattung gar nicht ebkannt ist.
    Dann definiert man eben mal eine Art

    Zitat


    Apothezien 1-2mm, flach schüsselförmig, grau, Sp. 8-9 x 2, auf Holz.


    Dadrin stecken halt noch ein Dutzend weitere Arten, weil die Leute sich eben keine Gedanken gemacht haben über halwuschelig udn unwuschelig. Oder über das Färbeverhalten der Marginalzellen in KOH. Oder über Gestalt der Ascusbasis. Oder über den Vermorschungsgrad des Substrats. Oder über ein eventuell vorhandenes Subikulum. Oder Glaskörper.
    Das sind ja alles Sachen, auf die muss man erst mal kommen und dazu braucht es eben Leute, die ganz genau hingucken und sich auch entsprechend spezialisieren.


    Und klar: Natürlich meinte ich genau das: Sequenzierungen der Typusmaterialien. Und Sequenzierungen von Belegen zu weiteren Beschreibungen.
    Mikroskopie ist toll und Sequenzierungen auch kein Allheilmittel, nur mit einem allein lässt sich heute kaum noch etwas reißen.
    Dann ist es doch gut, wenn man die Mittel eben hat und auch nutzt.


    Ein eigener provisorischer Schlüssel?
    Das ist schon mal ein Anfang. Und würde - wenn der von dir kommt - schon mal viel bringen und vielen Leuten weiterhelfen.
    Eine Monographie ist dann ein Lebenswerk.
    Und wird auch nicht perfekt werden, egal wie akribisch man arbeitet. Aber es hilft nachfolgenden Generationen ungemein, einfach mal was solides in der Hand zu haben, eine verlässliche Basis mit der man arbeiten kann und die man weiter entwickeln kann.
    Darum geht's ja in der Mykologie.


    Aber lass dir nur Zeit. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Freunde der Datenbanken!


    Aus gegebenem Anlass stelle ich gerade überrascht fest, daß beide Datenbanken (Mykobank und Speciesfungorum) Ganoderma adspersum (Schulzer) Donk und Ganoderma australe (Fr.) Pat. nicht mehr synonymisieren.
    Nun sollen das beides getrennte, gute Arten sein?
    Wurde da sequenziert und dabei festgestellt, daß es verschiedene sind? Womöglich wie so oft in der Gattung mit unterschiedlicher regionaler Verbreitung?
    Und wenn dem so ist: Welches ist nun unsere mitteleuropäische Art, also der Dicke mit dem dunklen Fleisch und den großen Sporen am Stammfuß alter, absterbender Laubbäume?


    Hat da jemand irgendwelche Kenntnisse zu oder eine Idee, wo es eine Veröffentlichung gibt, in der die Trennung der beiden Taxa beschrieben wird?



    LG, pablo.

    Hallo.


    Nummer 4 ist Ischnoderma resinosum (Gebänderter Laubholz - Harzporling), wie Stefan schon schrob.
    Nummer 3 würde ich auch recht sicher als Tremella encephala ansehen, wie auch Jan - Arne.
    Zu Nummer 6: Hygrophorus nemoreus hatte ich bisher einmal in der Hand. Das waren zwei überständige Fruchtkörper, die allerdings ziemlich ähnlich ausssahen wie das auf dem Bild. ;)
    Zu Nummer 7: Hygrophorus olivaceoalbus würde ich ausschließen. Da müsste schon noch irgendwas von den dunklen Bändern am Stiel zu sehen sein, auch der Huit wäre nicht so hell, selbst bei ausgebleichten Pilzen.


    Ich bin übrigens immer wieder tief beeindruckt, wie jemand Hydenellum concrescens nur über Bild von >Hydnellum scrobiculatum< unterscheiden kann. Ich kenne zwar auch nur den Gezonten (H. concrescens, dank Stefan), aber solange ich eben H. scrobiculatum nicht in der Hand hatte, bin ich da echt skeptisch.


    Ähm...
    Zu zwei und fünf habe ich keine Meinung. Aber der Schleierling sieht schon spannend aus, finde ich.



    LG, pablo.

    Hi, Stefan.


    Kann gut sein, daß die Software das dann einfach nicht akzeptiert, weil du schon abgestimmt hattest.
    Ich habe das nun so gelöst, daß ich einmal für dich abgestimmt habe.
    Also die Stimme von "Beorn" beim März - Wochenende ist eigentlich eine Climbingfreak - Stimme. ;)


    Für mich fallen leider alle Termine flach, an dem März Wochenende bin ich bei Markus und an den beiden danach eben im urlaub.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ich kann in der Umfrage nicht die Stimmen von einzelnen Nutzern löschen.
    Die Summe der abgegebenen Stimmen pro Antwortmöglichkeit könnte ich editieren, aber das ergibt keinen Sinn.
    Dann ist ja unklar, wessen Stimmen rausgeschmissen wurden.
    Aber theoretisch müsstest du doch jetzt noch weitere Stimmen abgeben können?



    LG, pablo.

    Hallo, Dieter!


    Kommen Überraschungseier nicht normalerweise erst zu Ostern?
    Aber vielleicht ist heut ja schon Weihnachten. ;)
    Ich glaube es gibt sogar in der Umgebung Mannheim ein paar Zedern. Da muss ich auch mal stöbern gehen.



    LG, pablo.

    Hallo, Nando!


    @Moderatoren
    Hat jemand die Rechte dafür und ändert es in Mehrfachauswahl?


    Das sollte nun klappen.
    Ich habe mal 3 Stimmen pro Nutzer eingestellt, sollte vielleicht mal jemand testen, ob das geht.
    Das ist sicher nicht gewollt, wenn man eine eigene Anfrage nicht ändern kann. Da muss aber ein Admin was an den Einstellungen machen, darauf habe ich keinen Zugriff.



    LG; pablo.

    Hallo, Conny!


    In jedem Fall ein schöner Fund. Gehört eigentlich auf Magerwiesen, aber so streng nehmen es die Pilze ja nicht.
    Clavuliopsis helvola kann gut sein, aber auch die Freudiggefärbte Wiesenkeule (Clavulinopsis laeticolor) habe ich so ähnlich schon gefunden. Sicherheit bringt da leider wieder nur das Mikroskop (Sporen annähernd glatt bei C. laeticolor, deutlich stachelig bei C. helvola).



    LG, pablo.

    Hallo, Mentor!


    Essigbaum ist in der Tat ein rapider Ausbreiter.
    Auf unserem Grundstück in Norditalien wächst auch einer, da ist jedes Frühjar im Umkreis von einigen Metern ein Riesenprogramm an frischen Schösslingen, die man mühsam entfernen muss.
    Und interessante Pilez habe ich an der Spezies auch noch nicht entdeckt (auch wenn es die eigentlich geben müsste).



    LG, pablo.

    Hallo, Nando!


    Ui, da wäre ich eigentlich so scharf drauf...
    Nur bin ich über die Osterzeit ganz am anderen Ende der Welt (Norditalien).
    Aber natürlich drücke ich dir und allen (hoffentlich zahlreichen) Teilnehmern die Daumen, daß ihr diese spektakulären Funde ("Potatoemyces farinus") wiedrholen könnt. :thumbup:
    Und hoffe dann darauf, Bilder zu sehen. Gerne auch im Naturforum, mit bitte für einen kurzen Link hier.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Zitat


    Ein schöner Fund aus Deinem Sandkasten, der sicher noch mehr interessantes zu bieten hat.


    Aber sicher.
    Nur leider eben auch viel anderes ausßer Dungpilzen, was mich auch ordentlich auf Trab hält. Schade, daß hier in der Ecke niemand sitzt, der sich damit so richtig beschäftigen mag.
    Eine vergleichbare Dokumentation an Arten über einen längeren Zeitraum bekomme ich da alleine nicht gestemmt.


    "Die Kleinen" sind allerdings kontrovers. Weil die inneren Strukturen dafür so riesig sind. Welcher Pilz bildet schon Sporen von über 50 µm Länge?


    Zitat


    Die Art ist sicherlich häufiger, als bisher angenommen.
    Da sich in der Vergangenheit nur wenige um solche "speziellen" Pilze kümmerten, haben wir kaum Funddaten.
    Das beginnt sich glücklicherweise langsam zu ändern.


    Jaaa...
    Und Ingo, Zotto und co brauchen auch Spezialisten um für ihr Fachgebiet eine bessere Dokumentation zu schaffen, ganz zu schweigen von Rindenpilzen und Porlingen, Rißpilzen, Faserlingen...
    So viel zu untersuchen.
    So weing Zeit.
    Fazit: Wir brauchen mehr Leute.
    Das wird schon mit der Zeit. Auch für die Dungpilze findet sich irgendwann jemand hier in der Ecke.


    Also im Bockwitz hattet ihr die inzwischen auch?
    Das ist schön.
    Zeigt aber wohl auch eine Vorliebe für bestimmte Habitate.
    Insofern wahrscheinlich kein Zufall, daß die an beiden Proben war, die ich bisher eingesammelt habe.



    LG, pablo.

    Hallo, Dieter!


    In dem Areal wirst du eine Menge schöne Sachen finden.
    Eine Karte schicke ich dir per Email, in einer PN kann ich keine Attachments anhängen.
    Idealerweise gehen wir aber da mal zusammen los, hatte ich ja ohnehin schon angeboten. Obwohl du die entsprechenden Stielboviste dort auch ohne meine Hilfe finden würdest, da bin ich sicher.
    Bald müssten eigentlich die Frühjahrslorcheln und Frühjahrsrötlinge erscheinen, was dann auch ganz nett ist.



    LG, pablo.