Beiträge von Beorn

    Hallo.


    Feine Sache. ich habe noch keine gesehen in diesem Jahr. War aber auch nicht motiviert zu suchen bei dem gräslichen Wetter in den letzten Wochen. Ich denke aber trotzdem, daß deine schon vor dem Regen gewachsen sind. Daß Morcheln innerhalb von zwei oder drei Tagen so ausreifen, halte ich für unwahrscheinlich. Aber es wäre ja gut denkbar, daß jetzt mit neuem WEasser noch mal was nachkommt in den nächsten tagen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Leute!


    Habe ich neulich nicht gelesen, daß in Japan nun ein Zug mit irgendwas um 600km/h durch einen Tunnel raste?
    Auch wenn's wahrscheinlich ein Atom - Zug ist: Sowas wäre auch eine Lösung. Aber bitte: Tunnel!
    So was mag ich nciht auf offener Erde rumrasen haben. Und wenn wir's dann hätten, dann könnte man die Strecke Mannheim - Hannover wohl locker in 1,5 Stunden schaffen. Vernünftiger Preis für 1,5 Stunden Zugfahrt wären so um die 20 Eu - also wunderbar, sowas bitte einrichten, dann bin ich beim nächesten Mal dabei.



    LG, pablo.

    Hallo, Melanie!


    Nein, du störst nicht. Keine Sorge.
    Wenn ich meinen Gesichtsausdruck richtig deute, habe ich entweder beim Aufstehen furchtbar Rücken, oder mir was eingeklemmt oder mich niedergelassen für einen Pilz, der dann doch nur Schizopora paradoxa war. ;)


    Schöne Ergänzung, deine Bilder. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Joli!


    Blöde Sache das mit den verschwundenen Bildern (siehe anderes Thema). :/
    Bitte, wenn du Zeit hast: versuche mal, die Bilder erneut hochzuladen. ich halte das echt für ein Ereignis, das sporadisch mal auftritt (aber selten) und theoretisch jede/n treffen kann.
    Ein weiterer Versuch wär's wert, oder?



    Einige Kelchbecherlinge habe ich mitgenommen. Leider habe ich nicht beschriftet, welcher Becherling woher war. Aber ich werde gleich meine Mitbringsel anschauen und versuche sie zu sortieren. Vielleicht kriege ich sie doch noch auseinander. Könntest du mir dann evtl. beim Mikroskopieren helfen?


    Na klar! Wenn du Proben hast, dann gerne. :thumbup:
    Hast du meine Adresse oder soll ich sie dir schicken?



    LG, Pablo.

    Hallo, Joli!


    Es sieht tatsächlich so aus, als wären die angehängten Fotodataien verschütt gegangen. AUch wenn man der Attachment - ID folgt, findet man es nicht.
    Das ist in der Tat ärgerlich.
    Und schwer zu sagen, woran es liegt. Im Zusammenspiel zwischen Software, Hardware und Mensch passieren gelegentlich seltsame Dinge, die nicht so richtig zu erklären sind. Das selbe Unglück ist mir übrigens auch schon mal passiert, allerdings mit viel weniger Bildern. Da verschwanden die Attachments sozusagen beim abschicken des Themas im Nirvana.
    Beim nochmaligen Hochladen ging es dann.
    Was mir schon mehrmals passiert ist:
    Daß beim Hochladen von Bildern bereits vorher hochgeladene Attachments ins Nirvana geschossen wurden.
    Also nach dem System: Ich lade 10 Bilder hoch, alle Attachments sind da, werden auch angezeigt. Dann lade ich das 11. Bild hoch und alle Attachments sind weg. Also alle 11.
    Das hieß dann auch jeweils von vorne zu beginnen, was halt nervig ist.
    Dieses Problem ist mir aber seit dem letzten Software - Update nicht mehr begegnet.


    Es ist wirklich blöd, das kann man wohl sagen. Aber woran das liegen kann: Keine Ahnung. Die Daten laufen ja über mehrere Server, unterstützt von diversen Softwareprogrammen. Irgendwo in diesem ganzen Netz fehlen irgendwo ein paar Einsen oder Nullen oder sind zuviel und -Boiiiiing!- hat man den Salat. X/



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Naja, die wirklcihe Dicke ist über Bilder auch nicht leicht zu beurteilen. Mit Pilz in der Hand ist das einfacher. ;)
    Ich stelle mir natürlich die Frage: Ist T. hirsuta im tropischen Raum einfach nur nicht nachgewiesen oder gibt es sie dort nicht (sind ja zwei grundverschiedene Aussagen)?


    Heimische Funde (wo man sich dann die Frage stellen darf, ob es die tropischen Arten hier einfach nicht gibt, oder ob die nur nicht nachgewiesen sind) sind mir auch schon mal recht dünn und recht feinporig begegnet. Also 3/mm wären da schon drin, würde ich sagen.
    Dünn heißt freilich nicht papierdünn, aber an magerem Substrat entstehen schon auch mal magere Pilze.
    Wie gesagt, ich kann's nicht einschätzen ohne einen vergleich zu haben.
    Also besser mal abwarten, was Frank dazu meinst.



    LG, Pablo.

    Hallo, Joli!


    Toller Beitrag!
    Keine Sarcosomas diesmal?


    Von den Bechern hättest du ruhig getrocknete Proben mitbringen können. So ungefähr aus jeder Kollektion ein möglichst reifes, rotes Becherchen. Die lassen sich auch ncoh gut am Exsikat untersuchen.
    Die Nummer 12 ist auch interessant. Ist das sicher Weise, das Substrat? Oder vielleicht auch pappel? An Pappel soll's noch ein oder zwei andere, ganz interessante Feucerschwämme mit solchem Habitus geben. Kann man eigentlich auch einsammeln und mitnehmen sowas. ;)



    LG; pablo.

    Hallo, Lea!


    Ja, das ist so eine Sache. Wenn die am Standort eintrocknen, können die da gut und gerne zwei oder drei Wochen gestanden haben. Wenn dann ein regen drauffällt, sind sie natürlich gleich Mus...


    Schaun mer mal, wie's weitergeht. Hier hat es auch geregnet, allerdings nur sehr wenig. Hoffentlich kommt noch mehr in den nächsten Tagen, dann haben wir am Wochenende sogar noch mal Chancen.



    LG, Pablo.

    Hallo zusammen!


    Und zwar geht es um diesen Pilz:




    Den ich Anfang des Monats in Norditalien gefunden habe: nahe des Lago Maggiore an einem Berghang (nordost) auf ca. 700m üNN (alpin); Substrat ist ein von einem mehrere Jahre alten Waldbrand verkohltes Laubholz (kann gut Eiche sein).
    Der Pilz wächst rein resupinat, bedeckt einen Bereich von über 1m Länge und ist (um es mal milde auszudrücken) alt und trocken.
    Der Pilz besteht makroskopisch aus einer bis zu 4mm tiefen Rörenschicht und einem ca. 1mm dicken Subikulum (fest mit den Röhren verwachsen).
    Die Röhren sind spröde, bröckelig; die Poren recht fein (je nach lage 3-6/mm); cremeweiß bis schmutzig ockergelblich getönt.


    Mikroskopisch zeigt sich ein dimitischer Porling, generative Hyphen mit Schnallen, alle Hyphen hyalin, Skeletthyphen nicht KOH - löslich, nicht dextrinoid, +/- inkrustiert; in der Röhrentrama mit kongophilen Kristallagglomerationen.
    Die Enden der Skeletthyphen im Hymenium quellen in KOH ein wenig auf (interessanter Effekt, ähnlich wie bei Dacryobolus nur nicht so stark).


    In H2O alles recht stark inkrustiert:

    Wobei ein Großteil der Inkrustierungen sich in KOH löst.


    Dickwandige Zystidiolen + kongophile Kristalle (KOH3% + KGRSDS):


    Im Hymenium gibt's solche dickwandigen Zellen allerdings auch als echte Zystiden (im roten Kasten). Jedenfalls scheint es so, weil die an den selben Hyphen ansitzen wie die Basidien (im grünen Kasten). Daneben gibt's noch was, das ein wenig wie Gloeozystiden aussieht (im blauen kasten) ist jedenfalls dünnwandig, mit Inhalt (Tröpfchen) und länger als die Basidien (die in KOH allerdings ähnlichen Inhalt zeigen, nicht aber in H2O und/ oder Kongo).
    Hier mal in ungefähr:

    Ist blöd zu fotografieren, weil Anfang und Ende der Strukturen niemals in einer Schärfeebene liegen...


    Sporen sind in dem Pilz übrigens keine zu finden.


    Das Wesentliche aber zum Schluss:


    Dickwandige Strukturen sind amyloid. Nicht immer konstant, aber irgendwo wird in jedem Präparat was blau davon.
    Sowas hatte ich schon mal beobachtet. Bei Antrodia xantha.


    Mikroskopisch sehe ich jetzt auch irgendwie nichts, was dagegen spricht.
    Die Frage ist aber die: Sind amyloide Skeletthyphen tatsächlich ein Alleinstellungsmerkmal von Antrodia xantha? Oder gibt es das woanders auch noch (bei trocken bröckeligen, dimitischen, resupinaten Porlingen)?



    LG; Pablo.

    Hallo, Lea!


    Ganz genau so. Ging mir auch nicht anders, am Anfang bei neuen Pilzen ist es immer schwierig, was denn nun gut ist und was nicht.


    Der Geruchsvergleich ist sehr wichtig: Wenn da was nicht passt, dann lieber weg. Geht natürlich nur wenn man es macht wie du, und ein paar offensichtlich frische Morcheln hat für den direkten vergleich.
    Das was Harry sagt, finde ich auch sehr wichtig: Morchelfleisch ist ja schon immer eher brüchig. Aber wenn es befallen und nicht mehr gut ist, dann wird es von innen her regelrecht krümelig. Das sind irgendwelche Tierchen, die das anrichten. Das Pendant zu den kleinen maden im Steinpilz sozusagen.
    Was eher unbedenklich ist, sind angetrocknete und darum bräunende Rippen außen am Hut. Nur muss man eben sehen, ob es einfach nur Trockenheit ist, oder eine Art Fäulnis. Wenn es nur angetrocknet ist, sind die verfärbten Stellen idR. horartig - hart und brüchig. Wenn es Fäulnis ist, dann sind diese Stellen weich oder auch so krümelig wie innen bei Befall.
    Auch ungünstig: Wenn sich außen irgendwas verschmieren lässt. Dann waren entweder viele Schneckeln auf dem Pilz unterwegs, oder es finden auch da wieder Zersetzungsprozesse statt.



    Weitere Beurteilung überlasse ich lieber dir.



    LG, Pablo.

    Hallooooooo, ihr Alle zusammen!


    Ich sehe, da haben sich ein paar famose Leute versammelt.
    Ich hoffe, ihr habt dabei auch das Allerwichtigste besprochen: Ein europaweites Transwarptunnelnetz für weit entfernt von solcherm Spaß ihr Dasein fristende Pilzler.
    Also alle traurig zuhause Gebliebenen (wie mich, *schnüff*).


    Auch wenn sich die erhofften Großpilze wohl etwas rar machten: Da steckt man nicht drin. Wetter ist eben schlecht planbar.
    Und ein paar nette Sachen sind ja doch zusammengekommen.
    Ich bin sicher, es werden noch weitere Bilder kommen, alle mit dem Sinn und Zweck, mich neidisch zu machen. Macht nur, ist recht so. ;)


    Lara, ich bewundere Sonjkas Modebewusstsein. Nahezu Ton in Ton, das sieht gut aus (bei euch beiden).



    LG, Pablo.

    Hallo, Abeja!


    Zumindest der erste passt makroskopisch ja nun auch zu 100% auf Trametes hirsuta.
    Wobei dann halt die Frage ist, ob diese Art denn weltweit (also auch tropisch) verbreitet wäre. Und wenn ja: Woran will man nun die Trennung festmachen?
    Die Beschreibung bei MB (Gilbertson & Ryvarden) interpretiere ich mal so, daß T. villosa eher ein kleinerer Pilz mit dunkleren, bräunlicheren Farben wäre. Was allerdings T. hirsuta bei uns in der Gegend auch kann. Zumindest ockerliche bis hell gelbbraune Farbtöne sind drin, Winzfruchtkörper an kleinen Zweigen kommen auch immer wieder mal vor. Interessanter wäre in der Beschreibungd er Punkt mit der "rather apressed silky - hairy" - Hutoberfläche.
    Das wäre wenn ich das richtig verstehe, schon etwas Anderes als bei T. hirsuta und auch anders als das auf deinen Bildern.
    Das aber nur mal ganz spekulativ, weil ich keinerlei tropische Arten kenne.


    Das Gleiche interpretiere ich jetzt auch mal aus der Beschreibung von T. socotrana heruas. Auch da ist von einer "samtig weich anzufassenden, fein filzigen" Hutoberfläche die Rede, die aber bei Alter und durch Witterungseinflüsse aufrauhen kann.
    Dort heißt es auch "azonate" (ungezont), mit der Einschränkung, daß bei dachziegelig wachsenden Kollektionendie untereen Hüte ein weicheres Tomentum (Hutfilz) aufweisen, was dann gegebenenfalls eine Zonierung vortäuscht.


    Soweit mal in eigenen Worten. Ob oich das nun richtig verstanden und interpretiert habe, ist eine andere Frage.



    LG; pablo.

    Hallo, Clavulina!


    Wow. Die Frühjahrslorchel sieht ja noch richtig fit aus. :thumbup:
    Bei mir gibts davon nur noch eingeschrumpelte, schwarze Mumien.


    Intereressante Aufnahme auch von Caloscypha fulgens. Bislang hatte cih nur Bilder von ausgereiften Fruchtkörpern gesehen. Schon ein Unterschied, und das freut mich immer, wenn ich was Neues sehen kann. Nur selber finden wäre freilich noch besser.



    LG, Pablo.

    Hallo, Rainer!


    Wahrscheinlich wird Karl wohl recht behalten.
    Aber ich denke nicht, daß man ein Zwergerlfeuer (Calocera viscosa) hier ausschließen kann. Der kann auch gut so abgeplattete Spitzen haben (Clavulinopsis helvola und laeticolor kenne ich mehr abgerundet), und das Holz, an dem er wächst, ist nicht immer sichtbar.


    Calocera viscosa:


    Clavulinopsis helvola:


    Clavulinopsis laeticolor:


    Ich mag mich nicht entscheiden.



    LG, pablo.

    Morgen!


    Ganz witzig übrigens: Ich habe noch mehr Höhlenpilze gefunden. :)
    Momentan wächst auch ansonsten fast nichts. Aber an diesen dicken, morschen Pappelstämmen sitzen recht oft Becher.
    Also zwei Funde gestern, an zwei verschiedenen Stämmen. Beide sind die selbe Art wie die oben Gezeigten von letzter Woche, ich nenne die mal "Kollektion B" und "Kollektion C".


    Kollektion B:




    Der Unterschied zu Kollektion A (oben) ist anscheinend vor allem ein geringerer Reifegrad. Jedenfalls sehe ich kaum freie Sporen oder in Wasser sporenabschießende Asci. Das Ornament ist hier auch noch feiner, mit der Kamera sowohl mit BWB als auch mit Kongo nicht mehr wirklich abzubilden. Die Pünktchen auf dem dritten Bild sind Sporeninhalt, nicht Ornament. Die gemessenen Sporen (frei, reif) sind eine Nuance kleiner, da komme ich nur noch auf ~13-16x8-10 µm.
    Regelrecht gestielt sind die Fruchtkörper nicht, die Außenseiten variieren etwas von weiß filzig (Basis) bis körnig (Becherrand).
    Dabei vermute ich aber mal, daß bei der Trockenheit solche Merkmale vielleicht mit Vorsicht zu beurteilen sind.


    Kollektion C (echter Nestpilz):



    Diese Kollektion wieder etwas reifer, Sporenornament sogar noch etwas deutlicher als bei Kollektion A; Sporen (frei, reif) ~ 13-16,5x8-10,5 µm.


    Bei beiden Kollektionen auch wieder zweischichtiges Fleisch mit Trennschicht aus dünneren, nicht kugeligen Hyphen; Paraphysen mit keuligen Endzellen, Sporen reif ohne bzw. mit sehr diffusem, an den Polen gestautem Inhalt.


    So kann's gehen. Unbekannte Peziza, schon dreimal gefunden. Scheint hier in der Gegend am Oberrhein nicht selten zu sein, die Art. Was immer es auch ist.



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    Da hast du uns was Schönes zusammengeschustert, danke!
    Vor allem den Teil vom Sonntag freue ich mich zu sehen.


    Insgesamt zwar nicht ganz das Format des Elvis, aber um das hinzukriegen, müsste man's auch ganz anders aufbauen.
    Das wäre mal ein Projekt für die Zukunft.



    LG, Pablo.