Beiträge von Beorn

    Hallo.


    Es tut sich was, schön. :)
    jetzt heißt es noch ein wenig abwarten, bis der Hut aufschirmt und man die Lamellen sehen kann.
    Ein Tintling kann durchaus mögclih sein, aber Leucocoprinus ist noch nicht aus dem Rennen. Auch wenn Stielbekleidung und Form mir dazu nicht recht passen will.
    Wenn es am Ende ein Tintling ist (reif mit dunklen lamellen wegen schwarzem Sporenpulver), dann wird's nicht einfach mit der Bestimmung, es könnte auch etwas Exotisches sein.



    LG, Pablo.

    Hallo, Dieter!


    Casca, nicht "casa" (= ital. "Haus"). ;)
    versuch mal noch, die anderen beschreibungen zu lesen, die Andreas da anbietet. ich gehe davon aus, daß er mit der zusammenfassenden besacheribung unten die Kollektionen beschreibt, die er auch selbst untersucht hat. Auf Hutgrößen allein sollte man sich bei Pilzen nie verlassen. Die anderen aufgeführten merkmale sind nicht leicht zu beurteilen, wenn man nicht die entsprechende Erfahrung hat.
    Aber mir gefällt es, wie du anhand von Andreas Angaben und Ideen selbst recherchierst und die Merkmale genau vergleichst. :thumbup:
    Nur ein wenig Vorsicht ist dann immer geboten, gerade in so einer großen, schwierigen und vielseitigen Gattung.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Wobei ich auch gestehen muss: Es war etwas hart und nicht sauber formuliert.
    Allerdings sind potentielle Pilzvergiftungen ja auch kein Spaß, in dem Fall lieber ein paar klare Worte als daß es nachher richtig schlimm wird.


    Denn meine Gedanken gingen ja auch in die Richtung, die Gabor auch anspricht: Da können mehrere Sachen parallel wirken.
    Aber auch hier: Alles spekulation.


    Juliane hat schon auch recht: In einem Krankenhaus sollte in so einem Fall schon gewissenhafter gearbeitet werden.
    Aber auch da haben wir keinen Einblick, wie die zu ihrer Diagnose kamen. Da kann man schon auch mal nachhaken, hartnäckig bleiben.
    Und im zweifel eben noch einen weiteren Arzt aufsuchen, kann in dem Fall auch erstmal der Hausarzt sein, der weiter berät und überweisen kann.



    LG, Pablo.

    Hallo, Uwe!


    Doch doch, das habe ich schon alles ganz genau gelesen.
    Ich weiß auch genau, was du gemeint hast und kann es einschätzen. ;)
    Es geht darum, das noch mal deutlich herauszustellen, damit es auch "Pandalein" versteht und nachvollziehen kann.
    Es ist gut und richtig, ein paar Ideen aufzuschreiben und Möglichkeiten zu erörtern.
    Es muss klar sein, daß es aber auf diesem Weg keine Diagnose und auch keine sichere Bestimmung geben kann. Und da habe ich mich vielleicht mißverständlich ausgedrückt: Weder dich noch Björn noch Juliane halte ich für inkompetent oder fahrlässig. Ganz und gar nicht.
    Der Kommentar soll klarstellen, daß niemand Sicherheit gewähren kann: Nur Tips und Ideen geben können wir hier.



    LG, Pablo.

    Hallo, Uwe!


    Welche Pilze wachsen eigentlich auf Rattensch....? <X


    Das wäre allerdings eine Frage für die Copro - Spezialisten. ;)
    Aber ich könnte mir gut vorstellen, daß zumindest di peziza auch das teilweise als Substrat nutzt. Da sind einige Arten der Gattung nicht zimperlich. Nur ist es letztlich ja nicht relevant: Ich kann es nicht beurteilen, inwieweit hier Bausubstanz geschädigt wird. Insofern würde ich als Hausbesitzer deinen Hinweis erstmal sehr ernst nehmen.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Also ist dieser Kellerraum sozusagen "Niemandsland"?
    Und wer stellt dann da Zeug rein? Weil so wie ich das jetzt sehe, würde ich mir darüber fast mehr Gedanken machen als über die Pilze: Und zwar wegen den Ratten, die sich da zweifellos wohl fühlen. Von denen liegt auch Dung auf dem Boden, wenn ich das richtig erkenne.


    Der Pilz hat sich da ohnehin so massiv ausgebreitet (beeindruckende Fruchtkörper, sowas habe ich ncoh nie gesehen!), daß der nur durch eine komplette Trockenlegung wegzubekommen ist. Aber wie gesagt: Der ist nicht das größte Problem.
    Solange der Keller aber keinen Einfluss auf die Wohnqualität und auf andere Kellerräume hat, ist es nicht so schlimm, denke ich. Vielleicht kann man sich mit dem vermiter und den anderen Mietern einigen, den Raum wenigstens zu Räumen, also allen Müll, das ganze Material rauszuschaffen, um wenigstens die Ratten zu vertreiben und Pilzen weniger Substrat zu lassen.
    Das würde immerhin die Optik etwas aufhübschen.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Erstmal keine Panik, aber auch keine Entwarnung!
    Denn ich stimme da mit Björn und Uwe nicht ganz überein.
    In der Tat ist das ein Pilzforum, keine Arztpraxis und auch kein toxikologisches Labor (und auch die bräuchten entsprechendes Material zur Beurteilung).
    - Ohne die Pilze gesehen zu haben, die deine Großmutter gesammelt hat, können wir nicht beurteilen, was da dabei war. Es sei denn, es findet sich hier ein Pilzsachverständiger, der so inkompetent und unseriös ist, deine Gesundheit als Spekulationsobjekt zu nutzen.
    - Es kann bezüglich deines Verdachtes hier keine Entwarnung gegeben werden; Es sei denn, es wäre hier ein Mediziner anwesend, der so inkompetent und unseriös ist, bei solchen Sachen Ferndiagnosen zu wagen.


    Sorry.


    Das muss schon ein Arzt direkt beurteilen, der auch entsprechende Tests durchführen kann.
    Die Pilze lassen sich theoretisch auch noch wenigstens näherungsweise begutachten, aber dazu muss die (falls du noch eingefrohrene hast) ein guter Pilzkenner mit Mikrokop und dem Wissen, wie er damit umgeht auf dem Tisch haben. Alles andere wäre hier Augenwischerei und Spekulation ohne Aussagekraft.


    Zu deiner Sorge:
    Normalerweise ist die Zeit des symptomfreien Intervalls zwischen gastrointestinaler Wirkung und Anzeichen der Leberschädigung bei einer Vergiftung mit Amatoxinen nicht länger als 48 Stunden. Das heißt nicht, daß nicht auch eine andere Vergiftung in Frage käme (es gibt auch Pilzvergiftungen mit einer Karenzzeit von bis zu zwei Wochen).


    Allerdings schreibst du ja, daß momentan alles in Ordnung ist, du keine Symptome mehr hast und auch alle anderen, die mitgegessen haben, wohlauf sind.
    Denn auf der anderen Seite musst du auch überlegen, daß die allermeisten Pilzvergiftungen auf zu alte, falsch gelagerte, überständige, schimmelige, sonswie vergammelte Pilze zurückzuführen ist. Der nächste Teil sind Reaktionen von Menschen, die auf für die Mehrheit unproblematische Inhaltsstoffe allergisch reagieren (siehe was Uwe schreibt zu Schmierröhrlingen). Und eine weitere große Gruppe sind Pilze, die zwar unangenehme Wirkungen auf Magen und Darm haben, aber nichts im Körper nachhaltig kaputt machen (da gibt es auch ein paar Röhrlinge, die auf diese Weise giftig sind).
    Es ist wesentlich wahrscheinlicher, daß dir so etwas passiert ist, als daß sich in den Pilzen deiner Oma wirklich etwas Hochgiftiges (Amanitine, Orellalin etc) versteckt hatte. Und dennoch: Wenn du das Gefühl hast, daß mit dir was nicht stimmt oder du Schmerzen im Lendenwirbelbereich hast oder ständig aufs Klo rennst zB, dann solltest du nochmal zum Arzt gehen. Und da auch angeben, daß du den verdacht auf eine Pilzvergiftung hast.
    Der Arzt wird dich fragen was für Pilze du gegessen hast (die meisten Ärzte haben von Pilzen so viel Ahnung wie ich von der Physik schwarzer Löcher), worauf du am besten sagst: "Alles Mögliche, keine Ahnung, die waren eingefrohren von meiner Oma."
    Leber- und Nierenwerte testen kann ein Arzt auch ohne sich mit Pilzen auszukennen.

    Hallo.


    Na, das klingt aber nach einer doch ziemlich dampfigen "Waschküche".
    Die Sache ist die: Sporen von solchen Becherlingen sind unter normalen Umstaänden (und solange man da keine Allergien hat) für Menschen absolut harmlos. Allerdings weiß ich nciht wie das aussieht, wenn sich die Sporen in einem solchen Raum ansammeln.
    Viel interessanter ist aber: So ein Klima begünstigt nicht nur die Becherlinge, sondern auch ganz andere, viel kritischere Pilze. Die sieht man nur eben nicht so recht. Da gibt es diverse Schimmel - Arten, deren Sporen können dann wirklich gesundheitliche Probleme auslösen.
    Was die für die Bausubstanz bedeuten, weiß ich aber nicht.


    Entscheidende Frage: Du bezahlst ja für den keller wahrscheinlich auch MIte, d.h. du musst ihn ja auch nutzen können. Das wird in der beschriebenen Situation schwierig wenn nciht gar unmöglich sein.
    Nächste Frage: Betrifft das Problem (hohe Feuchtigkeit) nur den keller, oder auch andere Räume des Hauses, zB im Erdgeschoss? Denn wenn da auch Feuchtigkeit sitzt, hast du da eventuell das selbe Problem. Und mit "Problem" meine ich jetzt Schimmel, nicht Becherlinge.


    Klingt jetzt vielleicht fatal, aber das wäre so das worst - case - szenario.
    Ohne vor Ort zu sein ist es natürlich nicht wirklich zu beurteilen.
    ich hoffe, daß der vermieter da ein Einsehen hat und etwas zur Trockenlegung tut.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Genau! :thumbup:
    Und im Grunde müsste ich meine Kolletion im Startbeitrag (den an Birke) auch anzweifeln. Der ist nämlich nicht mikroskopiert und ich habe nicht gesehen, wie sich die Fruchtkörper später entwickelt haben (eben "füllhornförmig" oder mehr wie Austern). Allerdings waren die schon sehr abweichend von "normalen" Austern mit ihren +/- zentral gestielten Fruchtkörpern und den dünnen Rippen am Stiel.



    LG; Pablo.

    Hallo.


    April 2015; Einzelfruchtkörper an einem völlig vermoderten, übermoosten Laubholzstamm in der Nähe eines Bachlaufes (feuchtes Gelände), ein Einzelexemplar:


    Das sollte im grunde der am typischsten ausgeprägte Fruchtkörper sein, den ich bisher gefunden habe. :)


    Reaktion mit Sulfovanillin:


    Huttrama mit dickwandigen Hyphen (etwas schwer zu finden, muss man etwas suchen):


    Mit Melzer geht's recht einfach. Die Wanddicke der Hyphen variiert eben stark, von dünn- zu dickwandig sind diverse Übergänge möglich, was mir bei P. ostreatus (bis jetzt) noch nicht begegnet ist, da ist alles durchgehend dünnwandig.


    Ein paar Cheilozystiden zum Spaß:

    Die sollten aber nicht für eine der Arten charakteristisch sein. Sollten. Könnte man auch mal noch weiter überprüfen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Petra!


    Ganz kryptisch (lose wabernde Assoziationskette): Man sollte sich nicht zu sehr in dem Holz verbeißen, auch wenn Holz im allgemeinen und speziellen ja nicht eben schädlich ist. Bei vielen Pilzen spielt es ja nicht so eine große Rolle, aber wenn man es mal ganz lose umdenkt und die Gedanken leise wehen lässt, findet man vielleicht eine Spur vom Holz im Wind.
    Zwei Pilze allerdings wären fies, denn: Welcher wäre dann zu erraten? ich müsste also zwei richtige Antwortmöglichkeiten zulassen und das, obwohl ich so schlecht in Mathe bin.



    LG, Pablo.

    Hallo, Doppelkeks!


    Ich denke schon, daß dein Fund zumindest in die Gattung wie die Pilze von Marsupilami gehören (Peziza). Die Art ist auch hier ohne mikroskopische Untersuchung nicht zu klären, wird aber angesichts der Ökologie zum selben Artenkreis wie dem oben diskutierten gehören.


    Ansonsten denke ich da wie Juliane:
    Ein größerer Schaden ist erstmal nicht zu erwarten (zumindest kein größerer als der, der schon besteht. Die andere Wand kann nur dann besiedelt werden, wenn sie eben feucht genug ist. Auch muss sich im Mauerwerk organisches Material (Holz, Dämmaterial etc.) befinden, von dem der Pilz sich ernähren kann. Denn von Steinen kann er nicht leben.
    Trockenlegen würde zwar den Pilz beseitigen, aber natürlich nicht bereits entstandene Schäden in der Mauer. :(



    LG, Pablo.

    Hallo, Abeja!


    Ui, das überrascht mich. Deine Beobachtung finde ich sehr wichtig in der Hinsicht. Auf Gilben getestet habe ich nur die beiden Kollektionen von S. insignitum, die ich bisher auch bestimmt (also Acantohyphidien vorhanden) habe. Die gilbten nicht, eine allerdings war schon sehr trocken...
    Irgendwo hatte Frank (Dämmrich) mal geschrieben, daß das Gilben nur bei S. subtomentosum zu erwarten sei, bei S. insignitum nicht vorkäme.
    OK.
    Weitere Testreihen erforderlich. Das will ich nun selbst genauer wissen.


    Zu den gilbenden S. hirsutum: Die sind ja oft schon von sich aus sehr gelb. Es überrascht mcih, daß die Art bei dir selten ist, hier ein Stück weiter den Rhein runter ist S. hirsutum omnipräsent, wenn Eichentotholz vorhanden ist (gelegentlich hatte ich auch schon Funde an Buche, Birke, Hainbuche und indet. Laubholz).
    In den Großpilzen BWs wird auch ein selten auftretendes Röten bei Verletzung erwähnt, aber auch das habe ich ncoh nie beobachtet.



    LG, Pablo.

    Hallo, Joli!


    So, die drei Kollektionen Kelchbecherlinge, die du mir geschickt hast, sind untersucht.
    Ich hatte ja etwas darauf gehofft, daß da noch "was BEsonderes" dabei ist, aber es hat sich alles als Sarcoscypha austriaca herausgestellt.


    Kollektion 1:



    Kollektion 2:



    Kollektion 3:



    Bei allen drei Kollektionen ist zu berücksichtigen, daß es sich um totes Material handelt, da fließt der normalerweise sehr feinkörnige Sporeninhalt zu größeren Tröpfchen zusammen. Das sieht dann ein wenig aus wie bei Sarcoscypha jurana, ist es aber nicht: Nachvollziehbar ist ja hier die viel unregelmäßigere Verteilung der Tropfen und auch die Übergänge von Sporen ohne solche Tropfen zu denen mit.
    Konidiensbschnürungen sind bei Totmaterial auch kaum zu beobachten, immerhin fand sich in der ersten Kollektoin ab und an an den Sporenpolen angesammeltes Material, das vielleicht zerfallene Konidien oder die Überreste der Gelkappen (ebenfalls typisch für S. austriaca) sein könnte.
    Bei der letzten Kollektion hat sich immerhin eine Spore mit den typischen Konidien gefunden.
    Die durchgehend krausen Außenhaare ("Minipli") geben dann den letzten Ausschlag, bei S. jurana können diese zwar wohl auch vorkommen, sollten dann aber mit geraderen Haaren untermischt sein.



    LG, Pablo.

    Hallo, Melanie & Michael!


    Endlich am Pfingstwochenende ruft mich auch mal wieder der Wald!
    Eure Bilder lösen dazu Vorfreude aus.
    Der Rotfußröhrling (Nummer 2) müsste der Bereifte (Xerocomellus pruinatus) sein, ist aber eine Spitzfindeigkeit für die meisten. ;)
    Der Porling an dem Stöckchen (Nummer 4) macht auf mich eher den Eindruck eines Sklerotienporlings (Polyporus tuberaster). Ein Blick unters Röckchen würde das rasch klären.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ich finde, du hast das hervorragend gemacht, Stefan!
    Das Rätsel hat sehr von deinem Engagement profitiert, auch von deiner Art, die Rätsel zu moderieren und bei Gelegenheit so etwas an der Schwierigkeitsschraube zu drehen.


    Und was du sagst gilt natürlich weiterhin für alle: Wer gerne eine Runde schmeißen will, ist herzlich eingeladen.
    Was zählt ist der Spaß, es muss nicht alles perfekt sein.


    Und weiter geht's mit Runde 13:

    Den knackt ihr rasch, da bin ich sicher. :thumbup:


    Lösungsvorschläge jetzt bitte bei mir ablegen!





    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ja, wichtiger Einwand, Stefan. :thumbup:
    Theoretisch sollte nichts passieren, aber was da in jedem Fall sinnvoll ist: Die Ärzte mit ins Boot zu holen. Die gucken zwar komisch, wenn du denen von selbst gesammelten Pilzen erzählst, aber es ist im Grunde ja nichts anderes, als die entsprechenden Präparate, die man auch in Apotheken usw. bekommt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Wolfgang!


    Danke dir für's Schlüsseln. :thumbup:
    Es hilft insofern durchaus, als sich meine Tendenz noch weiter zu albida verschiebt.
    So wie der Pilz wuchs, konnte man das Merkmal resupinat vs. pileat ohnehin vernachlässigen.
    Mein Problem ist, daß ich die Variabilität der Porengröße und -Form und auch die der Sporengröße schlecht einschätzen kann.
    Tendenziell hätte ich dem merkmal der Sporengröße (lt. Lit. bei A. macra nur bis 12 µm, hier bis 14 µm) das größere Gewicht beigemessen.
    Die beiden Funde, die ich bisher von A. albida hatte, wiesen schon noch deutlicher geschlitzte, auch noch größere Poren auf. Dann wird das hier so ein Übergangsbereich sein. Allerdings hätte ich die hier schon als "vollständig" definiert: Bei einer schräg am Substrat anliegenden Fruchtschicht sind die Poren ja oft etwas ungleichmäßig (Porenwände ungleichmäßig lang), was einfach wachstumsbedingt ist. In den Bereichen, wo unter dem Rindenwulst die Poren fast horizontal angeordnet sind, ist nichts geschlitzt, da sind alle Poren eckig aber ganzrandig (wenn auch etwas uneben).


    Wird wohl so in die Variationsbreite von A. albida gehören.



    LG; Pablo.

    Hallo, Chris!


    "Schmelzen" ist auch ein etwas unglücklicher Begriff. Das kann man sich nciht so vorstellen wie zB kerzenwachs, das flüssig wird und irgendwo runtertropft. Wenn es schmurgelt und sich Bläschen bilden, dann ist der Test positiv.
    Und dann bleibt nicht mehr viel übrig: Außer FomPini können das noch ein paar Ganodermas.


    Hast du ein Schnittbild von dem?
    An einen Schimmelbefall glaube ich da nicht, der Pilz sieht vital aus, so wie junge Fomitopsis pinicola eben aussehen, wenn sie gerade umbauen (weil zB diese Rotbuche noch bis vor kurzem stand, und nun liegt).
    Die Guttationstropfen sind für die Art typisch und auch typisch gefärbt.
    Auch die Farben der Kruste und Zuwächse sind typisch, was du für einen Schimmelbelag hältst, kann die Bereifung sein, die junge FomPinis durchaus oft aufweisen, wenn es gerade nicht regnet.


    Übrigens:
    Natürlich sind es nicht allzu viele Porlinge, die Guttationstropfen bilden. Und die, die ich kenne (Inonotus dryadeus, FomPini, Heterobasidium, Oligoporus, Ischnoderma) tun das allesamt nur in der Wachstumsphase. Und alle sehen irgendwie anders aus.



    LG, Pablo.

    Hallo, Lexi!


    Wichtig ist vor allem auch, daß du nur frische Pilze sammelst und zubereitest. Bei Schmetterlingstrameten ist es halb so wild, die gehen meist einfach in einen getrockneten Zustand über, ohne sich groß zu zersetzen. Birkenporlinge sind unangenehm, wenn da irgendwelche Fäulnisprozesse stattfinden und Parasiten drin sitzen.
    Dann erreichst du damit keinen Heilungsprozess mehr, sondern eher das Gegenteil.
    Insofern wäre es schon ideal, wenn du ein paar Mal mit jemandem auf Pirsch gehen könntest, die / der auch das gut beurteilen kann.


    Auch solltest du (ihr) auf jeden Fall weiterhin die Medikamente beibehalten, die der Arzt verschrieben hat. Die Pilze sind zur Unterstützung sicher sinnvoll, aber eben keine Wunderheilmittel.


    Zur Dosierung kann ich nciht viel sagen, damit habe ich selbst keine Erfahrungen.
    Aber wie Habicht - Peter schon schrieb: Viel falsch machen kann man da nicht. Unmengen hineinschütten werdet ihr ja nicht in euch.
    Bei aufgebrühtenm birkenporling und Schmetterlingstrameten kann man sicher auch mit etwas Honig oder Zucker süßen (je nach dem, welche Mittel da für euch in Frage kommen).
    Schmetterlinge kann man auch als Kaugummi mißbrauchen und einfach drauf rumkauen, runter bekommt man da eh keinen Bissen (zu zäh). Schmeckt nicht besonders, ein wenig bitter, aber auch nicht unangenehm. Das unzerkaubare Zeug kann man ausspucken, wenn man den Saft sozusagen rausgelutscht hat.


    Kann allerdings sein, daß ein Aufbrühen manche Wirkstoffe erst richtig aktiviert, das weiß ich nicht.


    PS.: Zur Zeit für frische Birkenporlinge hat Safran schon geschrieben, Schmetterlingstrameten kann man das ganze Jahr über frische finden, solange es nicht zu trocken ist.



    LG, pablo.

    Hallo, Stefan!


    Das wäre wohl die sinnvollste Erklärung.
    Interessant ist aber ja eben der Unterschied zwischen dem Fruchtkörper auf 12 Uhr und dem auf 6 Uhr. Bei dem oberen fühlt man sich optisch ja fast schon an eine Squamanita (Schuppenwulstling) erinnert.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ditte!


    Interessant. Das mit der Ringzone (/ Velumgürtel) ist ja schon auffällig. OK, die hätte also zumindest bei Norberts jungen Exemplaren vorhanden sein sollen. Bei den Zystiden kann ich die Variationsbreite nicht einschätzen. Ist es denn tatsächlich so, daß die Zystiden an der Stielspitze mit den Cheilozystiden identisch sind?


    Und so nebenbei: Bei vielen Inocyben spricht aus meiner Sicht schon der Geruch ganz klar gegen eine Geschmacksprobe. :evil:



    LG, Pablo.

    Hallo, kerstin!


    Was mich noch wundert: Sehen die alle so aus? Und immer? Weil dieses grobschuppige Aufreißen der Huthaut ist ja nicht gerade typisch für Rötlinge aus der Sektion...



    LG, Pablo.