Beiträge von Beorn

    Hallo, Juliane!


    ich sehe bei Nummer 2 eher keinen aufgeblasenen Stiel und würde den als Waldfreundrübling (Gymnopus dryophilus) oder Blassen Waldfreundrübling (Gymnopus aquosus) einschätzen.
    Nr. 5 erinnert an die Ruine eines Weichritterlings (Gattung: Melanoleuca).


    Die Insekten bilder sind super! Bei mir fliegen die meist auf, wenn cih die Kamera in Stellung bringe und das war's.



    LG, Pablo.

    Hallo, Rainer!


    Die Pilze mit den Walzenförmigen Hüten bei -2- könne ganz gut auch zu Parasola auricoma gehören. So sehen solche Tintlinge aus, wenn sie noch ganz jung sind.


    Bei -3- wird's schwieriger. Da tendiere ich dazu, die Bilder 3.1 und 3.4 wegzulassen, als hätten wir sie nicht gesehen. Diese Fruchtkörper sehen jedenfalls nicht mehr fit aus und sind wahrscheinlich nicht zu beurteilen.
    Bei den Bildern 3.2 und 3.3 hätte ich fast an Nelkenschwindlinge gedacht, aber wenn die Lamellen auf den Bildern 3.5 und 3.6 dazu gehören, dann kann das natürlich nicht sein.
    Ist also ein Dunkelsporer, oder?
    Mit der Optik und der Lamellenfarbe fallen mir spontan nur die Gattungen Conocybe, Pholiotina und Galerina ein.



    LG; Pablo.

    Hallo, Karl!


    Stativ muss sein, meine Bilder von heute sind Mist geworden.
    Nicht schlimm, vielleicht bringe ich noch eine anständige Mikroaufnahme zuwege.
    Ich hatte auch schon an taucherflossen (oder Schneeschuhe) und Neoprenanzug gedacht.
    Oder Badelatschen und Bermudas, aber das hilft wenig gegen die Mückenschwärme.



    LG, Pablo.

    Hallo, Björn!


    Super, fantastische Bilder, wie immer. :thumbup:
    Wenn der Schönfuß von heute war, dann müssen wir uns den ersten Platz teilen (mit Anna, Stefan und Lea).

    Da gab es einige Exemplare.
    Aber eigentlich ist das nicht ganz fair, weil die Art bei uns sehr viel häufiger ist als in deiner Gegend.
    Und weil dein Bild sehr viel schöner ist als meins.


    Dein erster ist ein Faserling (Psathyrella sp), aber frag mich bitte nicht, welcher.


    An dem maipilz hätte ich auch Zweifel geäußert, wobei mir der Geruch egal gewesen wäre. Mich hätten die recht weit auseinanderstehenden lamellen irritiert. Und wenn die tatsächlich noch gelblich gewesen wären...
    >oha<
    Der riecht halt auch mehlig, wie etliche ebenfalls sehr ähnliche Rötlinge.
    Aber wenn du dir sicher bist, dann bist du dir sicher. Bild ist irrelevant, Pilz in der Hand zählt!



    LG, Pablo.

    Hallo, Sepp!


    Diesen Pilz würde ich gerne überhaupt einmal finden. :)
    Glückwunsch zu dem Wiederfund und ich freue mich über die schönen Bilder.



    LG, Pablo.

    Guten Abend!


    Kommen wir mal zur Auflösung der Runde 13.
    Gesucht war freilich haargenau der Violette Schleierling (Cortinarius violaceus):

    Den hatten viele rasch raus (Punkteliste kommt die Tage), aber wenn der Monitor die ohnehin schwachen farben hier nicht richtig wiedergibt, dann führt das in die Irre.
    neben dem zedernholzgeruch und den Violettönen (auch im Schnitt im Fleisch) ist die Art anhand des wollig - schuppigen Hutes gut zu erkennen, ein merkmal, das es bei Cortinarius nur sehr selten gibt. Und wenn, dann meist bei den habituell und farblich ganz anderen Arten der Untergattungen Dermocybe (Hautköpfe) und Leprocybe (Rauköpfe).
    Es ist eine weitere Art beschrieben, die makroskopisch mit Cortinarius violaceus identisch ist. Das wäre der Dunkelviolette Nadelwald - Schleierling (Cortinarius hercynicus). Dieser soll auf montane Lagen und Mykorrhiza mit nadelbäumen beschränkt sein. Ob der weniger intensive Geruch da ein Merkmal sein kann, bezweifle ich sehr, da auch C. violaceus s.str. nicht immer einen starken geruch entwickelt. Zudem kommt C. violaceus s.str. vom Flachland bis in mittelere Lagen des Hochgebirges sowohl bei Laub- als auch bei Nadelbäumen vor. Damit bliebe zur Unterscheidung die Sporengröße, die bei C. violaceus etwas größer sein sollen. Allerdings gibt es da eine Überschneidung und die Variationsbreite der Sporengrößen vo9n C. violaceus schließt die von C. hercynicus fast vollständig mit ein.
    Inzwischen ist wohl auch erwiesen, daß es genetisch keine Abweichungen gibt, die eine Trennung auf Artebene rechtfertigen. Damit hätten die Autoren, die schon länger die Eigenständigkeit von C. hercynicus bezweifelt haben, irgendwie recht behalten.
    Natürlich hätte hier aber auch C. hercynicus die volle Punktzahl eingebracht, aber den hat niemand vorgeschlagen. ;)


    Edit / Liste:
    Resultat für Runde 13 (über 5 Runden)


    Platz | Punkte | Name (+ Punkte letzte Runde)
    1. 48 nochn Pilz (+10)
    2. 47 gdno81, EmilS (+10, +10)
    4. 44 Safran (+10)
    5. 36 Petra_ (+8)
    6. 30 Engelchen (+5)
    7. 21 luckenbachranch (+9)
    8. 20 Janmen (+10)
    9. 17 Schwammer-Dieter (+10)
    10. 10 Climbingfreak (+10)



    [hr]



    So.
    Weiter geht's mit Runde 14:


    Was ist das für ein Pilz?



    LG, Pablo.

    Hallo, Frank!


    Ich hatte dazu einen Artikel von Jahn (Pilzbriefe) im Kopf. Die Zeichnungen dort zeigen ja aber in der Tat nicht direkt Bindehyphen, auch wenn davon die Rede ist.
    Dennoch schaue ich noch mal genauer rein, da sind jetzt noch zu viele Fragen offen.


    Für Sporenbilder von D. flavescens würde ich mich freilich sehr interessieren. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas & Karl!


    Danke für den Hinweis zum Druckfehler. Ja, das wäre auch etwas seltsam, wenn es da um Cheilos ginge.
    Ich muss wohl einfach noch ein paar Funde untersuchen, um dahinter zu kommen, was bei Kaulozystiden "viel" und "wenig" ist.
    Auf mehr als ein Viertel komme ich jedenfalls noch nicht mal im oberen Stieldrittel (kopfige Kaulos). Jedenfalls nicht wenn ich alle Kaulozystidigen Elemente berücksichtige.
    Ganz jung dunkle Farbe passt auch gut, bei denen, die gerade so als Knöpfchen durch den Boden gucken, ist sogar auch ein Olivton zu erkennen.
    In dem Falle bin ich mit Conocybe rickenii erstmal ziemlich glücklich. :thumbup:



    LG; Pablo.

    Hallo, Zusammen!


    Heinz: Deine sind am ehesten Agaricus subperonatus (Gegürtelter Egerling). Zumindest da waren Anna und ich uns gestern abend recht einig. Der Kompost - Egerling (Agaricus vaporarius) sollte wahrscheinlich das Gleiche sein, also wohl als Synonym einzuordnen. Da gehe ich mit der Darstellung in Großpilze BWs; ein handfestes Trennmerkmal scheint es nicht zu geben.



    LG, Pablo.

    Hallo, Karl!


    Hmmm, wunderschön! Die Sumpfhauben zu finden ist vielleicht gar nicht mal das Schwerste, aber solche Bilder davon zu machen, das ist schon eine Leistung. Meist ist das ja in extrem erschwertem Gelände ein ganzes Kunststück.
    Vibrissea truncorum: Dem laufe ich auch noch vergelblich hinterher. Ein paar waren da heute, die von der Form her dazu passen könnten. Muss ich alles mal noch genau anschauen.
    Diese Lichenomphalina ist auch ein wunderbarer Pilz! mein Beineid dazu hast du in jedem Fall. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Dodo!


    Das ist ein junger Nadelholz - Braunporling (Phaeolus schweinitzii / spadiceus).
    Find ich total klasse im Aussehen, diese jungen Fruchtkörper. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Tja. Wenn ich als Sektion nicht mixtae annehme, dann kann ich auch mit Gröger gut zu dieser Art schlüsseln. :)
    Das ist irgendwie doch komplizierter, als es erst schien.
    Zu der Gattung ist es auch nicht ganz einfach, gute Vergleichsbilder sind zu vielen Arten schwer zu finden. Wenn ich mit >C. rickenii< bei dir vergleiche, das kann schon hinkommen. Etwas dunkler erscheint mein Pilz zu sein, aber die Variabilität kann ich nciht beurteilen.
    Da stellen sich mir gleich noch zwei Fragen:
    Ab wann sind denn lecitiforme Kaulozystiden so vereinzelt, daß es nicht mehr für mixtae reicht?
    Ich hatte die ab etwa der Mitte des Stieles, dann in jedenm Präparat mehrere. Aber schon klar weniger als anders geformte Kaulos, selten mehr als eine mit deutlichem Köpfchen pro Büschel.
    Das, was in den Großpilzen unter C. rickenii (Schäffer) Kühner beschrieben wird, ist das was Anderes? Die Beschreibung der Cheilozystiden irritiert mich da sehr. Bei mir waren das durchgehend welche mit klarem Köpfchen. Und wo das Köpfchen fehlte, hatte ich es wohl beim quetschen kaputtgemacht.



    LG, Pablo.

    Hi!


    Auflösung: Morgen abend! Heute wird's schwierig, ich muss gleich wech.
    Ihr dürft aber gerne auch noch eine Runde fragen, ich kann heute abend oder morgen früh noch mal kurz gucken und dann eine Antwort liefern.



    LG, Pablo.

    Moin, Karl!


    Ah, vielen Dank! :thumbup:
    Das sieht schon besser aus, insbesondere die Sporenform: Bei Gröger wird ein Q von 1,6-2,2 für C. ambigua angegeben. 1,5 kommt hier noch hin, aber viel mehr kommt nicht raus. Einen so ausgezogenen "Zipfel" / Apikulus, wie in der Zeichnung von Hausknecht, kann ich bei diesem Fund auchs nicht feststellen.
    Hätte ich mal im Schlüssel die weiteren Möglichkeiten angucken sollen: C. merdaria wäre gleich die nächste Art gewesen.
    Und noch C. macrospora mit noch größeren Sporen (bis 20 µm). Der einzige Punkt ist: Dieser Pilz hat zumindest in der Stielkortex vereinzelte Schnallen (hatte ich oben nicht geschrieben, sorry). Bei Gröger wird C. merdaria als schnallenlos angegeben, allerdings mit Fragezeichen. C. macrospora soll Schnallen haben dürfen, aber dafür sind die Sporen dann doch nicht groß genug.



    LG, Pablo.

    Morgen, Ralf!


    Ein hübscher Pilz. Gesehen habe ich einen Vergleichbaren noch nicht, aber das mag ja noch kommen.
    Sieht ja optisch ein wenig aus wie eine Zwerg - Tarzetta.
    Nomenklatur - Chaos ist natürlich immer blöd. Noch blöder, daß auf die Richtigkeit der Angaben bei den Datenbanken keinerlei Verlass ist. Am liebsten möchte man sich an einen Spezialisten halten, der genau die Gruppe von Pilzen im Auge hat und auch einen Einblick in die laufenden veröffentlichungen zu dem Thema.
    Hm. Wenn die Art bryophil ist, besteht dann eigentlich eine Verwandschaft zu Octospora / Neottila / Lamprospora?
    Muss man den vielleicht mal in eine neue Gattung stellen? :evil:



    LG, Pablo.

    Moin Moin!


    Ha!
    Dieses Phänomen ist mir sogar bekannt! Seit Februar konnte ich es bereits drei oder viermal hier in der Gegend beobachten.
    Es hat allerdings keine besonderen Auswirkungen, das ist richtig. Ich hatte ja schon die Badischen Anilin- & Sodafabriken im Verdacht, ein seltsames, lokal begrenztes Experiment durchzuziehen, das irgendwie schief gegangen ist.
    Aber was genau dahinter steckt, ist unbekannt.


    Vielleicht, Ralf, lässt sich ja dieses außergewöhnliche Naturschauspiel bei dir in der kommenden Zeit genauer studieren.
    Du könntest eventuell sogar eine Beschreibung dazu verfassen, wäre nicht uninteressant.



    LG, Pablo.

    Guten Morgen!


    Tja...
    Sorry.
    Ich kann nichts dafür, die Literatur ist sich da nicht ganz einig. Auch wenn es oft so geschrieben wird: Eine klare Bevorzugung von Laubwald bzw. Laubbäumen als Mykorrhizapartner kann ich nicht erkennen.
    Dennoch: Es gibt recht große Enigkeit bei euch, was die Identität des Pilzes angeht.
    Und bei der Gattung seid ihr euch ja alle sicher, die steht ja nun nicht mehr zur Debatte. Und da ich - wie schon erwähnt - hier ohnehin zwei Namen gelten lasse (worauf auch die Standortfrage abzielte), wäre eine weitere Möglichekeit auf einen dieser Namen sicher zu kommen wohl noch das Betrachten bzw. Anfassen der Hutoberfläche.



    LG, Pablo.

    Hallo, Frank!


    T. cervina müsste ja trimitisch sein, also mit Bindehyphen (wenn auch spärlich vorhanden bei der Art)?
    Danach kann ich ja nochmal gezielt suchen. :thumbup:



    LG; Pablo.

    Hallo, Leute!


    Gestern Abend gings spontan zu ein paar Freunden zum Grillen und Fußball - Relegation gucken.
    Gegrillt wurde auf dem Balkon, dem obersten also im 4.OG. Auf dem Balkon stehen auch einige Blumentöpfe (die auch draußen überwintern) mit allerlei Kraut darin. Die Herkunft und Zusammensetzung der Erde muss leider ein Geheimnis bleiben, die ist auch der Topfeigentümerin unbekannt.


    Darin jedenfalls sitzen ein paar Samthäubchen, freilich mit Trockenschaden (wie alles, was zur Zeit sonnenexponiert draußen steht), aber schon noch einigermaßen zu beurteilen (hoffe ich) und mit reichlich ganz kleinem Nachwuchs.


    Die Pilzchen erreichen eine Gesamthöhe von bis zu 5cm und sehen so aus:


    Die Farben sind insgesamt recht dunkel, die Hüte hygrophan, am Rand mit Trockenschaden (daher keine Riefung beurteilbar), Stiele brüchig, hohl, besonders apikal fein in parallelen Linien bereift, Stielbasis nicht wurzelnd, nur schwach knollig verdickt (sehr unauffällig).
    Geruch: Blumentopferde.


    Huthaut aus blasigen Zellen und dünner, gelatinöser Schicht darüber, keine Pileozystiden gefunden:

    Diesen haarscharfen Übergang von Kutis zu Subkutis finde ich drollig. Habe ich so glaube ich noch nirgendwo gesehen.


    Stiel mit büscheligen Kaulozystiden, in der Form gemischt, wobei die keuligen, zylindrischen und sonstwie diffus gestalteten gegenüber den lecitiformen überwiegen. Die mit Köpfchen werden aber zur Stielspitze hin etwas zahlreicher:


    Die Sporen sind recht groß (13-16,5x7,5-9,5), dickwandig (oder ist das ein Exospor?) mit deutlichem, großem, gelegentlich etwas nach außen gewölbten Keimporus:


    Cheliozystiden durchgehend lecitiform, Köpfchen 3-4,5 µm:


    Pleurozystiden: null. Basidien 1 bis 2 sporig (mehr kann ich nicht bieten). Um die Basidien herum finden sich auch etliche kleinere, rundliche bis ovale Zellen. Aber ob das Mauerzellen sind?
    Jedenfalls umgeben die nicht vollständig alle Basidien.
    Lamellenfläche.JPG


    Wenn ich mit Großpilze BWs schlüssele, lande ich in nullkommanichts bei Conocybe ambigua (dort: verwechselbares Samthäubchen).
    Immerhin mal ein guter Anfang.
    Wenn ich mit Gröger schlüssele, dann ist die Frage, ob ich "Mauerzellen +" oder "Mauerzellen -" setze.
    Wenn ich die als vorhanden annehme, dann schlüssele ich ins Nirvana. Wenn Mauerzellen negativ, dann lande ich glatt und zielstrebig auch hier bei Conocybe ambigua (dort: Mandelsporiges Samthäubchen).


    Ist die Frage, ob ich alle Merkmale richtig beurteilt habe. Da tarue ich mir selbst nämlich erstmal nicht.
    Und die andere Frage: Ist C. ambigua nun synonym zu >C. siliginea<?



    LG, Pablo.

    Hallo, Frank!


    Ich sehe schon, der wird immer schwieriger. Gut, dann muss ich eben noch genauer untersuchen. ;)
    Kiefer als Substrat ist sicher, Weiden (Salweide) wachsen auch in der Gegend, die Stümpfe sehen auch ähnlich aus, aber dieser hier war mir an Ort und Stelle schon eindeutig erkennbar. Im Winter saß am selben Stumpf auch Phlebiopsis gigantea.


    Coriolopsis trogii meine ich zu kennen, die ist hier in der Gegend auch ziemlich häufig. Aber eben auch nie so reinweiß, vor allem nicht in der Trama. Auch die Konsistenz ist etwas anders, das Fleisch auch getrocknet irgendwie schwerer.
    Trametes cervina: Vorstellbar. Davon hatte ich nur zwei unzureiuchend untersuchte Funde (also T. cf cervina) im letzten Jahr.
    Aber würden denn dazu die Sporen passen?


    Die Oberseiten der Hütchen sind allerdings striegelig:

    Das hatte ich gar nicht stark berücksichtigt, weil die Fruchtkörper ja insgesamt schon ziemlich verwittert sind.


    Was ich noch nachreichen kann, wäre ein Querschnitt und Reaktion des Kontext auf KOH20%:


    Die Hyphen muss ich mir nochmal angucken. Ich glaube, da sind zwei Typen an dickwandigen Hyphen: Einmal die septierten mit Schnallen (also generativ) und dann aber auch unseptierte, die etwas knorriger und etwas schmaler sind.
    Die werde ich nochmal suchen.
    Könnte das denn wichtig sein?
    Gibt es viele Gattungen, in denen solche dickwandigen, generativen Hyphen mit Schnallen vorkommen?
    Aus aktuellem Anlass fällt mir nur Spongipellis ein (hat ja ganz andere Sporen...).



    LG, Pablo.

    Hallo, Leute!


    Die


    2. Frage:


    Kommt der aktuelle Rätselpilz bevorzugt im Laubwald vor; bzw. geht er bevorzugt eine Mykorrhiza mit Laubbäumen ein? (mögliche Abgrenzung einer ähnlichen Art im Nadelwald mal ausgeklammert...)


    ist eine Hochinteressante.
    Vor allem, wenn man den Zusatz in Klammern berücksichtigt. In der Tat ist es hier ganz klar, es gibt eindeutig nur zwei Antworten:
    JA und NEIN.
    Das "JA" stammt von Breitenbach / Kränzlin, das "NEIN" von Krieglsteiner / Gminder.
    Weil das ja recht verwirrend ist, dazu ein eigenes Fundresumee:
    - submontaner Laubwald (alpine Täler), mögliche Mykorrhizapartner: Rotbuche, Esskastanie, Hasel; Granitböden (sauer)
    - colline Laub - Mischwälder; mögliche Mykorrhizapartner: Rotbuche, Eiche (Quercus sp.), Waldkiefer, Fichte, Birke; Sandsteinboden (mäßig sauer)
    - planare Laubwälder; mögliche Mykorrhizapartner: Rotbuche, Eiche, Hainbuche, Hasel, Weide; Flugsandboden (mäßig kalkhaltig)
    - colline bis submontane Nadel - Mischwälder; Mögliche Mykorrhizapartner: Rotbuche, Birke, Fichte, Lärche


    ich meine, immer die selbe Art gefunden zu haben.
    Klar soweit? ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    Wow, wunderbare Aufnahmen. Da kommt die Stimmung an. :thumbup:
    Und schöne sowie interessante Pilze, vor allem auch die Becherkoralle, die ich erst ein mal live sehen durfte.


    Geweihförmiger Schleimpilz (Ceratiomyxa fruticulosa var. fruticulosa) ist auf jeden Fall richtig.



    LG; Pablo.

    Hallo.


    Bei der Auflösung schreibe ich gerne noch ein oder zwei Zeilen dazu.
    Das will ich jetzt lieber vertagen, sonst wird's hier schwierig, ohne auf bestimmte Namen einzugehen.
    Ihr könnt aber sicher sein, daß ich bei kritischen Artabgrenzungen (also wenn es unterschiedliche Ansichten zur Trennung gibt) mehrere Möglichkeiten akzeptiere.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Daraus leite ich mal ab: Es gibt einen Haufen gute Gründe für einen Pilz, sich zu verfärben.
    Ich kann in diesem Fall nicht klären, woran es liegt.
    Ich weiß, daß die Vakuolen in den Paraphysen in KOH langsam ihre Gestalt verlieren, aber sich nciht verfärben. In Wasser erscheinen die Vakuolen komischerweise bei meinem Fund nicht gelb, sondern ockerlich. Mit Lugol tut sich erstmal gar nichts, nach einiger Zeit lösen sich die Tröpfchen in den Paraphysen auf und es entsteht ein diffuser, nicht mehr zu definierender Inhalt.


    Theoretisch müsste die Farbe der Becherchen beim Auffinden die natürlichste sein. Und die waren da allesamt schlichtweg gelb. So wie oben auf den Bildern, also richtig Bisporella - citrina - Gelb.
    Was sich in der Dose entwickelt, kann dann ja unheimlich viele Gründe haben. Darum habe ich dem nicht viel Bedeutung beigemessen, daß da ein frischgewachsener Becher plötzlich cremefarben war und ein verletzter seine strahlende Farbe verlor.


    Dank dir weiß ich ja, wie vielfältig und auch kompliziert (und längst nciht völlig erforscht) diese Becherwelten sind.
    Wenn du den haben willst, kann ich ihn verschicken. Aber ob das was bringt?
    Denn idealerweise hättest du ihn ja frisch, also möglichst nicht durch lange Gefangenschaft verändert, untersuchen müssen.
    Wenn sich da schon Farben verändern, könnte das ja theoretisch auch andere Merkmale (Sporen, Paraphyseninhalte, Zellen der Außenwand) betreffen...


    Da sind Antrodias (auch wenn sie keine sind) ja viiiiiiiiiiiiiiiiel einfacher: Die werden getrocknet und das wars. Da verändert sich nicht viel. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Stefan & alle Miträtsler!


    1. Frage:


    Riecht der aktuelle Rätselpilz (sehr aufdringlich/penetrant) nach Zedernholz/Zigarrenkiste?


    Ich würde es nun nicht "penetrant" nennen, im Gegenteil empfand ich den Geruch bei eingen Funden noch nicht mal besonders stark.
    Aber trotzdem ein klares JA. So wird der Geruch der Art auch in den meisten Beschreibungen definiert.



    LG, Pablo.