Beiträge von Beorn

    Morgen!


    Stimmt schon, für beide angesprochenen Trametes - Arten ist das Substrat recht irrelevant. Immerhin bevorzugen beide Laubholz gegenüber Nadelholz.
    Es ist aber nie verkehrt, sich auch in der Holzbestimmung etwas zu üben. In vielen Situationen wird es dann ja schon wichtig.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Ich finde eigentlich auch die Frage ganz interessant, auf was man alles verzichten kann.
    Und da geht's noch minimalistischer als bei Ingo & Ralf:
    Die Minimalausstattung bei mir wäre: Kamera + Döschen.
    Das allerdings hat noch nicht mal unbedingt was mit "Pilzausflug" zu tun. Pilze sind bekanntlich immer und überall, d.h. ich kann ohne diese beiden Sachen eigentlich noch nicht mal das Haus verlassen. Das wäre so, wie ohne Hose vor die Tür zu gehen.


    Ansonsten - bei geplanteren Touren, die gerne länger dauern können - habe ich einen Korb und / oder einen Rucksack, mit Krempel drin. Am liebsten aber nicht zuviel. Kamera, Döschen, Messer, Stoffbeutel, Trinkflasche, Küchenkrepp oder Taschentücher. Das reicht dann schon, alles Weitere ist optional.



    LG, pablo.

    Hi.


    Kein Schwarzblauender...
    Schade, war doch die seltenere rosahütige Form.
    Egal, beim näcshten Fund dann.


    An S. crinita dachte ich auch, aber da bin ich viel zu unsicher in der Beurteilung. Die Sporen maßen reif 18-22x11-14 bei etwa 20 gemessenen Sporen, wobei mich vor allem die großen und die kleinen interessiert haben.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Aber das verrückte dabei: Eine andere passende Art mit der Merkmalskombination scheint es nicht zu geben?
    Naja, so verrückt ist es ja auch wieder nicht. Es gibt ja so Vieles, was man nicht kennt oder was irgendwie seltsam daherkommt.
    Hier wird es aber auch nicht anders sein als bei vielen Bereichen / Gattungen, in denen ich kaum vertraut bin: Es braucht Zeit und viele untersuchte Funde, um Merkmale zu erkennen und einschätzen zu können. Gut möglich, daß ich in ein paar Jahren wieder den Smilie brauche, der sich vor die Stirn klatscht. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, zusammen!


    Schöne Bilder sind das geworden, Lea!
    Geht echt ganz gut mit dem I-Phone. :thumbup:
    Den kleinen Schwarzblauenden hast du nicht auf Bild? Schade, der hätte doch auch ein Platzerl bekommen sollen. Ich weiß nicht, ob Anna den hat. Bei den Schönfüßen bin ich sicher, daß sie davon Bilder gemacht hat.
    Ich kann mal noch den hübschen Flocki ergänzen:


    Danke euch auch für das Lob!
    Ist natürlich schon etwas Glück dabei mit all den Funden und die Stellen muss man kennen.
    Bei den Mikros könnte man auch noch Vieles besser machen (siehe zB Mikrobilder von Matthias), aber hauptsache, man erkennt mal ein paar Details. ;)


    "Der 35. Mai" ist in Anlehnung an ein Kinderbuch von Erich Kästner gewählt, das ich als Kind gerne gelesen habe.



    LG, Pablo.

    Hallo, Matthias!


    Ich hatte ja schon gehofft, daß du die Bilder hier ergänzt. :thumbup:
    Was mir nämlich beim Vergleich aufgefallen ist: Warum sind deine Sporen kürzer als die von meinem Fund? Und das um ein gutes Stück? Ist die Variationsbreite so hoch? Gibt es verschiedene Formen der Art? Oder ist doch irgendwas mit meinem Messokular nicht oK?



    LG, Pablo.

    Hallo, Tuppie, Juliane & Björn!


    Danke. :)
    Die Röhrlinge kommen, aber momentan noch recht vereinzelt. Das ist zur Zeit schwierig ohne entsprechende Standorte zu kennen.
    Schildborstlinge sind an und für sich nicht selten (siehe Tips von Björn), aber das waren die ersten, die ich in diesem Jahr gesehen habe. Es war eben doch zu trocken in der Zeit davor.


    Und Bilder habe ich noch ein paar, wenn auch nicht die besten. Was jetzt noch kommt, stammt aus dem Morast. Das war nicht so prickelnd, ohne entsprechende Ausrüstung und Stativ (war mehr auf trockenen Wald eingestellt).
    Die schöneren Bilder hat sicher Anna, das kann aber noch ein paar Tage dauern (wegen außermykologischen Tätigkeiten).
    Lea hat vielleichauch noch ein paar Gute.


    Der folgende Pilz stammt nicht direkt aus dem Sumpf, sondern ein Stück höher am Hang, wo allerdings ein kleines Quellrinsal entspringt. Feucht ist es da auch ordentlich, Erlen stehen zwischen Hainbuchen, Fichten und Birken.


    Das Pilzchen heißt Gemeiner Erlenmilchling (Lactarius obscuratus):






    Neben dem Standort, den kleinen Fruchtkörpern und den Olivtönen im Bereich des Hutbuckels zeichnet der nasse bis feuchte Standort bei Erlen den Pilz makroskopisch aus. Die Milch sollte weißlich und mild sein, dieser wollte keine hergeben.
    Mikroskopisch ist da auch die Huthaut mit reichlich globosen Zellen in der obersten Schicht wichtig.


    Der eigentliche Sumpf ist das Bachbett in der Talsohle, hier stehen fast nur Erlen, der Boden ist tief verschlammt, Binsen und vermoderndes Holz bilden die einzigen sicheren trittmöglichkeiten.
    Und hier wachsen auch die interessantesten Pilze, leider schwer auf Bild zu bekommen.


    Rostbrauner Flockenschüppling (Flammulaster ferrugineus):






    In mehreren Kollektionen auf oder knapp neben moderndem Laubholz. Auffällig hier sind die düsteren Farben, der im Alter geriefte Hutrand, die körnige Hutmitte und wollige Velumschuppen zu den Huträndern hin. Mikroskopisch ist die Huthaut freilich ein Hingucker, die eher kleinen, recht stark pigmentierten Sporen sind zur Artbestimmung wichtig (so man den noch nie gefunden hat und schlüsseln muss). Ansonsten: Reichlich Cheilozystiden, keine Pleurozystiden, Basidien viersporig, Schnallen überall vorhanden.


    Geriefter Sumpfschnitzling (Naucoria striatula):





    Ein Mykorrhiza - Pilz der Erle an nassen Standorten, ebenfalls mit recht trüben, düsteren Farben und gerieftem Hutrand.
    LBMs eben. ;)


    Die anderen beiden, die ich och untersucht habe, sind derzeit ziemlich "in" und wurden erst kürzlich auch in viel schöneren Makrophotos von Karl W sowie von Schwammer - Dieter & Mreul gezeigt.


    Sumpfhaubenpilze (Mitrula paludosa):




    Und wo der wohnt, ist auch der kleine helle nicht weit. Vielleicht hat ihn auf dem Gruppenbild schon jemand entdeckt.
    Wasserkreisling (Cudoniella clavus):





    Der sieht ja dem oben vorgestellten Frühen Stielbecherchen (Hymenoscyphus vernus) recht ähnlich, macht aber alles grade umgekehrt: Cudoniella clavus hat eine negative Iod - reaktion der Ascusspitzen (nur an ein oder zwei Asci ganz schwach etwas zu sehen), dafür hat er Haken. Er mag es statt einfach nur feucht am liebsten klatschnass, dafür sind die Sporen aber etwas größer.


    Soweit mal mit den Pilzen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Ja, das war ein ganz langsames und allmähliches Röten. :thumbup:
    Den Fund aus diesem Thema habe ich mal im UMO - Ordner installiert. Die Dokumentation ist ja OK, irgendwann lassen vielleicht neue Erkenntnisse bei mir eine Einordnung zu.
    Bei Funden, die umgehend untersucht sind, mag ich die Bilder normalerweise nicht löschen.
    Ist was Anderes bei allen mögclihen "alten" Pilzen, wo viel zu viele Details fehlen. Da habe ich inzwischen wirklich einen Haufen gelöscht. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Eigentlich sollte ich mich ja raushalten, aber: Die Frage nach Mykorrhiza oder nicht könnte schon zielführend sein. Da habe ich verschiedene Vorschläge bekommen, ein Teil könnte sich damit bestätigen, ein anderer Teil von euch hätte bei entsprechender Antwort einen Änderungsgrund.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Ich denke, deine Zweifel sind berechtigt.
    So ganz glaube ich bei dem oben vorgestellten Fund nicht mehr an H. vernus.
    Am Sonntag konnte ich ein paar "typischere" Kollektionen einsammeln.
    >Hier ist was vorgestellt<.
    Mikroskopisch sehr ähnlich, aber eben nie so Bisporella - gelb und mit etwas anders geformten Sporen: Deutlich regelmäßiger, nicht so plattgedrückt an einer Seite oder mit so abgeschrägten Enden.
    Ansonsten sind die Unterschiede schwer zu fassen, eine etwas lockerer verflochtene Medulla zB, aber das mag ja auch altersabhängig sein.


    Achja, und wegen den Färbungen:
    Darf H. vernus eigenltich auch mal röten nach einem Tag in der Dose?
    Oder ist es dann wieder was anderes:

    Mikroskopisch bei diesem Pilz siehe Hymenoscyphus vernus (die aus dem Ausflugsbericht, nicht die aus diesem Thema).
    Also mit regelmäßigen Sporen, IKI schwach+ und Haken -.



    LG, Pablo.

    Hallo, Forum!


    Der 35ste Mai ist eigentlich erst übermorgen.
    Dennoch in nicht ganz scherzloser Stimmung hatten wir uns schon am 31. Mai (vorgestern, wenn ich richtig gerechnet habe) getroffen, um keine Pilze zu finden.
    Es kam dann etwas anders.


    Colline Buchen- und Buchenmischwälder auf +/- sauren Böden waren das Ziel (die Ziele), die sonnenexponierten Südhänge auf knochentrockenem Bundsandstein und die feuchten (bis nassen) Täler und Wegränder dazwischen.
    Wir haben nach Murphy gesucht, also: Davon ausgehen, daß keine Pilze zu finden sind, und dann doch ein paar entdecken.


    Anfangen tue ich mal mit einem teil der Bilder.
    Zum Beispiel diesen Moffelyaks (Highlandrinder), die ich irgendwie gerne mag:


    Und Schachtelhalm:


    Holzbraunporling (Phaeolus schweinitzii):


    Rothütiger Steinpilz (Boletus pinophilus):


    Orangeroter Helmling (Mycena acicula):


    Ein noch nicht näher bestimmter, vermeintlicher Antropilz:





    Der ist nicht mehrjährig, der tut nur so. Die frischen Fruchtkörper wachsen nicht aus den alten heraus, sondern wachsen mit eigenem Subikulum und Kontext über die alten drüber. Der Nadelholzstamm hat Mischfäule (weiß und braun), da sitzt halt so einiges an Pilzen dran.
    Die frischen Fruchtkörper sind unreif, zeigen nur Reihen von Basidien ohne Sterigmen, dazwischen gelegentliche Zystidiolen, dimitisches Hyphensystem, Schnallen, fast volle und stellenweise stark inkrustierte Skeletthyphen (in KOH & Melzer unveränderlich). Die Stäbchen - Sporen stammen aus den alten Fruchtkörpern.
    Wenn denn überhaupt beides das Selbe ist. Das wäre noch zu untersuchen.


    Scutellinia sp (--> Scutellinia cf crinita; Merci, Ralf!):






    Am Wegrand in einer feuchten Fahrspur auf Erdboden, kein Kontakt zu Holz. ich habe keine Ahnung von dieser Gattung und auch keinen vernünftigen Schlüssel. Könnte S. crinita oder sonstwas sein. Die Haare sind so bis 1,5mm lang, die Sporenwarzen teils isoliert, teils mit deutlichen Anastomosen.


    Frühes Stielbecherchen (Hymenoscyphus vernus):






    Und diesmal wohl auch das richtige (wenn auch etwas langstielig), und ich denke wohl was Anderes als >der hier<.
    Auch wenn Vieles ähnlich ist, aber die Farbe, die Sporen, die Wuchsweise: Da sind schon ein paar Unterschiede.
    Hier auf den Bildern schlecht zu sehen: IKI+, aber sehr schwach & Haken -.


    Ein bisschen mehr kommt die Tage noch, Pilze aus dem Sumpf. Also nichts besonderes.
    Vieles habe ich gar nicht aufgenommen, so Wulstlinge und Boleten und so.
    Vielleicht hat jemand sonst noch Bilder davon?
    Anna?
    Lea?
    Stefan?



    LG, Pablo.

    Hallo, Dieter!


    Im Grunde hast du ja schon auf alles geachtet. Deine Dokumentation ist ausgezeichnet.
    Vieles sind dabei auch Erfahrungswerte, irgendwann stellt sich sowas wie ein Gefühl ein, was zu einer Art passt und was zur Anderen. Bei diesen beiden Trameten ist es halt kompliziert, weil die Variationsbreite von T. versicolor so enorm groß ist.
    Bis auf die dunkle Schicht unter dem Hutfilz wüsste ich kein wirklich konstantes Trennmerkmal. Und auch die ist - wie gesagt - nicht immer leicht zu beurteilen. So ist es eine Abwägung mehrerer Merkmale und merkmalskombinationen.
    Manche Autoren geben noch geringfügig abweichende Sporenbreiten zur Unterscheidung an, aber das merkmal konnte ich bisher nicht nachvollziehen. Mirkoskopisch ist da wohl nichts zu machen.



    LG, Pablo.

    Hi.



    Breitenbach und Kränzlin habe ich nicht.


    Breitenbach & Kränzlin sind die Autoren von "Pilze der Schweiz". ;)




    Weißt was am besten ist? Eine Studie.


    Darum ja der Link zu "VielePilze". Das ist eine Studie.
    In einer so umfangreichen Gattung Geht's halt nicht eben mal so rasch wie bei Sarcoscypha, aber der Andreas arbeitet da sehr akribisch, das hat schon Hand und Fuß alles.



    LG, Pablo.

    Hallo, Karl!


    Wow, Sonnentau! Und einer hat sogar was zu Essen gefangen!
    Eine faszinierende Pflanze, die ich als Kind im Schwarzwald immer in dem Sumpf am Windgfällweiher beobachtet habe. Welche Art da wohnt weiß ich nicht, aber ich war total vernarrt in das Zeug.
    Ich glaube, da möchte ich mal wieder hin. So lang her und doch gar nicht so weit weg...



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    Etwas direkt zielführendes kann ich dazu leider nicht bieten.
    Psathyrella als Gattung müsste klar sein, um da eine Art zu bestimmen (wenn's keine der wenigen gut erkennbaren trivialarten ist) ist irgendwie nicht so richtig einfach.
    Am besten geht man dabei nach >diesem Schlüssel< vor (oben links auf "Schlüssel (D)" klicken) und vergelicht anschließend die Ergebnisse. Bei Breitenbach und Kränzlin ist leider nur ein kleiner Teil der in Europa vorkommenden Arten beschrieben.



    LG, pablo.

    Hallo, Dieter!


    Das Substrat sieht mehr nach Pappel (Populus sp.) als nach weide aus.
    Und wieder einmal verwirrt mich diese Linie. Denn Farben (insbesondere auch Farben der Röhren) und Farbverlauf (Zonierung) sowie knubbelig nach oben erweiterte Anwuchsstellen lassen hier stark an Trametes ochracea denken.
    Die Linie ist hier auch nicht schwarz, schwarzbraun oder blauschwarz, wie sie mir (wenn deutlich vorhanden) normalerweise bei Trametes versicolor begegnet.
    Ich denke, dieses Merkmal ist nicht immer einfach zu beurteilen.
    Bei diesem Fund mag ich mich nicht festlegen, ohne am Fundort direkt mehrere Fruchtkörper selbst angeguckt zu haben...



    LG; Pablo.

    Hallo.



    Passen würde dazu aber, dass sich der Lungenseitling deutlich zarter zeigt als der Austernseitling.....


    Das passt und passt auch wieder nicht:
    Der Lungenseitling )Pleurotus pulmonarius) ist der mit den dickwandigen Hyphen (Zellen mit dicken Wänden). Allerdings hat der die nur in der Lamellentrama (oder in Hut- und Lamellentrama? Da bin ich erst sicher, wenn ich es selbst geprüft habe).
    Pleurotus ostreatus (Gemeiner Austernseitling, inclusive diverser im Sommer fruchtender Zuichtformen und Hybriden) hat nirgendwo dickwandige Hyphen, jedenfalls habe ich da noch nie welche gesehen.
    Pleurpotus cornucopiae hat dickwandige Hyphen im Hutfleisch.
    Unterscheiden lassen sich die drei Arten auch oft ganz gut makroskopisch, vor allem Lungenseitlinge (Pleurotus pulmonarius) fallen mit den sehr blassen Farben, dem Anisgeruch (wenn nicht zu alt und zu trocken), den dünnen Hüten mit meist lateral bis exzentrischen Stielen usw recht gut auf.



    LG; Pablo.

    Hallo, Manu!


    Schönes Projekt! :thumbup:
    Warum geht FomFom (Zunderschwamm) nicht? ist der schlecht zu bearbeiten?
    Wenn du speziell Rotrandige = Fichtenporling = FomPini (ist alles das Selbe, nämlich Fomitopsis pinicola) suchst, dann schau dir mal liegende Buchen- und Birkenstämme an. An den beiden Hölzern ist FomPini genauso häufig wie an Fichte. Ebenso häufig ist er noch an Kiefer. Im Grunde kann die Art aber so ziemlich jedes in Europa vorkommendes Laub- und Nadelholz besiedeln.
    Einfach den Fokus / das Suchraster etwas erweiten, dann findest du ihn auch um Berlin zu hauf. :)


    PS.: Ich habe das Thema mal in den Vorstellungsbereich für Jedermann und -frau verschoben.
    Im Bereich für "Junge Mykologen" geht es mehr um Mykologie für Kinder, ich schätze jetzt mal, daß du aus dem Schulalter schon raus bist, Manu. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Frank!


    Danke für das Bild. Die Form kommt schon mal hin.
    Nur das mit der Größe, da knabbere ich schon dran rum.


    Die Messungen bei mir sollten eigentlich schon stimmen. Bislang hatte ich da keinen Grund zur Skepsis, Dinge wurden in der Größe angezeigt, die sie auch laut Buch haben sollten (ich mikroskopiere hin und wieder auch mal was Bekanntes).
    Das Mikroskop habe ich seit Dezember, mit geeichtem messokular. Dem, der es geeicht hat, vertarue ich auch völlig in der Hinsicht.


    Egal, ich kann's ja trotzdem nochmal überprüfen.


    Zudem hatte mir der Fruchtkörper nur recht wenig Sporen zur Verfügung gestellt (etwa ein Dutzend), so daß die Maße nicht wirklich repräsentativ sind. Wenn diese aber die Größe so massiv übersteigen, ist das halt eine Auffälligkeit.


    Hier war's jetzt schön feucht, mal sehen was der Porling so macht zur Zeit.
    Jüngere Fruchtkörper würden vielleicht auch makroskopisch noch ein paar Ideen bringen.



    LG, Pablo.


    Sacht mal, ist eigentlich nur mir das tote Tier zwischen all den anderen Bildern aufgefallen?


    Nicht nur dir!


    Nach einiger Überlegung hatte ich mich dann aber (so wie die meisten anscheinend) entschlossen, meinen Frust darüber nicht an dieser Stelle auszulassen.
    Was dort geschehen ist ist genauso schrecklich wie die Art und Weise, wie es geschehen ist.
    Gelegentlich sitze ich ja auch in einem Auto oder auf einem Fahhrad um von einem Ort zum Anderen zu gelangen. Wobei ich dann regelmäßig alle paar Meter denke, daß man sämtliche Verkehrsmittel, die schneller als 30kmh fahren, abschaffen sollte.
    Findet da eine Abstumpfung statt?
    Für mich persönlich: Ja.
    Auch wenn ich es wahrnehme, auch wenn es mich traurig macht: Es gehört für mich zu dieser Welt dazu.
    Es wäre wünschenswert, stärker darauf zu achten, besseren Schutz und mehr Rücksicht im Verkehr zu erreichen. und natürlich da, wo man mit dicken maschinen durch die Landschaft berserkt.



    LG, pablo.