Hallo.
Mal abwarten. Es hat auch im Schönbuch im Juni ab und an geregnet. Nun ist es heiß. Wenn's dann bis ihr kommt noch ein paar Mal kräftig gewittert (dafür sorgt Markus normalerweise automatisch), dann gibt's auch was zu gucken.
LG; pablo.
Hallo.
Mal abwarten. Es hat auch im Schönbuch im Juni ab und an geregnet. Nun ist es heiß. Wenn's dann bis ihr kommt noch ein paar Mal kräftig gewittert (dafür sorgt Markus normalerweise automatisch), dann gibt's auch was zu gucken.
LG; pablo.
Ah.
OK, die Melodei, der Rhythmus, da hab ich schwer zu tun.
Ich hacke, stakse, stottere, so wie ein halbes Huhn,
das epileptisch angefasst
nicht richtig rund rumrennt
so daß man nicht erkennt
ob's doch irgendwie passt. ![]()
LG, Pablo.
Hallo, Safran!
Ein interessanter Fund. Makroskopisch erinnert mich das stark an eine Hebeloma (Fälbling). ich wusste nicht, daß es in der Gattung Arten gibt, die mit Trompetenbäumen Mykorrhiza bilden können.
Wenn es eine Art der Gattung ist, wird man aber nicht an einer mikroskopischen Untersuchung vorbeikommen. Wenn es eine Art aus einer anderen Gattung ist, wahrscheinlich auch nicht.
Lg; pablo.
Hallo, Rudi!
Wow.
Da sind schon einige denkwürdige Sachen dabei.
Diese Geneas sind schon ein Augenschmauss, schade, daß ich sowas noch nie live gesehen habe.
LG, Pablo.
Hi, Lea!
Ja, Schimpfwortgebrauch. Und Comiczitate. ![]()
Den Orden kann ich dir auch aus leckeren Pilzen flechten, wenn wir irgendwann mal mehr als eine Handvoll für den Korb finden.
LG, Pablo.
Hallo, Andreas!
Machen wir ein Ratespiel aus den Mikroaufnahmen?
1 = Entoloma
2 = keine Ahnung. Was färbt sich so an und ist das Sulfovanillin? Dacrymyces vielleicht?
3 = Inocybe
4 = Galerina
5 = Peziza
Artnamen denke ich mir vielleicht später noch aus, aber das wird freilich kaum möglich sein.
LG, Pablo.
Hallo, Juliane!
Das ist doch immerhin ein sschönes und buntes "Nichts".
Mit einer Aufforstung so einer Orchideenwiese bin ich auch nicht einverstanden. Die sollte einfach sinnvoll gepflegt werden, also ein bis zwei Schnitte im Jahr, keinerlei Düngung, offen halten, nach möglichkeit NSG - Schild davor.
Soclhe Wiesen dürften im Norden nicht allszu häufig sein, oder?
LG; Pablo.
Hi.
Das scheint ja teils ein schweres Rätsel zu sein.
Also wenn uns Dieter noch eine vierte Frage einräumt, dann könnte man noch weiter auf den Busch klopfen und weitere Merkmale angucken.
Ob man vielleicht nach Setae fragen könnte?
Oder besser wohl nach Verfärbungen? Oder der Porenform?
Ich bin mir in der Tat auch sicher, daß wir den in Hornberg mal hatten. Und ich bin auch sicher, daß ein Exemplar dieser Art mal zu längeren Diskussionen geführt hatte.
Hattest du ihn nachher vorgestellt, Hans? Kann gut sein, da lässt mich Onkel Alzheimer mal wieder im Stich. ![]()
LG, Pablo.
Aye! ![]()
Ich bin auch für Indiana - Mel!
Dazu eines meiner umfangreichen, herausragenden Gedichte:
Ein Schlapphut oder KrempenHut
tut einfach immer gut.
Bei Sonnenschein und Regen;
wirkt wunderbar verwegen.
LG; Pablo.
Hallo, Jörg & Gábor!
Zitat
Peziza depressa
Da sehe ich nur eine vernünftige Lösung: Jörg packt den Pilz ein und schickt ihn an Gábor.
Dann hat der Pilz einen gesicherten namen mit ohne Fragezeichen.
Wie wär's?
Und mit den Böden: Sorum geht's natürlich auch, Jörg.
In vorwiegend sauren Gebieten liegt der Kalk dann in bebautem Gelände und das sind eben Parks und Gärten usw.
Sorum geht's natürlich auch, daß da einiges durcheinanderwächst.
LG; Pablo.
Hallo, Thorben!
Es sieht aus wie Psathyrella candolleana. Auch die Form und Häufigkeit der Cheilos passt dazu. Die Art hätte allerdings keine Pleurozystiden. War das auch ein Präparat von der Lamellenschneide? Dann wäre da vielleicht einfach was verrutscht.
Wenn du ein Präparat anfertigen willst, bei dem du sicher keine Cheilos mit drinnen hast, dann nimmst du einfach ein Stück (Scheibchen) von der Lamelle, bei der du zuvor die Schneide entfernt hast.
LG, Pablo.
Hallo, Konrad!
Die Ringausprägung bei der Art scheint ziemlich variabel zu sein. Es geht sowohl ohne Ring (Velum bleibt am Hutrand hängen und fällt dann ab) als auch mit so einem richtigen "Röckchen".
Die braune Farbe sollte allerdings von den Sporen kommen, sonst wäre das in der Tat sehr ungewöhnlich, weil das Velum bei der Art weiß ist und auch weiß bleiben sollte.
LG, pablo.
Hallo.
Also mir ist vor allem heiß, nicht fad.
Dein Bild vom Braunporling ist sehr gut, da würde ich sagen: Blitztest bestanden.
Bei dem Ohrlöffel sind doch Heidelbeeren dabei? Da hättest du also mal ein saures Gebiet.
LG, pablo.
Hallo.
Marios Idee war auch mein erster Gedanke, den ich aber aus genau den Gründen verworfen habe. Vor allem die Verfärbung schließt die Art aus, L. melaneum sollte eigentlich gar nciht verfärben.
LG; pablo.
Hallo, Peter!
Lausbubenstreich scheint mir bisher noch die logischste Erklärung zu sein. Und die Forstarbeiter haben nachher die Nägel mit Farbe markiert, damit es nicht zu dem von Jörg angesprochenen "Kettensägenmassaker" kommt.
Du hast meine gedrückten Daumen auf jeden Fall für den Schwarzblauenden. Der ist halt nur gebietsweise verbreitet, kann sein, daß er in deinem Gebiet dann selten ist. Die Art mag auch Kalk nicht besonders gerne, da musst du womöglich mal in sauren Wäldern gucken gehen.
LG; pablo.
Hallo, Melanie und Michael!
Das kann sich wieder mal sehen lassen, eure Ausbeute.
Ich drücke die Daumen, daß es dann bald klappt mit den ersten Fichtensteinpilzen.
Bei Nr. 3 müsst ihr noch mal nachbestimmen, Scheidenstreiflinge haben nie einen Ring.
Aber was es ist, kann ich jetzt auch nicht sagen, zumal der Ring ziemlich lose da rumhängt und offenbar nicht gerieft ist.
LG, Pablo.
Hallo, Melanie!
Daß du dir aber auch solche Arbeit machst mit der Antwort...
Danke. ![]()
Das mit dem Bild ist jetzt sonderbar. Irgendwas stimmt da wohl nicht so ganz mit der Technik.
LG, Pablo.
Hallo, Konrad!
Hättest du an Agrocybe praecox (Voreilender Ackerling) etwas auszusetzen? ![]()
LG, Pablo.
Hallo, Fredy!
Sicher werden nicht alle Pilze in der Sonne schwarz. Manche bleichen ja auch aus.
Es gibt aber schon sowas wie "Sonnenbrand" bei manchen Arten, was allerdings das falsche Wort ist. Ein besseres fällt mir nur leider nicht ein.
In der Beobachtung sehe ich das aber durchaus so wie du auch:
Die Fruchtkörper insgesamt machen hier eigentlich keinen angetrockneten, verdorbenen oder irgendwie geschädigten Eindruck. Vor allem, wenn man sich die Hutränder anschaut: Die sind nicht knitterig - rissig, wie ich sie ab und an schon bei Raustielröhrlingen mit solchen (auch dunkeln) Schäden gesehen habe. Das Hutfelisch sieht - mit Ausnahme einer kleinen Stelle - frisch und unbeeinflusst durch Hitze oder Trockenheit aus.
Trotzdem muss man bei solchen Funden auch im Auge haben, daß eine veränderung durch Witterungseinflüsse vorliegt. Da sich das übers Netz eben nicht besonders gut einschätzen lässt, kommen wir ja zum selben Ergebnis: Stelle beobachten, Pilz einem Fachmann übergeben. ![]()
LG, Pablo.
Hallo, Jörg!
Also die Unterscheidung in Xerocomus esculentus und Xerocomus venenatus funktioniert nach wie vor.
Darüber hinaus ist es aber schon eine ziemlich knifflige Gattung. Insbesondere auch wegen der hohen optischen Variationsbreite einzelner Arten. Du kannst ja mal nach "Fungi Europaei, Xerocomus s.l." von Ladurner & Simonini suchen.
Das ist zwar auch nicht mehr in allen Punkten aktuell, aber wohl das beste zusammenfassende Werk über die Gattung, das es gibt.
LG; pablo.
Hallo, Jörg!
Ich glaube, ich hatte das schon mal gesagt. So einen Park wünsche ich mir auch in der Nähe. ![]()
Der eine, fragliche Röhrling kann aus meiner Sicht sowohl ein Flocki als auch eine Netzhexe sein. Hast du da den Röhrenboden denn überprüft?
Insgesamt scheint dein Park ja einen recht kalkigen Untergrund zu haben. An Stellen, wo der oberflächlich übersäuert ist, wachsen dann eben die Flockis. Die sind nicht so streng, wie manchmal behauptet wird. Boletus luridus und Boletus erythropus können auch mal nebeneinander stehen, dann hast du halt einen oberflächlich leicht übersäuerten kalkboden.
LG, Pablo.
Moin Moin!
Schön, daß ihr mitgelaufen seid. Und der Vorteil, die Tour am Rechner mitzumachen: Ihr spart die recht anspruchsvollen Wegstrecken zwischen den einzelnen Funden, werdet nicht im Gewitter nass, seid nicht verschwitzt und bekommt keine Zecken. ![]()
ZitatKlasse finde ich auch das Habitat des Werbeplakats.
Solche Funde finde ich sogar besonders spannend. Es zeigt eben immer wieder: Die Natur gewinnt. Mensch kann machen was er will, auch eine Menge Verwüstung anrichten, aber am Ende werden mehr Pilze überleben als Menschen.
ZitatBoletus pulverulentus habe ich übrigens noch nie so hell gesehen. Meine Funde waren immer schön braun auf der Huthaut.
Der variiert recht stark. Am selben Hang ein Stück weiter oben gibt's den auch mit rosa Hut (var. mougeotii). Gelbhütige Formen haben meines Wissens keinen eigenen Namen, das begegnet mir hin und wieder, wenn die (wie hier) etwas verdeckt wachsen: UNter Laub, Baumwurzeln, Steinen...
In Südeuropa gibt es noch eine weitere, sehr ähnliche Art: Boletus flavosanguineus. Das ist aber ein strikt thermophile Art aus kalkhaltigen Laubwäldern, ob der noch woanders als in Spanien nachgewiesen ist, weiß ich gar nicht. Sieht aus und blaut wie Boletus pulverulentus, ist aber weitestgehen gelb mit mehr roten Flecken (auch am Hut) und gelegentlich einem feinen netz an der Stielspitze.
Also ja: Wir haben Röhrlinge. Allerdings wenige. Außer dem Schwarzblauenden sahen wir ein paar Schönfüße. Sonst ncihts.
ZitatUnd ich müsste mich sehr täuschen,
wenn ich nicht jemanden kennte,
den Orden zu gestalten....
Ob ich vielleicht weiß, wen du meinst?
Wäre aber auf jeden Fall verdient.
Lea spielt übrigens mit dem Gedanken einer weiteren Taunus - Tortour in diesem Jahr.
ZitatÜbrigens neige ich zu der Annahme daß das letzte Jahr die Pize zu sehr geschlaucht hat mit seinem extremen Wetter. Vielleicht braucht das Myzel doch eine längere Weile um sich zu regenerieren und dann bekommt es doch prompt schon wieder Hitzewallungen zu Beginn dieses Jahres. Da ist doch nur natürlich ein wenig zu haushalten mit den Kräften und sich das fruktifizieren für bessere Zeiten aufzusparen.
Nur so eine Idee.
Eine sehr interessante, wie ich finde.
Genau den selben Zusammenhang hatten wir am WE auch besprochen. In dem Fall wäre die Pilzexplosion im letzten Spätsommer so eine Art Notfruktuation gewesen. Sowas wie eine Angstblüte bei Bäumen. Aber warten wir mal ab, wie sich das Jahr weiter entwickelt.
ZitatMeine Wohlfühltemperatur endet bei spätestens 27 Grad Celsius.
Kann ich verstehen, Tuppie. Obwohl... Tagsüber halte ich es ganz gut aus, nachts nervt es, wenn es nicht abkühlt. Und wenn es schon lange heiß sein muss, dann doch bitte mit immer wieder schön Gewitter zwischendrin.
ZitatBezügl. der Nägel fällt mir nur ein, dass man mir immer erzählt hat, dass man einen Baum zum absterben bringen könnte, in dem man Kupfernägel in den Stamm schlägt....aber die sind ja nicht aus Kupfer...somit: Experiment gescheitert, da Versuchsaufbau falsch
Auch eine Theorie. Aber: Warum sollte man den Baum zum Absterben bringen wollen?
Und ließe sich der Vorgang des Absterbens nicht mittels einer Kettensäge im Bezug auf die Dauer deutlich effizeinter erledigen?
Und ich denke, du hast recht: Die Nägel scheinen eine normale Eisen - Legierung zu sein.
ZitatDer gesähte Tintling gefällt mir gut, mit den Funden wäre ich zwar nicht höllisch zufrieden, aber immerhin ein wenig beruhigt. Hier findet man momentan nur massenweise den Breitblättirgen Holzrübling.
Das wird bei dir auch noch bunter werden, Karo.
ich kenne das nicht nur mit Breitblättern, sondern zB auch mit Samtfußkremplingen und Perlpilzen. Der ganze Wald nur mit diesen beiden Arten voll, sonst nichts...
Das wäre dann halt ein saurer Nadelwald.
ZitatZumindest werde ich mal, wenn ich eine sehr helle A. gemmata mit gerieftem Hutrand finde den mal in Betracht ziehen.
Der Witz ist: Dieser hier war nicht hell. Der hatte ein recht sattes orangeocker am Hut, aber dennoch eine ganz andere Farbe als A. gemmata (dort idR. kalte Farbtöne, hier warm).
Die Sporen sind dann übrigens ein gutes Merkmal, da ist sich die von mir dazu gesichtete Literatur (Gröger, GPBWs, PdS, FE, Kibby, FN) ziemlich einig. Breite ungefähr gleich, aber bei A. elilae eben länger. Ergibt einen anderen Q- Wert und schon sichtbar eine andere Form.
Ansonsten schlüsseln alle diese Werke nach Hutfarbe. Das halte ich für etwas ungünstig, da beide Arten variabel sind. Form der Stielbasis und Ausprägung des Velums an der Stielbasis ist nach meinen Erfahrungen der konstantere Wert.
Edit:
Hallo, Ralf!
Mag schon sein. Aber an diese Wälder hier stelle ich mittlerweile auch hohe Ansprüche. Die Pilze für dich haben wir dabei ja sogar ausgelassen, da wäre noch Einiges zu holen gewesen.
Ja, gut. So viel Jammern wollte ich auch gar nicht.
Und falls du vorbeikommen magst, habe ich nichts dagegen. ![]()
LG, Pablo.
Ist das ein Goliathkäfer auf dem letzten Bild?
Nein, das ist ein Walker (Polyphylla fullo).
Walker, Texas Ranger? Also Chuck - Norris - Käfer? ![]()
Ich hätte mal vorher googeln sollen.
Trotzdem ein toller Fund, auch wenn er keinen besonders lebendigen Eindruck macht.
LG, Pablo.
Hallo.
Ja, gefällt mir auch gut, die Frage. ![]()
LG; Pablo.
Ein Hallo an alle Ohnepilzeleidenden!
Und an die Mitpilzeleidenden auch!
Die Situation ist gebietsweise wunderlich. Gemeint sind nicht die Gebiete, in denen es immer noch nicht geregnet hat.
Sondern die Gebiete, in denen es durchaus geregnet hat. So wie hier im Rhein - Neckar - Raum, den ganzen Juni über mal mehr mal weniger.
Kopfzerbrechen bereitet der Vergleich zum letzten Jahr. Denn in 2014 hat es in der ersten Jahreshälfte sehr viel weniger Niederschlag gegeben, als in diesem Jahr. In manchen Monaten sogar genau 100% weniger (also ein bisschen Niederschlag in diesem Jahr gegenüber 0 Niederschlag im letzten jahr).
Und obwohl es in diesem Jahr bislang sehr viel feuchter war als im letzten ist es heuer noch schwieriger, einen Pilz zu finden.
Außerdem hatte ich an diesem Wochenende gerade keine Lust auf knierutschen durch Traktorspur.
Samstag und Sonntag war jeweils Großpilze gucken mit Lea.
verteilt auf beide Tage hatten wir ein recht großes Repertoir an unterschiedlichen Biotopen abgeklappert. Das Resultat ist überall das Gleiche: Es gibt entweder sehr wenig oder gar nichts.
Vor vier Wochen auf einer Exkursion war es übrigens wesentlich trockener als im Moment, aber die Pilzdichte war sehr viel höher.
Egal, wo fangen wir an.
Am besten am Samstag am Heidelberger Hauptbahnhof.
Wenn Pilze rar sind, werden die Fundorte ausgefallener.
Bahnhofsvorplatz, Werbeplakate:
An den moddrigen Presspanplatten allerhand gelbe Punkte in verschiedenen Formen:
In der Tat sind damit eine ganze Reihe der Plakate bevölkert.
Die Pilze sehen aus wie Becherchen (Orbilia), sind aber keine. Das merkt man schon, wenn man die anfasst oder zu zerschneiden versucht. Die flutschen einfach unter der Rasierklinge weg, ohne festhalten lässt sich da nichts zerteilen.
Es sind also Gallerttränen, aber in diesem Fall nicht die Zerfließende (die auch ein bisschen so aussehen kann), denn die hat Sporen mit verdickten Septen. Hier sind die Sporen und die Septierungen dünnwandig:
Eine eher müßige Diskussion kann man nun über die Trennmerkmale von Dacrymyces capitatus (Kopfige Gallertträne) und Dacrymyces lacrymalis (die nenne ich mal "Knopfartige Gallertträne) führen.
Ob gestielt oder nicht scheint nämlich keine Rolle zu spielen, hier finden sich zwischen meist ungestielten Fruchtkörpern auch hin und wieder welche mit kurzen, teils wurzelnden Stielchen:
Vielleicht fastt das ja mal jemand irgendwie zusammen.
Ich nenne das einfach mal Dacrymyces lacrymalis, da passt jedenfalls alles dazu.
Ansonsten ein magerer Sonntag, bei dem wir immerhin in ein schönes Gewitter gerieten und nass wurden.
Ich mag Gewitter.
Mag ich auch:
Polyporus arcularius = Weitlöchriger Porling
Lactarius piperatus = Langstieliger Pfeffermilchling:
Amanita eliae = Kammrandiger Wulstling:
Mag ich nicht:
Behämmert 1.JPG
Was soll denn die Aktion?
Ist ja ok, wenn man Bäume zum Fällen markiert (ist ja auch schönes Nutzholz: Esskastanie und Eiche im besten Alter), aber warum bei allen Vollhonks schlägt man am Stammfuß rundherum Nägel in den Baum?
Ist das irgendwo eine perverse Art Baum - SM?
Solche Dinge lassen mich echt grübeln. Wenn da jemand eine Idee hat, was da los war, dann bitte raus damit. Wir zermartern uns das Gehirn, aber eine logische Erklärung will mir nicht einfallen.
Sonntag.
Auch da wird's nicht viel mehr, kann ich versprechen. Insgesamt waren wir zwei an zwei tagen insgesamt locker 9 Stunden unterwegs. Die üblichen Begleiter (zwischen Angebranntem Rauchporling, Pfifferling und Schönfuß) zeige ich nicht, aber es war einfach nicht viel.
Parasola (Psathyrella) conopileus = Huthaarmürbling:
Hydropus subalpinus = Buchenwald - Wasserfuß:
Coprinellus disseminatus = Gesähter Tintling:
Hapalopilus nidulans = Zimtfarbiger Weichporling:
Boletus pulverulentus = Schwarzblauender Röhrling:
Artomyces pyxidatus = Krönchenkoralle:
Und - für mich besonders toll, weil noch nie gesehen -
Astraeus hygrometricus = Wetterstern:
An zwei nicht weit auseinanderliegenden Standorten. Jeweils an Wegrändern, wo ich schon viele Dutzend Mal vorbeiging. Man sollte nieb glauben, alles in einem bestimmten Wald zu kennen.
Die zweite Kollektion hielt ich erst für was Anderes, aber da hab' ich mir's einfach gemacht: Alle Fruchtkörper aus beiden Kollektionen haben diese "riesigen" Sporen, die es bei "echten" Erdsternen (Gattung Geastrum) nicht gibt. ![]()
So.
Das war: Viel harte Arbeit für ein paar wenige Pilze.
Lea hat sagenhaft durchgehalten, ich kenne viele Leute, die hätten bei dem immerwährenden steilen auf und ab in weglosem Gelände gestreikt. ![]()
LG, Pablo.
