Hallo, Jürgen!
Da schließe ich mich gerne an, auf daß das neue Jahr mehr Freude bringt als das vergangene, mehr Ruhe und Spaß am Leben, natürlich auch an den Pilzen.
LG, Pablo.
Hallo, Jürgen!
Da schließe ich mich gerne an, auf daß das neue Jahr mehr Freude bringt als das vergangene, mehr Ruhe und Spaß am Leben, natürlich auch an den Pilzen.
LG, Pablo.
Hallo.
Na also. Auch mit der sogenannten Fauna kommt man im Zweifel irgendwie zurecht.
Und die Funga? Ist das eine hübsche Antrodiella fragrans?
LG, Pablo.
Hallo.
Doch, ich kann mich mit Salix caprea immer besser anfreunden.
Es kanna uch sein, daß ich das mit der Brüchigkeit eben verwechselt habe. Aber es kann ja auch sein, daß im Zuge von Hybridisierungen auch dieses merkmal weitergegeben wird?
Weiden sind echt schwer...
LG, Pablo.
Hallo, Feinschmecker!
Das kann schon mal gut sein. ich glaube, cih habe die zwar meist mit mehr länglichen Blättern gesehen, aber das mag ja vielleicht variabel sein. Allerdings hatte ich Schwierigkeiten, die Zweige für das Blattfoto abzubrechen. Normalerweise müsste das bei der Art doch ganz leicht gehen?
LG, pablo.
Hallo!
Gestern war ich nochmal in einem kleinen Tal im Odenwald, mit einem schön nassen Erlensumpf am Talgrund.
Dabei fand sich im Moos eine winzige Galerina:
Bilder können mit Anklicken größer dargestellt werden.
Schwierig dabei: An der Stelle gab es mehr als ein Moos. Das unten könnte eventuell so was wie ein Leberbrunnenmoos sein, das obere vielelicht ein Sphagnum?
Von Moosbestimmung habe ich sowas von keine Ahnung. Aber die Pilze standen in Verbindung mi9t dem oberen Moos, das man auch auf dem zweiten Bild noch am Stiel sieht.
Huthaut mit inkrustiertem Pigment, nicht gelatinös, keine Pileozystiden gefunden:
gelegentlich mit Schnallen.
Sporen 7-10 x 4,5-5,5 µm, glatt:
Kalyptrat sollten die nicht sein, es sei denn, daß sich das Exospor da ganz regelmäßig und im Ganzen ablöst.
Cheilozystiden überwiegend...
Kann man das noch tibiiform nennen? Weil ein richtig abgesetzter, kugeliger Kopf ist da nicht. Eher Flaschenförmig mit langem hals, am Ende dann aber wieder keulig verdickt.
Pleurozystiden keine gefunden.
Lässt sich daraus eventuell eine Art ableiten?
Wenn nicht hätte ich Pech gehabt, die drei Fruchtkörper halten die Hitze nicht aus, einer war schon gestern abend schwarz zerfressen, einen habe ich anschließend total zerschnibbelt (furchtbar zu präparieren, diese Winzlinge), der letzte hat sich beim Trocknen in ein braunschwarzes Komma, nicht größer als ein Staubkorn...
LG; Pablo.
Hallo, Baumfreundinnen und -freunde!
Da wäre ein Gewächs, das kann ich nicht bestimmen.
Freilich könnte ich erst den Phellinus daran untersuchen und dann vielleicht Rückschlüsse ziehen, aber der Baum interessiert mich so oder so.
Im Habitus besteht er aus zwei Stämmen, von denen einer abgestorben ist. Die Gesamthöhe sind etwa 6-7 Meter, grob geschätzt.
Blätter:
Mit Gallen, aber die sind jetzt ausnahmsweise nicht wichtig.
Rinde (alter, aber noch lebendiger Stamm):
Wenn jemand dazu eine Idee hat, ich würde mich freuen.
LG, Pablo.
Hallo, Tuppie!
Leider habe ich keine Bilder von verschneiten Bänken mehr zum verschenken, aber vielleicht tut's eine verschneite Alphütte:
Ich wünsche dir alles Gute, baldige Abkühlung, wenig Ärger mit dem Kopf im kommenden Jahr, damit der Rest mehr und mehr ein Genuß werden kann. Natürlich auch die Pilze.
LG; pablo.
Hallo, Björn!
Isja ein Ding.
Da geht's mir wie Claudi: Kindheitserinnerungen kommen hoch. Auf dem Weg zum Raimartihof erinnere ich mich an Steinpilzstellen von wahrhaft grandiosem Ausmaß. Ob es die noch gibt? Und was da sonst noch so wächst? Da sind auch einige sehr schöne, sumpfige Stellen in den unterm Feldsee.
Und sicher im Moment auch sehr viel angenehmer dort oben rumzulaufen, als hier in der Rheinebene.
Wenn du in der Ecke noch ein interessantes Gebiet suchst, fahr mal an den Windgfällweiher. An einem Ende gab es früher ein wunderprächtiges Moor (mit Sonnentau).
LG, pablo.
Hallo, Nando!
Noch mal kurz zu den Pilzen, die du bei Schwammer.de gezeigt hast:
Da sind in der Tat einige recht verwirrende Gestalten dabei. In dem verlinkten beitrag ist die obere Reihe klar (Sommersteinpilze), die drei letzten Bilder in der unteren Reihe sind Fichtensteinpilze, die beiden ersten in der zweiten Reihe sind wunderlich. Die kann ich ohne Pilz in Hand nicht ansprechen. Tendiere aber beim ersten (zweite Reihe) zum Sommersteinpilz, beim zweiten (zweite Reihe) zum Fichtensteinpilz. Was bedeuten würde, daß auch B. reticulatus mit runzlig - verdallerter Hutoberfläche erscheinen kann.
Die anscheinend sterilen mit den leuchtend gelben Poren sind aber der Oberkracher.
Normalerweise dürften zwischen B. edulis und B. reticulatus keine Hybriden möglich sein. Aber wenn doch (so unwahrscheinlich das auch wäre), dann wären solche Hybriden mit hoher Wahrscheinlichkeit steril. Denn mal abgesehen von den Poren: Auch ansonsten sieht diese Kollektion sehr merkwürdig aus. Wobei aber völlig klar ist, daß es eine der vier Steinpilzarten und auf keinen fall ein anderer Boletus ist, Boletus aereus kann man auch ausschließen.
Spannend, wenn du die mal wieder findest (also die Sterilen), dann mach mal noch ein paar Bilder, auch Schnitte und trockne mal einige dickere Scheiben im Dörrex bei nicht mehr als 50 °. Das könnte man mal genauer untersuchen.
LG; Pablo.
Hallo.
Aber mal ehrlich: von 31 ° kann ich im Moment nur träumen. Die nehme ich sofort. Leider gehen die "Berge" bei mir nur bis knapp 600 mNN, weswegen man die eigentlich Hügel nennen muss. Und selbst da oben drauf hatte es gestern über 35 °.
Und auch wenn ich freilaufende Tiere gerne mag: Mit zwei Hunden hätte ich mich wohl für die Option "Rückzug" entschieden. Klar, es kommt auch auf die Hunde an, aber nur zum Teil. Wenn das Hörnertier sich - aus welchen Gründen auch immer - für die Option "Angriff" entscheidet, zieht Mensch den Kürzeren. Und Hund sowieso, der kann noch nicht mal einen Baum raufklettern.
Option C hatte ich in soclhen Situationen schon ab und an gezogen: In sicherem Abstand drumrumgehen.
LG, Pablo.
Hallo, Holger!
Eine schöne Compilation. Und da kommen sicher noch einige Arten dazu, bei so einem Gelände...
Was mir beim Drübergucken spontan auffiel: Nr. 19 ist Lactarius torminosus, nicht L. pubescens. Und mit der vermeintlichen mycena galericulata stimmt auch etwas nicht, ich denke, das ist eine andere Art (Anastomosen haben etliche Arten der Gattung, M. galericulata hat einen anderen Habitus, kräftiger, weniger durchscheinend).
LG, Pablo.
Hallo, Ralf!
Noch nie gefunden, aber doch ist Ramsbottomia crechqueraultii einer meiner Lieblingspilze, glaube ich.
Zustimmung allenthalben: Es ist mörderisch heiß, PIlze gucken lohnt nur an solchen speziellen standorten. Wobei ich heute den verdacht hatte, daß sich die hier in der Ecke zumindest aus den sonnigen Standorten feuchter Art mit gestörten Böden auch zurückgezogen haben.
Egal, anderswo gibt's noch genug.
Hydropus subalpinus kann sein, aber der wirkt so riesig...
LG, pablo.
Hallo, Dieter!
Wenn ich ein mache, dann gerne.
Es sei denn, du magst deine Bilder selbst dazutun. So wie du auch bei jedem schon geschriebenen Portrait jederzeit gerne eigene Bilder ergänzen kannst.
LG, pablo.
Hallo.
Das stimmt, manchmal ist das Unterscheiden von B. edulis und B. reticulatus nicht ganz eingfach. Da gibt es eine Menge Faktiren, die jeder für sich genommen nicht konstant sind. Der Gesamteindruck daraus bringt mich hier zu B. edulis.
Die Form der Maschen ist typisch, vor allem wäre bei einem so stark genetzten B. reticulatus das Netz nicht durchgehend weiß. Die Stielfarbe kann sehr stark variieren, wobei bei B. edulis eben nur die Farbe des Untergrundes variiert, bei B. reticulatus sowohl Untergrund und Netz.
Das konstanteste merkmal ist wohl die Haptik der Huthaut: Die ist - gerade bei jungen Pilzen - bei B. reticulatus nie so glatt wie bei B. edulis. Gemeint sind jetzt nicht irgendwelche Runzeln, Risse oder Dellen, sondern die Huthaut ansich: Bei B. edulis glatt, speckig im Angriff, bei B. reticulatus fein samtig bis fein filzig.
Die darüber liegende Bereifung zählt nicht, daß können alle Steinpilz - Arten.
LG; pablo.
Hallo, Abeja!
Wenn 13 / 14 eine Stereum - Art ist, dann Stereum hirsutum.
27-28-29 ist wirklich seltsam, ich habe noch mal verglichen mit dem OPTISCHEN Erscheinungsbild von Ceriporia-Arten (Ceriporiopsis u.a.), kann man ja makroskopisch sowieso nicht bestimmen. Ich hätte nur gedacht, dass die alle ETWAS fester sind, eine Art von Unterlage haben, ablösbar sind, eine erkennbare Trama haben - hier das UPO war wirklich ganz schmierig-weich (?)
Die Poren waren recht grob, ca. 1 pro mm.
Ganz weich? Verschmierbar? Poren teils so groß? Dann aber wohl nur die Alten, da müssten auch noch feinere, frische Poren sein.
>Trechispora mollusca< fällt mir dann dazu ein.
LG, Pablo.
Hallo, Matthias!
Diese Sporen haben schon einen gewissenWiedererkennungswert.
Danke für's zeigen.
Ich denke mal drüber nach, wenn ich was mache und Bilder von dir (mit Aurorenzitat) verwende, sage ich bescheid.
LG, pablo.
Hallo, Leute!
Kein Grund zur Panik. Alles lief wie geplant heute. Mit dem Fahhrad von Mannheim Innenstadt zum Steinpilztal zwischen Schriesheim und Wilhelmsfeld, das ging zwischen 11 und 12 noch ganz gut, da wars noch nicht heiß (nur etwa 34 oder 35 °, also vergleichsweise kühl. Dann ab in den Sumpf, ein paar Pilze geguckt, dann mit Lea von unten hoch zum Teltschikturm gelaufen und dann wieder runter. Richtig heiß wurd's so ab 3 / 4.
Darum überrascht mich das:
Im Wald ist es ab 17 Uhr recht angenehm und ab 18 Uhr kann man auch gut locker Fahrrad fahren ohne das man beim Bergabfahren einen heißen Fön ins Gesicht bekommt.
Wo lebst du, Thorben? Grönland?
Im Wald hatte es am Nachmittag im Schatten schwüle 36 - 38 °.
Und die bliesen mir auch bei der Rückfahrt ins Tal entgegen, und das war nach 18 Uhr. Wobei es über dem sonnenbeschienenen Asphalt halt noch mal ~10 ° wärmer ist, also nix kühle Brise. ![]()
Derzeit wird immer wieder vor schweren Unwettern gewarnt. Hoffentlich bekommt Mannheim auch was ab. Aber so schön es wäre: Es wird nicht passieren. Die Wahrscheinlichkeit für Unwetter (mit Regen) in Mannheim ist wesentlich geringer als die, daß Frösche auf dem Mond leben.
PS.: Vor etwa einer Stunde kam eine vereinzelte Gewitterzelle direkt auf Mannheim zu. Was passierte war logisch und folgerichtig: Ein Teil davon hat sich rasch aufgelöst, der andere Teil beschrieb eine Kurve um Mannheim herum, schwenkte dahinter wieder in die vorherige Zugbahn ein und befindet sich jetzt über Heidelberg. und es ist ein schönes Gewitter von mittlerer Stärke.
Aber so wie eben beschrieben passiert das immer. Ich habe keine Ahnung warum das so ist, aber so wie es feststehende Naturgesetze gibt (Apfel fällt vom Baum nach unten, nicht nach oben), ist dieses eben eines davon (Gewitter zieht um Mannheim herum, nicht drüber hinweg). ![]()
LG, pablo.
Moin!
Also mir ist es relativ egal: Es kann gerne aufgelöst werden. Wenn noch jemand eine Frage stellen will, dann raus damit, daß wir nicht zu lange damit rumlaborieren.
LG; pablo.
Hallo, Leute!
Keine Sorge, mir geht's gut. Ohne Brille sehe ich immer komisch aus. ich denke, ich werde jetzt mal eine Fahrradtour machen.
Weil, man muss sich auch immer die entscheidende Frage in solchen Situationen stellen: Was würde Dr. Zoidberg jetzt tun?
Arbeiten in Gastronomieküchen bei solchem Wetter ist in der Tat heftig. Ebenso heftig wahrscheinlich: Straßenbauarbeiten auf Autobahnen. Oder generell auf Großbaustellen.
Egal, manche hatten schon den Segen der kühlenden Gewitter, zu anderen wird er hoffentlich noch kommen. Vielleicht auch bei mir, aber das glaube ich nicht. Denn in der Region Mannheim gibt es keine Unwetter. Schade.
LG; pablo.
Hallo, Leute!
Ich habe ein kleines Filmchen gefunden, wo es um das Fotografieren von Pilzen und die damit verbundenen Risiken geht.
>Ob man das Anklicken sollte?<
Ich glaube, mir ist einfach zu heiß.
Den nassen Lappen habe ich mir nicht für den Selfie über den Kopf gelegt.
Den trage ich vor allem zur Kühlung.
LG und Gut Nacht!
Hallo.
Pablo hat aber keine Ahnung davon.
Gut möglich, daß Ingo was dazu weiß, sicher auch Andreas (Gminder), da gab es letztes Jahr auch eine Diskussion. Bei der ging es aber um die Clade "submembranacea".
Also einiges ist bei den vaginatae schon überarbeitet (zB die Gruppe um A. fulva und A. crocea durch Tuloss), einiges befindet sich gerade in Arbeit.
LG, Pablo.
Hi.
Probier es lieber morgen. Bei der Hitze zur Zeit kann es sein, das sowas ganz schnell geht.
Den Fund "weiter zu geben" ist natürlich auch eine Lösung. ![]()
LG; pablo.
Hallo, Abeja!
Ich fürchte, da musst du noch ein paar mehr Arten mit in die Liste aufnehmen.
Das Hauptproblem hier ist, daß der Pilz wohl tatsächlich in die Sektion Vaginatae gehört. Und das bedeutet, daß ohne Mikroskopie eine Artbestimmung kaum möglich oder sehr unsicher ist.
Mal abgesehen von ein paar wenigen, sehr charakteristischen Arten, zu denen der Fund hier aber eher nicht gehört.
Wenn es keine junge Amanita ceciliae ist, was ich aber eher nicht glaube.
LG, pablo.
Hallo, Abeja!
Ein toller Bericht. Mir ist leider immer noch heiß, aber: Ein toller Bericht!
Nehm' ich, vor allem aber mit ganz viel Eis.
Zu folgenden Funden kann ich vage versuchen etwas zu sagen:
06: Ich denke, da wird nichts anderes rauskommen, dem sieht man schon makroskopisch die großen Sporen an. Will sagen: So typisch ausgeprägt wäre alles andere als Ganoderma australe eine große Überraschung.
13/14: Die einizige Stereum - Art, die da in Frage kommen könnte (auch an massiv kränkelnden, teils aber noch vitalen Bäumen) wäre Stereum hirsutum. Eine gewisse Ähnlichkeit besteht, aber andererseits: Die Form gefällt mir nicht für den (wirkt so dicklich). Und ich vermute fast, daß dieser hier feine Poren hat. Zur Bestimmung müsste man aber was ernten, was wohl schwierig werden könnte.
20/21: Keine Chance. Plasmodien von Schleimpilzen sehen alle gleich aus. Das kann sonst was werden.
24/25/26: Mucilago ist das nicht. Der hätte reif noch eine mehr schülferige Außenseite und geht eigentlich nicht auf solche dicken äste. ich vermute da eher Fuligo sp.: Ankratzen ist dann auch wichtig, um die Sporenmasse zu sehen.
27/28/29 ist auf jeden Fall ein richtiger Pilz, kein Schleimpilz. Resupinate Porlinge mit solchem Aussehen gibt es aber eine ganze Reihe, die einzelnen Arten dieser Reihe sind größtenteils recht variabel. Zwischen Ceriporia, Ceriporiopsis, Antrodia, Junghuhnia (wie groß sind denn die Poren?), Schizopora und allen, die ich vergessen habe, kann da einiges möglcih sein.
46/47/48:
Volltreffer!
Endlich mal eine Kollektion Lungenseitlinge, die absolut wie aus dem Pilzbuch daherkommen. Und sogar mit entsprechendem Geruch, der halt auch nicht immer da ist.
LG, Pablo.
