Beiträge von Beorn

    Hallo, Ingo!


    Danke. :thumbup:
    Mit "Viel größere Strukturen" meinst du: Am selben Substrat, irgendwo um die Becherchen drumrum, aber größer als diese?
    Ich sehe mir das morgen vormittag mal an. Heute hatte ich nur einen Schnelldurchgang gemacht. ich will auch noch bessere Makroaufnahmen und bessere Sporenbilder machen. Dieser Spore-Body kann auch ein Schatten sein, entstanden aus mehreren kleineren Tröpfchen, die sich etwas linienartig angeordnet haben. Aber da gucke ich nochmal genau.


    Das mit der Anfärbbarkeit bei den Glaskappen vs Exsudat ist interessant: Kann auch beides vorhanden sein?
    Denn bei den Marginalzellen gibt es sowohl färbbare Anlagerungen, als auch solche, die sich nicht anfärben lassen:



    LG; pablo.

    Hallo, Uli!


    Ich glaube, ich muss zweimal antworten:
    a) Ich lese die Worte und denke: Armer Tropf. ich drücke dir (und mir) die Daumen, daß bald mal Pilze in deiner Gegend auftauchen.
    b) Ich sehe die Bilder und denke: Der Wahnsinn, was bei dir alles zu finden ist! Nicht nur tolle Pilze (frustulierend und appendiculat) sondern auch Hrischkäfer? Das mag ich. :thumbup:


    Lass dir auch zu dem Glück gratulieren, nur wenige Bilder gecrasht zu haben.
    Obeohl, wenn ich mir den Output so ansehe, ist jedes Bild ein Verlust.
    Zurück zum Anfang: Ich drücke für besseres Wetter die Daumen, daß du den Verlust um ein Vielfaches ausgleichen kannst.



    LG, Pablo.

    Hallo, Juliane!


    Deine Funde 8 & 9 können gut die gleiche Art sein. Jedenfalls gehören sie in die Gruppe Xerocomellus rubellus (Blutroter FR), Xerocomellus engelii / communis (Eichen - FR) und Xerocomus bubalinus (Blassgelbbrauner FR). Wie die Arten morphologisch zu unterscheiden sind, ist teils strittig, auf jeden Fall ist es nicht einfach und es müssen eine Menge Details berücksichtigt werden.


    Nr. 10 kann X. pruinatus sein. Wenn aber die Verfärbung am Stiel bei dem kleineren Exemplar innerhalb von wenigen MInuten so stark würde, dann würde ich das als Xerocomellus cisalpinus (Starkblauender FR) einordnen wollen.


    Deine Boviste (Nummer 4) sehen für mich sehr nach Lycoperdon perlatum (Flaschenstäubling) aus. Ich wüsste nicht, daß Arten der Gattung Bovista so eine warzige Peridie bilden können. :/


    Aber: Schöne Funde!
    Hätte ich auch gerne.



    LG, Pablo.

    Hallo, Dieter!


    ich hätte jetzt an Gymnopus impudicus (Unverschämter Rübling) gedacht. Dein Fund deckt sich optisch allerdings nicht völlig mit dem was ich bisher von der Art gesehen habe. Aber >dieses Bild< kommt recht nahe dran. Weitere Alternativen mit strammem Kohlgeruch wären Gymnopus brassicolens (mit schwärzenden Stielen) und Gymnopus foetidus (direkt an Laubholz wachsend und mit anderen lamellen und dünnfleischiger).


    Bei den roten becherchen glaube ich schon "richtige" Scutellinia - Haare zu sehen, Peter. Also bei dieters Fund. Melastiza hat ja nicht solche Haare, sondern eher sowas wie dickliche, haarartig erweiterte Marginalzellen. Das sieht makroskopisch etwas anders aus, zeigt sich aber meist nur durch die Einschlaglupe.



    LG, Pablo.

    Hallo, Steffen!


    Das ist die Frage, genau.
    Es gibt ja sicher auch Georgier, die in den USA leben.
    Wenn es also ein Fund aus Georgien (Kaukasus, schwarzes Meer) wäre, dann ist eine "europäische Art" schon recht wahrscheinlich. Aber es bleibt so oder so bei einer Vermutung (von meiner Seite dann B. queletii). Ohne den von unten zu sehen, einen genauen Blick auf den Stiel (vor allem Stielspitze), ein Shcnittbild und eine Druckstelle auf der Huthaut (ob's blaut oder nicht) ist es halt nur eine Vermutung für das Naheliegendste.



    LG, Pablo.

    Hallo, Orbiliengucker!


    Am Donnerstag fanden wir im Schwarzwald in einem schattigen Einschnitt wenig Pilze. Einer davon ist diese Orbilia, die ein morsches Holzstück (ich tendiere zu Laubholz, auch wenn in dem Wald hauptsächlich Tannen und Fichten stehen) überwächst, vor allem in den Rissen und Löchern in dem Holz.
    Das Holz liegt nass, sehr nass. In einem munter plätschernden Bergbach, nicht völlig von Wasser überspült, aber doch mit Kontakt zum fließenden Nass.
    Der Fundort sieht so aus:

    Befindet sich auf einer Meereshöhe von ~600m mit saurem Granitgestein.


    Die Pilzchen sind schlecht abgelichtet, aber immerhin die Farbe lässt sich erkennen:




    Ob es was zu bedeuten hat kann ich nicht sagen. Bislang finde ich keinen einzigen gelblich gefärbten Fruchtkörper. Nur hyalin und weißlich oder deutlich öfter mit diesen Rosatönen. Sicher lag das Substrat ziemlich verdeckt und Knopfbecherchen sollen ja bei wenig Licht anders gefärbt sein können als mit viel Licht. Aber bislang: Alles pink.
    (alle Makroaufnahmen lassen sich durch anklicken noch etwas vergrößern)


    Was man mirkoskopisch sagen kann -
    Im Schnitt sieht's so aus:


    Zellen der Medulla nahe der Ansatzstelle:


    Randzellen in H2O:


    Was ich nicht sagen kann ist, ob die Kappen auf den birnenförmigen Randzellen nur Exsudat sind oder tatsächlich Glaskörper. Die Brechung ist schon stark, das Zeug lässt sich auch nicht so einfach rausspülen (und ist auch kongophil), aber das alles gilt auch für die apikalen Beläge auf den Paraphysen.


    Die Sporengrößen schwanken recht stark (6,5-11,5 x 1-1,5), die Sporen sind nur sehr selten leicht gekrümmt, ansonsten sehr schlank spindelig mit zugespitzten Enden, der Inhalt entweder aus zwei mittelgroßen Tröpfchen nahe den Polen, teils auch aus diversen kleineren Tröpfchen, die dann an den Polen zusammenfließen. Manchmal auch nur ein Tröpfchen an einem Pol.


    Die Asci sind wie erwartet IKI- und haben meist eine lange, unregelmäßig verknitterte, dünne "Wurzel", die meist einzeln, selten verzweigt ist. Apikal zeigen die Asci aus einer perspektive nicht nur einfach eine abgeflachte, sondern eine regelrecht eingedetschte Spitze.


    In Lugol:


    Die Paraphysen sind größtenteils kopfig, zum Becherrand hin finden sich aber auch etliche eher keulig geformte Paraphysen. Die Köpfchen haben oft einen lichtbrechenden, recht beständigen Überzug, der kongophil ist.
    In Wasser:


    In Kongorot SDS:


    Ich habe ja selbst keine Ahnung davon und weiß, daß das eine sehr schwierige Gattung ist die auch noch viele offene Fragen enthält. Allzu viele Hoffnungen mache ich mir nicht, habe aber noch einiges an Material, das weiter untersucht werden kann.
    Und wenn es schon so was zu sagen gibt: Mich würd's freuen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mario!


    Wahrscheinlich ist es echt eine Verständnisfrage: Also welchem verständnis der Art man folgt. Ich persönlich glaube, daß recht viel schon für X. bubalinus gehalten wurde, was aber ebensogut zu anderen Arten hätte passen können. Wenn man die originaldiagnose von X. bubalinus um morphologische Details, die diese nicht enthält, erweitern will, ist es aber auch eine Frage der Sequenz meine ich. Von Funden mit roten Pünktchen in der Stielbasis habe ich auch schon gelesen. Aber wurden diese Fruchtkörper sequenziert und mit dem Holotypus verglichen?
    Ähnlich kompliziert ist es auch mit den Mikromerkmalen. Die sind bei Röhrlingen generell und auch bei Xerocomus s.l. nämlich nicht so konstant, wie man nach mancher Lektüre glauben will. X. bubalinus hatte cih letztes Jahr (höchstwahrscheinlich) gefunden. Je nach Messreihe passte der Q - Wert der Sporen zu der Art, bei anderen Messreihen wieder nicht. Fruchtkörper aus der selben Kollektion brachten da eben unterschiedliche Ergebnisse.
    Wie es sich mit der Breite der Huthauthyphen verhält, kann ich jetzt nicht aus eigener Erfahrung einschätzen. Ich hoffe, die Art taucht in diesem Jahr noch mal auf (oder im nächsten), dann wird der noch detaillierter auseinandergenommen. Und eventuell auch sequenziert, wenn was nicht passt.
    Makroskopisch war das eine Kollektion, die bis auf einen etwas zu schlanken Habitus ideal zu X. bubalinus ss. orig. passt:

    Aber möglicherweise ist mein Verständnis der Art auch zu eng gesetzt und sie kann viel stärker variieren. Sonderlich überraschend wäre das nicht, weil ja viele Filzröhrlinge enorm variabel sind. Nur dann wird's echt schwer bis unmöglich für Feldmykologen ohne Zugang zu Sequenzierungsmöglichkeiten, zu einer Bestimmung zu kommen.



    LG; Pablo.

    Hallo.


    Aus welcher Genend stammt denn der Fund?
    Wenn es ein europäischer Pilz wäre, würde ich mich Christoph anschließen. Boletus queletii kommt dem hier optisch am nächsten. Aber auch mit der gleichen Einschränkung: "Kommt am Nächsten" ist keine Bestimmung.
    Wenn es eine nordamerikanischer Fund ist, passe ich. Die Funga dort ist doch sehr anders als hier, auch wenn einige Arten Kosmopolit sind, kann es dort noch einheimische Arten geben, die in Europa nicht vorkommen und auch so aussehen können. Und mit denen kenne ich mich nicht aus. Das Gleiche gilt für Funde aus: Asien, Afrika, Australien, Neuseeland etc.



    LG, Pablo.

    Hallo, Jan-Arne!


    Glückwunsch zu deinem Schein! :thumbup:
    Und zu den angesichts der Trockenheit doch ziemlich guten Funden. Was sich auch nochmal verbessert hat, sind deine Bilder. da sind einige Aufnahmen dabei, die echt große Klasse sind.



    LG, Pablo.

    Hallo, Dieter!


    Im vergleich zum Juli in meiner Region hattest du eine unfassbar hohe Anzahl an Pilzfunden.
    Ich drücke dir trotzdem die Daumen, daß es noch besser wird. Xeromphalina cauticinalis ist ein schöner Fund, den würde ich auch gerne mal entdecken. Und diese roten Schildborstlinge könnten auch eine der eher ungewöhnlichen Arten sein.
    Mit Gymnopus hariolorum habe ich etwas Probleme. An keinem Fruchtkörper sehe ich an der Stielbasis regelrechte abstehende Borsten, die für die Art eigentlich typisch sein sollten. Stank er denn immerhin 10 Meilen gegen den Wind nach vermoderndem Kohl?



    LG, Pablo.

    Guten Morgen, Hary!


    In der Tat, da ist einiges komisch an dem Fund. Die hier immerhin kurz herablaufenden Lamellen sind das eine. Die Hutoberfläche mit rötlichen Schüppchen das andere. Es passt nicht recht zusammen. Bei Chrysomphalina solltest du nicht solche Hutschuppen haben. Bei Tricholomopsis keine herablaufenden Lamellen. Wobei das eben auch mal durch eine bestimmte Hutform verfälscht sein kann, wenn nämlich der Hut wie hier trichterig ist, dann ändert sich der Lamellenansatz. Aber so stark und bei der ganzen Kollektion? Ich weiß es nicht.
    Wenn man über Tricholomopsis nachdenkt, sollte man auch >Tricholomopsis flammula< auf dem Schirm haben.
    Wenn man an einen Pilz aus der Nabelingsverwandschaft denkt, sollte man auch berücksichtigen, daß es bei Chrysomphalina mehr als zwei Arten gibt. Und es möglicherweise noch weitere "Nabelinge" in anderen Gattungen zum vergleichen geben kann.


    Das Thema schiebe ich zu den normalen Bestimmungsanfragen, dann finden außer den Jungen Mykologen (und Alex, Stefan und mir) vielleicht auch noch ein paar ältere, gestandene Pilzkenner das Thema und werfen einen Blick drauf. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Mario!



    ...was bubalinus angeht habe im Forum nach Erklärung gebeten warum der Herr der Meinung ist das das bubalinus ist, ich muss auch sagen das der jenige nicht irgend jemand ist sondern könnte man sagen der Italienische Jurgen, mal abwarten.


    Da wäre ich auch mal gespannt.
    Wenn das tatsächlich so wäre, würde ich als nächstes nämlich X. engelii, X. rubellus und X. bubalinus synonymisieren. Eine Unterscheidung ergibt dann ja auch keinen Sinn mehr, wenn alle drei Arten morphologisch nicht zu trennen sind.
    Dann kann man noch jeden Fund sequenzieren, und das können dann echt Institute machen, die können sich's nämlich leisten.



    LG; pablo.

    Sorry, Fritz!


    Aber Wenn du schon das Archiv nicht aufmerksam zu lesen scheinst, genieße ich auch lieber dein in wenigen Monaten angelesenes Wissen mit Vorsicht.
    Was diese unsinnigen Unterstellungen gegenüber Ingo jetzt sollen, kann ich nicht nachvollziehen. Aus leidigen Vorgeschichten könnte ich da einen gewissen verdacht ableiten, will dir aber auch nicht unrecht tun, falls es anders wäre.


    Es kann sein, daß du dir auch einfach auf den (imerhin noch ganz schön kurzen) Schlips getreten fühlst, das kann passieren, ist aber kein Grund so rumzupöbeln. Ingo ist ein Skeptiker, und das ist sehr gut so! Wissenschaft entwickelt sich nur durch Skepsis, unreflektiertes Nachplappern ist der größte Feind des Denkens und der Forschung. Versuch doch, die Hilfe anzunehmen, die Dinge auch mal kritischer zu sehen und vor allem: Mit eigenen Erfahrungen abzugleichen.
    Das, was Ingo nicht nur an Felderfahrung sondern auch an Literaturwissen intus hat, davon bist du mit sicherheit sehr weit entfernt. Das ist nichts, was man sich in ein paar Monaten anlesen kann, selbst wenn man 24 Tunden am Tag permanent durchliest.
    Und ohne Felderfahrung ist das schönste Literaturstudium für die Katz, es führt zu nichts außer einer Menge Mißverständnisse.
    Ich würde mir wünschen, daß du dein Literaturwissen nimmst und es auch in die Praxis umsetzt. Kommentare fachlicher Art sind jederzeit hier erwünscht, noch wichtiger ist aber auch, daß du dein Wissen mit nach draußen nimmst und selbst Pilze untersuchst.
    Wenn dazu Kommentare von erfahrenen Pilzkennern kommen, dann nimms doch einfach mal so hin. Und beurteile die eigenen Funde auch anhand dieser Funde mit dem nötigen kritischen Auge.


    Langer Rede kurzer Sinn:
    Anfeindungen gegenüber Mitgliedern, erst recht in der Form, werden hier nicht geduldet.
    Fachlich mitdiskutieren: Jederzeit.
    Anderer Meinung sein: Völlig in Ordnung.
    Das auch kundtun: Kann man auch machen.
    Aber: Das ist ein Pilzforum, kein Boxring. Wenn du Streit suchst, dann nicht hier.



    LG, Pablo.

    Hallo, nochmal!


    Was wäre denn mit der Sporenpulverfarbe? 8|
    Bei B. impolitus ist sie olivbraun bis olivgelb wie bei Boletus appendiculatus wie bei Xerocomellus rubellus wie bei Boletus Xerocomus Imleria wie auch immer badia. Oder wie bei so ziemlich allen Schmierröhlingen, Raustielen und Gelbfüßen. Und Goldblatt. Die einzigen beiden Röhrlinge aus den Gattungen Boletus s.l., Xerocomus s.l., Suillus s.l., Leccinum s.l., bei denen du eine abweichende Sporenpulverfarbe hast, sind Xerocomus moravicus (Mährischer Röhrling, ockergelb) und Suillus grevillei f. alba (nom. prov.; SPP weißlich).
    Bei allen anderen gibt's Schwankungen, die vom Reifengrad und den Umwelteinflüssen abhängig sind. Als Bestimmungsmerkmal dürfte das ganz schön irreführend sein.



    LG, Pablo.

    Hallo, peter!


    Riesenporling ist das auf keinen Fall. Schon die Farbe der Poren (vorm Anfassen und erst recht die des Fleisches schließt die Art zu 100% aus, ebenso wie die Farbe der Hyphen auf dem ersten Mikrobild.
    Ich bin immer noch bei Inonotus / Onnia, wobei ich mittlerweile Onnia klar favorisiere.
    Wenn du willst, kannst du mir auch ein trockenes Pilzteil zuschicken. Aber besser wär's natürlich, jemand würde sich mit dir zusammen ans Mikro setzen und nach den versteckspielenden Strukturen suchen.


    Fredys Vorschlag ist eigentlich auch nicht so abwegig. Ich glaube, mann kann da auch was rauslesen ohne so eine komplizierte Vorbehandlung. Schwefelsäure oder hochdosierte Laugen sollten das Holz ja auch geschmeidig machen. Aber ich muss zugeben, ich habe es selbst noch nicht probiert. Bisher ging die Bestimmung des Substrats immer makroskopisch. Oder das Holz wurde nach dem darauf wachsenden Pilz bestimmt (sofern dieser einwandfrei war). ;)



    LG; pablo.

    Hallo, Mario!


    Prima Funde und schön in Szene gesetzt. Das kann sich sehen lassen. Und es tut gut, langsam immerhin mal etwas mehr Pilze gezeigt zu bekommen. Die Einschläge kommen näher; hier geht's also sicher auch bald weiter.


    Deinen Filzröhrling würde ich ohne mit der Wimper zu zucken als X. engelii / communis einordnen.
    X. rubellus wäre sicher auch drin, aber die ganze Kollektion so unrot? Zumal die Trennung mir da teils etwas dubios ist.
    X. bubalinus sollte das auf keinen Fall sein. Da passen viel zu viele Details nicht, angefangen mit den Pünktchen in der Stielbasis, dem Habitus, der nicht glasiert wirkenden Huoberfläche, den Farben des Stieles, des Stielfleisches, den fehlenden Verfärbungen (besonders im Hutfleisch), kein gelblich abgesetzter Hutrand...


    Aber egal. Immerhin ein Filzröhrling, ich hatte in diesem Jahr noch gar keinen gefunden.



    LG; Pablo.

    Hallo.



    Aber fragen soll man doch, wenn eine Frage auftaucht. :)
    Viellieicht steht irgendwo was wiedersprüchliches, oder die Frage stellt sich aus irgendeinem Grund von alleine. Also: Frisch gefragt ist gleich viel schlauer.
    Zumal es wohl durchaus auch symbiontisch lebende Ascomyceten gibt. Auch bei Morcheln aus der esculenta - clade wird eine wenigstens teilweise symbionetische Bindung vermutet, was aber wohl bislang unbewiesen ist. Dazu gibt es ja durchaus auch Symbionten, die ihre Fruchtkörper auf Holz installieren.
    Einen Gallenröhrling oder eine Marone, der aus einem Baumstumpf wächst, hat sicher jeder schon mal gesehen.
    Filzgewebe (Gattung: Tomentella) findet man auch meist auf und unter Ästen und Stöckchen, bisweilen sogar auf Dung. Es sind dennoch Mykorrhizapilze.


    Zu Ascocoryne speziell finde ich keinen Hinweis auf eine symbiontische Bindung, habe allerdings da auch nicht viel Literatur zur Verfügung. Es erscheint mir immerhin sehr unwahrscheinlich.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Pablo, könnte das nicht ein Glimmertintling sein?
    An behangene Faserlinge und unten an Rötlinge denke ich auch. Die haben gar nichts "saftlingartiges" an sich :)


    Könnte auf jeden Fall, Kuschel.
    Ich bin da sehr vorsichtig geworden, weil seit ich auch >diesen< und >diesen< mit schwach bereiften Stielen gefunden habe, bin ich mir gar nicht mehr sicher, die drei makroskopisch auseinanderhalten zu können. :(



    LG; pablo.

    Hallo, Tuppie!


    Na das ist ja sagenhaft! Nun kommen zum Spaß auch noch reichlich Pilze, das ist ja wunderbar! :thumbup:
    Lilipilz' Fund (16) sieht mir sehr nach Steccherinum fimbriatum (Gefranster Resupinatstacheling) aus. Es gibt sicher noch einige Ähnliche Arten, aber so in den Farben und mit solchen Rhizomorphen habe ich den auch schon gesehen (und mikroskopisch bestätigt).
    Den Winzstielporling (27) könnte ihr getrost Polyporus arcularius (Weitlöchriger Porling) nennen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Nobi!


    Dieser tolle Wuschel begegnete mir in diesem Jahr an Pappel. Und das ideale Alter habe ich immer verpasst. Vielleicht klappt's im nächsten Jahr am selben Standort.



    LG, Pablo.

    Hi.


    Die Netzzeichnung lässt sich aber auch nicht wegzaubern, würde ich sagen. In dem Fall ist es halt ein nicht blauender appendiculatus (kann wohl vorkommen, wäre aber bei B. subappendiculatus häufiger).
    Netz ist das härtere Kriterium. Ein solches Netz sollte Boletus / Hemileccinum impolitus / -um nicht ausbilden können.



    LG, Pablo.

    Hallo, Torsten!


    Boah, eine geile Wiese! :thumbup:
    Die gelben mit dem spitzen Buckel kannst du Hygrocybe acutoconica / persistens (Spitzgebuckelter Saftling) nennen.
    Bei denen unter 9 und 10 mach mal einen Sporenabwurf. Rosabraun würde mich da nicht überraschen.


    6 ist schon ein Tintling, bestimmen kann ich den aber nicht.
    7 & 8 sieht eher nach einem faserling aus. Möglicherweise eine Art aus dem Umfeld von Psathyrella candolleana (Behangener Faserling).


    PS.: Die Rötlinge können zwei Arten sein, oder auch eine in unterschiedlichen Reifezuständen (das blau verliert sich gerne im Alter etwas). Bestimmbar werden die wohl nur mikroskopisch sein. Du kannst aber mal ein paar fruchtkörper trocknen. Die nimmt dir sicher jemand ab.



    LG, Pablo.