Beiträge von Beorn

    Hallo!


    Die Links oben in meinem Beitrag sollten jetzt schon funktionieren. Das hatte ich initial verpeilt, sorry.
    Man kann auch einfach unter "current name" zB den Namen des Pilzes nochmal anklicken. Dann landet man auf der "richtigen" Datenseite. Und kann die url auch ganz normal als Link einsetzen. Funktioniert, hatte ich aber initial oben nicht gemacht.


    Ich bin mir bei deinem Pp. mori nicht sicher, Peter. ich sage mal so: Es kann sehr wohl ein ungewöhnlich blasses Exemplar dieser Art sein. Porengröße, Farbe und die nicht ganz am Stiel herablaufenden Poren wären allerdings schon grenzwertig.
    Pp. arcularius kann auch so (oder so ähnlich) aussehen:

    Gegen den spricht aber, daß ich hier schon glaube, etwas grobschuppiges auf dem Hut zu erkennen. Und der Hutrand scheint auch völlig glatt zu sein, also nix mit Wimpern oder Fransen.
    Ich mag mich da aus der Entfernung nicht festlegen. Lieber verlasse ich mich in dem Fall auf dein Urteil.



    LG, Pablo.

    Hallo, Nando!


    Das sind sehr beachtliche Funde für den Juli. Wenn ich das mit meiner Ausbeite hier vergleiche...
    Jedenfalls hast du wieder mal ein paar wunderbare Aufnahmen zusammengebracht. Und von einem Qualitätsverlust durch mangelnde Übung ist nicht wirklich was zu sehen. Insbesondere das Bild vom Topfteuerling finde ich hervorragend. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Tjoa, Mikroskopie von Porlingen. Das sind aber auch wirklich keine einfachen Pilze für's Mikroskop.
    Aber gerade mit den Mikrobildern würde ich Ischnoderma umso mehr ausschließen wollen. Die Hyphen sehen schon sehr nach Inonotus aus, die Sporen könnten auch in der Gattung zu finden sein.
    Wonach du aber als erstes suchen solltest, wären Setae. Und zwar am besten im Hymenium und an der Hutoberfläche.


    Wenn da tatsächlich null Laubholz im Boden ist - worauf man sich nie verlassen kann, vielleicht stand da ja vor drei jahren mal eine einsame Buche im Fichtenwald - dann kann man ruhig mal in der Nachbargattung auf die Pirsch gehen. Also bei den paar Arten, die wie Inonotus aussehen, aber auf Nadelholz wachsen.
    Dein vergleichskandidat wäre dann >Onnia tomentosa<. Bei Mycobank mal runterscrollen, die Beschreibungen sind gut (aber auf Englisch), die Bilder (nach den Kulturbildern) sind auch gut, inclusive Mikrozeichnung.


    Aber auch das findest du über die Setae besser raus als über Sporen und Basidien: Wenn beim Substrat unsicherheit besteht kann man sich danach gut richten. Diese vezweigten Setae bei Inonotus cuticularis (>Beschreibungen und Bilder bei MB<) auf der Hutoberfläche sollten ein gutes Merkmal sein. Oder du buddelst an der Stelle und gräbst das Substrat aus.
    Das Makrobild von I. cuticularis in PdS zeigt nicht ausgewachsene Fruchtkörper. Da würde das Makrobild in den Großpilzen BWs wesentlich besser zu deinem Fund passen.


    Der Vollständigikeit halber noch >Ischnoderma benzoinum bei MB< mit Mikrozeichnung und Makroaufnahmen.
    Wenns ums Mikroskopische geht, ist es ja völlig wurschd, ob man sich Ischnoderma benzoinum (Nadelholz) oder Ischnoderma resinosum (Laubholz) anguckt. Da siond die beiden +/- identisch, auch makroskopisch gibts wohl keine konstanten Unterschiede.



    LG, Pablo.

    Hallo, Rudolf!


    Das ist ein hübscher Fund, schön, daß du den gezeigt hast. :thumbup:
    Beim Schnittbild kann man den Stiel noch mit durchschneiden, aber das Wesentliche erkennt man hier auch so: Das blassgelbe, nicht (oder wenn dann nur schwach) blauende Fleisch.
    Und das ist bei diesem Fund ziemlich wichtig: Von der Struktur des Netzes her hätte man hier fast an Boletus calopus (Schönfußröhrling) denken können. Das Netz bei B. subappendiculatus ist meist feiner und läuft nicht so weit am Stiel herab. Aber der blaut natürlich deutlich, wäre also hier auszuschließen.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Sowas wie ein richtiges Pilzverrücktenwochenende im Fichtelgebirge?
    Das klingt gut. Dazu braucht es aber in jedem Fall eine gewisse Vorlaufzeit, wie Nobi schreibt.
    Tolle Idee, da wäre ich sehr gerne dabei. Und könnte mir auch vorstellen, was Kleines dazu vorzubereiten. Wenn man geeignete Unterkünfte findet und passende Räumlichkeiten für Pilzbesprechungen, Untersuchungen undgemütliches Beisammensein kann man vielleicht auch die eine oder andere kurze Präsentation einbauen.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Also wenn ich nur wüsste, nach welcher "wunderbaren Eigenschaft" hier zu fragen wäre.
    Leider wirkt mein Gehirn blockiert. Ich habe keine Ahnung, gehe aber davon aus, daß mein Tip falsch ist.
    Wenn niemand mehr protestiert würde ich aber mal die Frage nach den Lebensgewohnheiten stellen, so gegen späteren Abend.



    LG, Pablo.

    Hallo, Tuppie!


    Klasse! Eine schöne, fast spontane Tour mit guten Funden (wenn auch wenig Pilzen). Pilze hätte ich euch gerne noch mehr gegönnt, aber wie es scheint, hattet ihr auch so einigen Spaß.
    Das regencape vom Captain ist sicher hochseetauglich, so soll das sein. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Mausmann!


    Für Ischnoderma?
    Doch schon. Aber dann wären die Fruchtkörper in der leptoporoiden Phase. Also weichfleischig, das Fleisch recht hell, die Poren steril und weißlich bis cremefarben, meist mit bernsteinfarbenen Guttationstropfen, die Hutränder wulstig und dick.
    Erst in der fomitoiden Phase produziert der Pilz Basidien und Sporen. Und das kommt meist im Spätherbst und Winter bei kühlem Wetter. Freilich könnte das sicher auch mal durcheinander gehen, Pilze sind da ja durchaus für Überraschungen gut. Aber für eine Ischnoderma in der fomitoiden Phase passen auch ein paar optische Details nicht. Die Farbe der Poren und Röhren hatte ich genannt, das sieht schon noch mal anders aus. Dazu fehlen mir die schwarzen Linien auf der Hutoberfläche (der Name "schwarzgebändert" ist kein Zufall) und irgendwas stimmt nicht so ganz mit dem habitus. Diese weit herausragenden, recht dünnen Konsolen passen an den Ecken und Kanten nicht recht in mein Bild von ischnoderma, ums mal ganz blöd auszudrücken.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ah, Schweinsohr und Semmelporling! :thumbup:
    Ultimativ geile Pilze, beide Arten sind mir bislang noch nicht begegnet.
    Freue mich für dich über die schönen Funde!


    Bei dem Porling bin ich skeptisch. Wenn ein Harzporling, dann müsste der in der fomitoiden Phase sein. Und das wäre für die Jahreszeit sehr ungewöhnlich. Auch sollten dann die Poren noch einen etwas anderen Braunton aufweisen, mehr richtung Kakao.
    Hier sehe ich eher ein graubraun bis grauoliv, das zB zu Phaeolus in einem gewissen Entwicklungsstadium passen würde. Dazu auch die dunklen Flecken, die wie ich annehme von Fingern stammen. ;)
    Aber: Zu Phaeolus passen das Aussehen des Fleisches und die Oberflächenstruktur des Hutes gar nicht gut. Obwohl das einfacher zu beurteilen wäre (zumindest via Bild), wenn die Oberfläche trocken wäre.
    Aber es sieht ja eher nicht filzig aus, sondern ziemlich glatt. Interessant wäre hier auch die Konsistenz.


    Was mir hier spontan am ehesten gefallen würde wäre ein Schillerporling, möglicherweise der Flache (>Inonotus cuticularis<). Das wäre allerdings eiine Art, die ich auch noch nicht gefunden habe, also ist die Idee als recht unsicher einzustufen.


    Bei dem Stielporling will ich die Hutoberfläche sehen, ist doch klar. :evil:



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Da schließe ich mich Christoph an: Für mich auch ziemlich typische >Boletus radicans< (für Taxonomiefreaks: Caloboletus radicans) mit Hitze- / Trockenschaden. :thumbup:
    Der bittere Geschmack ist bei so alten, trockenen fruchtkörpern oft etwas undeutlich. Oder die Kauprobe wurde nicht gründlich genug durchgeführt, oder es besteht eine natürliche Schwäche beim Schecken von Bitterstoffen oder diese Kollektion hat schlichtweg einen untypisch milden Geschmack.



    LG; Pablo.

    Hallo, Alex!


    Die Sporen der meisten Boleten sind ziemlich ähnlich. Um da signifikante Unterschiede zur Unterscheidung einzelner Arten dran fest zu machen, muss man schon sehr genau messen und auch recht viele Sporen ausmessen. Wichtig ist dann meistens auch der Q - Wert (Länge - Breite - Verhältnis). Um da aber was rauszulesen brauchst du schon mindestens zwei Dutzend Messungen aus einem Abwurfpräparat.
    Was man bei deinen Sporen aber sicher sagen kann: Es sind Boletus - Sporen. Und sie passen durchaus zu Boletus luridus (für Schlaumeier: Suillellus luridus ;) ).



    LG, Pablo.

    Hallo, Mausmann!


    Das nenne ich mal eine gut durchdachte Theorie zum Zusammenhang von Tropfen und verfärbungen bei O. guttulatus. :thumbup:
    Es könnte sehr wohl was dran sein, da die verfärbungen ja oft von den "Tropfkratern" ausgehen, also von den Stellen, wo sich die Tropfen nachher an die Oberfläche gearbeitet haben. Und das ist ja auch dann schon zu sehen, wenn man die Pilze im Wald findet.
    Neben den großen stehen ja meist auch ganz viele kleine Tropfen, die dann zusammengenommen eine mehr flächige Verfärbung vorgaukeln.
    Das jetzt mal zu Untersuchen, auch welche chemischen Prozesse und Stoffwechselprozesse des Pilzes dahinter stecken, wäre spannend.


    Zur Konsistenz: Wie schon gesagt, O. guttulatus ist weicher als zB Trametes, aber eben fester als andere Saftporlinge. Arten der Gattung Tyromyces zB sind oft richtig bröckelig, wattig, weich. Und das auch noch im Alter. O. guttulatus ist jung eher weich, eben wegen dem vielen Wasser drin. Aber nicht so weich, wie ich zB Tyromyces kmetii kenne oder O. fragilis (= Postia fragilis) oder O. caesius (= Postia caesia).
    Dafür wird O. guttulatus im Alter fester, kann sogar ganz schön hart werden, wenn er irgendwann nicht mehr tropft und zudem noch austrocknet.
    So richtig mega - weich wäre dann zB Parmastomyces mollissimus (im frischen Zustand). Wieder eine ganz andere Konsistenz als O. fragilis und nochmal ganz anders als O. guttulatus. Was auch extrem weich ist, ist frischer Schwefelporling (also ganz junger Laetiporus). Mit diesem Attribut "streichzart" würde ich zB junge O. guttulatus auch nicht ebschreiben wollen, da wären die schon nochmal deutlich stabiler.



    LG, Pablo.

    Servus, Peter!


    Da schau her! Also doch Cuphophyllus virgineus?
    Interessant, aber nicht abwegig. Die Art ist - nach meienr Erfahrung - immerhin deutlich häufiger als die beiden angesprochenen Verwechslungsmöglichkeiten. Allerdings kenne ich den meist größer: Aber auch das muss nichts heißen. Denn zu klein geratene Pilze sind ja auch immer möglich.
    Gut, das Rätsel ist gelöst, nun musst du nur noch Hemimycena mairei und Cuphophyllus russocoriaceus (=Hygrocybe russocoriacea) finden. :thumbup:
    Den Geruch finde ich übrigens in der Tat schwer zu definieren. Aber spätestens beim Zerreiben ist er auf jeden fall auffällig. Das merkt man schon, egal ob man dafür das richtige Wort hat oder nicht. Jedenfalls riecht er ganz anders als Jungfernellerlinge und alle anderen Ellerlinge, die ich kenne. Meine Assoziation beim Riechen war: "Alte, aber gut geölte Lederjacke".



    LG, Pablo.

    Hallo, Matthias & Dieter!


    In diesem jahr wird es für mich wahrscheinlich ganz schwierig. Im September bin ich lange weg im Oktober sind schon etliche Wochenenden verplant. Was ja nicht heißt, daß ihr nicht trotzdem was starten könnt.
    Ansonsten könnte man sich auch Zeit lassen, das Ereignis etwas planen und zB im nächsten Jahr wahr werden lassen.



    LG; pablo.

    Hallo, Fritz!


    Da hast du recht. Wie ich schon an Ingo schrieb: Rot ist was anderes, als die verfärbung bei O. fragilis.
    Das obere Bild in meinem Beitrag ist das "röteste", was ich bisher bei der Art gesehen habe. Und das ist eigentlich mehr rostfarben.


    An Abortiporus biennis glaube ich bei Dieters Fund nicht. Erstens halte ich das Substrat schon für Nadelholz (ob Fichte, Kiefer oder noch etwas anderes sei mal dahingestellt) und dann kenne ich Abortiporus biennis auch wieder anders: Zumindest sieht man bei jungen fruchtkörpern obenauf meistens etwas krauses, bei älteren sollte man schon auch die recht groben, labyrinthisch - geschlitzten Poren erkennen können.


    Von der Konsistenz her ist O. fragilis natürlich deutlich weicher als O. guttulatus und A. biennis, aber doch nciht so zäh wie andere Porlinge zB aus dem Bereich Trametes oder Antrodia usw.
    Aber wenn hier das Fleisch "sehr weich" ist, dann wäre das auch so ein Punkt, der wider eben nicht so ganz zu O. guttulatus passt.



    LG; pablo.

    Hallo, Alex!


    Den Netzstieligen kann man nach deinen guten Bildern und der Beschreibung bestätigen, auch ohne roten Röhrenboden. :thumbup:


    Bei dem Lackporling wird's so nicht gehen. Das können theoretisch sogar Zunderschwämme sein mit den teils etwas am Substrat herablaufenden Röhrenschichten. Ein Lackporling ist aber nach den Bildern wahrscheinlicher und mein Gefühl sagt mir hier es wäre der Flache (Ganoderma applanatum), aber bei den beiden hat mich mein gefühl auch schon ab und an getäuscht.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Ich musste mir eben nochmal meine Bilder von der Art angucken. Auch da hast du recht: So ein richtiges Rot ist da nicht drauf. Und beim deutschen namen habe ich mir auch Braunfleckender Saftporling zu O. fragilis notiert. Nicht Rotfleckender.
    hier ist mal ein Bild, das ganz schön die Sofort - Verfärbung bei einem jungen Pilz zeigt:

    Aber klar: Ohne Tropfen. Ich halte Dieters Pilz auch keineswegs für O. fragilis. Nur die Intensität der Verfärbung bei ihm ist erstaunlich für O. guttulatus.
    Vom Getropften habe ich noch ein Schnittbild von einem jungen FK nach ein paar Stündchen im Döschen:

    Der rötete längst nicht so intensiv. Und mehr habe ich bisher eigentlich noch nicht gesehen, außer bei alten, trockenen fruchtkörpern, die ich aber dann schon so rot gefunden habe.


    Eine weitere Art gibt es glaube ich noch mit einer Tendenz zu ähnlichen Verfärbungen, die ich aber nicht kenne. Das wäre Leptoporus mollis. An den glaube ich hier aber auch nicht, denn auch der tropft wohl nicht.



    LG, Pablo.

    Hallo, Wildlife - Freunde!


    So schön wie Andy werde ich die nie in Szene setzen können. Diese Wasservögelbilder faszinieren mich immer wieder sehr.


    Aber im Kaiserstuhl gab's keine Pilze, also hab ich mal versucht etwas abzubilden, was ich für Bienenfresser halte:



    LG, Pablo.

    Hallo, Matthias!


    Gegen ein wenig Ausdünnen muss man auch nichts haben. Das schadet dem Wald nicht und meist auch nicht den Pilzen. Hoffe ich jedenfalls. Am liebsten würde ich aber durchsetzen, daß das nur noch ohne Maschinen passieren darf, und der Abtransport am besten mit ochsenkarren oder so. Aber dann wär's ja nicht mehr "wirtschaftlich".


    Man sollte sich vielleicht auch mal überlegen, bei euch in der Gegend ein kleines Treffen zu machen. Ingo zB hätte es ja nicht so weit. Ich schon, aber machbar ist alles.



    LG, Pablo.

    Hallo, Petra!


    Die Saprophytenfrage gefällt mir irgendwie ziemlich gut. :thumbup:
    Bisher gehe ich nämlich von einem Symbionten aus. Wenn es nun ein Holzbewohner wäre, dann würden sich ganz neue Möglichkeiten ergeben. Das wäre wirklich gut zu wissen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Genau so, wie du schreibst! Er rötet, aber er rötet eben allmählich. Freilich, wenn ich einen Fruchtkörper zu mir nach Hause nehme und die Hyphen bis zum nächsten tag so langsam abzusterben beginnen, dann rötet er eben innerhalb von Stunden. Das kann man schon beobachten, aber es funktioniert eben nicht so wie ein Hexenröhrling.


    Bei einem Saftporling konnte ich auch schon beobachten, daß der auch auf Druck spontan (also innerhalb von Minuten) rötet.
    Das wäre Oligoporus fragilis (bezeichnenderweise Rötender Saftporling). Aber den habe ich noch nicht mit Tropfen gesehen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Matthias!


    Die Funde und die Bilder sind ja das eine. dazu muss man bei dir (und bei Dieter ja auch) schon nicht mehr viel sagen.
    Was mich hier so fasziniert ist die Vorstellung eines Gebietes, wie ich es fast nicht mehr kenne. So etwas gibt es hier bei mir kaum, einerseits natürlich mangels Wasser generell, andererseits aber sind solche Gebiete meist entwässert, zugebaut oder anderweitig zerstört und verschandelt.
    Woher ich soiwas kenne ist nur aus dem Schwarzwald und von eienr Stelle aus dem Kraichgau. Dort ist es aber längst nicht so weitläufig, mehr laubbaumig und nicht so richtig dolle sauer.


    Was du da zeigst, was Dieter da für ein Gebiet ausgeguckt hat: Wunderschön. Traumhaft. Ich könnte wohl zu Weihnachten eines Jahres reinlaufen und zu Silvester des Folgejahres wieder rauskommen.



    LG, pablo.

    Hallo, Claus!


    Das tut mir leid, ich hätte das präziser erklären sollen.
    Weil es muss gar nicht sein, einen Waldbrand zu riskieren. beim Brutzeltest geht es darum zu überprüfen, ob die Hutkruste Harz enthält oder nicht. Dazu muss man nur oben auf dem Hut (gerne nahe der Anwuchsstelle) eine Flamme an die Kruste halten. Normalerweise reichen 10 bis 20 Sekunden. Dann sieht man Folgendes:
    a) Hutkruste beginnt Bläschen zu bilden, zu kochen, zu schmurgeln --> Harz vorhanden, Brutzeltest positiv
    b) Hutkruste wird schwarz, raucht, schwelt, verändert sich aber nicht in der Form und bildet keine Bläschen --> kein Harz vorhanden, Brutzeltest negativ.


    Ich stimme Mausmann übrigens nur zum Teil mit den Farben zu: Das Grün stammt von Algen, die können sich auf jedem Porling ansiedeln. Auch auf FomPini (Rotrand). Aber es gibt einen gewissen Braunton, der zusammen mit einer "mäandernden Zonierung" sehr gut zu FomFom (zunderschwamm) passt. Das ist das auf den Porlingsbildern ab #10 im Startbeitrag. Bei den neu gezeigten Porlingen könnte der Farbton auch passen, aber das ist mir - zumindest über Bilder - zu unsicher wegen der enormen Variationsbreite beider Arten.



    LG, Pablo.

    Hallo, Safran!


    Ich denke auch, daß der Lamellenansatz hier ziemlich wichtig ist zur Gattungsbestimmung.
    Was ich nicht sicher erkennen kann: Sind sie wirklich "frei" oder tief "ausgebuchtet" (angewachsen).
    Bei den Dunkelsporigen Freiblättlern (was recht wenige Gattungen sind) sehe ich mit dem rest vom Pilz momentan keine Übereinstimmung. Immerhin kann man mal alle mit "gerade angewachsenen" oder "kurz herablaufenden" oder "dreieckig angewachsenen" Lamellen ausschließen.
    Dazu denke ich auch, daß die Farbe hier schon eine Rolle spielt. Es gibt zwar eine Menge Dunkelsporer, deren Lamellen sich erst mit den reifen Sporen von weiß nach braun (oder so) umfärben. Aber es gibt auch eine ganze Reihe, bei denen die Lamellen von Anfang (Unreife) an in irgendeiner Art pigmentiert sind. Und die kann man hier alle mal ausschließen.


    Nur müssen wir uns jetzt überlegen: Wollen wir die Gattung weiter einkreisen oder einen Schuss ins Blaue wagen und nach einem Artmerkmal fragen?



    LG; Pablo.