Beiträge von Beorn

    Hallo, Marion!


    Und essbar ist der auf jeden Fall, oh ja...
    So wie der rötet, regelrecht blutet, ist es auf jeden Fall einier der Waldchampis. Bei der bestenfalls keuligen, fast schon zylindrischen Stielbasis denke ich eher an den Großsporigen (Agaricus langei), aber der und A. sylvaticus sind makroskopisch eh kaum auseinanderzuhalten. Schmacken aber beide ausgezeichnet.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Der Täubling bei 1 stimmt schon mal. Aber die Art ist so nicht mehr bestimmbar, Täublinge muss man schon auch untersuchen, um sie bestimmen zu können. ;)


    Ist bei denen im Garten auf dem Mulch nicht anders. Ich habe den Verdacht, daß da sogar mehrere Arten stehen.
    Da musst du aber noch mal nacharbeiten und mehr >Bilder und Angaben< machen, sonst können wir nur sagen, daß es höchstwahrscheinlich Pilze sind.


    Ich würde mich freuen, wenn du noch mehr zeigen kannst, denn gerade die auf dem Mulch sehen teils ganz hübsch und interessant aus. Idealerweise kannst du die Bilder auch direkt im Forum hochladen.



    LG; Pablo.

    Hallo.


    Ich habe eben einen Sinn für Humor entdeckt und darum für "Nein" gestimmt. :)
    Und habe mich gefreut, daß sonst bisher niemand an der Umfrage teilgenommen hat. Denn: Pilzbestimmung ist weder ein demokratischer Prozess noch irgendwie verwand mit dem Grandprix D'Eurovision de la Chanson.
    Soll heißen: Wenn es nun ein Grüner Knolli wäre und aber 80% der Leute für Champignon stimmen, dann wäre der Verzehr immer noch lebensbedrohlich. Trotz anders lautendem Umfrageergebnis.


    Aber jetzt genug damit und Scherz beiseite. Ich bitte nur darum, das Ergebnis der Umfrage zu ignorieren.


    Natürlich ist es ein Champignon und selbstverständlich ist er ohne Stielbasis unbestimmbar. Wen ich mir die Hutform, Strukturen und die Gilbung vor allem am Hutrand ansehe, drängt sich selbstverständlich ein Verdacht auf.
    In Europa gibt es über 60 Arten an Champignons, etliche davon sind übrigens auch giftig.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Nun, du hast drei Möglichkeiten:
    1) Jeden Fruchtkörper zum Fachmann bringen
    2) Selber lernen, Pilze zu bestimmen
    3) Das Risiko eingehen und schon mal gute Kontakte zu Bestattungsunternehmen und Organhändlern knüpfen.


    Pilze sind nun mal wie sie sind: Größtenteils schwierig. Meistens extrem schwierig. Da können wir nichts dafür, die Natur ist so wie sie eben ist. Ich find's sogar ganz spannend, man entdeckt immer wieder Neues (auch neues Essbares). Aber dafür muss man sich in die Geschichte mit der Bestimmung auch entsprechend vertiefen.


    Deine Pilze werden am Montag nicht besser zu bestimmen sein als jetzt, sondern deutlich schlechter, weil sie bis dahin auch im Kühlschrank nicht durchhalten werden. Sie sind ja jetzt schon überständig.
    Ansonsten würde ich bestimmungstechnisch Schmechtarius recht geben: Es sieht mir sehr nach Agaricus xanthodermus aus.
    Wenn bis Montag da noch was Frisches nachkommt, dann bring die frisch gewachsenen zum PSV, das macht wesentlich mehr Sinn.



    Lg, Pablo.

    Hallo.


    Bei dem Röhrling bin ich auch bei der gallischen Fraktion: Stiel mit Netz und Poren mit rosa Hauch an Druckstellen: Das kann ein Hase einfach nicht.


    Zu dem Helmling hatte ich mich bislang zurückgehalten, weil ich ihn nicht bestimmen kann. Jedenfalls nicht aus dem Stegreif und ohne Pilzchen in der Hand.
    Mycena leptocephalus kenne ich aber als eine größere, weniger filigrane Art aus dem Nadelwald, meist an stark morschem, teils vergrabenem Nadelholz oder an Detritus von Nadelbäumen wachsend. Auch kam mir der immer etwas stärker pigmentiert vor.
    Von der Geruchsbeschreibung passt er aber genau zu dem, was Harald beschreibt.


    Allerdings sind mir auf Saftlingswiesen (neben Mycena flavoalba) auch schon solche Pilze wie hier von marion gezeigt oft begegnet. Auch mit Chlorgeruch, meist ziemlich klein, stark gerieft, Hut immer glockig oder deutlich konvex bleibend in grau und hellen Baruntönen. Bislang habe ich die noch nie mitgenommen zum Bestimmen, müsste ich mal nachholen. meist hat man aber nach einem Besuch auf einer Buntwiese ohnehin die Döschen voll mit lauter Zeug, drum blieb der bisher bei mir ununtersucht.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ja, wir treffen uns im Wald...
    ... und manchmal sieht man den vor lauter Bäumen nicht. X/
    Das Bild mit den drei Fruchtkörpern im letzten beitrag war ja im ersten auch schon mit drin, da ist es mir so druchgerutscht. Kann also sein, daß das wohl auch ungewöhnlich gefärbte Fruchtkörper vom Honiggelben sind. So ganz sicher bin ich da aber nicht, dachte gestern beim Angucken spontan an Fälblinge, wie etwa den Dunkelscheibigen (Hebeloma mesophaeum). Daher auch die Farge nach der Fichte.
    Aber wenn es wie die anderen auch ein beringter Weißsporer ist, dann ist es wohl auch Hallimasch. Kannst du vor Ort ja besser beurteilen als ich hier am Monitor.


    Kleiner Exkurs am Rande: Die Nadelholz - Art ist der Dunkle Hallimasch (Armillaria ostoyae)m der selten an Laubholz geht. Vorwiegend an Laubholz findet man eben den Honiggelben. Dabei können bei beiden Arten die Fruchtkörper natürlich auch neben dem Holz auf dem Boden wachsen oder auch an vergrabenem Holz, das dann gar nicht zu sehen ist.



    LG; pablo.

    Hallo.


    Auch wenn die Stielbasis immer noch fehlt, ist da nun doch rotes Stielfleisch zu erkennen. Was somit den bereiften Rotfuß (Xerocomus pruinatus) ausschließt. Der Gemeine (Xerocomus chrysenteron) bleibt im Rennen, aber so ganz typisch sind dafür die Fruchtkörper nicht ausgeprägt. Insofern könnte die Stielbasis noch mal neue Erkenntnisse bringen. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Sebi!


    Beachtlicher Fund und schön bunt. :)
    Lass es dir schmecken.
    Ich bin mal gespannt, ob es am Wochenende hier auch endlich mal so aussieht.



    LG, pablo.

    Moin.


    Die Gefahr, daß Arten nur per Sequenz bestimmbar sind, sehe ich eigentlich nicht. Ich glaube nämlich, daß jede eigene Art (also mit einer so weit abweichender, eigener Sequenz, daß sie mit einer anderen Art nicht mehr fortpflanzungsfähig ist) sich auch irgendwie mit ökologischen und / oder morphologisch Parametern beschreiben lässt. Nur sind diese Parameter nicht immer klar. Dazu ist es ja auch so wichtig, von einer Art ganz viele Sequenzen und immer mit ausgiebiger Beschreibung / Dokumentation zu haben.
    Es ist ja immerhin auffällig, daß die noch relativ neue Methode der Sequenzanalyse in sehr großen Bereichen schlichtweg die Arbeit der Mykologen bestätigt, die zuvor die Arten ohne dieses Mittel beschrieben haben.
    Sicher gibt es einige Grenzfälle. Bei den Röhrlingen wäre das zB die Unterscheidung zwischen Xerocomus communis, Xerocomus rubellus und Xerocomus bubalinus. In ihren typischen Ausprägungen gut und schon makroskopisch erkennbar, aber eben mit jeweil hoher Variationsbreite (auch mikroskopisch!), wo da welche Art anfängt und welche aufhört, muss einfach noch genauer untersucht werden. Am besten mit Sequenzierungen als Unterstützung.
    Und dann natürlich solche Bereiche wie Nectria s.l., wo es in manchen Gruppen eben noch gar keine verlässlichen Daten gibt, was nun welche Art auszeichnet.
    Um es ritterlich auszudrücken: Auch da gibt es ja noch offene Fragen. Neben akribischen Untersuchungen und auch der Suche nach Trennmerkmalen (Was macht die KOH - geschichte, Stephan?) wären auch da weitere Sequenzierungen wünschenswert, um einen zusammenhang zwischen abweichenden merkmalen und abweichender DNS feststellen zu können.


    Aber klar: Das alles hat nichts mit dem mE recht unpraktischen Gattungssplitting zu tun. Ich stimme Harald immerhin zu, daß die Umordnung zB bei den Rüblingen und Tintlingen auch gewöhnungsbedürftig war, aber eben auch durchaus nachvollziehbar ist. Da geht es aber um sehr viel mehr Arten. Ebenso ist es ja sinnvoll, daß nicht mehr jedes kleine, weiße, behaarte Becherchen eine Dasyscypha ist. Ob das bei Cortinarius so kommt, da warten wir mal ab.
    Denn nach wie vor bin ich der Meinung, daß man auch einfach in einem etwas weiter gefassten Gattungsbegriff Untergattungen, Sektionen und Subsektionen anlegen kann. So wie es bei Cortinarius und Inocybe ja der Fall ist. Und das ergibt dort aus meiner Sicht viel mehr Sinn, als gleich alles in Dutzende Gattungen aufzulösen.



    LG, pablo.

    Hallo, Magellan!


    1 ist wahrscheinlich gefleckter Rübling (Rhodocollybia maculata)*
    2 ist ein Risspilz (Inocybe), eine Artbestimmung ist so unmöglich.
    3 sind möglicherweise ganz junge Phaeolepiota aurea (Goldfarbener Glimmerschüppling) *
    4 ist unbestimmbar, ohne daß man den Pilz angucken kann
    5 ist ein Lacktrichterling (Laccaria) die Art ist so nicht zu bestimmen
    6 dürfte übel gestunken haben (Tricholoma sulphureum)


    * Die Namen bitte nicht übernehmen, beides ist zu unsicher, um als Bildunterschrift zu taugen, weil ja gerade bei 3 eigentlich nichts an bestimmungsrelevanten merkmalen ermittelt wurde.



    LG, Pablo.

    Hi.


    Ja, wo eigentlich...?
    Wahrscheinlich hatte ich blos aurivella gelesen und bin dann bei schleimig geblieben. Nein, erkennen kann ich keinen Schleim auf dem Bild. Vielleicht kann Thorsten uns dazu noch was sagen?
    Wenn unschleimig, dann wird's natürlich viel einfacher. :thumbup:
    Auch wenn der Feuerschüppling ja noch einen etwas unauffälliger und weniger abstehend geschuppten Doppelgänger an Laubholz hat (Bitterster Schüppling , Pholiota tuberculosa). Aber da hilft bei verregneten Exemplaren (Schuppen teils abgewaschen, angeklebt) und unklarem Substrat auch eine Kostprobe (wenn man sich sicher ist, einen Schüppling und nicht etwas anderes in der Hand zu haben).



    LG; pablo.

    Hallo, Thorsten!


    Das Problem ist, daß es mehrere freudig gefärbten Schüpplingen mit schleimigem Hut gibt. Klar, deiner ist einer davon. Ob aber der von dir vermutete Goldfellschüppling (Pholiota adiposa / aurivella) kann ich nicht sagen. Ich kenne den wesentlich größer, kräftiger im Wuchs. Dein Pilz hat ja aufgeschirmt gerade noch eine Gesamthöhe von 5,5 cm, das kann bei Pholiota adiposa mal satt das Doppelte sein. Allerdings soll man Größe als Merkmal nicht überbewerten.
    Für die makroskopische Bestimmung von Schüpplingen sind wichtig: Das Substrat (Nadel- oder Laubholz, und wenn Laubholz, dann welches), Beschaffenheit von Hut und Stiel (beides schleimig oder trocken?), Geschmack (bitter oder mild?), Form, Farbe und Anordnung der Schuppen auf Hut und Stiel (dazu am besten mehrere Fruchtkörper aus einer Kollektoin beurteilen).
    Manchmal reicht das nicht ganz aus, dann muss man sich trotzdem ans Mikro setzen.



    LG; pablo.

    Aye.


    Ist auch nicht einfach mit dem Saft.
    Ich würde ja jetzt... Aber andererseits steht da eine schier endlose Reihe von Pilzen vor meinem Mikro Schlange, die noch untersucht werden wollen. Wie war das mit der Einführung des 33-Stunden-Tages?



    LG, Pablo.

    Hallo, Marion!


    Auch bei champignons ist die Stielbasis von großer Bedeutung. Jedenfalls gibt es keiine Notwendigkeit, diese zur Bestimmung zu entfernen. ;)
    Zeig ruhig mal mehrere Fruchtkörper der Kollektion, ist doch so schön üppig vorhanden. Auch ganz wichtig: Die Stieloberfläche zwischen Ring und Stielbasis.
    Momentan irritiert mich der unterseits belegte Ring, das sollte bei Waldchampis (da gibt es schon ein paar mehr Arten als nur Agaricus sylvaticus) nicht so aussehen.
    Mit dem schwachen Röten dachte ich gefühlsmäßig auch erstmal an eine der schwach rötenden Wiesenarten mit dunkel schuppigem Hut. Agaricus cupreobrunneus oder so. Aber auch da passt der Ring nicht gut...
    Ist aber ohne Stielbasis und Ansichten von mehr Fruchtkröpern aus der Kollektion ohnehin spekulativ.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Keine Sorge, an der Einbindung der Bilder lags nicht. Solange mir beim öffnen eines externen Links nicht der Monitor vollgespamt wird, gucke ich auch diese Bilder immer an. Und Dropbox ist ja unproblematisch. Aber direkt im Forum ist natürlich schon besser.


    Ich vermute hier den Zitzen - Riesenschirmling (Macrolepiota mastoidea) oder eiine der verwandten Arten. Wahrscheinlich aber die Art selbst.
    Gute Beschreibung übrigens, was man immer noch ergänzen kann ist ein Schnittbild vom Hutscheitel durch den Stiel bis zur Stielbasis. Die hier dabei ist, was mir ebenfalls prima ist.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Das sind auch keine "Gemeinen" Hallimasch, wenn damit der Dunkle (Armillaria ostoyae) gemeint ist. Ich denke, es wird der Honiggelbe (Armillaria mellea) sein.
    Aber Achtung:
    Auf dem Bild im letzten beitrag andere Pilze zu sehen, keine Hallimasch (egal welche Art der Gattung)!
    Bitte, vergiss das mit dem Verzehr. Erstmal solltest du lernen, wie du Hallimasch wirklich sicher erkennst.


    Und zu den neuen Pilzen: Die muss man auch von unten angucken. Und möglichst noch >ein paar Details mehr<.
    Hast du eine Fichte im Garten? Oder im Nachbargarten?


    PS.: Das Thema habe ich zu den Bestimmungsanfragen verschoben.



    LG, Pablo.

    Hallo, Florian!


    Ja, darf er. Es ist sozusagen ein "Gilbender Röter". Oder andersrum. Es gibt einige Arten, die in ihren verfärbungen nicht ganz festgelegt sind. Meistens gilbt er mehr, als daß er rötet, das tut er aber vor allem an der Hutoberfläche und da ist es wegen den Schuppen schwer zu sehen bzw. wird als Bräunen wahrgenommen.
    Wichtig ist das Aussehen und der MArzipangeruch. Der sollte schon da sein, spätestens beim Rubbeln.



    LG, Pablo.

    Hallo.



    Danke nochmal an Pilzmel für die tatkräftige Unterstützung.


    Na, schreib doch gleich hin, daß du den Fachmann für Psathyrellen in Deutschland zu Rate gezogen hast. :)
    Da bin ich schon ruhig.
    Ohnehin: Manchmal sollte man sich einfach zurücklehnen und genießen.
    So wie hier.



    Lg; pablo.

    Hallo.


    Das sind Filzröhrlinge ohne die beiden wesentlichen Bestimmungsmerkmale:
    Stielbasis mit Basismycel und komplettes Schnittbild (vom Hutscheitel bis zu eben der erwähnten Stielbasis).
    Die Art ist so nicht bestimmbar, soll das heißen. Wahrscheinlich Bereifte Rotfüßchen (Xerocomellus pruinatus), aber kann auch der Düstere (X. porosporus) oder der Gemeine (X. chrysenteron) sein.
    Wenn man die Gattung (Filzröhrlinge) sicher erkennen kann und die Pilze nicht zu alt sind, dann gibt es dort keine giftigen Arten.
    Aber selbst erkennen musst du die Gattung schon sicher, weil verzehrfreigaben kann man übers Netz nicht geben.



    LG, pablo.

    Hallo.



    Ich hatte mir von derlei Untersuchungen z. B. Erkenntnisse erhofft, ob der dunkelbraunhütige Sommersteinpilz dasselbe ist wie der milchkaffeebraunhütige, die hellbraunhütige schlankstielige Marone aus dem hohen Gras dasselbe ist wie die dunkle kompakte aus dem Moos, oder aus wieviel Arten Chamäleons wie etwa der Fliegenpilz oder der Perlpilz tatsächlich bestehen. Solche Erkenntnisse wären es, mit denen man mich beeindrucken könnte, nicht mit der bloßen Umbenennung längst Bekanntem.


    FG
    Oehrling


    Zum Glück wird ja auch das gemacht.
    Wenn auch nicht nur.
    Ich stimme dem Gesagten aber zu: Welchen Familiennamen man den Pilzen jetzt nun gibt oder auch nicht gibt, es ändert ja nichts an der Art und hilft auch nicht bei der Bestimmung. Es klärt auch keine offenen Fragen, wie Oehrling sie formuliert hat.
    Solche genetischen Stammbäumchen sind gut und haben auch ihre Bedeutung, aber überbewerten muss man das nicht. ich kenne da zwei Leute, die momentan eine große Gattung monographisch bearbeiten. Die Sequenzierungen spielen eine große Rolle, um einfach mal sagen zu können:
    "das ist das Selbe, hat alles die gleiche Sequenz"
    oder
    "das ist etwas Anderes, hat eine eigene Sequenz"
    Was bei den beiden dazu gehört, ist eben eine detaillierte Untersuchung um auch an die unterscheidenden morphologischen merkmale heranzukommen und ein Bild der Ökologie der Arten zu entwickeln.
    und da geht es nicht um eine oder fünf untersuchte, dikumentierte und sequenzierte Kollektionen pro Art, sondern um mehr. So viele wie möglich, um ein möglichst exaktes Bild zu zeichnen.
    Wasnim Hintergrund noch dazu gehört ist ein extrem umfangreiches Literaturstudium. Das betrifft dann nicht nur einzelne Bücher, sondern jede Veröffentlichung in jeder internationalen Pilzzeitschrift zu einzelnen Arten. Dazu die Einsicht der Originalbeschreibungen und Untersuchung und Sequenzierung der Typusbelege (wenn vorhanden).


    mykologische Arbeit orientiert sich meiner Ansicht nach eben nicht daran, "nur" ein Bäumchen auszudrucken (sehr lapidar gesagt, denn auch das will richtig interpretiert sein) und dann den Arten neue Gattungsnamen zu verpassen, wenn sich eine Abweichung zu soundsoviel Prozent ergibt, sondern das ganze auch noch zu definieren, Vergleiche anzustellen und nach wie vor besonderes Augenmerk auf Morphologie und Ökologie zu legen.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Wenn du dir nicht sicher bist, dann kannst du den Pilz zu einem Sachverständigen bringen (siehe Link in meiner Signatur: "PSV - Liste", oder den Pilz auf den Kompost geben. Oder ihn einfach trotzdem essen und das Risiko auf deine Kappe nehmen.
    Da kann dir ein Forum noch so viel erzählen, aber am Ende ist es deine Gesundheit. Das ist der Grund, warum es hier keine Verzehrfreigaben gibt: Wir sind ja ein seriöses Forum und nehmen deine Gesundheit ernst.


    Insofern kann ich bestimmungstechnisch nur so weit weiter helfen: Vergleiche deinen Fund doch mal mit Schopftintlingen (Coprinus comatus). ;)



    LG; pablo.