Beiträge von Beorn

    Hallo, Leute!


    Beeindruckend. Vor allem: Die Truppe im strömenden regen, die doch ganz offensichtlich ziemlich glücklich zu sein scheint.
    Tolle Sache.
    Nach der bombigen Einleitung von Tuppie freuts mich schon auf weitere Bilder.


    Soll es hier stehen bleiben, oder nach vorne ins Board für Ausflugsberichte rutschen?
    Entscheidet ihr das mal. Gefunden habe ich's ja auch hier, was aber eher Zufall war, weil ich nach News zum Taunustreffen geguckt habe. Sonst hätte ich das leicht übersehen können. ;)



    LG; Pablo.

    Hallo, Heidi!


    Da schließe ich mich an: Glückwunsch und mögen sie dir noch so oft begegnen, wie du noch neuere Entdeckungen machst (also beides reichlich).
    Deinen zweiten Erstfund finde ich persönlich wesentlich schmackhafter, aber darum gehts bei solchen Funden ja erstmal nicht.



    LG, Pablo.

    Hallo, Björn!


    Schön, traumhafte Bilder von wunderbaren Pilzen. :thumbup:
    Orangeseitlinge sind schon da? Immerhin winterlich genug war es ja in letzter Zeit.


    Der Lacktrichterling sieht eher nach Laccaria proxima (Ähm... Rotbrauner oder so?) aus. Ist aber in der Gattung in der Regel eh nur mikroskopisch sicher zu sagen.



    LG; Pablo.

    Hallo, Michael!


    Welchen Sinn die Knubbel haben, das kann ich jetzt noch nicht sagen.
    Die Formen, die der entwickeln kann, sind ja sehr variabel. Mal sehen, was da noch draus wird. Aber man erkennt ja, daß der noch weiter wachsen will, sonst würden die weichen, weißen Ränder ja verschwinden, wenn die Entwicklung abgeschlossen ist.


    Ich kann mir übrigens vorstellen, daß ein großer Teil des Stieles noch unter der Erde steckt. Du hattest ja den ursprünglichen Substratblock in die Töpfe gegeben und mit Erde bedeckt. Ich weiß aber nicht wie tief. Zwischen Erdoberfläche und ursprünglichem Substratblock müsste sich also auch noch ein Stückchen Stiel befinden.



    LG; Pablo.

    Hallo.


    Wenn der sich nicht weigert, einen Sporenabwurf zu produzieren, wird der aller Voraussicht nach rosabraun sein. Da wären wir in der Gruppe der Rötlinge um Entoloma rhodopolium usw. Wenn es denn so ein Rosasporer ist, dann wird es ohne mikroskopische Merkmale ohnehin keine Bestimmung geben, was aber an der Schwierigkeit der Gattung liegt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Wolfgang!


    Du musst ja nicht gleich Mitglied werden. Aber mal zum Reinschnuppern und Leute kennelernen geht es auch so. Vorteil ist bei solchen Exkursionen: Da ist in der Regel einie kompetente Begleitung, man knüpft aber auch Kontakte zu Sammlern aus der Gegend, die ebenfalls einfach nur an der Exkursion teilnehmen. Schaden kann es ja nicht und ergibt auch keine Verpflichtungen, wenn du das nicht willst.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Tja, entweder sind die Pilze nicht mehr aufgetaucht, oder das Interesse an der Aufklärung war irgendwie nicht so groß.
    Passiert. Beim nächsten Mal ein neuer Versuch.



    LG; Pablo.

    Hallo zusammen!


    Ich finde diese Kollektion schwierig zu beurteilen.
    Im Grunde machen die Fruchtkörper keinen allzu alten Eindruck, sehen aber doch so aus, als wären sie etwas mitgenommen (eventuell zu kalt). Da sind Merkmale oft nicht mehr gut zu beurteilen, bei Champis insbesondere die Verfärbungen und die Gerüche.
    Ich glaube, auch Mikromerkmale wie Zystiden können sich bei Kälteeinfluss etwas verändern, was die Sache zusätzlich schwierig macht.


    Der hat schon was von Agaricus subperonatus (Gegürtelter Egerling). Aber festlegen will ich mich da nicht.



    LG, Pablo.

    Hmmmmmm.... :P


    Zum reinbeissen.
    Und wie waren die? Auch roh mit einem Schuss Olivenöl, salz und Zitrone probiert?


    Taunus ist erst nächstes Wochenende, Claudi.
    Könnt ihr freilich dann auch hinkommen. Aber weit ist es. Wenn auch nicht so weit wie Griechenland.



    LG; Pablo.

    Moin.


    Nö, haut nicht hin.
    Mein "eigener" Fund ist kein eigener. Bewundern durfte ich den in Dresden, das Vorkommen ist den dortigen Mykologen wohl bekannt. In dem Waldstück wächst weit und breit keine einzige Fichte. Der einzige mögliche Mykorrhizapartner ist dort Kiefer.
    ich habe kein Gesamtbild des Baumbestandes, aber Stefan (Climbingfreak), Steffen (Toffel), Nobi (Nobi), Sven (antilocal), Heidrun usw. werden die Angabe gerne bestätigen.
    Zu den Funden in Baden Württemberg:
    Krieglsteiner gibt in den Großpilzen für Hydnellum concrescens nicht weniger als 23 Fundpunkte (nur in BW) an. Als Symbionten werden "Laub- und Nadelbäume" angegeben. Pinus wird nicht extra erwähnt.
    Nach >Petr Hrouda< sind es ebenfalls "Laub- und Nadelbäume" die in Frage kommen.
    Dieser Quelle zu folge meistens Fichte und Eiche, aber: "The spectrum of accompanying trees is very wide."
    (Das Spektrum an Begleitbäumen ist sehr groß)
    Dagegen gibt Krieglsteiner in den Großpilzen für Hydnellum scrobiculatum nur Picea (Fichte) als Mykorrhizapartner an. Was aber nichts anderes heißt, als daß diese Art in dem Gebiet bis dahin nur bei Kiefer dokumentiert wurde.
    Petr Hrouda notiert zitiert "meist bei Kiefer" als Literaturangabe, schränkt das aber ein für die dokumentierten tschechischen Funde, wo aßer "Koniphären" (ohne Angabe ob außer Kiefer auch Fichte) auch Funde aus Laubwäldern dokumentiert sind, wobei die Funde aus Laubwäldern wohl abnehmen.


    Mein Fazit: Am Baumbestand ist da nichts zu unterscheiden. dazu sind die Angaben zu wiedersprüchlich. Und immerhin hast du deinen Fund nur bei Fichten gemacht, ich einen nur bei Kiefern, was also schon mal als Beweis taugt, daß zumindest diese Baumgattungen für Hydnellum concrescens als Mykorrhizapartner in Frage kommen.
    Aber selbst wenn es so eindeutig wäre: Was macht man dann in einem gemischten Baumbestand?
    Funktioniert also so oder so nicht.
    Dennoch: Ich glaube schon, daß sich die beiden Arten mit entsprechender Erfarhung auch makroskopisch abgrenzen lassen. ZUmindest, wenn sie einigermaßen typisch ausgeprägt sind.
    Ich weiß nur noch nicht wie. Erstmal muss ich Hydnellum scrobiculatum finden und angucken.
    Solange werden halt Sporen mikroskopiert, geht ja auch.



    LG; pablo.

    Hallo, Boris!


    Au ja, bitte Bilder! Hört sich doch nach einem Spannenden Pilz an!
    Ich bin mal gespannt.


    Das Thema verschiebe ich mal aus dem Bereich für Kinder zu den normalen Vorstellungen.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    OK, ich habe eben noch mal nachgeschlagen: Der darf jung auch weich sein und innen weißlich. Bei Reife sollte man allerdings die Perithecien im Stroma erkennen können, ähnlich wie bei Kohlenbeeren und Holzkeulen.
    Bilder zum Vergleichen, wie das innen aussieht, findest du >bei Björn<.
    Was das Versenden betrifft: ich bin im Moment recht ausgelastet. Außerdem wäre es fast schade: Ich hoffe, diesen schönen und seltenen Pilz mal selbst zu finden. Den vorher schon einmla bearbeitet zu haben, wäre sowas wie ein Spoiler. ;)
    Aber ich habe an deiner Bestimmung im Grunde nicht wirklich Zweifel. Nur eine leichte Restunsicherheit, weil ich die Art eben noch nicht selbst in der Hand hatte.



    LG; Pablo.

    Hallo, Leute!


    Nur die Ruhe.
    Seriös soll's ja alles sein, aber man muss ja nicht gleich den Humor verlieren. Ein kleiner Schwerz hin und wieder, das sollte eigentlich die Stimmung auflockern und nicht trüben.
    Meine Güte, nach einer denkwürdigen Exkursion haben wir einige Zeit zu Megacollybia platyphylla immer "Bleibrätling" gesagt.
    Weil "Breitblättriger Rhizoidenrübling", das kann kein Mensch aussprechen, es ist physiologisch gar nicht möglich. Als Kompromiss hat sich ja inzwischen "Breitblatt" durchgesetzt.


    Eine gute Freundin von mir hat für Xerula radicata den treffenden und schönen namen "Lang & Dünn" geprägt. Auch nicht offiziell, aber bei so einer kurzen und doch treffenden Beschreibung des Pilzes darf man auch mal schmunzeln.


    Die richtigen Namen wurden genannt, so soll es ja sein. :)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ha! Das ist Pholiota lucifera?
    Der sieht ja echt Pholiota jahnii sehr ähnlich, wenn da die Schüppchen angedetscht wären.
    Pholiota jahnii (Pinselschüppling):


    Und den Fettigen (Pholiota lucifera) suche ich selbst gerade vergeblich.



    LG, Pablo.

    Hlalo zusammen!


    OK, dann nehme ich auch das 23 ° Seminar mit kaiserlingen und kontrolliere die Hutoberflächen der Wölfe. Wölfe sind hundeartige Daseinsformen, die mögen es, auf dem Kopf gekrault zu werden.
    Tuppie soll mit, dann ist das Häkelzeug für die Zeit auch irrelevant, aber Handtuch und Badehose nicht vergessen!



    LG; Pablo.

    Hi.


    Na, jedenfalls ist Pholiota recht naheliegend, auch optisch. :thumbup:
    Ich kann es nicht beurteilen, welche Art das sein soll, aber du hast ja selbst wahrscheinlich mit Gröger geschlüsselt und dann im Ludwig verglichen.


    Zu den Wiederfunden: Ich schlage vor dem Treffen der Cortinarienvögel vor. Weil danach hast du ja wieder anderes Zeug zum zeigen.



    LG; Pablo.

    Ahoi!


    Na, wenn's Grog gibt, dann scheint die Sonne doch auch nachts noch. ;)
    Und ich dachte, da oben wird's nie so ganz richtig kalt, weil ja das Meer die Wärme speichert.
    Ich bring jedenfalls auch Badehose mit, fällt mir bei dem Gedanken ein.
    Oktober ginge eventül auch. Nur muss es dann auch schon Saftlinge und Kram geben, so wie jetzt.



    LG; Pablo.

    Hallo, Jens!


    Hui, ja, sowas ist doof. Nicht aufgeben und nicht verzagen, das Problem wurde notiert und wird an die Admins weitergegeben, die auch Zugriff auf die Accountdaten von dir haben. :thumbup:



    LG; Pablo.

    MoinMoin!


    Schande, hebe dich hinweg von Kuschels Haupt!
    Sie ist entschuldigt, denn dafür fand sie Poronias. :)


    Klar, nachträglich zählt genauso. Aber nicht zu feste drücken, ich bin kitzlig.
    Wenn ihr mir versprechen könnt, daß auch im Oktober schon Saftlinge und Keulchen und dergleichen in eurem Sandkasten auftauchen, dann gerne auch früher. So bleibt mir die von Tuppie gehäkelte Unterwäsche erspart.



    LG, Pablo.

    Hallo, Konrad!


    Gefühlsmäßig bin ich nach wie vor auch bei Trich.terr.
    Die notierten messungen geben schon die Extremwerte wieder. Bei ca. 30 gemessenen Sporen war eben eine dabei mit 11 µm länge und zwei mit 10 bzw. fast 10. Ich denke auch, daß bei der sehr großen Variation eben schon mal Ausreißer drin sind.
    Es ist halt interessant, wie weit das variiert. Und dann sind ja eben noch weitere "Phantome" in der Synonymie, wie Tricholoma gausapatum und Tricholoma myomyces. Wahrscheinlich sind es hier auch wie bei vielen anderen Ritterlingen am Ende die makroskopischen merkmale, die den Unterschied machen. Aber die muss man eben erst mal wirklich sicher definieren können, und das ist alles andere als einfach.
    So gesehen würde ich mal meinen, diese graufilzigen Ritterlinge sind sozusagen die "Mallocyben" in der Gattung. ;)



    PS.:
    Noch was Einfaches zwischendurch.
    Postia subcaesia = Fastblauer Saftporling

    Also der mit den ganz dünnen (kaum über 1 µm), allantoiden Sporen.
    Muss mittlerweile wohl Postia alni heißen, weil Postia subcaesia eine mediterrane Art mit wesentlich größeren, fleischigeren Fruchtkörpern beschreibt.



    LG; pablo.