Beiträge von Beorn

    Hallo.


    Tja, Pink.
    Ich hoffe, mal, da ist keine Verwechslung passiert, aber ich glaube es eigentlich nicht. Denn um den Pilz zu bestimmen, muss man ja so oder so durchs Mikro gucken. Und schon an den Sporen sieht man ja eigentlich sofort, ob es zu Crepidotus oder zu Clitopilus (oder zu Entoloma, oder zu Cheimonophyllum oder usw.) gehört.
    ich suche die Art mal und teste das aus.



    LG, pablo.

    Hallo, Ingo!


    Ja, das ist in der Tat interessant. Zumal ja auch Lothar (Graubart) neulich einen Fund vorgestellt hat, der gut zu der von dir beschriebenen Ökologie passt.
    In den Großpilzen sind ebenfalls Fundorte notiert, die zu beidem passen. Da nehme ich die moosigen Weg- und straßenränder mal als das Äquivalent zu deinen Funden passt.
    Wahrscheinlich ist es aber noch einfacher: Tortula sp. braucht einen passenden Standort. Wenn das Moos da ist, dann kann theoretisch auch der Pilz auftauchen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Abeja!


    Eine sehr interessante Seite, auf der ich mal stöbern muss.
    Danke für den Link, die kannte ich noch nicht.


    ich habe gerade etwas Schwierigkeiten, den hier gezeigten Fund in dem Bild von Andreas auf S. 130 im 5. Band wiederzuerkennen. Aber das Bild ist auch ziemlich klein und Bildvergleiche sind halt nicht wirklich zielführend bei Cortinarien. Andreas erwähnt aber auch dort diese Velumreste (als "fein spinnwebigen Überzug... (oder) auch viele kleine Pusteln") auf dem Hut. Sind die tatsächlich so charakteristisch für diese Art?



    LG; Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Ich habe noch nichts gefunden, was dagegen spricht. Jedenfalls nicht bei edn meisten Funden. aber die kommen jetzt erst, denen war es bisher viel zu trocken hier.
    Ich sehe mir sicher noch einige Kollektionen an und ich glaube auch, daß hier nicht nur Arrhenia spathulata wächst.
    Kalk kann man aber annehmen, denn diese Flugsanddünen sind größtenteils kalkhaltig.
    Der Ansicht sind auch die Stielboviste, die dazwischen wachsen.



    LG, pablo.

    Hallo, Tanja & Ingo!



    Also häufig ist der sicherlich nicht.


    Dann sind bei euch Sandtrockenrasengesellschaften, in denen viel Drehzahnmoos wächst, anscheinend nicht so häufig. ;)
    Möglicherweise ist der regional sehr unterschiedlich verbreitet.
    Um Mannheim rum komme ich auf ungefähr ein Dutzend Fundorte. Sind aber fast alles solche Flugsanddünen mit schütterem Bewuchs und vielen Moosen.



    LG; pablo.

    Hallo, Abeja!


    Gute Frage.
    Ich habe eben mal meine Bilder von diversen Crepidoti durchgeguckt, auch von variabilis. Leider bei der Art kein vernünftiges Abwurfbild dabei. Das wäre mal zu prüfen. So recht vorstellen kann ich es mir nicht, zumal in den lamellen auch nur reine Brauntöne (bis ockerbraun) zu sehen sind.
    Welche Quelle gibt denn diese Farbe an?



    LG; Pablo.

    Hallo, Thorsten.


    Diese Blöden negativformulierungen... X/
    So war's ja gedacht (kein violett - S. caerula ausgeschlossen)
    Aber besser wärs gewesen, es positiv zu formulieren: Sporenpulver mit violett oder Rotton, dann entweder S. aeruginosa oder S. pseudocyanea. :thumbup:



    LG; pablo.

    Hi.


    Oh ja, da sind tatsächlich ja leggere Schwarzhütige in den Körben.
    Es ist bisweilen nicht so einfach mit der Unterscheidung, ebenso wie reticulatus mal ganz schön dunkelhütig sein kann, kann aereus auch mal recht hellhütig sein. Ist aber durchaus so, daß die gerne mal vergesellschaftet vorkommen.
    Neben der Hutfarbe gefällt mir bei deinem Bild auch die Stielfasrbe und die Ausprägung und Farbe des Netzes besser für B. reticulatus.
    Aber Sicherheit gebe ich da keine, darum hätte ich den ja gerne in der Hand gehabt.
    B. aereus ist im Fleisch so dermaßen fest und hart, B. reticulatus ist viel weniger kompakt, leichter, brüchiger. und darum mögen den auch die Maden lieber.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    ich denke schon, daß der auch ohne Licht schön große Hüte bildet. Nur sind die vielelicht nicht so regelmäßig geformt. Wichtig ist das Substrat, wenn er da genügend Nährstoffe bekommt, dann werden auch große Fruchtkörper gebildet.


    Ich finde, die Fruchtkörper sehen auf den Bildern schon gesund aus. Aber das ist wie mit allen Pilzen, die man nur über Bilder sieht: So richtig kann man es nie beurteilen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Sarah!


    Geil. :P
    Will ich auch mal hin. Das wäre ein super Urlaubsziel für dösiges Novemberwetter in Deutschalnd.
    Was für geniale Pilze, ich freue mich schon auf weiteren Input.


    Nörgelige Anmerkungen:
    08 hätte ich gerne in der Hand. Der sieht für mich aber ganz arg nach Boletus reticulatus (Sommersteinpilz) aus.
    14: Eher Otidea als Peziza. So schön geschlitzt wie die sind.
    17: Entoloma war richtig gemerkt.



    LG; pablo.

    Hallo, Peter!


    Die Fruchtkörper auf dem Bild von mir sind nicht wirklich jung. Die sind nur nicht so groß und eher wenig verwachsen.
    Was ich mir übrigens auch gut vorstellen könnte:
    Daß Hydnellum scrobiculatum ein Pilz mit dickerem Fleisch und dickeren Stielen ist. Also tendenziell mit kräftigerer Statur. Wenn dann das von Stephan angeführte merkmal (Struktur der Hutoberfläche) dazu kommt, dann könnte sich so was wie ein "Gesamterscheinungsbild" entwickeln, anhand von dem man die beiden recht gut trennen kann.
    So funktioniert es ja bei vielen Arten.
    Aber: Es funktioniert wirklich nur dann, wenn man beide Arten mehrmals in der Hand hatte und auch in unterschiedlichen Ausprägungen.
    So wie wenn du durch den Wald latscht und schon von oben sagen kannst:
    "Das ist ein Panther" und "Das ist ein Grauer".
    Und sich das jedes Mal beim Druntergucken bestätigt.
    Wie genau das klappt ist schwer zu erklären. Aber es klappt, wenn man eben beide Arten gut kennt.



    LG, pablo.

    Hallo, Rene!


    Weißblauer Träuschling meint Stropharia pseudocyanea, oder?
    ich finde den fast schon etwas kräftig für die Art.
    Aber die drei sind teils auch schwierig zu trennen. Ein Sporenabwurf wäre ganz gut, wenn kein violett- oder Rotton, dann kann man schon mal Stropharia caerula (Blaugrüner Träuschling?) ausschließen.
    Und dann müsste man sich entscheiden, ob das nun ein etwas kümmerliches, ältliches Exemplat von Stropharia aeruginosa (Grünspanträuschling) oder eine zu kräftige S. pseudocyanea mit untypisch üppigem Ring ist.



    LG; Pablo.

    Hallo, Norbert!


    Spongipellis müsste da auch deutlich ausgeprägte Hütchen haben, so wie der an dem Substrat sitzt. Wenn der Pilz nicht "streichzart" aber doch zumindest etwas wachsig war, dann würde ich jetzt auch zu Ceriporia / Ceriporiopsis tendieren. Die beiden Gattungen unterscheiden sich durch das Vorhandensein von Schnallen, was aber in der Tat oft schwer zu sehen ist.
    Ebenfalls sehr ähnlich kann Schizopora (radula) aussehen, aber die gfand ich noch nie so fett und üppig.



    LG; pablo.

    Hallo, Chris!


    Von Phlegmacien habe ich im Grunde nicht den Hauch einer Ahnung. ich kenne vielelicht 10 Arten der Untergattung, also ungefähr 2 bis 3% der in europa vorkommenden Arten. ;)
    Aber: Cortinarius varius ist raus, weil: Wo sind die violettblauen Lamellen? Und warum ist der Stiel nicht weiß und die Knolle gerandet?
    Alles KO - Kriterien gegen C. varius.
    Cortinarius splendens ist raus, weil: Du beschreibst das Fleisch ja als weiß. C. splendens gehört in die Gruppe mit leuchtend gelber Trama.
    Zwei Schnittbilder (junges + ausgewachsenes Exemplar) wären schon gut, natürlich auch mit KOH - reaktion.
    Aber wie gesagt: Das ist eine Art, die ich noch nie in der Hand hatte. Insofern wird's von meiner Seite schwierig, was Sinnvolles zu sagen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Rainer!


    Manchmal frage ich mich, wer eigentlich dieses Märchen von den fransigen Lamellenschneiden in die Welt gesetzt hat?
    Selbst durch die Einschlaglupe sehe ich keinen Unterschied zwischen den lamellenschneiden von Clitopilus hobsonii und denen von diversen Crepidotus - Arten... :/
    Und ich hatte beides schon mehrmals in der Hand.



    LG, Pablo.

    Hallo, Michael!


    Wie siehts denn mit der Lichtsituation da aus?
    Wenn fruchtkörper nicht viel Licht haben, sehen die oft etwas komisch aus.
    Aber auch ind er Natur draußen werden bisweilen sehr seltsame Formen gebildet. Im grunde ist die Form ja auch nicht das Entscheidende, solange der Pilz gesund ist.


    Das weiße: Die Zuwachskanten eben. Also alles, was nicht gelb oder rot ist. Das sind die Bereiche, in denen der Pilz am meisten wächst.
    verzweigen kann er sich natürlich auch, macht er aber eher selten. Schaun mer mal.



    LG, Pablo.

    Hallo, Rainer!


    Hoppla, nun siehts ja ganz anders aus. :)
    Ja, das kommt schon eher hin. Echt interessant, wie ein Bild da täuschen kann.
    Aber wenn das nun die echte Farbe ist, sind alle Dunkelsporer raus und Lepista (eher rosa und Lilatöne) ebenfalls.
    Würde jetzt schon zu Rhodocollybia passen. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Es geht ja nicht um die Agbrenzung zum Violetten Klumpfuß, sondern um die Abgrenzung zu allen Schleierlingen mit violetten Farben. Was einige hundert Arten sind, wenn man die Telamonien mitzählt. Der Buckel auf dem Hut ist irrelevant, es gibt viele Schleierlingsarten mit Violettönen, die einen haben und bei Lepista nuda muss der nicht da sein.
    Das Velum ist eine Sache. Das kann ja auch mal schwach ausgeprägt sein.
    Was zu 100% sicher ist: Die Farbe des Sporenpulvers.
    Und: Den Geruch von lepista nuda zu kennen, den es bei keinem optisch ähnlichen Schleierling gibt.
    PS.: Dein Fund ist schon Violetter RR. ;)


    LG, Pablo.

    Hallo.


    Irgendwie glaube ich da auch nicht so ganz an einen Weißsporer. Manchmal ist es ja wie verhext und ein Pilz sport gar nicht ab. Und das passiert gar nicht mal so selten.
    Eine Option zu Crepidotus wäre mir da mit dem Aussehen auch noch Clitopilus (entpuptt sich dann meist als C. hobsonii).



    LG; pablo.

    Hallo.


    Ich hatte irgendwann mal einen Sporenabwurf von Rhodocollybia maculata gemacht, der war schon sehr viel blasser als das hier.
    So eine Farbe kenne ich von einigen Täublingen (sollte hier ausszuschließen sein), aber auch von jungen Fleckblattflämmlingen (Gymnopilus penetrans, sehr gelb, aber nur wenn ganz frisch). Aber Gymnopilus kommt hier ja wohl auch nicht in Frage. Dann wäre da noch Ripartites (Filzkremplinge), die ja auch ein hübsches Ocker als Sporenpulverfarbe haben. Aber das ginge ja mehr ins Bräunliche.
    Was mir noch einfiele, wären Lepista / Clitocybe (aber auch das ist ja im grunde viel blasser) oder Melanoleuca (passt ja auch nicht und sollte nur bei wenigen Arten gelegentlich ganz blass ocker überhaucht sein).


    Äh...


    Echt komisches Teil.



    LG, Pablo.