Beiträge von Beorn

    Hallo, Heidi!


    Dann schauen wir doch mal, was der Samstag so bringt. Wenn das so läuft wie ich es vorbestellt habe, kannst du da noch die eine oder andere Art deiner Sammlung hinzufügen. :)



    LG; Pablo.

    Hallo, Peter!


    Danke dir!
    Das hast du wunderschön geschrieben. und graue Pilze können wunderbar sein. :)
    Ich setze trotzdem mal ein wenig Farbe von gestern dagegen:

    Als kleine Einstimmung auf Samstag.



    LG, Pablo.

    Hallo, Nando!


    Da bin ich nun aber mit Steffens Bestimmung gar nicht einverstanden.
    Das was du in dem adnderen Thema zeigst, wäre für mich einfach ein Erdwarzenpilz (Thelephora terrestris). Eine gewisse Variationsbreite in der Form haben die alle, aber so fast völlig formlos, das bringt eigentlich nur Th. terrestris zustande. ;)



    LG; Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Aber T. atrosquamosum sollte doch einen einigermaßen glatten stiel haben?
    Und ohne jetzt bei Riva und Bon verglichen zu haben: Heilmann-Clausen / Christensen erwähnen da ja gerade auch die (wenn auch wohl nicht konstanten) blauen Flecken speziell im vergleich zu T. orirubens.
    Aber du hast schon recht: Ohne Bilder könne wir hier viel spekulieren.



    LG; pablo.

    Hallo, Enrico!


    Du must den Buchwaldoboletus mal finden. Würde ich dir jedenfalls gönnen.
    Die Hutoberfläche ist ganz anders, das ist so ein zerrupft wirkender Filzfetzen, sieht total abgefuckt aus, könnte man sagen. Der Stiel ist niemals so keulig, das macht der einfach nicht.



    LG, pablo.

    Hallo, Nando!


    Aye, stimmt.
    Das hatte ich gelesen und war einigermaßen verwirrt. Weil wenn es bei der Sporengröße nicht recht eindeutig ist, und bei den makroskopischen Merkmalen ebenso...
    Alles was ich selbst gefunden habe, ließ sich schon makroskopisch leicht als Spathularia flavida einordnen.
    Ich werde bei weiteren Funden sicher auch mal reinlinsen, das hatte ich bisher noch nicht gemacht. Deine Fragen kann ich leider nicht klären, mir fehlt da eben auch Funderfahrung und Literatur (vor allem aktuelle).


    Bei dem Sandborstling kannst du ja mal ein cf dazu schreiben, wenn er nicht mikroskopiert ist. Bei mir finde ich Geopora arenicola an lichten Stellen auf Sandböden bei Kiefer, an einer Stelle auch ohne Kiefer bei Salweide und Pappel. Die Böden sind da aber so richtig trocken und sandig, aber auch kalkhaltig (Flugsand). Ich hatte da immer nach den Sporengrößen geschaut. Auf der Seite von Gunnar Hensel gibt es glaube ich einen Schlüssel zu der Gattung.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ja, der oder ein anderer mit ähnlichem Aussehen.
    Auch Cortinarius paleaceus habe ich schon so gefunden, also mit wenig ausgeprägtem Buckel und schwach ausgeprägtem Velum.
    Da brauchen wir erstmal die detaillierte Ökologie, den Geruch, junge Fruchtkörper und dann wahrscheinlich immer noch ein Mikroskop.


    LG, Pablo.

    Hallo, Sarah!


    Doof! Da stimmt was nicht in meinen Notizen! keine Ahnung, warum ich das da rein geschrieben hatte, aber das muss dann da raus.
    Klar, du hast recht: Auch in den griechieschen Gebirgen oder im Apennin friert es ordentlich im Winter.



    LG, pablo.

    Hallo, Andreas & Stephan!


    Soso. Aber ich gönne dir jeden Schleierling, Andreas. So soll es ja auch sein, ich hoffe, der Kurs jetzt war auch gut erfolgreich.
    Hier gibt es: Viele hübsche Telamonien, sicher zig Arten, die aber für mich momentan noch alle gleich aussehen. :cool:
    Irgendwann schaue ich mir die auch noch an, heute waren andere Dinge im Vordergrund.
    Es hat geklappt.

    Zahlreich vor die Linse (*hust*) gehüpft. :P



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    Das sieht doch nach einem ganz entspannten Buntgepilze aus.
    Um deine Hygrocybe ounicea beneide ich dich ja immer wieder, dieser "Größte" Saftling ist schon was Famoses.


    Bei Täublingen geht im Grunde sogar recht viel ohne Mikroskop. Dafür halt mit Chemikalien. ich lasse die Gattung zwar weitestgehend aus, aber bei dem Fund da:
    Daß der nur bitter und nicht brennend scharf geschmeckt hat, könnte daran liegen, daß der was abbekommen hat. Alter und / oder Frost.
    Farblich könnte das eine der Arten zwischen Russula queletii (Stachelbeertäubling), Russula sardonia (Zitronenblättriger Täubling) und Russula sanguinaria (Bluttäubling) sein. Wobei da die beiden letzteren Kiefernarten wären.


    Nummer 4 ist schon ein trichterling (Clitocybe). Ganz ohne Pseudo.
    Aber lassen wir den mal lieber, gruslige Gattung.


    Wenn du bei deiner 13 mit hygrocybe persistens so unzufrieden bist, dann vergleich doch mal mit >Hygrocybe citrinovirens<.



    LG, Pablo.

    Hallo, Sarah!


    OK, dann wären die also mal klar. Wobei am liebsten würde ich ja immer alles selbst untersuchen weil...
    Aber quatsch! Dann würden mir ja auch meine beatragten 36 Stunden tageslänge nicht mehr reichen. :/
    Den Stacheling hatten die griechischen Kollegen nicht untersucht?
    Falls nein, den bekommen wir raus. Müsste man vielleicht auch mal bei dein entsprechenden Gattungsspezialisten in Europa anklopfen, ob die da an einer Zusendung Interesse hätten.



    LG, pablo.

    MoinMoin!


    Das ist wirklich eine Pracht. Und nicht nur die Saftlinge, sondern auch das, was sich da auf den Schnittflächen der Baumstümpfe tummelt.
    Begeisternd.


    Und mit den Ziegen unterwegs zu sein, hat auch so seine lustigen Seiten.
    Hatte ich vor einigen Jahren mal bei einer Art Almabtrieb.



    LG; pablo.

    Hallo, Josef!


    Du darfst natürlich gerne auch ein paar Bilder zeigen, von Ritterlingen sowieso.
    Zu den Verfärbungen: Ist wie bei tricholoma columbetta und den beiden rötenden Arten ein kann, aber kein muss.
    Ich kenne Tricholoma atrosquamosum nicht, aber die Nachbarart Tricholoma squarrulosum (also den mit dem schwarz schuppigen Stiel). Da färbte nichts blau.
    Die mögliche Blaufärbung bei T. atrosquamosum wird aber - wenn ich das gearde richtig im Kopf habe - in >diesem Buch< erwähnt.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Bezüglich Hypholoma marginata schließe ich mich Norbert an.
    Pilz 1 ist Psathyrella sp (eine Art aus der Gattung der Faserlinge)
    Pilz 2 ist Cortinarius sp (eine Art aus der Gattung der Schleierlinge, Untergattung Telamonia).
    Bei beiden kann man es mit ein paar mehr angaben vielelicht etwas eingrenzen. Vielleicht aber auch nicht, beide Gattungen sind extrem komplex.



    LG; pablo.

    Hallo, Nando!


    Ich hatte ja gehofft, daß er diesmal dabei ist.
    Aber egal: Die Suche ist ja mittlerweile das Ziel. Das sind erneut geniale Bilder von starken Funden. Also bitte: Weitersuchen! :thumbup:
    Nummer 13 kannst du auch mal mit Thelephora anthocephala (Bluemn - Warzenpilz) vergleichen.
    Nummer 15 glaube ich dir sofort, ist ja nichts rosanes an der Stielbasis zu sehen und die Kappe ist auch nicht deutlich radialstreifig.
    Den Ringlosen (Suillus collinitus) hatte ich erst heute wieder zahlreich und in teils sehr üppigen Exemplaren in der Hand. Sieht von oben aus wie ein normaler Butterpilz, also mit meist recht dunklem und zumindest im Alter deutlich radialstreifigem Hut.
    Und wenn der mit Suillus luteus durcheinandersteht, kannst du von oben im Grunde nie sagen, welcher welcher ist. Nur die vereinzelten Suillus granulatus dazwischen, die fielen glaich auf.
    Nummer 10 so ganz ohne Sand und ohne Kiefern? Glaube ich nicht. Das ist wahrscheinlich was anderes und damit auch Selteneres. Muss aber unters Mikro zur Bestimmung.
    Nummer 2 ist nicht schlecht. ;)
    "Inocybe sp." stimmt natürlich. Und sogar drei arten auf zwei Bildern. Eine von den drei kann man so schon gut bestimmen:
    Bild 2b, die beiden noch stehenden Fruchtkörper rechts sind Inocybe cincinnata:

    Auf meinem Bild ist I. cincinnata var. major, bei deinem Fund sage ich mal lieber: I. cincinnata s.l.
    Die Art auf Bils 2a kann auch in die Gruppe gehören, ist für mich aber nicht bestimmbar, ebenso der leigenden fruchtkörper auf Bild 2b links, der wohl auch in eine ganz andere Gruppe gehört.



    LG; Pablo.

    Hallo, Lea!


    Naja, wenn man halt mal ein Massenvorkommen findet, dann darf man doch auch mal bei einer geschützten Art ein paar fruchtkörper zum probieren nehmen, oder? Ich konnte heute bei einer dieser Arten auch nicht wiederstehen, ist einfach zu lecker. Ist aber nicht schlimm: Der den ich heute fand ist ja tödlich giftig, den sammeln eh nicht so viele für die Pfanne. ;)


    Für mich wären 16-17 ° genau die richtige Temperatur für einen entspannten Schlaf, aber da gibt es offenbar unterschiedliche Ansichten.
    Heizung kapütt ist doof, vor allem wenn man kein Feuer machen darf.
    Samstag soll es aber einigermaßen passabel werden und auch nicht allzu kalt.



    LG; pablo.

    Hallo, Dieter & Matthias!


    Ganz schön viel, aber: Guuuuuuuuut! :thumbup:
    Klasse, diese Flammulaster carpophilus suche ich schon seit einiger Zeit, obwohl die Art eigentlich recht häufig sein soll.
    Und bei dem letzten Bild der Art hatte ich an Tubaria conspersa gedacht, aber die kommt ja erst weiter unten. :)


    Die Schleimpilzbilder haben es mir heute besonders angetan, die sind echt zum reinbeissen (total in übertragendem Sinne, vesteht sich).



    LG; pablo.

    Hallo, Nobi!


    Gutes Timing. :thumbup:
    Heute nachmittag war ich vor Ort um frische Proben für dich und für Ralf einzusammeln, die sich morgen auf den Weg machen.
    Was mir dabei nicht so gut gefällt:
    Es scheint, als wären die Fruchtkörper vor Ort in der Entwicklung stehen geblieben. Ebenso wie die im Döschen.
    Ich hatte gehofft, daß sie nun nach 10 tagen draußen in der Heide etwas reifer aussehen, vielleicht auch mal schöne Stiele entwickelt haben. Das ist nicht der Fall. Bei denen im Döschen dachte ich schon, daß die vielleicht in ihrer Entwicklung gestört sind, was die unterschiedlichen Sporenmaße erklären würde.
    Auch beim Nachmessen fand ich da entweder welche mit Sporengrößen zwischen 26 und 33 oder solche mit Sporengrößen zwischen 21 und 27. Das aber jeweils konstant innerhalb eines Fruchtkörpers. Gemessen natürlich immer nur freie Sporen aus reifen (innen schön glänzig - schwarzen) Perithecien. Nur wie gesagt: Ich hatte das Gefühl, daß mit denen was nicht stimmt.
    Nun also frische Proben aus natürlicher Bodenhaltung. ;)
    Die sehen nun aber auch nicht anders aus, als vor 10 tagen.
    Hier mal zusammen mit Coprinopsis nivea:



    LG; pablo.

    Hallo, Stephan!


    Dann warst du ein wenig zu früh hier.
    Zwei Wochen später stand der nicht weit von da, wo wir unterwegs waren in einem Fichtenhochwald:

    Was übrigens für mich auch ein Erstfund war. Der stand auf meiner "Liste" auch recht weit oben. :)
    Und ohne den kurz zuvor in der Hand gehabt zu haben, hätte ich den jetzt bestimmt auch nicht erkannt.


    PS.: Doch, ich denke deiner ist auch einer, Jan - Arne.
    Mehlgeruch ist ein wichtiges Zeichen, und wenn deine trocken waren, dann muss man wohl den Geruch auch erst rauskitzeln. Meinie rochen vor Ort nur im Schnitt, zuhause nach einer Nacht im Döschen dann erst richtig intensiv mehlgurkig.



    LG; pablo.

    Hi.


    Ohja, auf die Saftlinge schiele ich auch. Als du hier warst, zeigten sich ja schon erste Vorboten, das wird. Am Wochenende war ich am Kaiserstuhl, die Wiesen da oben auf den Hochflächen sind tot und da wird auch nicht mehr viel passieren in diesem jahr. Aber die Ecke war auch extrem trocken.
    Hier in Nordbaden sieht es besser aus. Derzeit suche ich Grünlingsplätze. Bis auf die bei Speyer ist mir am Oberrhein bisher keiner vor die Linse (*hust*) gekommen.



    LG, Pablo.