Hallo, Helmut!
Tja, das ist auch so eine GEschichte...
Als hätte man mit dem Krebs an sich nicht schon genug Ärger, man kommt unweigerlich auch noch in die Mühlen des Gesundheitswesens mit all seinen Facetten (Schulmediziner diverser Praxen und Krankenhäuser, Privatpraxen, Heilpraktiker, Krankenkassen...) - dabei hätte man doch Wichtigeres zu tun, als sich auch noch um die kümmern zu müssen.
Einen wichtigen Fakt hast du durchaus kapiert - und das ist in der Tat ein Fakt und nicht irgendeine Meinung: In dem ganzen System geht es in erster Linie um den wirtschaftlichen Profit und erst an zweiter Stelle um die Gesundheit des Einzelnen. Ist halt so, dafür muss man den einzelnen Figuren in dem System auch keinen Vorwurf machen. Dieser Mechanismus hat sich verselbständigt und ist für ein Individuum nicht mehr kontrollierbar, egal welcher gute Wille dahinter steckt.
Ein guter Arzt - egal ob Schulmediziner in einem Krankenhaus, Privatpraxis oder auch ein Heilpraktiker - kann damit arbeiten und findet die Balance zwischen dem eigenen interesse (will ja auch von was Leben), dem Interesse der "Big - Player" im System (vorwiegend Pharmaindustrie, wo Gewinnmaximierung und Profitsteigerung idealerweise auch eine Qualitätssteigerung der Produkte nach sich zieht, nur halt leider nicht immer), und dem Interesse des Patienten. Dabei ist es nie verkehrt, selbst informiert zu sein und das auch zu kommunizieren. Wichtigste Aufgabe eines Arztes ist erstmal: Zuhören. Das ist leider eine Sache, die bei den Krankenkassen nicht angekommen ist (weil der Erfolg schwer zu messen ist), Ärzte müssten im grunde viel mehr dafür bekommen, daß sie einfach mit den Patienten reden.
Kompromisse muss man da finden als Patient. Sollte man aber auch nur dann machen wenn man die Bereitschaft bei einem Arzt erkennt, selbst Kompromisse einzugehen.
Und was für die Schulmediziner im Kassenverband gilt, das gilt ebenso für die nur privat operierenden Kliniken und Ärzte. Und es gilt auch für alle Heilpraktiker: Da gibt es sone und solche, und dann gibt es noch ganz andere.
Auch die Anbieter privater behandlungen haben ihren Profit im Auge, die wollen dir genauso etwas verkaufen wie die großen Pharmakonzerne über den Umweg über die Krankenkassen. Aber das muss ja nichts Schelchtes sein: Wenn du daburch ein Medikament entdeckst, daß schlicht und einfach besser ist als das "Kassenmedikament", daß du zuvor hattest, dann ist das ein Gewinn.
Vorschlag: Hartnäckig bleiben und der Kasse immer konsequent auf die Nerven gehen. Die können erstaunlich kreativ werden, wenn man nur klar und deutlich macht, daß man sie nicht mehr in Ruhe zu lassen gedenkt. Jeden Tag anrufen, wenn nötig mehrmals, oder Mails schreiben; mit der enstprechenden Höflichkeit aber klaren Ansagen. Ist auch anstrengend, aber man muss ja nicht jeden Anruf selbst machen. 
Wenn du den Krebs klein kriegst, dann schaffst du auch deine Krankenkasse.
Ähm...
Nochmal: Thema verschieben (Pilze allgemein) und oben als wichtiges Thema festpinnen?
LG; Pablo.