Beiträge von Beorn

    Hallo, Beli!


    Prima Portrait. :thumbup:
    Ich hab's noch zu den "Aphyllophorales (im weiteren Sinne)" verschoben.
    Das passt zwar nicht zur echten sytematischen Einordnung, aber um das ganze möglichst einfach zu halten (wenige Unterforen), sind die Portraits für Ständerpilze nur in vier Gruppen eingeteilt, mehr nach Aussehen als nach tatsächlicher Systematik. Also so ähnlich, wie das mal vor annähernd 100 Jahren war. ;)



    LG; Pablo.

    Ahoi!


    Ja, vermutlich ist das schon Coltricia perennis. So wirklich seidig schimmernd wirkt die Hutoberfläche ja nicht.
    Das Problem: Coltricia montagnei und Coltricia cinnamomea wüsste ich jetzt nicht makroskopisch zu unterscheiden. Coltricia confluens sowieso nicht, aber das scheint hier ökologisch nicht in Frage zu kommen.
    Um es sicher zu sagen, muss man auch in dieser Gattung mikroskopieren.



    LG, Pablo.

    Hallo, Karl!


    Nicht nur schöne Bilder, sondern auch sehr inspirierend. :thumbup:
    Mir war gar nicht klar, daß die Caloscyphen auch bei Kiefer auftauchen können.
    Wird vermutlich trotzdem nix, aber da mache ich mich trotzdem mal auf die Suche nach einem Bild mit der Schwarzweißen und dem Leuchtenden nebeneinander.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Mniaeciastisch. 8|
    Beeindruckend: Auf den Lebermoos - Blättchen vermag man schon einzelne Zellen zu erkennen, kann das sein?


    Pilz 2: Schon mit Stilbella verglichen?



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Jaja, mach mich nur fertig. Auch den suche ich bislang vergebens. :D
    Toller Fund und schöne Bilder. :thumbup:


    Auch die Otter kann sich sehen lassen, guckt aber noch ein bisschen verschlafen.
    Ich denke mal (ohne sie jetzt genau bestimmen zu können), mit der ist es wie mit allen anderen Schlangen auch: Immer ungiftig, solange man sich nicht beißen lässt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Michael!


    Das muss nicht peinlich sein. Wenn du ihn eben mit dunklen Stielen kennst, ist das ja klar, daß so eine Kollektion erstmal verwirrend anders aussieht.
    Die Stiele sind bei ganz jungen Fruchtkörpern meistens durchgehend hell, werden aber rasch von der Basis her dunkler, zuletzt schwarzbraun. Gelegentlich passiert das aber auch langsamer, wie bei deinem Fund. Denn so ganz jung ("frisch geschlüpft") sehen die nun auch nicht aus. ;)



    LG; Pablo.

    Ahoi!


    Klick mal den Link an, da stehen alle anderen Namen dabei.
    "TuFur" ist analog zu >"FomFom"< oder >"FomPini"< ein Spitzname oder Kurzname. Aus dem lateinischen Namen abgekürzt: TubariaFurfuracea.
    Bei "Trompetenschnitzling" hat man ja schnell einen Knoten in der Zunge (oder der Tastatur). ;)
    Sagt ja auch kein Mensch "Flockenstieliger Hexenröhrling" sondern einfach nur "Flocki" oder "Flexe".



    LG, Pablo.

    Hi.


    Ja, hab's gefunden. :)
    Gummistiefel kann ich irgendwie gar nicht anziehen, vor allem auch weil ich drin einfach nicht laufen kann. Ergo: Normale Wanderschuhe / Bergschuhe wie immer, auch im Moor und Sumpf. Dann werden die halt nass, aber was nass werden kann kann auch wieder trocknen.
    Gut, am besten hat man dann halt zwei Paar, weil in die nassen Schuhe rein ist auch nix.



    LG, Pablo.

    Moin!


    Ja, geniales Gebiet! :thumbup:
    Diese Buchestämme kommen gerade ins richtige Alter, ab diesem Zustand sind sie über mehrere Jahre hinweg hochinteressant.


    Unbekannter 1 : >TuFur<
    Gummimatte (Pilz 2): >Buckeltramete<
    Unbekannt 3: >Birkenblättling<
    Unbekannt 4: Ein Zähling aus der Gruppe um Lentinellus vulpinus (einschließlich Lentinellus ursinus, castoreus usw., eine sehr unklare Gruppe, wo die einzelnen Arten morphologisch momentan nicht wirklich trennbar sind).
    Nummer 5: >Angebrannter Rauchporling<
    Und der letzte: Knotiger Schillerporling (Inonotus nodulosus)



    LG, Pablo.

    Hallo, Edwin!


    Ja, kann man machen. :thumbup:
    Aber Phellinus und Inonotus - Arten sehen sich mitunter mikroskopisch recht ähnlich. Mit einem Querschnitt könnte man das vermutlich einfacher klären, wenn es tatsächlich mehrere Röhrenschichten gäbe, dann wäre Inonotus ohnehin raus (Inonotus ist niemals mehrjährig), ansonsten kann man die beiden Gattungen im Feld sehr gut durch die Konsistenz der Fruchtkörper und bei getrockneten Fruchtkörpern über das Gewicht unterscheiden. Das ist aber natürlich erfahrungssache und geht halt nur mit Pilz in der Hand, nicht über Bilder, da verlessa ich mich lieber auf eure Einschätzung vor Ort.



    LG, Pablo.

    Hallo, Claudia!


    Totholzansammlungen an feuchten Stellen sind immer eine Fundgrube.
    Wenn man richtig ernst macht, kann man da mal so an die 20 verschiedene Arten an nur einem einzigen Stamm beobachten. ;)


    Mach dir blos keinen Kopf, wenn du mit Modderbotten durch den Ort läufst. Das ist noch einigermaßen harmlos. Ich kenne ein paar Pilzler, die keine Hemmungen haben, sich bäuchlings auf einem viel begangenen Wanderweg im Matsch auszubreiten, das Kameraequipment und den Botanisierkrempel um sich herum anzuordnen, und ein halbes Stündchen ein paar kleine gelbe Punkte im schlammigen Graben neben dem Weg zu beobachten. Wer vorbei spazierengehen will, soll bitte auf die Döschen und Kamerazeug und so aufpassen!
    Tja, und bei Funden auf irgendwelchen Grünstreifen mitten in der Stadt läuft das natürlich analog ab. Nur liegt man da ja nicht im Schlamm, sondern gemütlich auf dem Trottoir. Alles kein Problem, wer sich darüber wundert, kann ja fragen und wird informiert, daß auch die Mykologie ein wichtiger Bestandteil der Biologie ist, und daß Pilze immer und überall sind.



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Schöne Bilder von dir. :thumbup:
    Anzahl eigene Funde dieser Art bisher bei mir: 0.
    Dann nehme ich diesen beitrag von dir als Anlass, die Suche mal wieder zu intensivieren.



    LG, Pablo.

    Hallo, Michael!


    Diese vermeintlichen Schwefelköpfe sind allerdings Samtfußrüblinge (Flammulina velutipes s.l.).
    Die feine Behaarung der Stiele ist so schwer zu erkennen, aber man müsste sie fühlen können und zumindest als feinen Flaum sehen, wenn man den Stiel im Licht dreht.
    Zur Sicherheit taugt auch das Anfertigen eines Sporenabwurfes: Hier ist er weiß, bei einem Schwefelkopf wäre er dunkel purpurbraun.



    LG, Pablo.

    Hi.


    Jedenfalls ist eine Ü-Ei-Eule ein besserer Fund als mancher Müll, den man lieder überall im Wald findet.
    Dennoch wunderlich, wie die da hin kommt. Aber das fragt man sich ja bei Vielem, was man so unterwegs findet.



    LG, Pablo.

    Hallo, Beli!


    Ein Portrait erstellst du als eigenes Thema mit dem Namen der Pilzart.
    Albatrellus confluens wäre wohl am besten >hier< untergebracht. Wichtig sind gültige botanische Namen und am besten ein paar gängige Synonyme. Sowas findest du zB >hier< oder >hier<.


    Wenn Albatrellus confluens so schön rötet wie auf deinen Bildern dürfte die Bestimmung auch unproblematisch sein, Albatrellus ovinus macht das so nicht.
    Wenn du Lust hast, kannst du ja noch nach den etwas selteneren Arten in der Gattung gucken: Albatrellus syringae, Albatrellus citrinus und Albatrellus subrubescens.
    Albatrellus subrubescens dürfte besonders ähnlich sein, weil das Farbspiel ähnlich ist, aber der müsste deutlicher bitter schmecken (und hat im Gegensatz zu A. confluens keine Schnallen).



    LG, Pablo.

    Hi.


    Sensationell, wie du dich da durchbeißt, Björn. :thumbup:
    Und die Mikrobilder sind wirklich gut, da gibt es nichts zu mäkeln. ich verfolge das still mit und weiß nur, daß es eine Art ist, die ich noch nicht in der Hand hatte.
    Aber weil eben die Bilder so gut sind; das hier:

    Könnte durchaus eine Schnalle sein. Aber selbst wenn: Da sind so viele Basidien, die ganz offensichtlich keine Basalschnalle bilden, daß man dieses eine Objekt vermutlich ignorieren müsste.



    LG, Pablo.

    Hallo zusammen!


    Ja, die letzten könnten schwierig sein. Als weitere Option könnte man noch Weichritterlinge (Melanoleuca) vorschlagen. Aber irgendwie...
    Seifenritterlinge könnten mir schon gefallen. Angesichts der Größe der Birkenblätter (ist da auch Heinbuche dabei?) wären die mir für Horngraue Rüblinge schon wieder zu groß, Stephan. Nehmen wir mal ausgewachsene Seifenritterlinge an, die können schon so "auslabbern":

    Aber es bleibt unsicher, nur nach Bildern. So ein paar optisch recht ähnliche, seltenere Ritterlinge gäbe es ja auch noch.



    LG, Pablo.

    Hallo, Claudia!


    OK, jetzt runzelt sich meine Stirn, geplagt von dem gedanken dahinter, ob es nicht sogar drei Arten auf diesem Stamm sind. :D
    Den striegeligen Schichtpilz kann man eintüten, daß ist der mit der orangeockerlichen, glatten unterseite.
    Erstes Bild im letzten beitrag ganz links: Der Fruchtkörper von unten, das sieht schon nach einem Adernzähling (Plicatura crispa) aus.
    Aber die hellen, unzonierten, wuscheligen auf dem zweiten Bild in der Mitte, das könnten auch Spaltblättlinge sein.


    Nicht, daß du jetzt nochmal dahin rennen musst, sondern mehr um den Blick etwas für weitere Ausflüge zu schärfen: Man muss immer damit rechnen, daß Pilzarten gesellig sind. Also recht viele unteschiedliche arten mal einen Stamm bevölkern. Manche sehen sich dabei dann noch recht ähnlich, so daß man unter Umständen diverse Fruchtkörper von allen Seiten begucken muss.



    LG, Pablo.

    Hallo, Harald Andres!


    Jetzt bin ich richtig froh, daß es mit dem Thema geklappt hat. Danke dafür. :thumbup:
    Die Vielfalt der bunten, üppigen fruchtkörper ist bei Cortinarien schon ein Wunder. Für mich noch eines mit sieben Siegeln, aber umso schöner, wenn man die Arten so wie hier bewundern kann: Farbecht, mit chemischen reaktionen wo nötig und Schnittbildern. Da gucke ich sicher noch öfter rein um zu vergleichen.


    Mit den Fulvi hatte ich immerhin letztes Jahr schon erste, verwirrende Berührungspunkte... :giggle:



    LG, Pablo.

    Hallo, Beli!


    Wieder einmal bewundere ich die Landschaftsaufnahmen. :)
    Das ist sehr schön gemacht, nicht nur um einen Eindruck von einem Gebiet zu bekommen, auch um zu sehen, wo die Pilze wachsen, welche Ökologie da vorliegt.


    Die Pilze hatten hier wohl unter der Trockenheit zu leiden gehabt, darum wohl die oft aufgeplatzten und eingerissenen Hüte. Das macht die Bestimmungen dann schwierig, weil Merkmale nicht mehr typisch sind.
    Beim vorletzten Bild ("Bergporling") glaube ich aber, daß das auch ein Semmelporling (Albatrellus confluens = Scutiger confluens) oder eine Art aus der Gruppe sein könnte.
    Die Russula davor kann man Russula nigricans (Dickblättriger Schwarztäubling) nennen, der sieht immer so aus, wenn er alt und vertrocknet ist. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, Edwin!


    Das ist auch Farblich eine schöne Zusammenstellung. :thumbup:
    Vor allem der Steccherinum am Ende. Ich vermute, der ist zu alt: Da sucht man oft vergeblich nach Sporen. Aber von der Wuchsweise her, auch von der Form und Größe der Stacheln, sollte Steccherinum ochraceum hier besser passen als Steccherinum bourdotii. Ist ohne Sporen leider immer recht unsicher.


    Bei dem Schillerporling sollten die Fruchtkörper aber schon sehr weich - im Sinne von leicht und bröckelig - gewesen sein. Und auf keinen Fall mit geschichteten Röhren. Weil sonst sieht der nämlich ganz arg wie ein Phellinus aus, wie eine der Arten aus der gruseligen Phellinus - igniarius - Gruppe. ;)



    LG, Pablo.