Beiträge von Beorn

    Ah!


    Natürlich, klar hast du recht. :thumbup:
    Beinchen müsste man zählen können, wenn man schon nicht lesen kann (siehe auch Wiki).


    PS.: Da aber auf den Rückenplatten keine Längsrille zu sehen ist, vermutlich auch eher ein >Moosskorpion<.
    Und wieder mal selbst was gelernt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Claudia!


    Da juckt's einen ja so richtig, endlich raus in den feuchten Wald zu rennen. :thumbup:
    Mal gucken, vielleicht findet sich ein Zeitfensterchen am Wochenende.
    Das lustige Insekt am Schluss dürfte ein >Bücherskorpion< sein (und ist dann natürlich wieder wirklich ein Insekt, und kein Spinnentier).



    LG; Pablo.

    Hallo.


    Sieht auf meinem Monitor auch blau aus.
    Peter, ohne Monitor?


    Hutrand erscheint ungerieft, der Ring - hm. Es ist aus meiner Perspektive nicht sicher zu beurteilen. Das ist allerdings ein Kunststück, daß beim Eingesenkten Wulstling nach meiner Erfahrung oft das Leben schwer macht, daß die Riefung des Ringes so fein und undeutlich ausgeprägt ist. Manchmal sieht man es besser oberhalb des Ringes auf der Natterung der Stielspitze. Das musst du vermutlich auch selbst beurteilen, so hoch auflösende Monitore gibt's vielleicht gar nicht. ;)


    Aber mal einen Grauen unters Mikro packen: Da mache ich mit, Stephan. :thumbup:
    Kann ja auch sein, daß die Sporenform da ähnlich variabel ist wie andere Eigenschaften dieser Art. Die von Ludwig zu excelsa var. spissa gezeichneten Sporen sind ja auch schon wieder ein Stück dicker und rundlicher. Das kann dann auch fließend ineinander übergehen, und in dem Fall wäre das bei FN kein Fehler, sondern die Kollektionen, die da für Maße und Zeichnungen untersucht wurden, hatten einfach eher rundliche Sporen.
    Gedankenspiele, das muss man sich wohl echt mal selbst angucken. Ich meine: Wer mikroskopiert schon regelmäßig viele Graue Wulstlinge, wenn diese Art doch in den meisten Fällen schon aus dem Augenwinkel heraus makroskopisch bestimmbar ist?



    LG, Pablo.

    Hej!


    und bis auf den, den du aussortiert hast, sind die für Sommersteinpilze ganz schön gut in Schuss. :thumbup:
    Ich glaube, hier müsste es nun auch bald wieder ganz ordentlich aussehen. Wenn ich denn nur mal dazu komme, richtig rauszugehen. Der Juli ist so derbe vollgepackt bei mir, da hilft auch der ganze schöne regen nichts.



    LG; Pablo.

    Salut!


    Oh ja, in der Tat! Total durchnässte Wanderschuhe an den Latschen: So gross! (am. englisch, Ugs.: So eklig!)
    Hat man andere Schuhe und frische Socken dabei, darf man sich als gut vorbereitet bezeichnen. ;)
    Hat man aber oft nicht. Also raus in die Sonne mit den Botten und richtig gut durchtrocknen und lüften, dann geht's wieder bis zur nächsten Wasserschlacht.



    LG; Pablo.

    Hallo.


    Dabei brauche ich selbst noch viel Hilfe bei diesen Pilzchen. Es ist oft schwer, die Variationsbreiten einzuschätzen. Da ist Manches nicht so klar, wie man es gerne glauben möchte. Auch Mikromerkmale sind ja immer variabel, da kann man ganz schön in die Irre laufen, wenn man etwas flasch einschätzt.



    LG; Pablo.

    Ahoi.


    So schwer sind doch Scutellinias nicht. Jedenfalls habe ich mal sagen hören, daß Ochsenröhrlinge sehr viel schwerer wären.
    Also keine allzu große Last hier.
    Zum dachpilz: Keine Idee. Aber stell den ruhig mal zur Diskussion, irgendjemand mit Rosaspor - Affinität wird sich hoffentlich melden.



    LG; Pablo.

    Hallo, Mario!


    Phanerochaete sordida ist wohl nicht die einzige Spezies der gattung, wo die Subikulumhyphen so aussehen (deutlich dickwandig, locker verknüft und oft rechtwinklig verzweigt, nicht parallel gebündelt). Aber es schließt einige andere Spezies aus, bei denen das anders aussieht. :thumbup:



    LG; Pablo.

    Moin!


    Zumindest das, was Erhard Ludwig im PKIII als Sporen von Amanita excelsa var. excelsa zeichnet ist allerdings ganz und gar nicht subglobos. Auch >hier< ist nichts von subglobos zu lesen.
    Was Ludwiog abbildet, passt von der Form her gut zu Peters Sporen, die geringere Breite könnte sich leicht dadurch erklären, daß das ein Gewebepräparat ist und nicht Sporen aus einem Abwurf.
    Amyloidität wäre aber auf jeden Fall gut zu wissen. Ebenso wie ein detaillierter Blick auf Hutrand und Ring bzw. den Stiel oberhalb des Ringes.



    LG, Pablo.

    Hallo, Abeja!


    Ein Wald mit Bitterröhrlingen drin macht auf jeden Fall mal einen kalkigen Eindruck.
    Warten wir mal ab, wenn sich der Regen der letzten tage (und der, der hoffentlich bis Sonnatg noch fällt) auswirkt, dann kann's in der zweiten Wochenhälfte und am nächsten Wochenende noch was geben.



    LG; Pablo.

    Moin!


    Also morgen früh dann, so gegen 9. Ist zwar im Grunde fertig, aber ich möchte lieber noch ein bisschen warten. Weil es sind ja nochmal ein paar ganz pfiffige Hinweise zusammen gekommen. Also einmal durchschnaufen, Gedanken schweifen lassen und dann entweder entspannt zurücklehnen oder nochmal ändern.



    LG; Pablo.

    Hallo, Jörg!


    Stimmt, ist ziemlich unwanhrscheinlich. Mal abgesehen davon, daß das eine Südwesteuropäische Art bei Eichen und Kiefern sein soll, würde ich hier wetten, daß der Ring und die Velumreste zwischen Hut und Ring fein längsgerieft sind, wenn man nah genug ran geht. Dann wäre gracilior natürlich sofort raus, mal abgesehen davon, daß die Art aussehen müsste wie eine Mischung aus einer schlanken Amanita solitaria und einer wenig geschuppten Amanita vittadinii.



    LG; Pablo.

    Hallo, Mario!


    Wenn diese septierten Elemente wirklich Zystiden sein sollten, müsste man sich natürlich nochmal anders orientieren. Aber Phanerochaete leprosa hat eine andere Sporenform (und nahezu kein Subikulum, nur eine dünne Schicht aus parallel zum Substrat verlaufenden Hyphen), Scopuloides kann man hier ja auch ausschließen.
    Hm.
    Also wohl zurück zu Phanerochaete. KOH hast du angewendet?



    LG; Pablo.

    Moin!


    Es entwickelt sich da ja nach und nach so ein Blick für bestimmte Strukturen und Eindrücke, da greift man sich recht zielsicher schon die richtigen Pilze (also Kortis) raus.
    Ist immer mal wieder eine Niete dazwischen, also tatsächlich irgendwelches anamorphes Zeugs, aber das hier hätte ich auch mitgenommen und es drauf ankommen lassen.
    Auch wenn das eigentliche Substrat Holz ist, betreiben eine ganze Reihe doch ganz unteschiedlicher Kursten gerne mal so ein Outsourcing der Fruchtkörper auf umliegenden Detritus, also auch Blätter. Evolutionstechnisch ist das gar nicht mal ungeschickt, weil ein Blatt größere Mobilität gewährleistet als ein rumliegender Stamm oder Ast.


    Soweit ich das aus meiner Perspektive beurteilen kann, sollte das zu Phanerochaete gehören. Es könnte knifflig werden, da auf dieser Unterlage vermutlich kein wirklich ausgeprägtes Subikulum gebildet wurde. Dennoch kann das ganz gut Phanerochaete sordida (s.l.) sein. Was man noch prüfen sollte: Dieses septierte Element, ist das ein einzelner Ausreißer oder gibt es davon mehrere?
    Weil wenn das nur vereinzelt mal auftritt, kann das einfach eine Zystide sein, die sich nicht richtig entwickelt hat. Keine Ahnung, vielleicht so nach dem Motto: Zelle wird angeregt sich zu einer Zystide zu entwickeln, dann passiert ein Transkriptionsfehler, Zelle teilt sich doch noch mal und entschließt sich, irgendwie als Hyphe weiterwachsen zu wollen, was aber auch nicht ganz reibungslos klappt.
    Wenn solche Elemente aber regelmäßig im Fruchtkörper verteilt sind, dann wird's schwierig.
    Zudem: Schmier mal KOH drauf. 5-10% idealerweise. Rhizochaete radicata sieht auch mikroskopisch Phanerochaete sordida (s.l.) sehr ähnlich, vor allem wenn keine deutlichen Rhizomorphen ausgebildet werden (was auf der Unterlage eh schwierig wäre). Die würde rot verfärben. Aus dem sordida - Komplex wäre noch eine Art zu trennen, die violett reagiert.
    Wenn es geht (kann auch mühselig und ergebnislos bei so dünnen fruchtkörpern sein) versuch mal noch ein paar Subikulumhyphen direkt am Substrat zu finden, ob und wie dickwandig die sind und wie die angeordnet / verknüpft sind.



    LG; Pablo.

    Hi.


    Ich denke durchaus, daß der Wulstling ein normaler >Eingesenkter< ist (also Amanita excelsa var. excelsa). >porphyria< kann nicht sein, denn er hat ja weder eine dazu passende Knolle noch die richtigen farben.


    Was ich übrigens auch total liebe, ist diese Gewitterstimmung in den Bergen.
    Sicher muss man da aufpassen, nicht zur falschen Zeit am falschen Fleck zu sein, das muss man ja sowieso, wenn man bei Gewitter draußen unterwegs ist. In den Bergen ist's halt anspruchsvoll, weil man sich nicht nur von exponierten Stellen (Berggipfel, Grate, ausgesetzte Hänge) fernhalten muss wegen Blitzschlag, sondern man muss auch immer mit Sturzfluten rechnen, Steinschlag, bei besonders starken Regenfällen insbesondere nach Trockenheiten auch Murgänge.
    Trotzdem ist es ein Erlebnis, irgendwo oben im Wald zwischen den Schwammerl zu hocken, wenn's um 2 Uhr nachmittags dunkel wird und grumpfelt im Nachbartal, und man so ein bissel mit dem Risiko spielt, obs das Gewitter nun rüberschafft oder nicht.
    ...
    Noch schnell rüber zum nächsten Steinpilzgrüppchen
    ...
    und die Pfifferlinge da
    ...
    Oh, da stehen sogar noch braune Stachelinge dazwischen
    ...
    da muss man doch ein Weilchen
    ...
    Was ist mit der Kamera los? Kein Licht mehr da?
    ...
    und dann
    ...
    PER - DAUTZ !!!
    ...
    Klatsch: Alles nass mit einem Schlag.
    Der schlüpfrige Weg runter in die Schlucht - hastig über die lichten Grashänge schlittern - Sturzbäche pladdern über die Felsen - Abstand halten von den Rinnen, wo der Steinschlag durchgehen kann
    ...
    Knapp anderthalb Stunden später kommt man triefend am Dorf an, nichts hat dicht gehalten, weder Hut noch Schuhe noch Jacke, Sammelgut ist trotz Rucksack schon vorgewaschen
    ...
    noch ein leichtes Grummeln beim platschenden Schritt durch die ersten Häuser:
    Sonne.
    Warm, die Steine dampfen.
    Das Gewitter ist schon wieder ein Tal weiter gezogen.
    Gibt's hier eine Kneipe mit Espresso und Bier?



    LG, Pablo.

    Hi.


    Mal noch zum Vergleich:
    Alle Bilder oben im Portrait zeigen ja den "klassischen" Grauen Wulstling (Amanita excelsa var. spissa).
    Der Eingesenkte Wulstling (Amanita excelsa var. excelsa) unterscheidet sich durch eine schlankere Stielknolle, die oft recht tief im Boden sitzt und gerne mit einigen bröckeligen Velumresten umgeben ist. Der Ring ist nach meinen Beobachtungen oft schwächer gerieft, einen abweichenden geruch wie von manchen Autoren beschrieben (var. spissa nach Rettich / Kartoffelkeller vs. var. excelsa nach nix) konnte ich nicht nachvollziehen, auch die Eingesenkten rochen bei mir stets deutlich nach Kartoffelkeller, spätestens beim Rubbeln am Stiel.
    Amanita excelsa var. excelsa = Eingesenkter Wulstling:


    Amanita excelsa "f. subcandida" = Albinoform:



    LG, Pablo.

    MoinMoin!


    OK, erstmal das Eindeutige: Bei -2- lag ich daneben: Das ist ein glasklarer Sommersteinpilz. :thumbup:
    Keine Ahnung, wo die Rottöne herkommen, ist aber wohl einfach nur einem Verwitterungsprozess geschuldet.


    -4- ist komplizierter.
    Beli hat in dem Punkt recht: Ein Wolfsröhrling sollte das nicht sein. Da fehlen die roten Punkte außen an der Stielbasis und innen ist es wohl zu viel rot. Wobei der auch schon mal innen in der Stielbasis rotfleckiges Fleisch haben darf. Dieser rote Kragen an der Stielspitze könnte zudem darauf schließen lassen, daß der Stiel auf einer größeren Fläche mal rot gefärbt war, also bevor der Fruchtkörper sich angefangen hat zu zersetzen. Zudem: Es ist doch ein Gelbporer. Dieses fleckenweise rostrote Anlaufen von Poren und Röhren ist bei uralten Schlappen diverser Gelbporer typisch, bei den echten Rotporern sieht das im Alter tendeziell anders aus.
    >Boletus queletii< ist das jedoch auch nicht: Der wird in dem Alter von der Stielbasis her deutlich rot, und zwar außen am Stiel. Auch der ganze Habitus des Pilzes spricht dagegen. Und auch da wieder: Vermutlich kein "echter" Rotporer.
    Was dann übrigens auch Netzhexen ausschließen müsste.
    Eine Auffälligkeit ist in der Tat die Stielrinde mit dem wattigen, feldrig aufplatzenden Filz. Ob das hier auch ein "Verwitterungsmerkmal" ist, fällt mir schwer einzuschätzen. Jedenfalls passt es im grunde zu keinem bekannten Dickröhrling (im alten, weiteren Sinne) besonders gut.
    Wenn ich mich aufraffen müsste, dem wenigstens noch einen näherungsweisen Namen zu geben: Dann würde ich da auch Boletus radicans dranschreiben, denke ich. Mit großem Fragezeichen, weil die Struktur der Hutoberfläche nicht wirklich dazu passen will, denn die wird bei der Art normalerweise gerne und rasch grob schülferig-schorfig, im Alter und in Hitzephasen platzt sie oft richtig sommersteinpilzartig auf. Allerdings sind mir schon auch mal ziemlich glatthütige Exemplare in die Hand gefallen, siehe zB zweites Bild im Portrait.
    Optionen gibt es schon, aber die wären recht weit hergeholt. Mit dem rosa überhauchten Hut könnte man zB an Boletus kluzakii (= Caloboletus kluzakii) denken, der aber bisher nur aus Tschechien bekannt ist, glaube ich.
    Stielnetz und -farben dürften bei dem ebenso variabel ausgeprägt sein wie bei seinem wesentlich häufigeren Bruder, der verlauf der Hutfarben sollte da ein wesentliches Trennmerkmal sein. Aber das wären jetzt reine Phantasmen, ich glaube es gibt angesichts des Alters des fruchtkörpers keine bessere Möglichkeit als ein Fragezeichen dran zu schreiben und zu guicken, was an der Stelle an Frischpilzen auftaucht.


    Was deinen mysteriösen, gelbhütigen Fund betrifft, Beli: Das ist ziemlich sicher eine Netzhexe (Boletus luridus). Bataille - Linie ist kein Muss für die Art (auch wenn ich da eine zu erkennen glaube), auch das Stielnetz ist bei Netzhexen nicht immer deutlich und kann gelegentlich komplett fehlen. Zumal ich hier glaube, daß die Grundstruktur des Netzes am Stiel noch ganz gut erkennbar ist, sie deutet sich vor allem da ab, wo der Stiel nach Berührung ordentlich bläut.
    Boletus caucasicus ist vermutlich ein Phantom. Zur Originalbeschreibung gibt es keinen Beleg, die Beschreibung selbst ist sehr knapp und nicht aussagelkräftig genug, um sie zB von verschiedenen Formen von Boletus luridus sicher abzugrenzen.
    Es kann gut sein, daß es in Südosteuropa noch weitere, bisher unbekannte oder nicht klar definierte Röhrlingsarten gibt. Aber da müsste man auch aussagekräftige Beschreibungen haben, mit Typusmaterial, das sequenziert werden kann, ordentlichen morphologischen Dokumentationen usw.
    Das Taxon "Boletus caucasicus" wird man für diese Arten aber kaum verwenden können, weil es wohl einfach nicht mehr sicher nachvollzogen werden kann, was für einen Pilz Singer damals wirklich beschrieben hat. :(



    LG, Pablo.

    Hallo, Christoph!


    Danke. :)
    So schön, kurz und einleuchtend erklärt hat hier wohl noch nie jemand das generelle "Synonymieproblem".
    Nein, von den Datenbanken (wie auch von diversen Kartierungsprogrammen) erwarte ich keine Patentlösung was "richtig" oder "falsch" ist. Die Wahrheit liegt letztlich wohl ohnehin jenseits des menschlichen Fassungsvermögens. Wir können uns nur bemühen, so nahe wie möglich dranzukommen.


    Persönlich habe ich Gefallen dran gefunden, Möglichkeiten offen zu lassen. Eine Notiz dazu, was an welchem Fund ungewöhnlich ist, idealerweise mit einer kleinen Bilddoku dazu kann schon weiter helfen. Vielleicht auch zielführend in dem Zusammenhang ist die Möglichkeit, zu gut fixierten Arten Formen und Varietäten zu definieren und diese auch so dokumentieren zu können.
    Was leider auch nicht immer klappt.
    Zu >dem hier<, den es auch in Rot gibt, weiß ich immer noch kein vernünftiges, passendes Taxon, das diese europäische zitronengelbe Form beschreibt. "muscaria var. formosa ss.orig." ist ja vermutlich was Anderes, "muscaria var. formosa ss.auct." was Nordamerikanisches.
    Eigenartig, weil >Diese Gelbe< dann sogar wieder zwei Namen hat und momentan recht verbreitet als eigenständige Art betrachtet wird.


    Bevor solche Formen verschwinden und untergehen wär's doch super, wenn sich jemand die Mühe macht, den Status eines Taxons zu ändern. Also aus "Scopuloides hydnoides" zB eine "Scopuloides rimosa f. hydnoides" zu creieren.
    Wird natürlich dann wieder überflüssig, wenn es wie mit den Mönchsköpfen mit Hutbuckel und denen ohne Hutbuckel passiert: Also beides zusammen in einem Hexenring, oder in diesem Falle: Ein +/- zusammenhängender Fruchtkörper, wo beide Ausprägungen des Hymeniums präsent sind und ineinander übergehen. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, ihr Beiden!


    Gerade wenn H. setigerum diese relativen Fettfruchtkörper bilde, finde ich die ziemlich prägnant. Solange die Fruchtkörper nur als dünne, weiße Schicht ausgeprägt sind, hat man ja makroskopisch keine Chance. Aber diese dicken, teils konzentrisch wulstigen und pickeligen "Fruchtkörperkissen" sind außergewöhnlich. Jedenfalls hatte ich bisher nichts in der Hand, was makroskopisch vergleichbar wäre. Und bin auch beim Rumlesen noch nicht über eine wirklich identische Art gestolpert.


    Trotzdem schadet es ja nichts, dem Pilz auch 10 Minuten unterm Mikro einzuräumen. Alleine schon wegen diesen lustigen Zystiden.
    Sehr schöne Ergänzungsbilder, Mario! :thumbup:



    LG; Pablo.

    Hi.


    Stimmt, zumindest eine Idee für die Gattung müsste man bei dem 6-Wörter-Joker haben. Und daran denken: EIN Pilz. ;)
    Kombiniert mit dem Publikumsjoker und dem Kornphal (der sowohl ein Antiphal als auch ein Phal ist) müsste man im Grunde schon drauf kommen können.
    Eine Auflösung wird's ja auf jeden Fall geben, die Frage ist nur: Wann?
    Möglich wäre morgen abend, aber das ist für einige vielleicht zu kurzfristig. Samstag früh wäre eine weitere Option, dann bin ich erstmal unterwegs und die nächste Möglichkeit wäre dann am Sonntag abend. Was auch völlig in ordnung wäre aus meiner Sicht, es sollen jetzt ja auch keine voreiligen Schlüsse unter Zeitdruck gezogen werden.


    Bei >Kornblumen< (schau an, hat ja auch mehr als einen Namen, s. "Taxonomie") glaube ich auch zu beobachten, daß die seltener geworden sind. Als Kind standen die noch an so ziemlich jedem Acker, wenn ich mich an die 80er richtig erinnere. Und heute? Da bin ich froh, mal an wenig nährstoffgeschädigten Stellen wenigstens ein paar blaue Tuper zu sehen.



    LG; Pablo.

    Hi, Leute!


    Aber aufpassen ja? Weil >Korn ist schon heftig<. ;)
    War ende der Neunziger eine Zeit ganz in, mir aber damals nicht hart genug. :D


    Also zu dem Joker zu Runde 21.
    Das ist nicht so ganz einfach. Nach dem Durchspielen einiger Möglichkeiten habe ich mich jetzt tatsächlich gegen Bildchen entschlossen. Dafür gibt's was für die Fremdsprachler.


    EIN PILZ - ZWEI NAMEN - VIER FARBEN


    ...wobei man "Farben" auch durchaus "sensu lato" auslegen kann.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mario!


    Viele Pilze mit Septozystiden und Sporen bis über 10 µm Länge gibt es glaube ich nicht.
    Und Inkrustierungen können je nach Reifegrad der Fruchtkörper schon mal inkonstant ausgeprägt sein. Ich hatte bei >H. setigerum< eigtnlich immer auch ein paar kaum oder gar nicht inkrustierte dabei, meistens waren das die jüngeren, die noch nicht voll entwickelt waren.
    Ganz gut wäre natürlich noch ein Makrobildchen, und ein paar mehr von diesen Zystiden, ich finde ja auch die Schnallen an den Septen ganz auffällig. Dazu müssen die natürlich in der richtigen Position liegen, und dazu braucht man meistens mehrere.



    LG; Pablo.