Hallo, Björn!
Das ist sehr beeindruckend, was bei euch los ist. Gehört ihr zu den Wetterbegünstigten zur Zeit? Da gibt es ja eine ziemlich ungerechte Verteilung, gerade im Westen >ist es viel zu trocken<.
Nr.4: Interessant. Gibt es davon noch mehr Ansichten? Auch welche, wo man einen Überblick über den oder die gesamten fruchtkörper bekommt?
Nr. 11: Einer der Waldfreundrüblinge, also Gymnopus dryophilus oder Gymnopus aquosus oder Gymnopus ocior. Sofern er nicht nach Kohl stank oder eine auffallend striegelig behaarte Stielbasis hatte...
Nr. 12: Sieht aus wie eine Trichoderma und wäre dann die Nebenfruchtform einer Hypocrea.
Nr. 15: Hier nun eine Hypocrea - Hauptfruchtform, aber so leider nicht bestimmbar. Hypocrea gelatinosa ist ganz weich, nahezu verschmierbar, aber die Gattung ist sehr komplex und ohne mikroskopische Untersuchung in den allermeisten Fällen (wie hier) nicht wirklich bestimmbar.
Nr. 17: Sieht so anders aus. Deutet sich da eine Netzzeichnung am Stiel an? Eine ziemlich feinmaschige und rote vielleicht sogar? Irgendwie muss ich gerade stark an >Imperator luteocupreus< denken, vor allem auch wegen den schon extrem roten Poren bei einem so jungen Pilz.
Nr. 19: Könnte ganz gut einer der Lacktrichterlinge (Gattung: Laccaria) sein, ohne Mikro und ordentlichen Schlüssel ist man da auch ziemlich aufgeschmissen.
Nr. 28: Ein vollständiges Schnittbild wäre da ziemlich spannend. Neben dem >Blutroten< kann das auch ganz gut ein >Aprikosenfarbener< sein.
Die Bilder vom >Flachen<, vom >FomFom<, vom >Zimtfarbenen< und auch vom >Schmutzbecherling< würden sich bestimmt auch in den jeweiligen Portraits ganz wohl fühlen. 
LG, Pablo.