Beiträge von Beorn

    Hallo, Jan-Atne!


    Oder innenpolitische Krisen! :D
    Tatsächlich verhält es sich aber so, daß ich keine ahnung habe, und nur von dem Vorschlag "Scheidenstreifling" etwas zurückrudere.
    Einzelfruchtkörper sind meistens undankbar, zumal wenn die schon nicht mehr ganz den frischesten Eindruck machen (wie hier zB wegen den teils zusammengeklebten Lamellen).
    Ist aber auch nicht schlimm, man kann nie jedem Pilz immer einen Namen geben.



    LG; Pablo.

    Hallo, Claudia!


    Echt, nur 3 cm Hutdurchmesser?
    Dann vielleilcht doch eher was Anderes. Und dann wird's aber ganz schwer. Ich hatte mal >diesen hier< in der Hand, aber da passt mir schon der Lamellenansatz nicht. Mal abgesehen daß es noch ungefähr ein paar weitere Dutzend Arten mit dem Aussehen gibt...



    LG, Pablo.

    Hi.


    Danke für die Karte, Jan-Arne. :thumbup:
    Wo im Ostdeutschen Tiefland oder im Norddeutschen Tiefland die "Höhenlage" sein soll erschließt sich mir jetzt nicht so ganz, auch da deutet sich ja durchaus eine Verbreitungstendenz an. Ich denke wirklich, daß es eben auch die klimatischen Bedingungen ausmachen.



    LG; Pablo.

    Hallo, Stefan!


    Dann unterschätzt du eine ganze Menge an richtig guten "Holzpilzlern" in Deutschland (und europaweit sowieso).
    Nur sind manche halt nicht so präsent in diversen Foren oder im Internet generell, aber bis ich so weit bin wie zB ein Harald Ostrow werden noch sehr viele Jahre vergehen. ;)



    LG, Pablo.

    Hi.


    ich würde sogar behaupten, daß in Mitteleuropa in allen anthropogen beeinflussten Habitaten >Hortiboletus engelii< die mit Abstand Röhrlingsart ist. Seltener kommt sie auch in "normalen" Waldbiotopen vor, dann aber meist an offeneren Stellen wie Lichtungen und Wegränder.
    "Eichenfilzröhrling" ist ja nur ein Name (wie "Fichtensteinpilz" oder "Kiefernsteinpilz") und hat nichts mit dem tatsächlichen Mykorrhizaverhalten zu tun. Sicher zuordnen konnte ich neben Eiche schon Linde und Rotbuche als Mykorrhizapartner, bei einer weiteren Kollektion waren die einzigen möglichen Partner im Myceliarbereich Eibe und Hainbuche. Soll heißen: Der geht definitiv auch mit anderen Laubbäumen Symbiosen ein, eventuell auch mit einigen Nadelbäumen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Stefan!


    So arg hoch muss es gar nicht sein, aber unter einer gewissen Höhenstufe wird er durchaus seltener. Das hat aber auch mit den generellen klimatischen Bedingungen zu tun. Im Schwarzwald ist er häufig anzutreffen, auch in geringeren Höhen von ca. 300m üNN.
    Einen Fundort bei heidelberg kenne ich, der auch so auf ungefärh der Höhenstufe liegt.



    LG; pablo.

    Hallo, Josef!


    Es kommt drauf an...
    Man kann nicht von jedem PSV erwarten, auch die entsprechende Spezialliteratur für so ein eher ausgefallenes Fachgebiet im Schrank zu haben. Mit "Pilze der Schweiz" oder "Großpilze Baden-Württembergs" ist dem nicht wirklich beizukommen. ;)
    Das müsste schon zumindest eines der Ryvarden - Werke ("European Polypores" oder das neuere "Poroid Fungi of Europe") sein oder der Fungi - Europaei - Band von Annarosa Bernicchia. In den meisten anderen Bestimmungsbüchern (selbst bei Jahn zB) sind einfach viel zu wenig Arten drin.


    Interesse an einer Probe hätte ich natürlich auch, aber zweimal verschicken tut nicht wirklich not.
    Christoph ist auch in dem Bereich noch mal eine zuverlässigere Adresse als ich.



    LG; Pablo.

    Hallo, Ralf!


    Und ein ausgesprochen schöner Pilz dazu. Ist ja oft so bei Ascobolussen, die Sporen sind einfach eine Pracht. :)


    Die Doku zur Peziza ist immer noch nicht fertig, kommt aber auch, sobald ich die Bilder einigermaßen sinnvoll zusammengebaut habe.



    LG; Pablo.

    Hallo.


    Also zumindest bei den kleinen schwarzen Punkten im verlinkten Thema würde ich mich der Meinung der Kollegen anschließen: Eher kein Pilz, sondern irgendwas Anderes zwischen einem angewehten und kleben gebliebenen Dreck und Insekteneiern.
    Was die Pünktchen bei dir betrifft: Dazu kann ich ohne Bild nix Sinnvolles sagen (was so ein vorsichtiger Wink mit dem Zaunpfahl wäre). ;)



    LG; Pablo.

    Hallo, Norbert!


    Die klassische Conocybe albipes (heißt die inzwischen nicht nochmal anders?) kenne ich mehr als Bewohner von recht frisch ausgesähten Rasenflächen, aber wer weiß? Das mag auch variabel sein.
    Im Grunde habe ich davon keine Ahnung, muss man mal auf die Kenner dieser Pilzchen warten.



    LG; Pablo.

    Hallo, Claudia!


    Die "Stufenhütchen" sehen etwas seltsam aus, finde ich, so regelmäßig und dicht beisammen. Aber wenn ich das richtig erkenne auf dem ersten Bild, dann sind die Poren so um 3-4/mm (an den Bereichen, wo das Hymenium +/- horizontal verläuft), und das würde schon zusammen mit den farbverläufen zu Antrodia serialis passen. Aber gerade die alte, vertrocknete Kollektion sollte zB nicht krümelig-bröckelig sein.
    Wenn du magst, kannst du mir das getrocknete Pröbchen auch zuschicken, dan würde ich mal reinlinsen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ralf!


    Danke dir. :thumbup:
    Dann lässt es sich wohl anhand der Haare doch so beurteilen, wie schon vermutet. Vielleicht begegnet mir A. melaloma ja auch mal noch, dann habe ich den direkten vergleich.
    Stimmt, einige dieser "Fremdsporen" sind mir auch aufgefallen. Hatte aber nicht nach Perithecien gesucht. Vielleicht ein Fehler, wie sich nun andeutet.
    Jedenfalls gibt's jetzt gedrückte Daumen, daß du sie noch finden kannst. Das wäre ja ein schöner Beifang.
    Mal gucken, in zwei Wochen bin ich wieder unten, vielleicht bietet sich die Gelegenheit, diese Brandstellen noch mal unter die Lupe zu nehmen.


    Der Ascobolus war dann der, der zu Mus wurde?
    Schade. Aber da denke ich, daß die Bestimmung schon passen sollte. Bilddoku ist noch nicht ganz fertig, aber ich hänge sie mal eben an.
    Ascobolus carbonarius:





    LG; Pablo.

    Hallo.


    Das einzige Stechtierchen, was mich noch nicht erwischt hat, war eine Hornisse. Eine Hummel habe ich mal aus versehen zum Stechen gebracht, weil die auf der Lehne des Gartenstuhls saß. Und ich habe mich angelehnt. Was soll sie dann auch machen...



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Der erste Unbekannte sollte einer der garuen Scheidenstreiflinge sein. Die Scheide kann auch dünn und vergänglich sein und beim Aushebeln im Boden hängen blieben, dann hat man den Salat. Diese weißgrauen Amanitopsis - Arten sind für mich momentan unbestimmbar. Wie sich daß im Zuge aller Neuerungen momentan verhält, habe ich mir noch nicht angeguckt.
    Bei Unbekannt drei könnte man alternativ noch einen Gymnopen (= Gymnopilus penetrans, Fleckblattflämmling) vermuten, der einen Sonnenbrand abbekommen hat.



    LG; Pablo.

    Hi.


    Na klar! Der Stielporling, der immer vergessen wird, und lange Zeit auch als Phantom bzw. reine Wuchsform von Polyporus melanopus mißinterpretiert wurde.
    Das könnte hier tatsächlich ganz gut passen. Für mich ist der noch so ein Phantom, wie Polyporus melanopus (der aber ganz anders aussehen müsste) oder - wo wir schon dabei sind - das andere Phantom mit ähnlichem Aussehen: Polyporus hygrocybe.


    Durchs Mikroskop zu gucken wäre hier sicher nicht verkehrt: Mittels Sporenquotient (incl. überwiegende Sporenform und Sporenlänge) sowie Schnallen +/- sollte sich der gut festnageln lassen.



    LG; Pablo.

    Moin!


    Junge Sommersteinis hätten oft (nicht immer) einen etwas anders gefärbten Stiel, richtung der Stielbasis mehr so wie ein Kaffee mit viel zu viel Milch drin.
    Das Netz kann ruhig weiß sein. Aber der enstcheidende Punkt: Junge Sommersteinis haben eine fein filzige Hutoberfläche. Nie glatt und mit Glanzeffekt (der hier durch die Bereifung etwas verdeckt ist).



    LG; Pablo.

    Hallo, Nobi!


    Dein Hauswald hat tatsächlich einen gewissen Schwazwald - Flair. :)
    Schön, daß er nun erblüht.
    Ich mag diese Glöckchennabelinge. Besonders wenn sie so üppig und prachtvoll wachsen.



    LG; pablo.

    Hi.


    Beiträge innerhalb eines Themas kann man auch nach wie vor löschen. Oder zumindest für die meisten Augen unsichtbar machen. ;)
    Nur Startbeiträge, also ganze Themen geht nicht. Ist das aber nicht eigentlich schon länger so? Also zumindest eigene Themen, auf die schon andere Leute geantwortet hatten, konnte man meines Wissens noch nie löschen.



    LG; pablo.

    Hi.


    Diese Kleinen Becherchen haben halt echt auch ihren Charme.
    Schade, daß man nicht alles bearbeiten kann.
    Schön, wenn man sie dann wenigstens als Bilddokus anschauen darf. Soll heißen: Danke für's zeigen. :thumbup:


    Komisch, aber irgendwie habe ich jetzt auch Lust, mich mit Raupen zu beschäftigen.


    Aber...


    Nee, ich bleibe doch lieber bei Pilzen. Solchen, die krustenförmige Beläge auf Holz bilden oder welche mit Löchern drin.
    Angucken mag ich aber gerne auch alles andere.



    LG, Pablo.

    Hallo, Karl!


    Kann man nie genug von sehen, von diesem Pilz. Wenn man ihn nur dabei nicht riechen müsste. ;)
    Aber auch da gibt es weit unangenehmere Gerüche.


    Wenn du magst, kannst du diese Schönheiten auch gerne >im Portrait< ansiedeln.
    Irgendwann hoffe ich den auch mal in Deutschland zu finden. Gerade hier im Südwesten / Oberrheinebene sollten adventive Vorkommen schon möglich sein, ein paar Funde um Mannheim rum gab's ja auch schon.



    LG; Pablo.

    Hallo, Peter!


    Bei 123 wird der Frank das sicher ebenso schnell im griff haben. Er muss es nur wissen, daß da das gleiche Problem besteht. ;)
    Das ist einer der Vorteile, daß er hüben wie drüben als Administrator den Knochenjob macht.


    Im Öform musst du dich wohl an Jürgen Hold wenden, aber der bekommt das sicher auch in den Griff.
    Er hat auch hier einen Account, also falls es da irgendwie mit Mails hapert, kannst du ihn >über dieses Forum< auch erreichen, aber Mail ginge sicher schneller.



    LG; Pablo.

    Hallo, Stephan!


    Was zieht die denn für eine Schnute. :D
    Vielliecht soll das aber auch einfach Abschreckend wirken auf mögliche Fressfeinde. Auch wenn die Lohblüte selbst ja eigentlich ganz schön gierig unterwegs ist im Wald.



    LG; pablo.