Hallo, Karl-Heinz!
Irgendwie hatte ich gerade das gefühl, mal was ganz unwissenschaftlich Absolutes schreiben zu müssen.
Denn damit wäre man wieder bei "Ansichtssache / Gefühlssache" also vergleichbar damit, ob man einem Einsteiger das Wissen zumutet, daß Pilze nicht immer einfach nach Bild exakt bestimmbar sind, oder ob diese Tatsache so verwirrend und kompliziert ist, daß man sie unbedingt verschweigen müsste.
Die Dinge sind nicht immer so einfach, wie wir sie gerne hätten, auch wenn wir uns mit verallgemeinernden Phrasen (wie zB "Quatsch") stetig bemühen, sie uns einfach zurechtzubiegen.
Im Sinne von:
Und wenn sich jemand als Toxikologe vorstellt erwarte ich eine kompetentere Antwort als die gegebene.
Denn in Wirklichkeit war an der Antwort nichts inkompetent, im Gegenteil. Von einem Toxikologen zu erwarten, daß er rasch mal Dinge raushauen kann, über die halt einfach nichts bekannt ist, wäre so, als würde ich heute einem diplomierten Meteorologen vorwerfen, daß das ja ziemlich schwach wäre, wenn er mir jetzt nicht sagen könne, ob es am 20. August in Heidelberg ein Gewitter gibt oder nicht.
Also nur mit der Ruhe. Ich denke einfach, daß es uns gut tut, uns auch mal klar zu machen, was wir alles nicht wissen.
Im Zusammenhang mit:
wo steht denn dass ich mich in der Pilzwelt als neu bezeichne?
Bei mir jedenfalls nicht. Ich hatte dich da doch direkt als Gegenbeispiel angeführt, oder?
Du bist ja nicht nur durchaus kundig, sondern auch aufgeschlossen für Neues und dann auch in der Lage und bereit, das kritisch und fachlich zu diskutieren.
Darum hatte ich mich etwas über die Kommentare ("trägt zur Verunsicherung bei" oder "enttäuschend für einen Toxikologen") ausgerechnet von dir etwas gewundert.
LG, Pablo.