Hallo, Frank!
Ja, so soll das aussehen bei Rötlingen. ![]()
Nennt sich "Mykologenrosa", ist aber eher sowas wie "fleischbraun".
LG; Pablo.
Hallo, Frank!
Ja, so soll das aussehen bei Rötlingen. ![]()
Nennt sich "Mykologenrosa", ist aber eher sowas wie "fleischbraun".
LG; Pablo.
Hallo, Karl!
Wunderbare Farbenpracht. Die Wiesen sind ganz schön früh dran mit dem Erblühen.
Tolle Darstellungen der schicken Rötlinge mit bläulichen Farbtönen. Das ist ja auch so eine Gruppe für sich; hübsch und spannend, aber oft auch gar nicht so einfach.
LG; Pablo.
Hallo, Christoph!
OK, danke.
Klar, wenn man sich mal die Autorenzitate ansieht (wo ich einfach nicht drauf geachtet hatte).
Die Übergänge bei den Stielfarben beim "normalen" Tompiffge (C. tubaeformis) sind so fließend, daß es aus meiner Sicht im grunde keinen Sinn ergibt, da eine eigene Varietät draus zu backen. Aber ok, wer's mag...
Für die Art mit den jung fast glatten, später aderig-runzligen Hutunterseiten und den zumindest bei reifen Fruchtkörpern normalerweise leuchtend goldgelben Stielen wäre dann in der Tat ein "nicht vermischter" Name wünschenswert. Aber das gehe ich mal durch, wenn ich den "echten" Goldstieligen leistling mal wieder finde (der in meiner Region eher selten zu sein scheint).
LG, Pablo.
Hallo, 05er!
Der Wald lebt: Schöne Eindrücke.
5: Genau, >Sklerotienporling< passt. Seitlinge haben doch Lamellen und keine Poren.
6: Ist natürlich nur eine vermutung, ohne die Stieloberfläche genauer zu sehen, aber so vom Geasmteindruck kommt mir das eher wie ein >Flocki< vor.
15: ist meiner Ansicht nach eher ein junger Düsterer Rotfuß (= Falscher Rotfußröhrling = Xerocomellus porosporus). Der Bereifte (Xerocomellus pruinatus) sollte so jung nicht so deutlich an den Röhren / Poren blauen, viel stärker gelbes Fleisch (im Stiel und Hut) haben und nicht diesen rußbraunen Farbton im Fleisch im unteren Stieldrittel.
LG; Pablo.
Hallo, Björn!
Ich meine schon immerhin den Ansatz eines Stielnetzes zu erkennen. Gelblich auf gelbem Grund, das würde auch so zum gesamteindruck passen, dann wären das ganz normale >Netzhexen<.
LG; Pablo.
Hallo, Alex.
Nuja, wenn Machiel Noorderloos das so umkombiniert, wird er seine Gründe dazu haben.
Mehlgurkig riechend fand ich den nicht. Ich meine da immer so einen würzigen geruch zu haben, der schwer zu beschreiben ist, aber durchaus angenehm und ein bisschen wie Früchtetee (mit Apfel) vielleicht.
Schreib einfach mal durch, wann du nächste Woche Zeit hast. Ich bin in Prüfungsvorbereitungen sowieso meist daheim bzw. gestalte mir die "Arbeitszeiten" recht frei. Zwischendurch in den Wald hilft für einen leichten Kopf und guten Schlaf. Am Donnerstag und Freitag könnte es wieder regnerisch werden, aber das würde mich nur unwesentlich stören.
LG; Pablo.
MoinMoin!
Nun also doch Clavaria fumosa. Ein toller Fund, danke fürs finden und für die Vorstellung. ![]()
Ein großes Lob an Karl für die anschauliche Untersuchung, Bestimmung und Bebilderung.
Das verdient besondere Anerkennung, eine Bestimmung durch solche Bebilderung auch für Mitleser nachvollziehbar zu machen.
Auch zu dem Saftling meinen Glückwunsch, den ich selbst nur einmal in den Alpen fand. Und auch da konnte ich keinen besonderen geruch feststellen, die Bestimmung gelang nachher auch nur dur die Sporen und langzellige Lamellentrama.
LG; Pablo.
Hallo, Alex!
Ist der nun tatsächlich bei Clitopilus angekommen?
Seltsam. Ich kenne den noch als Rhodocybe, und das würde auch sinn machen, wenn er wie alle Rhodocyben warzige Sporen hat.
Egal, bleiben wir bei "Würziger Tellerling" als Name. Und ich würde sagen: Ja, das ist er. Wenn das Sporenpulver noch blass rosabraun ist, dann räumt das weitere Zweifel aus. Denn dann blieben mit der Größe und Fruchtkörperform und Färbung nur noch ein paar Rötlingsarten (Entoloma) übrig, aber die riechen entweder extrös mehlgurkig, und/oder sind hygrophan und/oder haben tief ausgebuchtet angewachsene und breitere Lamellen und/oder sind eben doch etwas anders gefärbt.
Einige Exemplare habe ich letzte Woche auch gesichtet, der hat nun auch seine Zeit.
PS.: Lust auf Viernheimer Heide irgendwann die Woche?
Ich habe da ein paar schöne Pfifferlingsstellen gefunden...
LG, Pablo.
Hallo.
Bei Röhrlingen mit gelben Poren und ohne Stielnetz kannst du im Grunde wenig falsch machen. Lediglich der >Wurzelnde Bitterröhrling< hat bisweilen kein erkennbares Netz mehr. Wichtig ist es aber, nur frische Exemplare zu sammeln und auch zu essen. Altes und moderiges Material kann nicht nur ungenießbar, sondern auch giftig sein.
Und alle Röhrlinge (außer Steinpilzen) müssen ausreichend gegart werden (weil roh giftig).
Die Pilze auf dem letzten Bild sind übrigens auch Boletus edulis (Fichtensteinpilz), nur kann da das Netz mal etwas abgegriffen sein.
LG, Pablo.
Einen guten Abend zusammen!
Die letzte Runde war für viele mal wieder schwieriger, als ich dachte.
Besonders eine Art hat euch auf Trab gehalten, nämlich der Purpurfilzige Holzritterling (Tricholomopsis rutilans). Und der ist aber auch dermaßen ähnlich, wenn man das Startbild so anguckt...
Insofern war das dann eher Glücksssache und der Joker sollte dann tatsächlich auch nur die Gattung erklären. Nicht die Art ("Eierschwammerl", "Pfeffer"-ling) . Es sollte ja nicht zu einfach werden.
Zudem gab's ja noch den hervorragenden Publikumsjoker (AMETHYSTSCHUPPIGER... naja, hier dann halt "Fisch", aber der Eierschwamm stand ja schon im anderen Joker) und die geniale Erklärung, wie man den Joker auch ganz korrekt so deuten kann, daß man beim falschen Pilz rauskommt.
Also, gesucht war der Amethystschuppige Pfifferling (Cantharellus amethysteus):
Und alle anderen Pfifferlingsarten wurden mit Gattungspunkten honoriert. Eigentlich hätte man da aufstocken müssen, weil die sich schon ziemlich ählnich sind. Oder sein können. Denn wenn Cantharellus amethysteus mal keine deutlichen Schuppen ausbildet (was vorkommen kann), dann ist er vom Gemeinen Pfifferling (Cantharellus cibarius) nur noch durch die insgesamt etwas trüber gefärbten, tendenziell etwas härteren und schneller rostfleckenden Fruchtkörper zu unterscheiden.
Auch ziemlich ähnlich, aber dünnfleischiger, weicher, etwas stärker im Geruch, immer ungeschuppt und meistens mit viel leuchtenderen farben und blassen Leisten ist der Samtige Leistling (Cantharellus friesii), der hier mal auf einem Bild von gestern zu sehen ist:
In diesem Sinne auch ein Willkommen an Sparassis in der Runde.
Es war knapp, so wie sie auch gestern nahezu nebeneinander wuchsen.
1. 51 Romana (+ 8); beli1 (+ 8)
3. 50 ipari (+ 10)
4. 49 Climbingfreak (+ 8)
5. 48 EberhardS (+ 10); Lupus (+ 10); Wutzi (+ 8)
8. 46 Brassella (+ 8); nochn Pilz (+ 8); Joe83 (+ 10)
11. 44 JanMen (+ 8)
12. 42 Engelchen (+ 8)
13. 40 Linnea (+ 8)
14. 26 Mollisia (+ 8)
15. 4 Sparassis (+ 4)
[hr]
Es folgt der Versuch, die Sache mit Rätsel nummer 27 die Sache wieder etwas einfacher zu gestalten:
LG; Pablo.
Hallo, Dennis!
Auf dem ersten Bild mit den >Fichtensteinpilzen< hast du doch den "ungenießbaren Doppelgänger" schon dabei zum vergleichen. ![]()
Die untere reihe (erstes Bild) und der unten links sind >Gallier<.
LG, Pablo.
Hallo, Mirakulix!
Schade, wenn du das Forum deswegen schon wieder verlassen willst.
Aber es ist deine Entscheidung.
Dennoch: Auch wenn die Kritik von Christoph und Nobi (die ich persönlich übrigens so unterschreiben würde) nun vielleicht etwas vehement bei dir ankam:
Du solltest das keineswegs persönlich nehmen. Zumindest lese ich aus den Kommentaren der beiden keine Feindseligkeit und keine Kritik an dir als Person heraus.
Wenn es um Dinge geht, die man einfach nicht wusste und auch nicht wissen kann, wenn man nie darauf aufmerksam gemacht wurde, dann sollte man das einfach mitnehmen für die Zukunft. Man braucht aber kein schlechtes Gewissen wegen Fehlern zu haben, die man vielleicht gar nicht begangen hätte, wenn man mit dem Wissen von 500 Pilzweisen auf die Welt gekommen wäre.
Aber wer ist das schon? ![]()
Was man hier als "Kritik" lesen kann, kann man auch einfach "nützliche Information" nennen.
Erstens zum Wohle von uns allen (und Umweltschutz ist eben daß: Das Wohl von uns allen) und zweitens zum Wohl von dir ganz persönlich (größere Mengen verzehrter Bitterröhrlinge können unter Umständen durchaus unangenehm sein).
In diesem speziellen Fall dürfte auch alles gesagt sein, die Pilze so präzise wie möglich bestimmt und unverzehrt geblieben, daher alles auch ohne weitere Schäden durchgegangen. Und um's nicht weiter aufzukochen (dadurch werden Bitterröhrlinge auch nicht besser), mache ich jetzt hier einen Deckel drauf.
[hr]
Folgendes betrifft dich überhaupt nicht, Mirakulix:
Was unnötige Kommentare zu völlig abstrusen Zusammenhängen mit pseudoparteipolitischem Hintergrund betrifft:
Ein kleiner Blick in die Forenregeln ist angeraten. Da gibt's auch einen Absatz zu Politik.
Welches Mitglied welche Partei wählt ist absolute Privatsache und hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Forum oder Pilzen an sich zu tun.
LG, Pablo.
Hallo!
Genau so wird es sein. Versuche mal, den Unterschied in der Haptik der Hutoberflächen festzustellen. Das ist das solideste Kennzeichen, um die beiden Arten zu trennen.
Hier noch zwei Links:
>Sommersteinpilz<
>Fichtensteinpilz<
LG, Pablo.
Hej.
Das denke ich auch, die Frage ist nur: Woher kommt dieser bittere Geschmack?
Es gibt in Europa keinen rotporigen Röhrling, der standardmäßig bitter schmecken würde. Insofern denke ich, daß es eine "untypische verhaltensweise" eines Fruchtkörpers ist. Durch was das ausgelöst wird, kann sehr viele verschiedene Ursachen haben. Möglicherweise irgendwas im Boden, was der Pilz aufgenommen hat, oder von außen kamen bitter schmeckende Substanzen an den Fruchtkörper (zB Ausscheidungen von Tierchen, und wenn das nur irgendwelche Wanzen oder Käfer wären), oder irgendwelche Zersetzungsprozesse...
LG, Pablo.
Hallo.
Von Täublingen verstehe ich nicht viel, kann also zur Bestimmung in diesem Fall nichts Vernünftiges beitragen.
Aber das Thema verschiebe ich mal zu den bestimmungsanfragen, in der Hoffnung, daß dort mehr Täublingskenner einen Blick hinein und damit auch auf diesen Fund werfen.
LG, Pablo.
Hi.
Danke, Stefan.
Den "Alkoholtrick" kannte ich, funktioniert ja auch mit Schnaps, wenn man kein Ammoniak im Haus hat. ![]()
Ein Problem bei Cortinarien, warum ich mittlerweile weitgehend (bis auf Phlegmacien, die ich eh selten finde) die Finger von der Gattung lasse: In den morphologischen Artabgrenzungen geht es oft um ziemlich feine Details (wie eben Farbe des Velums, zu beurteilen nur bei ganz jungen Fruchtkörpern), die einzuschätzen man doch einiges an Erfahrung benötigt. Ich staune immer wieder, wie Schleierlingskenner bestimmte Unterschiede sehen, die mir nie aufgefallen wären, bzw. wo ich mir nie vorstellen konnte, wie es in Wirklichkeit aussieht (nur aus den beschreibungen in Büchern ist es nicht immer gleich nachvollziehbar für gattungsunkundige Leute).
LG, Pablo.
Moin!
Auch mal wieder einen:
Der hatte sich direkt am Straßenrand platziert, ohne ersichtlichen Kontakt zu Holz. Gut möglich also, daß er aus einem im Boden sitzenden Sklerotium treibt. Oder eben aus einer Wurzel / einem vergrabenen Stumpf.
Wir wollten ihn nicht abmachen, um das auszuforschen.
LG; Pablo.
Hallo, Stephan!
Solange es funktioniert, ist auch wirklich alles gut.
So wie ich das von Freunden und Bekannten mitbekomme, funktioniert das Abstimmen von behördlichem Vorgehen mit wissenschaftlicher Erkenntnis in der Schweiz oft direkter und zügiger als in Deutschland.
Aber am besten weckt man in beiden Ländern schlafende Löwen nicht.
Also deckt man lieber den mantel der Verschwiegenheit über das taxonomische Problem der Zitronenseitlingshändler.
LG, Pablo.
Hallo Melanie, Leon und Michael!
Durchaus, zumindest seit dem Ende der Dürrephase vor +/- 1 Monat. Hat ein wenig gedauert und zunächst mal war es hier nicht so überragend, nur viele Sommersteinpilze und Pfifferlinge und so, jetzt wird es auch hier besser und die Artenvielfalt nimmt stetig zu. Es ist beinahe schon so bunt wie bei euch. ![]()
"Gelbstieliger Trompetenpfifferling (Cantharellus Tubaeformis var. Lutescens)" ist allerdings schlicht und einfach >Tompiffge<.
Der Goldtsielige Leistling (Cantharellus lutescens / aurora) unterscheidet sich von Tompiffge vor allem dadurch, daß er keine Leisten hat (Hutunterseite anfangs glatt, dann flach aderig-runzlig, aber niemals mit ausgeprägten Leiusten wie hier). Und die Farben sind (meistens) auch noch etwas anderss (vor allem Stiel), aber da gibt es einen gewissen Überschneidungsbereich.
LG, Pablo.
Hallo, Viktor & co.!
Eine echt schicke Aufnahme des Flockiherzchens.
In dem Sinne herzlich Willkommen.
Das Thema verschiebe ich aber mal nach "Pilze allgemein", da es nicht tatsächlich im Zusammenhang mit dem Fotowettbewerb steht. ![]()
LG, Pablo.
Ahoi!
Dermocybe (Hautköpfe) schließt ihr aus, als zB die Gruppe um Cortinarius cinnamomeus?
Nur wegen dem schuppigen Hut? Und warum sollte das nun ein Trennmerkmal zwischen den beiden Untergattungen sein? Weil sowohl bei C. semisanguineus, als auch bei C. cinnamomenus (s.l.) als auch bei C. croceus (s.l.) sind mir durchaus schon mal ab und an junge Exemplare mit schuppigem bis körnigem Hut begegnet.
Oder gibt's da noch einen weiteren Trick zur UNterscheidung der Untergattungen?
LG; Pablo.
Morgen, Beli!
Ich sehe da ziemlich typische >Netzhexen<. Das einzig untypische ist das schwach bis nicht ausgeprägte Netz, aber das kann bei der Art passiern.
LG, Pablo.
