Hallo, Christoph!
Eigentlich schon seltsam, jetzt, wo du's sagst...
Ich galube sogar, die Kollektion hat mir auch die Stirn verrunzelt. Das ist die hier in meinen Notizen:
24.07.2014
Neckargemünd / Dilsberg / Langenzeller Buckel
13x5,5
12,5x5,5
14x6
13x5
13,5x6,5
13x5,5
13,5x6
13x5,5
13,5x6
14,5x5,5
13x4,5
12x4,5
(Q=2,45)
Allerdings:
Diese eigenen Sporenmessungen zweifle ich mal gleich an.
Weil: Wenn mich nicht alles täuscht, hatte ich zu der Zeit mal eben gerade angefangen, ein Mikroskop für Pilze zu benutzen und das war so ein Spielzeugmikroskop für ein Schikoei und zwei Euro 50 aus dem Discounter:
Ein Jahr später haben sich zwar einige Messungen (bei anderen Pilzen, die ich nachkontrolliert habe) als recht tauglich herausgestellt, aber manche waren auch eher falsch. Und vor allem: Gerade einen vernünftigen Länge-Breite Quotient mit einem Mikro ohne Öl bei gruseliger Auflösung auszurechnen klappt wohl nicht.
Insofern kann das durchaus Boletus mendax sein.
Ärgerlich, den nicht ein Jahr später gefunden zu haben.
aber so nebenbei: In der selben Datei sind auch Sporenmessungen (mit richtigem Mikro) von einer "richtigen" Netzhexe vom Mannheimer Friedhof mit einem Qm von 2,56.
Wenn das bei den beiden Arten genauso diffus ist, wie nach meinen Messungen in den letzten Wochen zu dem X. bubalinus - X. communis - Problem, dann könnte das etwas wackeliger sein, als es gerne dargestellt wird.
Dennoch, ich mache mal das Bild oben von der fraglichen Kollektion kenntlich, daß man das kritisch betrachten muss.
LG; Pablo.