Beiträge von Beorn

    Hallo, Verena!


    Schicker Fund, der fehlt mir auch noch. :thumbup:
    Und danke auch für die Recherche, denn Podoscypha multizonata hatte ich bisher gar nichta uf dem Schirm, daß es die gibt. Interessant, vor allem daß zwei mikroskopisch in so vielen Punkten so unterschiedliche Arten makroskopisch so ähnlich sehen.



    LG; Pablo.

    Hallo, Jan-Arne!


    Im Portrait zumindest gibt's ein paar Bildchen von ziemlich stark rotstieligen X. pruinatus. ;)
    Aber solche Formen sind wohl eher ungewöhnlich, in den meisten Fällen sind die Stiele schon heller.



    LG; Pablo.

    Salut!


    Interessant: Das ist neu für mich, daß Rhodocollybia prolixa ebenso aussehen kann, wie Gymnopus dryophilus. 8|
    Also vor allem auch mit so dünnen Stielchen und ohne verdreht...
    Aber ok, >bei Hlasek< sind ja auch ein paar ähnlcihe Exemplare abgebildet.
    Schade, wenn das Sporenpulver (blass) rosabraun gewesen wäre, hätte man noch versuchen können, eine Rhodocybe draus zu backen. Aber das lassen wir nun wohl lieber. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Joseph!


    Der >Eichenfilzer< kann Mykorrhiza mit diversen Laub- und Nadelbäumen bilden. Der deutsche Name ist ja nur ein name und sagt nichts über die tatsächliche ökologische Amplitude aus, wie beim Fichtensteinpilz. Der heißt ja ebenfalls nur darum so, weil er gelegentlich auch bei Fichten vorkommen kann (und sonst bei allen anderen Laub- und Nadelbäumen, die theoretisch in der Lage sind, Ektomykorrhizaverbindungen einzugehen).
    Maronen (Imleria badia) können dagegen sehr wohl auch mit Eichenarten mykorrhizaverbindungen eingehen, die sind genauso wenig auf einen festen Mykorrhizapartner angewiesen, wie Eichenfilzer oder Fichtensteinpilze. :)


    Die Farben der Stieloberfläche sind nicht wirklich wichtig zur Bestimmung von Filzröhrlingen. Wichtig sind Schnittbilder, so rein von den Erfahrungswerten vieler untersuchter Funde würde ich hier aber auch tendenziell von >Bereiften Rotfüßchen< ausgehen.



    LG, Pablo.

    Hi.


    Doch, das ist schon ein Safranschirmling (ob anlaufend oder nicht), und mit dem deutlich einfachen Ring und der Wuchsweise hat der Gute Chancen, der >Giftknilch< zu sein. Auch wenn die Knollenform hier nicht wirklich zu beurteilen ist.



    LG, Pablo.

    Hi.


    Der gezeigte Baum ist allerdings eine Ahorn - Art und damit definitiv als Mykorrhizapartner auszuschließen (Acer spec. bildet keine Ektomykorrhiza - Verbindungen). ;)
    Macht aber nichts, denn es muss ja nicht der den Pilzen am nächsten stehende Stamm sein, der den Mykorrhizapartner markiert. Das kann irgendein Baum im Umkreis sein, zusätzlich zum Wurzelbereich eines Baumes (der ja schon schwer abzuschätzen ist), kann sich das Mycel von da aus noch etliche Meter durch den Boden fortsetzen. Du müsstest mal gucken, wie viele Meter die nächste Pappel entfernt ist. Das können sogar mal 15 bis 20 meter sein, aber soweit braucht man hier wohl nicht zu gehen: Der größere Baum auf dem zweiten Bild mit dem gelben laub könnte schon eine Pappel sein.



    LG, Pablo.

    Hallo, zusammen!


    Ich bin da skeptisch. So rein vom Äußeren sind die kiefernbegleitenden Arten oft kaum auseinanderzuhalten. Nur die Beschreibung "rotmilchend" und die kräftig weinroten Schnittflächen auf den Bildern sind auffällig. Die Frage ist halt, wie lange die Milch gebraucht hat, um von "orange" nach "rot" umzufärben.
    Und je nach dem ist es vielleicht eher >dieser hier< oder >jener dort<.



    LG, Pablo.

    Hi.


    Stielfarben und Stieldicke ist nicht wirklich wichtig bei Filzröhrlingen. Das variiert innerhalb der einzelnen Arten sehr stark.
    Xerocomellus pruinatus (Bereifter Rotfuß) ist hier sehr wahrscheinlich, zur Sicherheit müsste man noch ein vollständiges Schnittbild sehen. Vor allem mit Stielbasis (ganz unteren Teil im Schnitt genau angucken!) weil mir auch schon Eichenfilzer (Hortiboletus engelii) begegnet sind, die so aussahen.



    LG; Pablo.

    Ahoi!


    Das ist Leccinum duriusculum (Pappel - Raufuß). ;)
    Der war bestimmt ordentlich hart und festfleischig; die feine Stielbeschuppung, stämmiger Habitus und die überhängende Huthaut (siehe junge Hütchen) sind da gute Merkmale. Leccinum variicolor (Vielfärbender Birkenpilz) hätte auch eine etwas andere (fleckige) Hutoberfläche.



    LG; Pablo.

    Hallo, Armin!


    Du hast mit deiner Bestimmung völlig recht. :thumbup:
    Mit der völlig anderen Knollenform und ohne jedes Röten kann man doch den >Porphyrbraunen< eigentlich gar nicht mit einem Perlpilz verwechseln.
    Vielleicht solltest du dir eine andere FB - Gruppe suchen, denn da soll es auch durchaus ganz Gute geben. Bei dieser hier könnte man die Pilzkenntnis der Mitglieder die dir da geantwortet haben noch sehr wohlwollend mit 5- bewerten. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Thorben!


    Eine tolle kleine Schönheit. :thumbup:
    Super auch diese plüschigen Huthaut - Zellen. Es macht immer wieder Spaß, die mikroskopischen Details von Helmlingen zu betrachten, da haben die halt auch einiges zu bieten.



    LG, Pablo.

    Hallo, Tonky!


    Das ist ein ziemlcih interessanter Fund, den du zeigst. :thumbup:
    An Amanita virosa (Kegelhütiger Knolli) glaube ich hier nicht, den dazu passt weder die Hutform, noch die Stieloberfläche, die dann grob wollig - schuppig sein müsste.


    Die Stielbasis ist interessant: manchmal liegt bei den Wulstlingen mit häutiger Scheide diese auch straff an der Stielbasis an oder ist vergänglich. Das könnte hier der Fall sein. Zu einem regulären gelben Knolli (Amanita citrina) passt die Form der Knolle jedenfalls nicht, zu einer weißen Form zB vom Grauen Wulstling (Amanita excelsa) passt der offensichtlich komplett ungeriefte Ring nicht.


    Im Grunde sehe ich nur zwei Optionen: Eine weiße Form des >Narzissengelben Wulstlings< oder eine weiße Form des Grünen Knollenblätterpilzes; Bilder der weißen Form und von einem fruchtkörper mit anliegender statt abstehender Scheide >in diesem Beitrag<.



    LG, Pablo.

    Hallo, Abeja!


    Also einen beim Kochen schwärzenden Leccinum scabrum hatte ich noch nicht, jedenfalls nicht bewusst. Rotkappen eher und auch Hainbuchenröhrlinge, da kann das schon passieren.
    So ein bissel rosa nach einiger Zeit im Hutfleisch (und Stielspitze) darf Leccinum scabrum schon, manche Autoren stellen auch Sippen mit blauender Stielrinde im Stielbasisbereich dazu, dem kann ich aber nicht folgen.
    Bei den meisten "Rotkappen" (also zB auch bei Leccinum duriusculum und grauhütigen Formen von Leccinum versipelle) gibt es oft (leider auch nicht immer) mehr oder weniger deutliche blaue Flecken an der Stielbasis. Und eben eine deutliche Verfärbung von rosa über violett nach grauschwarz im Fleisch.


    "Überstehende Huthaut" ist bei älteren Exemplaren manchmal auch nicht mehr leicht zu beurteilen. Je jünger ein Fruchtkörper ist, umso deutlicher ist das Merkmal ausgeprägt.
    Meine Beurteilung ging hier auch vor allem vom Gesamterscheinungsbild aus (klingt immer so blöd, und ist auch echts chwer zu erklären). Wenn tatsächlich nirgendwo im Umkreis von 15 Metern wenigstens eine kleine Jungbirke stand oder bis letztes oder vorletztes Jahr eine ältere gestanden hatte, dann wird's natürlich schwierig. Von Ausreißern in der Mykorrhizapartnerwahl bei L. scabrum habe ich noch nichts gehört. Allerdings kann zB der Hainbuchenraufuß auch bei Hasel (Corylus) wachsen, was ich erst in diesem Jahr auch wieder beobachten konnte.


    Aber ja: Auch die Raustielröhrlinge haben so ihre Tücken, bestimmungstechnisch.



    LG; pablo.

    Ahoi!


    Ja, das ist definitiv einer der Safranschirmlinge. Und ich würde den >Gerandetknolligen< nicht pauschal ausschließen, denn die Knollenform ist vor allem bei voll ausgewachsenen Exemplaren nicht immer ideal zu beurteilen. Am besten hat man mehrere Fruchtkörper und auch junge dabei, da sieht man es normalerweise am besten.



    LG, Pablo.

    Hallo, Uwe!


    Ui, so rot ist in der Tat ungewöhnlich. Dennoch, wenn es ein Safranschirmling ist, dann ist das auch Teil der Variationsbreite. Immerhin gibt's in Mitteleuropa im Freiland ja nur drei Arten in der Gattung, und da ist die Verfärbung schon bei jeder einzelnen ganz variabel je nach Frische der Fruchtkörper, Alter, Durchfeuchtung, Standort...



    LG, Pablo.

    Hallo, RagenDev!


    Vielleicht lohnt sich ein Blick >hier rein<, wenn du weiter dran bleiben und Pilze bestimmen und erkennen willst.
    Es muss nicht immer die ganze Liste abgearbeitet werden, aber da sind viele Anregungen drin, was man beobachten kann und wie man es darstellt bei einem Pilzfund.
    Das Wichtigste sind natürlich - wie Marion schon sagte - vollständige Pilze.


    In diesem Fall kann man zwar schon was sagen, aber das wird dir wenig weiter helfen, weil sowohl der Fleckblatt - Flämmling (Gymnopilus penetrans, erster Pilz) als auch der Gelbblättrige Ritterling (Tricholoma fulvum, zweiter Pilz) beim nächsten Mal schon wieder anders aussehen können bzw. eine andere Art ebenso aussehen kann. ;)



    LG; pablo.

    Hi.


    So ist es, und wenn die hier tatsächlich fett und breit und mit deutlich abgesetztem citrina - Rand war, dann führt mich eben das Gefühl vom "GEsamtbild" in die Irre und es ist doch porphyria und nicht excelsa.



    LG; Pablo.

    Hallo, Norbert!


    Nuja, also ich kenne mich mit dieser Gattung wirklich nicht besonders gut aus.
    Aber einen Fund mal mit "cf" festhalten kann man immer, finde ich. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Thorben!


    Wow, ein toller, spannender Fund und schön dokumentiert, trotz erschwerter Untersuchungsbedingungen. ;)
    Also falls mir diese Art mal über den Weg läuft weiß ich jetzt: Nur Fruchtkörper mitnehmen, besser nichts vom Substrat.



    LG, Pablo.

    Hallo, Snuggles!


    Der Seidige Egerlingsschirmling (Leucoagaricus holosericeus) ist allerdings nur durch das deutliche und rasche Gilben des Fleisches an verletzten Stellen vom Gemeinen (Leucoagaricus leucothites = "Rosablättriger" Egerlingsschirmling, hat so gut wie nie rosane Lamellen) zu trennen. Die Sturkturen und Färbungen der Hutoberfläche sind nicht bestimmungsrelevant, das ist bei beiden Arten gleich. Also wenn dieser Fund nicht zB beim Kratzen am Stiel rasch und deutlich gelb anläuft, ist es nicht der Seidige Egerlingsschirmling.



    LG; Pablo.