Beiträge von Beorn

    Hallo, Hortator!


    1.: Müsste man in der Hand haben, könnte aber optisch schon passen.
    2.: Müsste man halt auch von unten sehen können. Also richtig, nicht nur einen diffusen Schatten.
    3.: Lepista flaccida = Fuchsiger Röteltrichterling
    4.: Ein alter Täubling, ohne ein paar Basisinfos keine Chance auf eine Bestimmung. bei so einem alten Einzelfruchtkörper vermutlich auch mit Basisinfos nicht. ;)
    5.: Clitocybe nebularis = Nebelkappe
    6.: Clitocybe geotropa = Mönchskopf
    7.: vermutlich einer der weißen Stinkeritterlinge, auch wenn in dem alter der Geruch nicht mehr wirklich zeilführend ist, denke ich da so vage an den Birkenritterling (Tricholoma stiparophyllum).



    LG; Pablo.

    Salut!


    Schade, daß es anscheinend mittlerweile völlig unmodisch ist, einen Pilz mal absporen zu lassen.
    ich glaube meine persönliche Formenkenntnis wäre nicht das, wass sie jetzt ist, wenn ich nicht anfangs regelmäßig Sporenabwürfe gemacht hätte.


    Die Diskussion, welcher auf deutsch wie auch immer heißende Risspilz was auch immer für Hutschuppen haben könnte, ist hier wenig zielführend. Wenn man sich mit Risspilzen auseinandersetzen will und wenn man Risspilze wenigstens rudimentär kennen und erkennen mchte, wird einem die Beschäftigung mit den lateinischen Namen nicht erspart bleiben, fürchte ich. Um hier ohne mikroskopische Merkmale über einen Risspilz zu spekulieren, gibt es einfach >viel zu viele Arten<.


    Ist auch eventuell müßig, ich könnte mir ganz gut vorstellen, daß das Sporenpulver hier im Abwurf weiß wäre. Aber das müsste man halt wissen, und nicht nur vermuten. Falls dem so wäre, müsste man sich mal über Gerüche unterhalten. Also die vom maipilz oder Mehlräsling zum beispiel.



    Lg; pablo.

    Hallo, Lars!


    Schon, vor allem an die englischen Fachbegriffe muss man sich natürlich erstmal gewöhnen. Nur irgendwann muss man damit ja mal anfangen, irgendwann ist eh über 90% der Fachliteratur, mit der man arbeitet, auf englisch. ;)
    Das Pilzkompendium ist aber so oder so eine Investition wert. Also wenn man das Geld ausgeben mag und kann, oder sich das zum Weihnachtsgeschenk oder so macht, dann lohnt es sich nicht nur wegen der Sprache.



    LG, Pablo.

    Hi, Moritz.


    Hm, ja. Pilze halt: Die wollen es einem auch richtig schön knifflig machen. ;)
    Ich wüsste hier echt nicht, wo der einzuordnen wäre, könnte mir nämlich auch einen Hellsporer vorstellen.



    LG; Pablo.

    Hi.


    Da gibt es definitiv noch weitere. Zumal der hier fast etwas zu hell, zu braun und zu kräftig erscheint. Aber frag mich bitte nicht, welche Arten: Diese Untergattung ist dermaßen riesig und komplex und irgendwie auch alles andere als mein Spezialgebiet.



    LG, Pablo.

    Hallo, Lars!


    Fang mal für die Ritterlinge mit dem dritten Link von Stefan an.
    Das Buch hat zwar auch noch ein paar wackelige Bereiche, aber das Preis-Leistungsverhältnis stimmt einfach. Und es ist das aktuellste Konzept für diese Gattung in Europa, da machst du auf jeden Fall nichts falsch.


    Mit Schnecklingen kenne ich mich nicht so aus, da kombiniere ich meistens auch mit Ludwig III und Funga Nordica oder Gröger dazu.
    da ist aber das von Stefan verlinkte Fungi-Europaei - Buch sicherlich keine schlechte Wahl, und du hast halt noch die Saftlinge mit drin. Wobei für die der Boertmann (Fungi of Northern Europe) aktueller und meines ERachtens auch präziser ist.



    LG, Pablo.

    Hallo, ihr beiden!


    Ob das wirklich ein Myxacium (Schleimfuß) ist?
    Mir wirkt der garnicht so wie die delibutusse, die ich bisher so in der Hand hatte.
    Die Schmierigkeit von Hut und Stiel müsste man nochmal testen (anfeuchten!). Weil ich habe so einen verdacht, daß beides gar nicht schmierig sein will, und dann wäre der bei den Dickfüßen / Gürtelfüßen (Telamonia) zu finden, und dann gibt es im optischen Umfeld von Arten wie Cortinarius bivelus (Birken-Gürtelfuß) und Cortinarius urbicus (Weiden - Gürtelfuß) noch eine ganz Reihe Arten, die hier passen könnten.



    LG; Pablo.

    Hallo, Chris!


    bei dem ist es schon wesentlich schwerer. Klar, er hat diese Hutform und die schimmerig, wolligen Schuppen, aber außer der Artengruppe um Cortinarius flexipes gibt es da wohl noch ein paar weitere Arten...



    LG; Pablo.

    Hallo, gerald!


    Ich fürchte, da müssten wir >sehr viel mehr vom Pilz< sehen, um da zu einer Bestimmung zu kommen. ;)
    Sandhauser Düne kenne ich, ein sehr hübscher Flecken. Aber: Es ist halt ein Naturschutzgebiet (zum Glück!), darum auch richtig und nachvollziehbar, den Pilz stehen zu lassen und nicht zu entnehmen.
    Es schadet zwar nicht, den Fruchtkörper abzumachen: Ausgereift ist er sowieso, und wenn er am Ort verbleibt, verteilt er auch weiterhin seine Sporen. Aber das muss man mal versuchen, einem der Aufpasser dort zu erklären, die halt von der Ökologie der Pilze nicht wirklich was verstehen.



    LG; Pablo.

    Hallo, Gustator!


    Auch mit "schrottiger" Kamera ließe sich sicher >einiges mehr< rausholen.
    Die Merkmale sind es, die eine Pilzart bestimmbar machen. Dazu gehören Stieloberflächen udn halt auch die Stielbasis. Und ein standortbild oder Beschreibung schadet nicht direkt.


    So kann man kaum mehr als einen vagen Tip geben, wo man vergleichen könnte.
    Und zwar entweder >hiermit<, oder >damit<.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mario!


    Die Mündungshaare sehen mikroskopisch für mich schon eher verästelt aus. Gelegentlich verzweigt dürften die von Henningsmyces candidus ja sein, aber das hier würde meiner Ansicht nach schon eher zu Henningsomyces puber passen. Makroskopisch ehen sie ja jedenfalls nicht glatt aus.
    Die beiden sind aber auch schwer zu unterscheiden, und ich bin da auch nicht sicher, was nun das härteere merkmal sein soll und wie weit es jeweils variieren darf.



    LG; pablo.

    Hallo, Björn!


    Starke Funde. :thumbup:
    Die Keulchen müsst ihr wohl oder übel mikroskopieren. Und selbst dann könnte es noch schwer werden. Bei der zweiten zB würde ich bei der keuligen Form erstmal gar nicht an Clavaria acuta denken, ein eher schlankes und rein weißes Pilzchen. Makroskopisch erinnert das eher an Clavaria krieglsteineri oder Clavaria daulnoyae. Allerdings gibt es bei den ganzen Clavariaceae noch eine Reihe ungelöster Probleme...



    LG, Pablo.

    Hi.


    Mit "Pinien" sind hier allerings auch alle möglichen Pinus - Arten gemeint.
    Das, was wir unter "Pinie" verstehen, ist ja am ehesten Pinus pinea, und eigentlich kein bevorzugter Mykorrhizapartner dieser Art. Das wären eher Pinus sylvestris und Pinus mugo. Die Art (Aurreoboletus projectellus) hat auch keine mediterrane oder südliche Verbreitung. Sie kommt in Nordamerika und Kanada vor, in europa breitet sie sich momentan vom Baltikum aus über den Ostseeraum aus. Von mediterran kaann da keine Rede sein, und einen Kontaakt mit der mediterran verbreiteten Pinus pinea hat die Art zumindest in europa wohl noch nicht hergestellt.



    LG; Pablo.

    Hallo, Heidi!


    Genau, beides die gleiche Art. :thumbup:
    Die Taxonomie bei den Rotkappen ist schwierig.
    Am besten merkst du dir: Laubwaldrotkappe = Eichenrotkappe = die mit dem dunkel rotbraunen Hut und +/- groben, rotbraunen Stielschuppen; bei diversen Laubbäumen.
    Wenn du dir noch was lateinisches dazu notieren willst, dann am besten: Leccinum aurantiacum = Leccinum quercinum




    LG; Pablo.

    Moin!


    Klar, das war keine gute Idee von mir. Natürlich sind die Strukturen auf den Hutoberflächen keine zerfallserscheinungen, sondern streifenweises hygrophanes Farbspiel. :thumbup:



    Lg; pablo.