Beiträge von Beorn

    Hallo, Björn!


    Bei der 22 dachte ich so spontan an >Arrhenia peltigerina<. Aber Achtung: Auch Gamundia striatula s.l. kann an Hundsflechten wachsen. Sieht nach meiner Erfahrung aber anders aus und hat schon recht auffällige Zystiden.


    Was diese Riecholomas (Weiße Stinkeritterlinge bei mir momentan liebevoll "Riecholoma" statt Tricholoma) betrifft: Eine Art mit Geruch nach Dosenspargel hatte ich glaube ich noch nicht in der Hand. Ich kenne Vollgepisste Unterführung, Honig, Mykologen-Scheunenstaub und Mykologenmehl. Allerdings hatte ich glaube ich auch noch nie ein Glas mit Dosenspargel in der Hand. :gzwinkern:



    LG, Pablo.

    N'abend, Kuschel!


    Das Muster ist in der Tat famos.
    Aber ist das auch wirklich Cylindrobasidium? Das Farbspektrum und die Form des Hymenophors sind etwas ungewöhnlich, allerdings ist die Art im Erscheinungsbild auch unheimlich variabel. In eine solche Kollektion hätte ich allerdings auf jeden Fall reingelinst, ob sich da nicht eine Überraschung drin verbirgt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Fredy!


    Man kann zwar sehen, daß ein Beitrag editiert wurde, aber die älteren versionen sind nicht abrufbar. ich glaube, für dich als Beitragsersteller müssten / sollten sie abrufbar sein, so daß du eine ältere Version wieder herstellen kannst?


    Moderatoren können es auch sehen, aber ich jedenfalls mache sehr selten davon Gebrauch. Ist ja nicht meine Sache, was in einem editierten Text zuvor so drin stand.

    Gelöschte Beiträge: Auch da dürftest nur du selbst (und Moderatoren) noch Zugriff drauf haben.

    Wenn ein Beitrag, den du geschrieben hast, endgültig weg soll: PN an einen aktiven Moderator (also Climbingfreak, Jan-Men oder mich) und dann löschen wir das gerne ganz und gar (ist dann auch nicht mehr wieder herstellbar).
    Das gilt natürlich für alle Mitglieder des Forums!


    Die "vorherigen Versionen" bzw. die Möglichkeit, gelöschte Beiträge wieder herstellen zu können, sollte vor allem dazu dienen, daß man auch mal was wieder herstellen kann, was gar nicht weg hätte kommen sollen.


    Aber in der Tat: Manches, was man sich als "Vereinfachung" ausdenkt, stellt sich in der Praxis nachher eher als eine Verkomplizierung heraus. Doch auch dazu mag es unterschiedliche Ansichten geben, und was ich persönlich kompliziert finde, mögen andere als total super einordnen. Viele nutzen das Froum zB gerne und viel vom Ei - Fon aus, womit ich jetzt gar nicht klar käme. g:-)



    LG; Pablo.

    Hallo, Harald.


    Eher nicht. Mendax ist ein zierliches Pilzchen (vergleichsweise), und würde so weit aufgeschirmt schon von der Stielbasis her weinrot werden - also nicht die Flocken sondern wirklich das Fleisch und die Stielrinde. Eben ein Suillellus, kein Neoboletus. Mendax schaut (wenn ohne Netzzeichnung) viel mehr aus wie Suillellus queletii als wie Neoboletus erythropus.


    PS.: Die Farbe des Röhrenbodens ist bei allen Suillellus - Arten (luridus, queletii, mandax, comptus etc.) variabel von gelb über orange nach weinrot, Heidi.



    LG, Pablo.

    N'Abend!


    Unabhängig von den möglichen Mykorrhizapartnern würde ich das hier eher für Tricholoma frondosae s.l. (Laubwald - Grünling) halten.

    Der (bzw. eine der Sippen in dem komplex) dürfte durchaus auch mit Rotbuchen können, eventuell sogar mit Kiefern. Stielspitze und Trama müssten dann mit Guajak umgehend deutlich reagieren (Tricholoma equestre s.l. dagegen ohne deutliche Reaktion bis 1/2 min nach Auftragen).



    LG; Pablo.

    Ahoi!


    Hier sollte man auch damit rechnen, daß der Hut in Wirklichkeit gar nicht schwarz ist, sondern nur bedeckt von schwartem Sporenpulver.
    Wäre mal interessant, hiervon eine Standortaufnahme zu sehen, denn das war vielleicht nicht der einzige Fruchtkörper, sondern die wuchsen da möglicherweise ja gesellig oder gar büschelig. Wäre jedenfalls möglich, wenn der Hut derart mit Sporenpulver eingedeckt ist.



    LG; Pablo.

    Hallo, Adrian!


    Ich habe von Telamonien absolut keine Ahnung.
    Um die Untergattung mache ich einen großen Bogen, weil es kaum sinnvolle, zusammenhängende Literatur gibt, und Bestimmungen auch mit Chemie und Mikroskopie usw. oft ins Nirvana führen. Anders als Phlegmacien, die sich (meistens, auch nicht immer) mit dem Schlüssel in der letzten, zweibändigen Auflage der Funga Nordica gut bestimmen bzw. eingrenzen lassen.



    LG; Pablo.

    Hallo, Anke!


    Nö, mit der Jahreszeit hat das nichts zu tun.

    Am letzten Sonntag hatte ich auch noch einen Sommersteini (Boletus aestivalis) in der Hand.

    Man muss die morphologisch unterscheiden, anders geht es nicht. Das wesentliche Merkmal ist Struktur der Huthaut: Beim Sommersteini matt, vor allem jung etwas samtig bis fein filzig, dagegen beim Fichtensteini (auch bei Buchen, Eichen usw.) speckig-glänzig-glatt, feucht oft glänzig und sehr oft mit weiß abgesetztem Hutrand (beim Sommersteini nie so).
    Die fein samtige, matte Struktur ist freilich am besten haptisch erkennbar, die Huthaut vom Sommersteinpilz fühlt sich anders an, als die vom Fichtensteinpilz.



    LG; Pablo.

    Salve!


    Also was man sicher sagen kann: Das ist nicht Cortinarius elegantissimus und es ist auch nicht Cortinarius multiformis im strengen Sinne (Nadelwaldart auf sauren Böden mit anderem Farbspektrum und schächer gerandeter Knolle).
    Aber die Gruppe ist tatsächlich tricky, und ich kaue da auch gerade auf ein zwei Laubwald - Multiformes rum... Also im übertragenden Sinne, nicht wörtlich verstehen bitte! :)



    LG; Pablo.

    Servus!


    Oh ja, der Flocki (Neoboletus erythropus) ist ein Chamäleon. Sehr variabler Pilz.
    Tatsächlich ungewöhnlich ist hier die Hutfarbe mit offenbar einigen Rottönen, aber auch das kann der eben durchaus. Die Stielbekleidung ist hier zwar sehr grob, aber durchaus typisch.



    LG, Pablo.

    N'abend!

    Das ist höggschdwahrscheinlich ein Karbolchampi (Agaricus xanthoderma), egal wie der riecht.

    Diese chromgelbe Verfärbung konzentriert auf die Hutränder zusammen mit Knollenform, Ringstruktur, Hutoberflächenstruktur und Habitus kennzeichnet die Art im grunde schon überdeutlich, auch wenn die Stielbasis eher wiederstrebend verfärbt und der Geruch nicht ausgeprägt ist.



    LG; Pablo.

    Buona Sera!


    Famos, was ihr für Motive eingefangen habt. :thumbup:

    Da macht das Erinnern an den vergnüglichen Tag noch mehr Spaß.


    Dann will ich auch mal, obwohl einige der Motive bereits gezeigt wurden.
    Mal sehen, ob der Upload denn funktioniert, wenn was fehlt bitte beschweren!


    01. Ein Rötling mit braunem Hut und stark filzigem, blauem Stiel, für den Wolfgang im Feld sogar einen potentiellen Namen hatte - nur habe ich den vergessen.

    Weiß den noch jemand?


    02: Entoloma prunuloides = Mehlrötling


    03: Entoloma sericellum = Seidiger Zärtling



    04: Entoloma serrulatum = Gesägtblättriger Rötling


    05 (im Buchenwald, nicht auf der Wiese gefunden): Entoloma rhodopolium = Poliertstieliger Rötling


    06: Hygrocybe spadicea


    Auch einen Tag später völlig unverschwärzend:


    07: Hygrocybe chlorophana = Stumpfer Saftling


    08: Hygrocybe coccinea = Kirschroter Saftling



    09: Hygrocybe insipida = Gelbrandiger Saftling


    10: Cortinarius pratensis = Sauergras - Hautkopf




    Und weil auf den Wiesen nicht ganz so arg viel los war, noch ein paar Abstecher durch die schicken, umliegenden Wälder.


    11: Cortinarius stillatitius = Honig - Schleimfuß


    12: Cortinarius lividoochraceus = Langstieliger Schleimfuß


    13: Cortinarius torvus = Wohlriechender Gürtelfuß


    ... und zwei Phlegmacien, die ich eingepackt hatte, mit denen ich aber noch nicht ganz durch bin. Die kommen aber demnächst zusammen mit einem Wust aus weiteren Phlegmacien, was mir halt in der letzten Zeit so vor die Linse hüpfte.


    Zum Abschluss noch einen Holzbewohner (an Rotbuche).

    14: Lentinellus castoreus = Geschichteter Zähling






    LG; Pablo.

    Ahoi!


    Hm - Omphalina pyxidata hätte ich jetzt eher nicht gedacht, die ist in den Flugsanddünen hier um Mannheim rum sehr häufig, hat aber auch bei sehr alten fruchtkörpern noch ein etwas anderes Farbspektrum und eine andere Lamellenform. Bei denen hier (22) hätte ich jetzt eher vermutet, daß die auf Peltigera spec. gewachsen sind. :)

    Bei dem Ritterling Nr. 26 wäre mir die Ringzone doch recht undeutlich ausgeprägt für Tricholoma batschii (bzw. fracticum s.l.). Das ist eben auch die Schwierigkeit bei Ritterlingen: Ähnlich wie bei Cortinarius braucht man meistens mehrere Fruchtkörper, um die Merkmale (bzw. ein Merkmalsspektrum) einschätzen zu können.

    31: Wenn Geruch stark mehlartig & geschmack sofort stark bitter, dann ist das Tricholoma albobrunneum sensu FNE4.

    33: Sicher, daß da nicht auch eine Lärche irgendwo in der Peripherie versteckt war?

    34: Schnell wieder aus dem Kühlschrank holen, etwas aufwärmen lassen, Stielbasis rubbeln und schnuppern. Wenn's noch nicht zu spät ist. bei den weißen aus der Gruppe sind Bestimmungen ohne Beobachtung der Gerüche aussichtslos. Wenn's der typische Eichenbegleiter (Tricholoma album) wäre, dann röchen frische Exemplare süßlich, etwas blütig bzw. nach Honig.



    LG; Pablo.

    Hallo, Fredy!


    Das ist eine gute Frage. Als Moderator habe ich da keinerlei Zugriff drauf, wie das in der Software eingestellt ist.
    Ideal wäre es, eine PN ("Konversation") an >Susanne< zu schreiben, die die aktivste Schnittstelle zwischen Admins und Forum bildet. Kann aber auch ein paar Tage dauern.

    Allerdings wäre das eventuell rasch zu korrigieren, das kann ich aber schlecht einschätzen.



    LG, Pablo.

    Schönen guten Abend die Damen und Herren!


    Ein Schwärzender Saftling, Heidi (Hygrocybe conica agg.).

    Bilder werden bei mir noch etwas dauern. Musste ja heut nochmal raus - mit sehr erfreulichen Ergebnissen.
    Ein kleines Preview gebe ich aber auch gerne raus:



    LG, Pablo.

    Hallo, Maria!


    Dazu besteht tatsächlich kein Grund.

    Selbst Boertmann, vermutlich der Spezialist mit der größten Formenkenntnis der europäischen Saftlinge, trennt da nur mit Vorbehalt und auf Varietätsebene, weil er so viele Übergänge beobachtet hat.

    Da brauchen wir nicht an uns zu zweifeln, sondern sollten uns nur über die Vielfalt und die Geheimnisse dieser Pilze wundern.



    LG, Pablo.

    Hallo, Adrian!


    Und zwar weil die Hüte hier hygrophan sind, also streifig ausblassend beim Abtrocknen.
    Das geht bei Hautköpfen nicht, aber eben bei Gürtelfüßen, darum ja auch der alternative deutsche Name für diese Untergattung: Wasserköpfe.



    LG; Pablo.

    Bon Soir!


    Boletus pinophilus kann auch mit Eichen und / oder Rotbuchen Mykorrhiza bilden.
    Ich kenne eine Stelle im Odenwald (Eichen - Rotbuchen - Mischwald auf saurem, nährstoffarmem Boden), wo im Umkreis von mehr als 50 Meter um das Mycel herum keine Kiefer steht.
    Aber es standen (sicherlich länger als 10 Jahre her) dort Kiefern, vielleicht hat sich der Pilz einfach neu orientiert, als diese gefällt wurden. Soll nur heißen: Es geht auch ohne Kiefern, morphologisch ist es hier ja eindeutig, wie Nobi schon geschrieben hat.



    LG; Pablo.

    Ahoi!


    Vorsichtig soll man auch ruhig bei Schleierlingen sein mit Kauproben. Sinn macht es wohl eh nur in der UNtergattung Phlegmacium, und da lässt man es am besten bei allen arten bleiben, die im Schnitt +/- durchgehend leuchtend gelbes Fleisch haben.



    LG, Pablo.

    N'abend nochmal!


    Es gibt jaa nun mehr als ein deutschsprachiges Forum, und manch eine/r von uns blieb halt auch in mehr als einem dieser Foren hängen.
    Christine stellt im 123 - Forum immer viele spannende Pilze ein, bei diesem hier dachte ich doch, hier wäre die Chance auf Klärung einfach am höchsten.



    LG, Pablo.