Beiträge von Beorn

    Hallo.


    Das ist wohl Amanita excelsa var. excelsa f. subcandida, also die Weiße (weißliche, weil teils ja bräunend) Form des eingesenkten Wulstlings.



    LG, Pablo.

    Hallo, Sarah!


    Auch griechische Zeit momentan nehme ich an?

    Lass es dir auch im kommenden Jahr sehr gut gehen - und beim nächsten Nord-Süd-Treffen sind wir beide mal dabei.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Um Reizker zu bestimmen, braucht es unbedingt zwei Sachen:
    Erstens: Die Stieloberflächen. Von mehreren Fruchtkörpern aus einer Kollektion. Um zu wissen ob Grübchen ja/nein/vielleicht vorhanden.

    Zweitens: Verhalten der Milch beim Umfärben von orange nach weinrot. Also genauer gesagt: Wann die Milch auf dem Fleisch orange nach weinrot umfärbt (sofort, nach 5-10 Minuten, oder noch länger).


    Wenn beides bekannt: Reizker auf Artebene bestimmbar.
    Wenn eins von beidem unbekannt: Reizker nicht bestimmbar.


    Ist also wirklich nicht schwer.

    In diesem Fall: Grundvoraussetzung 1 = unbekannt + Grundvoraussetzung 2 = unbekannt also Reizker, nicht bestimmbar.



    LG; Pablo.

    Hallo, Adrian!


    An Nadelholz mit dem Haibtus wüsste ich jetzt nur den Weißtannen - Feuerschwamm (Phellinus hartigii).



    LG, Pablo.

    Moin!


    Sieht außer mir noch jemand das erste BIld nicht?
    Bei mir wird's nicht angezeigt.


    2 sieht schon interessant aus. Ingo zeigte auch mal eine Bisporella confluens (Calycina confluens), wobei die Unterscheidung wohl schwierig ist.


    Wenn 3 an Nadelholz wuchs, dann ist das Trichaptum hollii (= Trichaptum fuscoviolaceum).



    LG; Pablo.

    Hallo, Leute!


    Crepidotus mollis bildet niemals so einen Hutfilz und die gelatinöse Schicht wird niemals so fett im vergleich zur Huthaut.
    Im zweifel mal absporen lassen. Der Sporenabwurf wird hier weißlich sein, und damit wären alle Crepidotus - Arten grundsätzlich ausgeschlossen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Heidi!


    Peziza wäre nocch möglich, aber ich denke schon, daß das ein Öhrling ist (Gattung: Otidea).

    So ganz ohne einen rosarötlichen hauch oder rosarote Flecken irgendwo wird's wohl nicht das Eselsohr (Otidea onotica) sein, sondern eine andere Art aus der Gattung. Dann müsste man mikroskopieren. Und dabei hoffen, daß die Ascusspitzen nicht doch amyloid sind (dann nämlich doch Peziza).



    LG; Pablo.

    Hallo, Heidi!


    Auf Bildern ganz schwierig, wenn man nicht selbst fühlen kann. Vor allem, wenn die Hutoberfläche nass und glänzig ist.
    Vom Gesamteindruck am ehesten ein Sommersteinpilz (Boletus aestivalis). Kiefernsteinpilz (Boletus pinophilus) und Bronzeröhrling (Boletus aereus) sind ausgeschlossen, und es ist auf jeden Fall eine Art aus der Gattung Boletus s.str., damit könnte es außer einem Sommersteinpilz nur noch ein Gemeiner Steinpilz (Boletus edulis) sein, aber wenn man deine Beschreibung der Haptik der Hutoberfläche zusammen mit dem Gesamteindruck nach den Bildern (Netzausprägung, Huthaut, Stielfarben) kombiniert betrachtet, ist Boletus edulis im grunde auch raus.



    LG, Pablo.

    Hallo, Heidi!


    Genau, das ist schon eine Koralle der Gattung Ramaria, und zwar eine der saprob lebenden (holz- & streuzersetzenden) Arten.

    Eine Art kann ich hier nicht erkennen, die sind ebenso schwierig wie die Mykorrhiza bildenden Arten. Wie eine klassische Ramaria stricta (Steife Koralle) sieht das so nach den Bildern eher nicht aus, aber da geht die Bestimmung auch wieder nur mikroskopisch (und mit der Monografie von Josef Christan).



    LG, Pablo.

    Hallo, Lana!


    Der erste ist ein Harpunenschwamm, auch Muscheling genannt.

    Mit dem groben Filz und der sehr dicken gelatinösen Zone im Schnitt wahrscheinlich der Pelzige Muscheling (Hohenbuehelia mastrucata) sein.

    Der Letzte sieht makroskopisch sehr nach dem Wässrigen Mürbling (Psathyrella piluliformis) aus.



    LG; Pablo.

    Hallo, Adrian!


    Die drei Glimmertintlinge (Coprinellus saccharinus + Coprinellus truncorum + Coprinellus micaceus) sind makroskopisch nahezu identisch, nur sehr wenige makroskopische Merkmale weichen minimal ab und haben zudem Überschneidungen in ihren Variationsbreiten. Durchaus möglich, daß 2 & 3 eine dieser arten sind, aber eben unsicher, weil jeweils nur ein Einzelfruchtkörper zu sehen ist. Die wachsen ja normalerweise büschelig.



    LG, Pablo.

    Buon Giorno!


    Das gehört eben zum Leben dazu. Die Spinne tut das, was sie tun muss. Sie erfüllt ihre Aufgabe im ökologischen System.

    Mal so rum gesagt: Im Gegensatz zur flächendeckenden Massenvernichtung von Insekten, der Ausrottung ganzer Arten durch die Freisetzung unfassbarer Mengen an brutalen Giften (nennen sich "Pflanzenschutzmittel", schützen aber keine Pflanzen sondern zerstören Ökosysteme und damit unsere Lebensgrundlage, müssten also korrekterweise "Lebensvernichtungsmittel" heißen) ist der Umgang der Spinne mit ihren Beutetieren schon fast liebevoll zu nennen. :gzwinkern:


    LG, Pablo.

    Hallo, Frank!


    Ich habe ihn letzten Sonntag zum zweiten Mal gefunden.
    Wobei "selten" eher relativ ist. In Gebieten, wo es viele Laubwälder auf Kalk gibt (Eichen & Rotbuchen) dürfte die Art schon relativ verbreitet sein.


    Von der zuletzt gefundenen Kollektion habe ich auch mal einen Beleg getrocknet, mal sehen, wozu das mal noch gut sein wird.



    LG, Pablo.

    Hallo, Heidi!


    Ob mehr oder weniger selten: Es leuchtet, es glänzt - es ist einfach schön. :)

    Und Wiesen mit Saftlingen drauf sind halt gesunde Wiesen, auch wenn's weniger seltene Arten sind. Also immer wieder ein toller Anblick und ein gutes Gefühl, wenn man welche zu sehen bekommt.



    LG, Pablo.

    Ahoi!


    Danke für die Erklärung zum taxonomischen Hintergrund vom "falschen Perlpilz", Tom. :thumbup:
    Amanitaceae.org ist ja eine internationale Seite, vielleicht wurde das Taxon dort einfach ignoriert, bzw. als Synonym zu Amanita rubescens nicht weiter besprochen.


    Mit den deutlichen Rotfärbungen jetzt kann man das aber klar als Perlpilz (wenn auch atypisch) erkennen.

    Wirklich erstaunlich, wie variabel diese Art sein kann.



    LG; Pablo.

    Hallo, Uwe!


    Das ist Pycnoporellus fulgens (Leuchtender Weichporling).
    Normalerweise ein Nadelholzbewohner, aber der kann auch selten mal an Laubholz (vor allem Rotbuche) ausweichen.
    Dieses Zerfallsmuster ist bei dem sogar recht typisch, weil das Fleisch so locker ist und sehr rasch von allerlei Tierchen zersetzt wird.



    LG, Pablo.

    Hallo, Adrian!


    ZUm ersten kann ich nichts sagen.
    Die Tintlinge könnten theoretisch sogar alle die selbe Art sein.
    Tintlinge sind in den meisten Fällen rein makroskopisch gar nicht bestimmbar, die müssen mikroskopiert werden. Coprinellus ephemerus ist da aber meiner Ansicht nach nirgendwo zu sehen.

    Die Nummer 4 ist allerdings eher eine Psathyrella (Faserling), da liegt das Problem aber ganz ähnlich: Man müsste reinlinsen, und verirrt sich dann vermiutlich in dieser spannenden, aber sehr komplizierten und schwierigen Riesengattung.

    Nr. 5 ist schon ein Feuerschwamm im weiteren Sinne (Phellinus s.l.), aber kein Eichen-Feuerschwamm. Das Substrat wäre wichtig zu kennen. Daß es Eiche nicht sein kann, sieht man ja. Aber ob's nun Kirsche oder Birke ist, wäre zB wichtig.

    Nr. 6 ist super. :thumbup: Das ist eine Ramariopsis (Wiesenkoralle, und nicht wieder den Namen mit einem merkmal verwechseln, die wachsen auch im Wald).
    Also durchaus was Seltenes. Ohne den Pilz in der hand mag ich hier aber nicht zwischen Ramariopsis crocea und Ramariopsis citrina unterscheiden. Eine der beiden wird das sein, aber die sind sich in der Tat sehr ähnlich.

    Nr. 7 passt.



    LG; Pablo.