Beiträge von Beorn

    Buona Sera!


    Jetzt habe ich zwar noch keine formelle Anmeldung, aber einen Gnolm habe ich gestern gesehen.
    Zählt das auch?
    Prophylaktisch lasse ich hier schon mal ein paar Krümel (Chips) liegen, falls was übrig bleibt - Gebäck ist ja Gebäck.
    Ich werde dieses Mal jedenfalls unter den Gebäckpäckern mitreisen.


    Also:


    eins

    zwei

    drei

    vier

    fünf

    sechs

    sieben

    acht

    nove

    dieci

    ölf

    zwölf

    drölf

    vierzehn

    fünfzehn



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Keine Frage: Um sich mit allem irgendwie intensiv zu befassen, bräuchte man ein paar tausend Leben.

    ...

    Eigentlich auch eine verlockende Vorstellung.


    Ich schau mir diese Dinger auch eher so am Rande an, und erhebe keinen Anspruch auf richtigkeit meiner Einschätzungen.
    Notiz am rande (aber in gewisser Weise wichtiger): Post ist gut angekommen. :thumbup:



    LG; Pablo.

    Hallo, Magellan!


    Wow, so schöne Funde.
    Über einen Rhodotus palmatus würde ich mich riesig freuen, egal wie alt die Fruchtkörper sind. In dem Stadium aber in der Tat gar nicht mehr so einfach einzuordnen.

    Deine Bestimmungen sehen für mich alle sehr plausibel aus - den Schüppling würde ich eher für Pholiota jahnii halten. Der wird halt schwieriger, je älter und verregneter die Fruchtkörper sind, weil die Schuppen dann nicht mehr so passend aussehen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Karl!


    Großartig! :thumbup:
    Dann hat also alles gut geklappt bei euch, und ihr hattet trotz einiger leicht frostiger Nächte ja noch ein wirklich tolles Artenspektrum.
    So soll das sein.



    LG; Pablo.

    Hallo, Phillip!


    Das ist ein Schwieriger Pilz.
    Einzelfruchtkörper sind ja oft sehr schwer einzuschätzen, weil man kein Merkmalsspektrum hat. Bei einem einzelnen Ritetrilngsfruchtkörper kann durchaus schon mal der Burggraben nicht ausgeprägt sein.

    An einen Ritetrling glaube ich hier aber auch nicht so recht. Nur: Es kann zB auch ein etwass aus der Form gefallener Fruchtkörper von einer Nebelrkappe sein. Oder sowas. g:-)



    LG; Pablo.

    MoinMoin!


    Entoloma lividoalbum ist jedes Jahr (bis auf 2018) im Kohlhofpark in Massen zu beobachten - udn da auch gerne so graubraun.




    Ich finde, der kommt optisch (und mit dem beschriebenen geruch) deinem Pilz schon recht nahe.

    Entoloma prunuloides wäre vielleicht noch eine Option, aber der Mehlgeruch ist da wohl schwächer, und der ist heller und die Hüte etwas anders hygrophan.

    Den ersten Vorschlag von Uwe (griseoluridum) kenne ich nicht persönlich.



    LG; Pablo.

    Hallo, Paul!


    Ob das mittlerweile etwas besser aufgedröselt und auch genetisch untersucht ist, kann ich leider nicht sagen.

    Mein Stand ist im Grunde kaum weiter als Funga Nordica, bzw. Gröger und Ludwig.


    Was richtig Schönes, zusammenhängendes zu der Gattung (inclusive der ganzen in letzter Zeit dahin transferierten Arten) wäre ganz interessant.
    Ich kenne die beiden vor allem aus Erfahrungswerten, sowohl das, was nach gängiger Literatur spathulata sein soll und das, wass nach gängiger Literatur retiruga sein soll inzwischen rehct gut, denn beide Arten sind in meienr Gegend stark verbreitet und an den entsprechenden Standorten häufig.

    Bisher hatte ich nie Schiweirgkeiten, die zu trennen. Auch ohne MIkroskopie, da sie makroskopisch meiner Meinung nach eben schon sehr verschieden Aussehen.

    Oben den Hinweis auf die Konsistenz und Haptik kann man noch genauer spezifizieren: retiruga ist eher fluffig - fast schon ein wenig wattig, spathulata dagegen mehr knorpelig.

    So kommen schon einige Merkmale / Faktoren zusammen, die auch nach meinen Beobachtungen konstant sind. Jedenfalls habe ich selbst noch keine wirklcihen Übergänge beobachten können.



    LG; Pablo.

    Hallo, Ben!


    Diese ganzen Weichritterlinge sind sehr kompliziert, da ist man momentaan dabei, die Arten der Gattung erstmal richtig aufzudröseln und zu sortieren.
    Mit den dunklen Farben und dem zur Basis hin dunkelbraunen Stielfleisch könnte (!) das eventuell Melanoleuca polioleuca sein.



    LG; Pablo.

    Salut miteinander!


    Da würde ich mich der "Weißritteringsfraktion" anschließen. Die sind nicht leicht auseinanderzuhalten, aber wenn in dem Alter in so einem Habitat keine deutliche Komponente nach total versifftem Bahnhofsklo im geruch vorhanden war, dann ist es schon mal nicht Tricholoma lascivum. Tricholoma stiparophyllum wird's auch nicht sein, denn der sieht ja schon auch etwas anders aus. Bliebe also sinnvoller weise nur alte und darum so komisch ockerlich angelaufene Tricholoma album, die normalerweise etwas süßlich riechen (etwas ähnlich wie Amanita phalloides). Oder eben der komische Pilz ohne Namen, der ebenfalls so aussieht, normalerweise bei Rotbuchen auf neutralem bis baschiem Boden wohnt und sehr deutlich mehlartig riecht.


    Tricholoma viridilutescens und Tricholoma sejunctum sind morphologisch wohl kaum trennbar, aber die Habitate eben sehr krass verschieden.
    Das hier ist Tricholoma sejunctum, im thermophilen Laubwald auf mineralisch-basischen Böden:



    Und das hier Tricholoma viridilutescens im Bergnadelwald (Fichte) auf 1000 Meter und auf supersaurem Hochmoortorf:



    Im vergleich dazu mal noch zwei Bildchen von Tricholoma album, jeweils Laubwald (Rotbuchen, Eichen):




    LG, Pablo.

    Hallo, Wastl!


    Ja, ganz genau. :thumbup:

    So sehen junge FomPinis (Fomitopsis pinicola) aus. Ich nenne die lieber "Rotrandiger Baumschwamm", weil sie genauso oft an Rotbuchen, Birken, Kiefern, Lärchen und allen möglichen anderen Bäumen wachsen. Deine Bestimmung ist aber richtig, egal wie man den Pilz nennen mag.



    LG, Pablo.

    Hallöle!


    Ui, was für schöne Pilze!

    Pholiota tuberculosa wird ja mit unter auch "Bitterster Schüppling" genannt. Der Name ist da in der Tat programm nach meienr Erfahrung.
    Kann man durchaus mal reinbeißen, da fliegt einem unter Umständen regelrecht das Blech weg.


    Wunderschöne Fruchtkörper auch von Tricholoma squarrulosum! Würde ich auch gerne mal so finden, und nicht als halb aufgegessenes Einzelexemplar. :thumbup:

    Die Hutoberfläche von Tricholoma sciodes ist "offen" radialfaserig, also in der Haptik faserfilzig, teils sogar etwas faserschuppig. Wenn das nicht so war bei eurem Fund (mal abgesehen vom Geschmack, der etwas braucht aber dann irgendwann wirklich rasant wird), dann wird es der schon mal nicht sein.

    Nur wegen der Ökologie würde ich Tricholoma portentosum nicht ausschließen wollen, der scheint recht variabel in seinen Ansprüchen zu sein - und klar, daß man sich dann fragen muss, ob's wirklich nur eine Art ist.



    LG, Pablo.

    Salve!


    Dann kommt ja noch einer der Streitpunkte der Leccinologen ins Spiel: Darf nun Leccinum holopus an der Stielbasis (und im unteren Stielteil im Schnitt) grünlich bis bläulich färben oder nicht?
    Die gleiche Frage stellt sich ja bei Leccinum scabrum auch. Ich meine nein (bei beiden), aber meine private Meinung ist da völlig unerheblich.
    An den Wollstieligen dachte ich bei deinem Fund vor allem wegen der Struktur der Stielschuppen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Es ist eben immer noch und immer was los im Wald. :thumbup:

    Diese Sache mit den Zählingen... Lentinelllus ursinus sollte ja eigentlich nicht bitter sein, sondern saumäßig scharf.
    Lentinellus castoreus wäre wohl die Art mit dem ausgeprägt bitteren Geschmack. Da hatte ich schon auf welchen rumgekaut die auch den bitteren Pappelritterling zB recht mild aussehen ließen.
    Aber auch da bin ich nicht sicher, ob und welche Übergänge so vorkommen. Neulich hatte ich einen duchgekaut, der schmeckte initial etwas bitter, dann kam rasch und massiv eine Schärfe rein, schneller als bei tricholoma sciodes aber ebenso heftig und anhaltend. Komische Dinger jedenfalls.
    Den ganz dunkel (fast schwarz) befilzten, arg scharfen Zähling mit den eher kleinen, mehr lang als breiten fruchtkörpern hatte ich nur einmal an Nadelholz - aber das Substrat spielt da ohnehin nicht die Hauptrolle, glaube ich.


    Dein Fund könnte ja auch noch Lentinellus vulpinus sein. Der wäre auch filzig, und eben nicht oder kaum bitter und nur langsam scharf im geschmack.
    Leichte Runzeln und rinnen meine ich da auch zu sehen auf den Hüten deines Fundes.



    LG; Pablo.

    Hallo zusammen!


    Die Pilze im Startbeitrag kann ich nicht einschätzen.

    Aber dein Pilz, Beli, erinnert mich sehr an Clitocybe glareosa:


    Das wäre allerdings eine Art der kontinentalen Steppenrasen und Sandtrockenrasen, sporadisch auch in Sandtrockenrasen weiter westlich (die gezeigten zB bei Mannheim gefunden).

    Clitocybe glareosa hat aber noch eine Schwasterart, die nahezu identisch aussieht: Das wäre Clitocybe bresadoliana. Der kommt in subarktischen Gebieten und eben auch in alpinen Höhenlagen in schütter bewachsenen Geröllfeldern etc. vor. Das könnte durchaus gut dein Pilz sein.



    LG, Pablo.

    Hallo, Uwe!


    Der Gedanke an Cortinarius riederi kam ja nicht von mir, sondern von Bernd Oertel, der aber zugleich auch meinte, er könne ja gar keine Phlegmacien mehr bestimmen ( :gzwinkern: ), weil er zu lange aus der Thematik raus sei. Einen Beleg (schonend getrocknet) gibt's davon natürlich schon, könnte man also durchaus sequenzieren, wobei das nicht so mein Hauptanliegen ist, dem jetzt unbedingt einen Namen zu geben. Es kann auch gut sein, daß sich der in ein oder zwei Jahren durch weitere Funde besser einordnen lässt, weil sich meine Formenkenntnis verbessert.

    Daß die Sporen so dermaßen zu klein (auch bei Notreife) sein können, würde ich aber erstmal auch für wenig wahrscheinlich halten, und dann fällt mir vielelicht noch der eine oder andere Elfenring - Klumpfuß in die Hände und bietet eine Möglichkeit zum Vergleich.


    So auch mit dem lustigen Gelben.
    MIt dem Multiformes - Artikel hatte ich den als erstes zu bestimmen versucht, aber irgendwie führte das zu nichts. Vor allem, wegen dem fehlenden Honiggeruch und auch dem seltsamen Farbspektrum. Würdest du denn die Idee mit xantho-ochraceus (so mit FN geschlüsselt) für abwegig halten? Zu der Art gibt's halt auch wenige belastbare Dokumentationen. Sollte aber nach Beschreibungen nur eine "sehr undeutlich radialfaserige Hutoberfläche" haben.

    Bis auf die bei meinem Fund etwas deutlichere Faserung würde >diese Abbildung< schon gut passen, vor allem auch farblich. Ob's da direkt zum Pilz verlinkt frage ich mich aber gerade, sonst muss man links bis "x" runterscrollen.


    Und zu dem balteatus - cumatilis - Problem: Schwache KOH Reaktion meint aber schon direkt nach dem Auftragen, oder? Weil da war sie bei der zweiten Kollektion schon erstmal schwach, hat sich dann aber über die Minuten immer weiter intensiviert. Am Fundort bei der zweiten wäre halt im grunde Fichte oder Birke der Mykorrhizapartner, darum wegen dem Habitat auch meine Verwirrung - die Birken leben auch zusammen mit Cortinarius triumphans an der Stelle, was ja eben eine Ökologie anzeigen sollte, die eher der von balteatus entsräche...

    Das muss ich aber auch einfach abwarten und weiter beobachten. Überstürzt als einen balteatus abspeichern, wenn's gar keiner ist, muss ich es erst recht nicht. g:-)



    LG; Pablo.

    Hallo.


    Beim zweiten Pilz, dem mehr Aufgeschirmten, habe ich auch wenig Zweifel, daß es ein Schwarzblauender ist. Die sind farblich (Hutfarben) halt auch sehr variabel.

    Der zweite ist halt komisch. Aber von dem sieht man zu wenig. Ein Schönfuß (Caloboletus calopus) ist da auch eher unwahrscheinlich, beim zweiten sogar ausgeschlossen.



    LG, Pablo.