Beiträge von Beorn

    Ahoi!


    Hin und wieder kann man auch bei Porlingen Geruchsanomalien beobachten. Das kommt vor, und wäre aus meienr sicht erstmal kein Ausschlusskriterium.
    Auch das Substrat spielt keine Rolle: Trametes hirsuta (Striegelige Tramete) wächst ja nun so ziemlich an allem, was irgendwie aus Holz besteht.

    Die Fruchtkörper hier sind wohl eher alt und ganz schön eingetrocknet, darum die dunklen (und auch recht breiten) Poren. :gzwinkern:



    LG; Pablo.

    Hallo, Hans!


    Und zusätzlich zum wohltuenden "Waldbad" an der Luft hattest du ja offenbar auch noch reichlich Beschäftigung für zuhause am Mikro. :gzwinkern:

    Auch das kann natürlich helfen.
    Alleine die beiden Phlebias sind tolle Funde, die sich mir noch nie vorgestellt haben. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Björn!


    Geht mir ja jetzt als Öffi - Nutzer auch so. Das Einzugsgebiet ist vorerst mal etwas eingeschränkt, wobei auch eine kleine Radtour (1h hin + 1h zurück = ~30km) ja ganz erfrischend und risikofrei ist.
    Hypocrea ist auch nicht schlecht. Klar gibt es da noch einige Unwägbaarkeiten in der (Sammel-) gattung, aber man kann sich schon mal an denen versuchen.
    Die Arbeiten von Walter Jaklitsch dazu kennst du?



    LG; Pablo.

    Hallo, Stefan!


    Da ich die Stelle (oder eben die Umgebung) auch ganz gut kenne: Muss man nicht einstellen, glaube ich. Die Ecken am Hardtbach sind ohnehin recht bekannt, glaube ich. und Morcheln in userer Gegend auch nicht wirklich selten - auch wenn sie sich mir bisher in diesem Jahr noch nicht gezeigt haben.
    Genieß den Fund, und ich drücke die Daumen, daß noch weitere dazu kommen.

    Deine Morchelbecherlinge sehen optisch sehr gut aus, aber beurteilen (im Sinne von einer Verzehrempfehlung) kann man das nur nach Bildern nicht. Dazu muss man die selbst in der hand haben und auch riechen und fühlen können.



    LG; Pablo.

    Hallo, Nosozia!


    So wie von dir gezeigt sollen die aussehen. :thumbup:

    Ich hatte allerdings auch schon etliche Kollektionen von Stereum insignitum, wo die nihct so schön und deutlich ausgeprägt waren - aber im Gegensatz zu Stereum subtomentosum findet man immer irgendwo solche Hyphidien mit diesen Auswüchsen. Bei ein paar anderen Stereum - Arten gibt's das auch, aber eben nie bei Stereum subtomentosum.



    LG, Pablo.

    Hallo, Tortuga!


    Die Erscheinungszeit spielt (wie meistens) auch hier keine Rolle. Diese Tintlinge als Zersetzer von Totholz können bei geeigneten Witterungsverläufen ganzjährig Fruchtkörper bilden.



    LG, Pablo.

    Bon Soir, Robin!


    Was die sprache betrifft, schließe ich mich Thomas an: C'est formidable!

    Mein Französisch ist leider nihct nur rudimentär, sondern zudem noch eingerostet... Dennoch kannst du auch gerne französisch schreiben, wenn es sonst zu kompliziert wäre. Verstehen kann ich immerhin das Meiste.


    Zum Pilz: Die Bilder sind ganz schön klein. Mit größeren Ansichten wäre es leichter, die relevanten Details zu erkennen. Ich vermute zB, daß das auch ein laubholzast sein könnte. Dann müsste man auf jeden Fall noch an Exidiopsis effusa (agg.) denken, da hatte ich schon Kollektionen, die sehr ähnlich aussehen.



    LG; Pablo.

    Hallo, Hans!


    Schön sieht's da aus. :thumbup:
    Gerade jetzt im Frühjahr sind solche Totholzansammlungen wirklich spannende Biotope, wo man auch mal eine Stunde an einem Fleck hängen bleiben kann.
    Was aber auch wieder schade ist, weil man ja noch weiter zum nächsten Totholz will... :gzwinkern:



    LG, Pablo.

    Hallo, Tortuga!


    Ich fürchte ohne mikroskopische Untersuchung: Garnicht.
    Das dürfte einer der Glimmertintlinge sein, die drei Arten, die da in Frage kommen (micaceus, saccharinus, truncorum) sind makroskopisch nicht wirklich sicher unterscheidbar.



    LG; Pablo.

    Servus!


    Also, nach wie vor schwierig, aber: Nach meiner Einschätzung sollte Leucopaxillus giganteus (Riesen - krempenritterling) eher nicht in Frage kommen: Den habe ich noch nie so stark pigmentiert gesehen, und wenn die Hüte so ausgewachsen sind, daß die Hutränder schon wellig aufbiegen, dann auf jeden Fall immer auch Hutränder gerippt.
    Die Lamellen bei der Art sind in der Regel nicht ganz so gedrängt.
    Die Gattung (Leucopaxillus) wäre trotzdem möglich - dazu könnte man einen Sporenabwurf machen, und auf den ein Tröpfchen Melzer geben... Ich fürchte, das ist in diesem Fall nicht möglich, oder?
    Rhodocollybia: Also zumindest den Gefleckten Rübling (Rhodocollybia maculata) kann ich mir so riesig eigentlich nicht vorstellen. Aber sowohl in der Gattung Leucopaxillus als auch bei Rhodocollybia könnte es eben weitere Arten geben, vor allem wenn das ein mediterraner oder gar außereuropäischer Fund wäre.


    Ich würde trotzdem noch mal dem Maipilz - Gedankengang etwas weiter folgen. Calocybe gambosa kann halt schon auch ziemlich groß werden, und alte Fruchtkörper verfalchen tatsächlich auch bzw. können mal so wellige Hutränder bilden. Der bittere Geschmack: Ist mir tatsächlich bei alten Fruchtkörpern von Calocybe gambosa auch schon begegnet - nur eben rochen die trotzdem noch mehlartig.
    Ist aber eben auchc nur so ein vager verdacht...



    LG, Pablo.

    Hallo, Piko!


    Nuja, mir ging es eher darum, ob das aus europa stammt (West? Süd? Nord? Mitte?) oder eher Asien, Afrika, Neuseeland, Patagonien, Hawaii, Mittelamerika, Indonesien; tropisch, subtropisch oder temperat, und je nach Region halt wann - nur so grob um zB durch eine Monatsangabe auch ein wenig die Phänologie mit einbeziehen zu können.
    Ein Europäischer Pilz mit dem Aussehen und jetzt erschienen - könnte dann auch zB Calocybe sein (also zB Maipilz, wegen den gedrängten Lamellen, den gibt's auch mit cokerfarbenem Hut).



    LG; Pablo.

    Hallo, Erwin!


    Man wird abwarten müssen, welche Form der Pilz nachher annimmt, um das etwas besser eingrenzen zu können. Diese ganzen Holzkeulen und Verwandten sind aber völlig harmlos, haben auch nichts mit dem zu tun, was so allgemein als "Schimmel" verstanden wird.



    LG, Pablo.

    Hallo, Felli!


    Klar, war nur ein Gedanke. Ich kenne mich selbst damit ja auch gar nicht aus, hatte aber mal eine nasse (fast schon hemiaquatische) rosane Orbilia an Zotto verschickt, die beiden ebenfalls "nassen" Arten mit eher blasser Färbung (mehr ins Gelbliche) wären wohl Orbilia sarrazinana bzw. Orbilia luteorubella gewesen. Rosea eher an Fließgewässern, luteorubella eher an stehenden Gewässern.
    Ist aber wirklich nur so ein ganz unqualifizierter Gedanke, weil ich davon echt viel zu wenig verstehe.



    LG, Pablo.

    Hallo, Thorben!


    Auch wenn ich von diesen schicken Pilzchen wenig verstehe, find' ich's toll, daß du die hier vorstellst.
    Und wenn man auch mal etwas Zeit hat, sich die Aufnahmen anzugucken, umso schöner. :thumbup:



    LG; Pablo.

    Hallo, Erwin!


    Was für ein Holz ist das denn, auf dem sich der Fruchtkörper gebildet hat?
    Für mich sieht das aus wie eine der Holzkeulen (Xylaria spec.), die noch komplett von ihrer Nebenfruchtform überwachsen ist.



    LG, Pablo.

    Ahoi!


    Schwer zu sagen, könnte entweder so im weiteren Sinne was mit der Gattung Rhodocollybia zu tun haben, eventuell aber auch in eine andere Richtung gehen und so im Bereich Leucopaxillus angeordnet sein.
    Wichtige Hintergrundinfos: Wann und wo hat dein Bekannter diese Bilder aufgenommen?



    LG, Pablo.

    Hallo, Carina!


    Die kleinen, irgendwie hyalin - gelblichen sind eine Orbilia (Knopfbecherchen). Auch nicht eben leichter zu bestimmen, als die Mollisia.

    Das Holzstück lag nicht zufällig klatschnass, also mehr oder weniger halb in einem Bächlein oder am Teichrand?



    LG, Pablo.

    Servus Werner!


    Doch, das darf man ruhig hier so schreiben. Blöd nur, daß ich nur einmal dafür auf diesen ominösen Laik - Knopf klicken kann.

    So genau sollte der Plan sein, also eben die Übertragung so zu verlangsamen, daß wir nicht an die Grenzen stoßen bei der Behandlung der schweren Fälle.
    Dazu lohnt sich eine gewisse Vorsicht, denn auch wenn man selbst vielleicht mit kaum mehr als einem lästigen Hussten durchkommt, kann man das an andere (und da vor allem die Lieben in der Familie) übertragen, die es vielleicht schwerer erwischt.

    Kleine Ergänzug, unisono so proklamiert von allen Medizinern und Virologen, die so ein wenig Ahnung vond er Sache haben: Raus und in den Wald oder irgendwie an der Luft und an der Sonne bewegen ist definitiv gutt!!! Nur bitte eben nicht Keime austauschen dabei, also nicht in Massenveranstaltungen, oder mit Öffis raus in die Natur fahren. Abstand halten zu anderen Leuten. Dann ist alles in Ordnung, und tut sogar der eigenen Gesundheit (und damit uns allen) durchaus gut.
    Merke: Morcheln haben kein Corona.

    Und ich glaube, das war es auch, was Didi sagen wollte: Raus in den Wald ist nicht das Problem. Gedrängel im Geschäft, in der Bahn oder auf der Straße ist das Problem.


    Achja, schön zu wissen, daß es hier schon los geht. Hätte ich nicht erwartet, nachdem die Giftlorcheln in der Viernheimer Heide noch so klein sind.
    Aber ich habe schon eine viel zu gute Vorstellung, wo genau die zuletzt gezeigten Morcheln her kommen. Aber keine Angst, ich gehe da nicht hin. Nicht in diesem Jahr jedenfalls. :gzwinkern:

    Es gibt ja viele, spektakuläre Plätze hier in der Region...



    LG, Pablo.

    Hallo, Björn!


    nach meinen Beobachtungen sind diese septierten Zystiden vor allem an den Zähnchenspitzen ausgebildet. Und ebenfalls beobachtet: Die sind unerfreulich instabil, gehen schon bei leichtem Druck auf Deckgläschen in die Brüche. Insofern würde ich deine Arbeit als durchaus gelungenen versuch bezeichnen, diese Zystiden in Szene zu setzen.



    LG; Pablo.

    Hallo, Karl!


    Die versteckt sich vor mir zum Beispiel bisher erfolgreich. Obwohl es durchaus Bestände mit Weißtannen in der Umgebung gibt (und im Schwarzwald auch einige größere).
    Aber ich habe die auch noch nicht wirklich gezielt gesucht. Zeichnungen der Zystiden sollten auch in FE 12 drin sein, und ganz sicher in CoNE (Corticiaceae of North Europe).

    Deine Bilder sind aber in jeder Hinsicht sehr gelungen und zeigen die relevanten Mikrostrukturen sehr schön. g:-)



    LG; Pablo.

    Hallo, Björn!


    Du hast eine dieser "Scopuloides - Zystiden" (gibt es bei ähnlichen Gattungen nicht in der Form) sogar auf deinem Bild, und dazu noch ein paar Fragmente dieser Zystiden.
    Ich hab' das mal eben markiert:


    Noch ein paar eigene Bildchen davon:





    Scopuloides leprosa kann das auch, hat also auch diese Zystiden und passt dann tatsächlich besser zu Scopuloides als zu Phanerochaete (so auch wegen der anderen Subikulumstruktur):



    LG, Pablo.

    Hallo, Björn!


    Oder: es ist ein relativ junger Fruchtkörper, und du hattest im ersten präparat das Pech, ein Fitzelchen zu erwischen, wo wirklich keine oder nur undeutlich ausgeprägte Skeletthyphen drin waren. Kann ja auch mal passieren.



    LG, Pablo.

    Hej.


    Zu Sandras Fund hatte ich mich ja schon geäußtert, das sehe ich nach wie vor am ehesten als "Sternenrotz".


    Hat also nichts mit deinen Funden zu tun.
    Wie das da genau aussieht, kann ich nicht beurteilen, ohne das selbst vor Ort beobachten zu können, fürchte ich.
    Es ist ja auch im Normalfall so, daß auf einem Holz viele Pilzarten in unmittelbarer Nähe zueinander Fruchtkörper bilden. Ascocoryne sarcoides, Ascotremella faginea und neobulgaria pura können zB an Rotbuche auch alle zusammen vorkommen. Wie sich das hier aber genau verhält, da muss ich passen. Solche relativ vergänglichen fruchtkörper (ist bei allen drei Arten so) nehmen auch beim verwittern mal merkwürdige Formen an und narren eeinen dann bei der Bestimmung.



    LG, Pablo.

    Hallo, Alex!


    Super! :thumbup:

    Dann stelle ich mal gleich hier ein paar unserer Funde von gestern ab.

    Tulostoma melanocyclum (Schwarzbehöfter Stielbovist):


    Helvella leucomelaena (Schwarzweiße Becherlorchel):


    Gyromitra esculenta (Frühjahrslorchel):


    Und noch von vor ein paar Wochen, Encoelia furfuracea (Hasel - Kleiebecherling):


    und vom letzten Wochenende, Trametes versicolor (Schmetterlingstramete) zusammen mit Auricularia mesenterica (Ohrlappenpilz):




    LG, Pablo.