Beiträge von Beorn

    Servus!


    Glückwunsch zu dem tollen Fund!


    Ich meine auch, daß das eher eine Käppchenmorchel als eine Böhmerverpel ist - ein Schnittbild verschafft da Klarheit. Die Käppchen sind in unserer Gegend sehr viel häufiger als die Böhmischen (Verpa bohemica kenne ich aus der Gegend bisher nur von einer Stelle im Riedwald bei Altrip.

    PS.: Am Montag könnten wir Glück mit dem Wetter haben: SwissHD und SHD von Kachelmannwetter rechnen da momentan durchaus mit ein paar Litern bei Kaltfrontdurchzug am Montag. Eventuell auch schon sonntag was gewittriges, das wäre dann aber natürlich lokal begrenzt.



    LG; Pablo.

    Moin Zusammen!


    Ein ganz wunderbares Sammelsurium an Tannenpilzen, das hier zusammen gestellt wird. :thumbup:
    Beeindruckende Pilze mit beeindruckenden Abbildungen; das hätte ich nicht gedacht, daß sich das hier so toll entwickelt.

    Da würde ich gerne auch wass dazu stellen, aber so viele "Tannenpilze" sind mir bislang noch gar nicht begegnet, und was ich so mit Abies asspziiert gefunden habe, wurde bereits sehr ansehnlich vorgestellt.


    Einen hätte ich allerdings noch, der wohl am liebsten mit Abies Mykorrhiza bildet, aber (vermutlich?) auch mit anderen Bäumen kann.

    Das wäre der "echte" Tigerritterling, also Tricholoma pardinum, der wohl deutlich seltener ist, als die viel schwächer geschuppte Art in thermophilen Laubwäldern, also Tricholoma filamentosum (Seidigfaseriger Tigerritterling).
    Tricholoma filamentosum ist mir öfters mal begegnet, Tricholoma pardinum nur ein mal im östlichen Nordschwarzwald, an einer Straßenböschung unter Tannen (aber auch Rotbuche, Birke, Ahorn, Fichte und auf schwach basischem Boden. nicht ganz einfach, aus einem einzigen fruchtkörper sechs Bilder zu machen, aber hier ist das ergebnis:







    Beim Bergporling (Bondarzewia mesenterica) ist vielleicht noch interessant, einen Blick auf die Sporen zu werfen: Die sind amyloid und hübsch ornamentiert, so daß man da unmittelbar die Verwandschaft zu den Täublingen erkennt - ebenso wie beim Geschmack: Bondarzewia mesenterica schmeckt nicht immer deutlich scharf, aber wenn der scharfe Geschmack vorhanden ist, dann erinnert das Geschmacksbild durchaus an manche (moderat) scharfe Täublings- und Milchlingsarten.

    Also noch ein paar Bildchen von Bondarzewia mesenterica:









    LG, Pablo.

    Hallo, Thorben!


    Ach, ok. Dann zeigt das mal wieder, wie abhängig auch gute Bilder von individueller Wahrnehmung sind. g:-)

    Klaro, Frichtnholz gehört schon etwas rötlich, und in diesem Fall sah's halt für mich so aus wie einer dieser anamorphen Beläge...
    Danke für's Richtig Stellen!



    LG, Pablo.

    Hallo, Jörg!


    Toll, daß sich da trotz Dürre noch was regt.
    Und was für schöne Funde: Bei mir in der Gegend gibt es nur Gyromitra esculenta, die anderen Arten aus der Sippe habe ich noch nicht zu Gesicht bekommen. :thumbup:

    Bei den Spitzmorcheln haben sich auch ein paar Käffchenmorcheln eingeschlichen, oder?

    Meine Daumen sind zur Zeit allzeit gedrückt, für Gesundheit und Regen!



    LG, Pablo.

    MoinMoin!


    Zu den Flecken am Bärlauch meint Sherlock in meinem Kopf: Wassertropfen, die entweder bei Sonneneinstrahlung wie eine Linse wirken und das frische Blattgewebe verbrannt haben, oder Frosteinwirkung (zB ebenfalls Wassertropfen, die bei Nachtfrost eingefrohren sind und an den Stellen die Oberflächentemperatur des Blattes nachhaltiger und stärker abgekühlt haben als drumrum).



    LG, Pablo.

    MoinMoin!


    Der rote Belag des Holzes auf dem ersten Bild hat allerdings nichts mit Annulusmagnus triseptatus zu tun, oder?
    Da hast du nicht zufällig reingeschaut, Thorben? Oder könnte ein anamorphes Stadium davon so aussehen?
    An Laubholz sehe ich total oft solche (bzw. makroskopisch ähnlichen) Beläge, die wohl oft infertile / anamorphe / unreife Stadien von "Hypoxylon" rubiginosum agg. sind.



    LG, Pablo.

    Hallo, Tobi!

    Der Schlüssel in der Funga Nordica (letzte Ausgabe, die zweibändige) zu Phlegmacien ist sicherlich inzwischen an einigen Punkten bearbeitungswürdig, aber insgesamt noch sehr zuverlässig, denke ich (und hörte das auch so von dem einen oder anderen guten Phlegmaciologen). Bei einigen Punkten biege ich schon hier und da noch falsch ab, das sind eben die Punkte, wo noch Erfahrung / Formenkenntnis fehlen. Wenn ich dann aber weiß, was ich falsch gemacht habe (zB auch durch Nachfragen hier im Forum), dann schlüssele ich doch meistens erstaunlich sicher zur "richtigen" Art - oder zumindest in die richtige Sektion bzw. Artengruppe.

    Der Schlüssel in den Großpilzen BaWü dagegen macht ja genau das: Sonderfälle zuerst rausschlüsseln. Mit dem komme ich aber viel weniger gut zurecht als mit dem FN - Schlüssel...

    Wenn du mal was zusammengebastelt hast, wärest du dann bereit, das irgendwo zu teilen?
    Ausprobieren kann ja nicht schaden, würde ich auch gerne, und eventuell hilft ja das Feedback noch weiter, um Details zu verfeinern.



    LG, Pablo.

    Hallo, Murph!


    Die Morcheln aus der esculenta - clade sind ja noch einigermaßen nebulös, was ihre genaue Lebensweisen betrifft. Also wovon genau sie sich ernähren, ob auch eine fakultative Mykorrhizabildung möglich ist usw.
    Immerhin kommen sie ja auch auf Wiesen im bereich von Obstbäumen (vorwiegend Rosaceae) vor - und in meiner Ecke auch hier und da mal bei Kiefern. Dann auch auf ziemlich sandigen, oft gar nicht mal deutlich basischen Böden - so einen Standort wie bei dir hatte ich aber noch nie. Zeigt aber auch: Die können erstaunlich viel - und es sind ja anscheinend auch mehrere Arten, auch wenn die sich morphologisch (teilweise) nicht wirklich trennen lassen.



    LG; Pablo.

    Hallo, Tobi!


    In 75 Jahren wollte ich dann eigentlich an die Keulchen (Clavariaceae) dran, die hatte ich nämlich schon zurückgestellt.
    Telamonien... Auch ein famoses Thema allerdings. :thumbup:

    Vielleicht findet Uwe dein Thema noch, das wäre einer hier im Forum mit sehr hoher Formenkenntnis in dem Bereich.
    Ich kann bislang auch mit Mikro und ausführlichen Untersuchungen nicht jeden meiner Funde wirklich zuordnen, aber das macht nichts. Dauert eben seine Zeit.

    Falls du Lust hast zum gucken: >hier< und >hier< ein paar meiner Versuche.



    LG; Pablo.

    Hallo, Murph!


    Oho, ein sehr bemerkenswerter Fundort für Wabenköpfchen. :thumbup:
    So offenes Gelände - keine Eschen oder Obstbäume in der Nähe, aber unter dem stark begrünten Fleckchen im kargen Gras schlummert eine uralte Brandstelle, kann das sein?



    LG; Pablo.

    Hallo, Dieter!


    Danke für's raussuchen der Arbeiten! Insbesondere die von lehmann und die von Cooke könnten interessant sein...
    Zeigen aber vermutlich eben das, was du andeutest: Da sind noch diverse Fragen im Hintergrund offen.
    Die Thematik müsste sich wohl erstmal jemand einzeln vornehmen und strategisch durcharbeiten - insofern kann man momentan wohl gut mit "s.l. - Bezeichnungen" arbeiten, und Besonderheiten wie zB graue Färbung in einer Anmerkung stehen lassen. Beleg irgendwo deponieren wäre natürlich wichtig, vor allem, wenn so eine gute Bilddoku dabei ist. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Ahoi!


    Ich könnte mir da ganz gut Schmetterlinge (Trametes versicolor) vorstellen, die insgesamt ein wenig untypisch ausgefallen sind.
    Aber sie haben solche Zonierungen, auch mit passendem Farbspektrum (wenn die Blautöne auf den Bildern nicht täuschen) - zwar ein wenig verschwommen, aber das kann passieren.



    LG, Pablo.

    Hallo, Tobi!


    Eine schöne Sammlung aber auf jeden Fall. Ich drücke mal die Daumen, daß du möglichst viele noch mal wieder finden kannst, und dann genauer angucken kannst.
    Lohnt sich, diese Phlegmacien sind schöne Pilze. Seit 1/2 Jahren interessieren die mich auch mehr und mehr, also stehe ich ebenso auch noch ganz am Anfang.



    LG; Pablo.

    Hallo, Dieter!


    Total spannend finde ich die Färbung von Calyptella capula: Die Art hatte ich erst einmal in der Hand, die Fruchtkörper da waren rein weiß. Daß die auch so grau kann, wusste ich gar nicht. Ob man das vielleicht sogar noch weiter untersuchen müsste? In gelb gibt es ja noch Calyptella campanula, die außer durch das Farbspektrum kaum von Calyptella capula zu unterscheiden ist. Interessant jedenfalls. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Salve!


    Bei den beiden Dunklen könnte man höchstens noch über den Rothütigen Steinpilz (Boletus pinophilus) nachdenken, aber die Farbe ist schon eher noch im Spektrum vom Gemeinen Steinpilz (= Fichtensteinpilz = Boletus edulis).

    Ein Schwarzhütiger (Boletus aereus) ist sicher nicht dabei, denn alle Hutoberflächen sind ja glatt, speckig glänzend, das geht bei Boletus aereus nicht.



    LG; Pablo.

    Ahoi!


    Ob die Bäume auf den ersten beiden Bildern viellelicht auch Robinien sein könnten? Die Wuchsform kommt mir etwas komisch vor für Weiden...
    Ist aber definitiv schwierig, ohne Belaubung. Zudem gibt es ja auch diverse Weidenarten (und Hybriden), da wäre wohl auch so eine Wuchsform möglich.


    PS.: Auch Käppchenmorcheln kann man mal unter Weiden finden.



    LG; Pablo.

    Servus!


    Das Verschicken von beanstandetem Material zwecks Qualitätskontrolle ist uns momentan aufgrund mangelnder Sicherheitsausrüstung nicht möglich. Es feht leider das Klopapier zum Polstern der zerbrechlichen Fruchtkörper im Paket für die Postkutsche. :gzwinkern:


    Ich muss gestehen, nicht wirklich auf die Leute um mich herum geachtet zu haben, weil meine Augen zu sehr auf die Böschungen und deren Bewuchs fokussiert waren.

    Aber: Wenn sich die Corona - situation wieder entspannt hat, wäre ich gerne dabei, wenn wir uns mal ganz regulär zu einer gemeinsamen Exkursion verabreden.

    Wird freilich noch etwas dauern, also zumindest während der Morchelsaison in diesem Jahr wird das nichts mehr.
    Möglicherweise aber im Herbst, dann eben mit etwas anderen Pilzen im Fokus - man muss es einfach mal abwarten.



    LG; Pablo.

    Hallo, Stefan!


    Eine Zipfelmütze nicht - aber einer hatte so einen komischen Lederhut auf dem Kopf:


    Die Zeit könnte aber tatsächlich stimmen. Ich habe allerdings nicht wirklich drauf geachtet, aber an der Gedankstätte und der Sandgrube mit dem kleinen Teich waren wir unterwegs. Ich überlege gerade, ob uns ein Mountainbiker begegnet ist, ich glaube aber, es waren sogar drei oder vier.



    LG; Pablo.

    Hallo, Carina!


    Der Angebrannte Rauchporling ist im Aussehen extrem variabel. An solchen dünnen Ästchen, die auch noch hin und herbewegt werden, bildet der oft resupinate Fruchtkörper (also ohne Hütchen). Oder eben, solange die Fruchtkörper noch ganz jung sind, dann auch meistens noch ohne Hütchen.



    LG; Pablo.

    Hallo, Beli!


    Stimmt. Hatte ich so auch schon, also am Wegrand auf vergrabenen keinen Holzstückchen.

    Aber bei Bastians Pilz erkenne ich auf den Bildern eine violettbraun angehauchte Stielspitze. Das geht bei Chrysomphylina grossula nicht. Auch die Hutoberfäche scheint nach den BIldern nicht im richtigen Farbspektrum zu sein. Also ich glaube schon, daß es nicht Chrysomphalina ist, sondern eher in die Richtung von Andreas Vorschlag gehen sollte.



    LG; Pablo.

    Hallo, Stefan!


    Ach, du auch? Vielleicht sind wir uns sogar unbekannt über den Weg galufen. Mit einem Kumpel war ich auch heute am Hardtbach - es steht ja wirklich alles voll mit den Flatschmorcheln. Unglaublich...
    Die Morcheln brauchen noch Zeit, denke ich. Da hat sich erst so eine kleine Vorhut gezeigt bisher.



    LG, Pablo.

    Hallo, Murph!


    Also: Dieses Frühjahr; 2020, gell?
    So langsam wird's immer bunter und grüner im Wald - und es zeigen sich mehr und mehr Pilzchen. Hoffen wir mal, daß es nicht wieder zu trocken wird, und wir bald reichlich mehr zu sehen bekommen.



    LG; Pablo.