Beiträge von Beorn

    Hej!


    Natürlich habe ich auch beide Schmetterlinge gegoogelt. Bei Limenitis Camilla fehlt mir dann auch die rote Zeichnung distal auf den Flügeln. ;)


    Aber dank euch beiden hatte ich so immerhin eine Vergleichsmöglichkeit, das macht die Sache schon mal viel exakter!


    Grüße, Beorn.

    Hallo, Jürgen!



    keine meinung bezüglich des 2ten pilz?


    Leider nein. Das könnte ziemlich viel sein. Da müssen Experten ran. Dein Agaricus Campestris könnte schon stimmen, allerdings wäre da noch ein Schnitt durch die Stielbasis wichtig, um Pilze aus der Karbolegerling - Gruppe sicher ausschließen zu können.


    VG, Beorn.

    Hallo, Uwe!


    Eisvogel? Hmm, den habe ich in Indien ein paarmal gesichtet, hieß dort Kingfisher, genauso wie das einzige wirklich gute indische Bier. Sah aber irgendwie etwas anders aus. :D



    Hallo, Harry!


    Da mache ich mich mal kundig. Die bisher geichteten Bilder aus dem Web zeigen aber bei Rickinella fibula immer einen feinsamtigen Stiel. Ich weiß nicht, ob das symptomatisch ist, aber bei "meinen" habe ich sowas nicht festgestellt.



    Hallo, Ralf:



    Substrat: Fichte
    Geruch: Unbedeutend; am ehesten mehlig.


    Vielleicht hilft's ja weiter... ;)


    vg, Beorn.

    Hallo, Alex!


    Letztenendes bleibt es ja dir überlassen, aber ich für meinen Teil hätte keinen der von dir präsentierten Pilze mehr gegessen. Nur den kleinen vielleicht. Generell solltest du aber spätestens dann, wenn du das Fleisch in der Hutmitte eindrücken kannst (weich und wässrig) die Pilze einfach stehen lassen. Auch wenn die Ränder des Hutes schon braun sind, oder die Leisten, ist das eigentlich nix mehr zum Essen. Denn es ist doch einfach so, daß die meisten "Pilzvergiftungen" nicht von Giftpilzen, sondern vom Verzehr überständiger Speisepilze herrühren. Besonders dann, wenn alte Pilze noch einen längeren Transport zu überstehen haben, zersetzen sich massiv die Proteine. Das Resultat wäre dann schlimmstenfalls eine amtliche Lebensmittelvergiftung.


    Also wünsche ich dir bald eine gute Ausbeute an möglichst einwandfreien Pfifferlingen!


    LG, Beorn.

    In einigen Teilen Deutschlands, speziell im Südosten am Alpenrand, scheint es ja eher eine Sintflut gewesen zu sein. Als hätte das Wetter dringend Versäumtes aufzuholen. Im Südwesten war es zumindest mal einfach Regen, und der hat schonmal einiges bewirkt. Die großen Röhrlinge fehlen noch weitestgehend, aber eine innere Stimme sagt mir, daß sich das bald ändern wird.


    Hier sind mal einige Bilder von Samstag und Sonntag zusammengestellt; am Sonntag wurden dann auch Speisepilze gesammelt: Zur Freude meines Bruders gab's einen gut gefüllten Korb mit Pfifferlingen. Zu meiner - und hoffentlich Eurer - Freude, gab's aber auch einige Photos.


    Am Wegrand häufig zu finden: Behangene Faserlinge / Psathyrella Candolleana.


    Die haben wir nicht mitgenommen; wir hatten ja Pfifferlinge! Russula Virescens / Grüngefelderter Täubling.


    Ein nicht näher bestimmter Täubling und Pholiota Flammans (Feuerschüpplinge):


    Wahrscheinlich Stummelfüßchen / Crepidotus spec. So große habe ich aber bisher noch nicht gesehen (ca 5cm Hutdurchmesser)


    Der erste Parasol, den ich dieses Jahr zu Gesicht bekomme, durfte natürlich auch weiterwachsen.


    Komisch, seit ich weiß, was es ist, finde ich den immer mal wieder: Rosafarbener Saftporling / Oligoporus Placenta


    An einer Stelle im Wald stank es bestialisch nach Aas. Mein Bruder vermutete einen verrottenden Wildschweinkadaver in der Nähe. Gefunden haben wir den nicht, und der Hund kam an die Leine. Dieses Hexenei war auf jeden Fall nicht schuld:


    Beim Pfifferlinge pflücken mussten wir aufpassen, was uns zwischen die Finger kam. Hier ein nicht näher bestimmter Cortinarius in unmittelbarer Nachbarschaft.


    Immerhin wagten sich nach dem Regen auch die Goldröhrlinge (Suillus Grevellei) wieder hervor:


    Ebenfalls gelb, aber wohl eher Amanita Gemmata. Sofern die Stielbasis nicht in einer Scheide steckt, sich dieser Teil des Velum also noch brav zurückbildet und nur die Knolle übrig bleibt.


    Hier der Massenpilz des Tages:

    Wahrscheinlich Clitopilus Prunulus (Mehlräsling), aber in der Unterscheidung zu Clitocybe Phyllophila oder auch Lyophyllum Connatum bin ich mir zu unsicher. Außerdem gab's ja genug anderes im Korb.


    Nahrung bot der Wald nicht nur für uns:


    Die Schlacht ums kalte Buffet!


    Andere Boleten brauchen wohl noch ein bisschen Zeit. Zwei Erythropus - Babys (Flockenstieliger Hexenröhrling):


    Dann habe ich bei meiner Kamera den Supermakromodus entdeckt. Damit muss ich aber noch üben.


    Roßhaarschwindling / Marasmius Androsaceus:


    Zwei weitere Schwindlinge unterschiedlicher Art:


    Und auf einem Moospolster andere Kleinigkeiten. Hutdurchmesser unter 2mm.


    Leider keine Scutellinas. Aber auch die finde ich noch irgendwann!


    Dafür "freischwebende" Stielporlinge (wieder etwas größer):


    Noch eine echte Überraschung. Ein weiterer Dorniger (?) Stachelbart, Creolophus Cirrhatus; zwar wesentlich kleiner als der Fund im Juli, aber trotzdem sehr schön:



    Wenn jemand Ideen zu den unsicheren oder noch nicht bestimmten Pilzen, dann immer gerne her damit. Aber wahrscheinlich packe ich die Tage noch die Pilze, die mich wirklich interessieren in einen eigenen Bestimmungsthread. Dann natürlich auch mit mehr Angaben und Bildern.


    Ach ja, Schmetterling:



    Liebe Grüße, Beorn.

    Hallo, Frenchy!


    Das sieht jedenfalls aus wie ein Flockenstieliger Hexenröhrling / Boletus Erythropus. Aber weil das über Photos eben nicht einwandfrei bestimmbar ist, musst du für dich selber entscheiden, was du essen kannst und was nicht!


    VG, Beorn.


    Edit: Immer gut, wenn Andreas die selbe Meinung hat! ;)

    Hej!


    Da kommen ja die außergewöhnlichsten Köstlichkeiten auf den Tisch.
    Yummie, ist das LEGGER!


    Da hätte ich auch noch was zu bieten:


    Casu Marzu


    Kaest Skata


    Als Vorspeise schlage ich meine Eigenkreation vor: Fermentierte Graue Wulstlinge in feiner Marinade aus Eierlikör, Yakmilch und in Knoblauch karamellisierten Gummibärchen.


    Wohl bekomm's,
    Beorn.

    Hallo!


    Sowas nennen die klugen Forscherleute wohl "tierische Intelligenz".
    Echt klasse Flügelvieh, alles beides!


    Erinnert mich ein bisschen an die neuseeländischen Keas, die klassischen Untersucher.


    Reinhilde, ich hoffe mal, euer Vogel schließt sich irgendwann mal einem/-r geschlechtlich passenden Partner/in an, damit ihr wieder Ruhe habt. Immerhin das mit dem Grillen fangen scheint ja zu klappen.:alright:


    Grüße, Beorn.

    Hi!



    Ich vermute Cantharellus cibarius var. amethysteus
    Amethyst Pfifferling. Sind etwas weniger schmackhaft aber immer noch sehr gut.


    Stimmt:alright:
    Aber nicht alle, ein paar "normale" sind auch dabei. ;)


    Unterschiede im Geschmack konnte ich übrigens noch nicht feststellen. Jedenfalls nicht zwischen Cibarius, Amethysta und Pallens. Allerdings jeweils innerhalb einer Art je nach Witterung, Jahreszeit, Standort und Alter der Fruchtkörper. Aber da hast du vielleicht auch eine feinere Zunge.


    Grüße, Beorn.

    Hi!


    So viele spannende Schleimpilze.:eek:
    Mich wundert das echt, daß gerade die trotz Trockenheit unterwegs sind. Ich dachte, die können nur bei nasser Witterung durch die Wälder laufen?


    Egal, sollen sie dir nur vor die Linse krabbeln, da haben wir alle was von!:alright:


    Wenn aber der Titel von Asterix ist, heißt der nicht NIHAMAWASAH (Asterix im Morgenland)? Sollte man mal eine Mail an Goscinnys Übersetzer schicken, die Malone - Version ist klar besser!:D


    Grüße, Beorn.

    Hi,


    Großartig, bin begeistert und fühle mich wohl behütet zwischen euch! ;)


    Rufen wir vorher an, damit Ralf Kaffe kochen kann?


    LG, Beorn.



    Edit: Ralf, mach dir mal ein Memo, daß du die Seite noch im Profil verlinken musst!

    Moin Zusammen!


    Der Reihe nach:


    Hier gibt es eben immer ncoh viele Monokultur-Wälder mit Fichten und bei den schneereichen Wintrn der letzten Jahre sieht das dann nach der Schneeschmelze überall so aus.


    und das macht traurig.
    LG Reinhilde


    Ich kann es so gut nachfühlen! Aber ich habe da schon weit schlimmere Bilder im Kopf. Diese Monokulturen sind aber häufig eben noch "Altlasten" aus einer Zeit, in der das Bewusstsein für die Natur und unsere Abhängigkeit von einem intakten Ökosystem noch weniger ausgeprägt war als heute.


    Hier ist eine nachhaltige Forstwirtschaft vielleicht sogar von Vorteil, wenn eben auch eine vernünftige Aufforstung mit natürlichen Mischwäldern Einzug hält.


    Jedenfalls sollte es so sein. Natürlich gibt es immer noch zu wenig Naturschutzgebiete, in denen nach dieser Prämisse geförstert wird. Ein nicht geschützter Wald hat auf biotopschonende und nachhaltige Beforstung leider kein Anrecht; hier geht es meistens einfach nur um Geld:

    (b) Der "Waldbesitzer" ist ein "Naturschützer"
    ---> Völlig falsch: Forstwirtschaft ist ein Wirtschaftsbetrieb und auf "Profit" (Stichworte: Kalkdüngung, Monokulturen auf ungeeignetem Gelände, Anbau schnellwüchsiger Exoten, Harvester etc.) ausgerichtet und akzeptiert jeden dem Profit dienenden "Kolateralschaden".


    Gerd, damit bringst du es auf den Punkt.


    Ich denke, du spielst da auf einige vorangegangene Kommentare von Rad-Pilz und auch von mir an. Da sollte ich wohl nochmal betonen, daß eine gesunde Forstwirtschaft vielleicht ein Gewinn für manche Wälder wäre, aber das eben eine Idealvorstellung ist, die so nicht der Realität entspricht.


    Ein entscheidender Punkt ist aber auch hier wieder offensichtlich:
    Als Mykophage (Speisepilzsammler, ich meine das jetzt nicht gehässig, bin ja selber einer;) ) nimmt man eben nur sozusagen "die Spitze des Eisberges" wahr, nämlich das, was man als Köstlichkeit mit nach hause nimmt. Und dann sieht wohl auch ein präfinales (oder schon zusammengebrochenes) Ökosystem wie eine Fichten - Monokultur ganz klasse aus, weil alles voll steht mit Steinpilzen und Pfifferlingen.


    Um ein Splitting der Arten braucht man sich da auch keine Sorgen mehr zu machen: Außer B. Edulis und C. Cibarius wird man da kaum etwas finden. Die selteneren Arten aus den beiden genannten Familien haben eben wesentlich andere Ansprüche!



    Nun habe ich dieses Thema eigentlich aus zwei Gründen gestartet:
    Erstens wollte ich wissen, ob es denn nicht irgendwo für den Durchschnittsmykophagen eine verlässliche Liste gibt, was nun selten und schonenswert ist.
    Zweitens wollte ich nach wegen suchen, wie man auch ohne umfassendes Wissen und Vernetzung einen Beitrag zum Schutz seltener Arten leisten kann.


    Zu beiden Punkten haben sich hier in der Tat sehr wichtige Erkenntnisse angesammelt:
    Zu erstens: Nein.
    Darum versuche ich nun so nach und nach ein paar interessante Quellen zusammenzutragen, und im Startbeitrag zu sammeln, falls sich ein/-e Interessierte/-r dazu informieren will.


    Zu zweitens:
    Jeder kann etwas tun, aber von nichts kommt nichts. Klingt vielleicht nach Plattitüde, ist aber so. Grundvoraussetzung ist die Bereitschaft überhaupt etwas zu leisten, um sich auch in Zukunft an intakter Natur, Wald und Pilzen erfreuen zu können. Dazu gehört unmittelbar die Bereitschaft, sich auch mit der Materie auseinanderzusetzen also zunächst die Lernbereitschaft. Da muss man - im wahrsten Sinne des Wortes - auch bereit sein, über den Tellerrand herauszuschauen, um auch etwas anderes als Steinpilze und Maronen kennen zu lernen. Für mich persönlich ist klar, daß ich nur mit einem entsprechenden Verein weiter komme.


    Darüber hinaus scheint es mir - und jetzt kommt wieder die Utopie - vor allem eine Sache des gesunden Menschenverstandes zu sein, wie man sich in der Natur bewegt. Sollte nicht eigentlich klar sein, daß man der Umwelt mit Respekt zu begegnen hat? Daß man Schutzgebiete respektiert, keinen unnötigen Radau im Wald veranstaltet, daß man nicht mutwillig Pilze und Pflanzen ausreißt oder beschädigt? Daß man keinen Müll usw. hinterlässt? Daß man darauf achtet, wohin man tritt, also auf den Weg schaut und nicht aufs Dispay eines I - Phones?


    Schade.


    Leider sind viele Menschen mittlerweile so entfremdet von ihrer eigenen Umwelt, daß solche Dinge eben nicht selbstverständlich sind. Und das selbst unter den Mykophagen oder denen, die es gerne wären: Wie viele Themen gibt es alleine hier im Bestimmungsforum, wo Mitglied XY ein (meist schlechtes) Handybild von einem ganzen Küchentisch voller Gallenröhrlinge präsentiert, mit der Frage: "Was ist das, und kann ich das essen?"



    Und nein, die Pilzsammler sind nicht das Schlimmste, aber es zeigt eben eine verheerende Geisteshaltung, die dort katastrophal wird, wo es um viel Geld geht!


    Übrigens:

    Etwas skeptisch bin ich hinsichtlich des von Dir eingeschätzten Einfluß der Speisepilzsammler auf die Bestände.


    Ich glaube, genau das meint Gerd an dieser Stelle:


    - Über dieses Thema habe ich mir vor Jahren auch einmal Gedanken gemacht und einen AMU-Vortrag (Anlage) zusammengestellt, den ich aktuell nur wenig (Sammeln <---> Pilzrückgang; neuere Ausgaben von zitierten Veröffentlichungen; Hinweis auf internation übliche "Gefährdunngskriterien") änden/erweitern würde.


    In der Tat ist das auf jeden Fall eine interessante Denkschrift, die sich für jeden mal durchzugehen lohnt. Ich verlinke dazu mal im Startbeitrag. ;)



    Aber alles steht und fällt natürlich mit der entsprechenden Lobby. Doch auch da kann jeder etwas tun: Heute bekommt mein Schwager zum Geburtstag ein Pilzbuch geschenkt. Der fängt jetzt auch an, sich für (Speise-) Pilze zu interesieren.:D


    Liebe Grüße, Beorn.

    Hallo, MorchellaClancularius!


    Seit 40 Jahren? Wow! Wir haben unser Häuschen in Falmenta erst seit 20 Jahren, aber ich freue mich schon auf die nächsten 20. Vielleicht läuft man sich ja mal über den Weg.




    Hallo, Kuschel!


    Ah, das Verzasca - Tal ist ja nur dein Favorite, weil du das Valle Cannobina noch nicht kennst!;) Einladung kommt mit der nächsten PN.:)



    Grüße, Beorn.

    Hallo!


    Goil, wieder mal ein klassischer Fall von bwergen vs. Kuschel! Ihr seid echt der Hit. :D


    Aber diesmal habe ich bei Björn vielleicht sogar einen fachlichen Fehler gefunden (hört, hört!), der mich ein bisschen an eine Passage aus dem Zeichentrickfilm mit dem geilsten Soundtrack aller Zeiten erinnert: "Und dann muss da Soße rein. - Nein!"


    Zur Sache: A. Citrina enthält als Giftstoff Bufotenin (Quelle: Laux), wenn man da also ein Omelett draus backen würde, sollte sich das zersetzen und folglich nicht mehr giftig sein.


    Das passt doch gar nicht zu den anderen leckeren Zutaten, oder? :freebsd:


    Grüßle, Beorn.

    Erste Sahne!


    Tust du all die schönen Bilder eigentlich irgendwo (Website?) sammeln und erhalten? Weil das Problem mit einem Forenbeitrag ist ja: Irgendwann rutscht es immer weiter nach nhinten und ins Vergessen. Das haben die Bilder nicht verdient.


    ...Schlangenwerferkugelpilz: Mann, irre, Sachen gibt's...


    LG, Beorn.

    Hallo Dietmar und/oder Lana!


    Hier ist jetzt - zur Abwechslung - ein Gallenröhrling (Tylopius Felleus) zu sehen.;)


    Zu den angehängten Bildern, vlnr.:
    1. Stinkmorchel, Phallus Impudicus
    2. ein Milchling (Lactarius spec.)
    3. Schwefelköpfe (Hypholoma spec.)
    4. ein Täubling (Russula spec.)
    5. Wulstlinge, wahrscheinlich Amanita Citrina / Gelber Knollenblätterpilz
    6. Ähm, keine Ahnung. Vielleicht Laccaria (Lacktrichterling) Spec.?
    7. Noch ein Wulstling. Wahrscheinlich Excelsa.
    8. Puh - da erkenne ich nicht wirklich was...
    9. Könnte man mal in Richtung Holzritterlinge (Tricholomopsis) vergleichen.


    Grüße, Beorn.

    Hallo, MorchellaClancularius!


    Oh ja, das Centovalli kenne ich sehr gut, ist ja das direkte Nachbartal des Cannobina. So steige ich zB sehr gerne auf Mte. Limidario und natürlich Rocce di Gridone herum: Die "Alta Via" ist eine meiner absoluten Lieblingsstrecken in der Gegend - für eine Tagestour aber schon recht heftig (ca 12h Gehzeit, etwa 2300m Anstiegsleitung insgesamt). Und von den Gipfeln oben kann man sicher deinen Rustico sehen. Ich werde mal Ausschau halten, wenn ich wieder da bin. ;)


    Anbei mal der Blick von der Gridone auf Centovalli und Pizzo Ruscada:


    Daß dort alles so steil ist, trägt sicher einen Teil zum Pilzreichtum bei: Die Unzugänglichkeit schützt vor übermäßigem Sammeln und vor allem vor Bebauung und Forstwirtschaft! Daher wohl auch die Vielfalt, natürlich nicht nur an Pilzen, sondern auch an Tieren und Pflanzen.


    Eine irre Gegend ist natürlich auch das Val Grande, das toppt an Unwegsamkeit und Wildheit nochmal alle anderen Täler in der Gegend. Und ist zudem noch das größte Naturreservat Italiens.


    LG, Beorn.