Beiträge von Beorn

    Hallo, Lothar!


    Wird schwierig, das nächste Mal bin ich wahrscheinlich erst wieder am ersten Adventswochenende bei meinen Eltern. Auch so hatte ich dieses WE nur zweimal recht kurz Zeit für Wald und Pilze. Und am Samstag hatte ich dummerweise auch noch gesagt, daß ich was zu essen mitbringe. Da musste ich mcih schon ganz schön umgucken, um am Ende wenigstens ein paar Pfifferlinge und Rauchblättrige zu finden. ;)


    Aber ich werde auch hier im Odenwald die Augen offen halten.



    LG, Beorn.

    Hallo, Kuschel!


    Danke, ich fühle mich bauchgepinselt. :D


    Und nänänänänä, da wollte ich wirklich nicht kosten. Der Hauptgrund war da echt nicht das Muscarin.


    Lustig übrigens, daß ausgerechnet bei diesem verdächtigen Zipfelmützenpilz der besondere Geruch so ausgeprägt war, wie ich es (bei einem Pilz! :evil: ) bisher noch nie gerochen habe. :whistling:



    LG, Beorn.

    Hallo, Graubart!


    Jein.
    Deine Bildqualität ist definitiv besser. :)
    Das Einzige, was mich übrigens bei meinem Pilz etwas gestört hat, waren die gelben Flöckchen am Stiel: Laut Literatur finden die sich im Bereich der Stielspitze. Hier aber mehr oder weniger am ganzen Stiel. Aber ich tendiere dazu, das einfach mal außer acht zu lassen, weil: Siehe Signatur.



    Hallo, Inken!


    Danke auch an dich. :)



    LG, Beorn.

    Hallo, Andreas!


    Du bist echt der Hammer. :)
    Pilzsuche bei Nacht mit dem Rad, das ist dann wohl schon die Königsdisziplin. Ich habe gestern schon bei der Dämmerung nichts mehr gesehen, geschweige denn einen Steinpilz. Zerlatscht hätte ich ihn wahrscheinlich. So hab' ich's lieber gelassen.


    Besser so. Ich hab' ja deine Bilder. :thumbup:


    LG, Beorn.

    Hallo, Inken!


    Auf jeden Fall ein Highlight.
    Müsste sich der nicht kultivieren lassen? :/
    Also auf Nebelkappen eben? Die müssten sich ja recht leicht züchten lassen. Dann einfach beimpfen...


    Na, Spinnerei. ;)


    LG, Beorn.

    Hallo, Graubart!


    Danke für den Link. :thumbup:
    Schon, Hygrophorus Lucorum, Lärchenschneckling scheint echt gut zu passen. Meiner ist zwar weniger deutlich gebuckelt, aber zumindest der Ansatz ist erkennbar. Das scheint eine heiße Spur zu sein.



    Hallo, Satansröhrling!


    Ja, fand ich auch gut. Und weil sie mich nicht gestört hat, durfte Schneck auf Schneck auch sitzen bleiben. :evil:



    LG, Beorn.

    Hallo auf ein Letztes! :)


    Sagte ich schon, daß ich null Erfahrung mit Wachsblättlern habe?
    Dennoch sollte dieser hier recht einfach sein. Oder doch nicht? Das meine ich eben mit mangelnder Erfahrung.


    Gegend: Kraichgau, 250-300m üNN
    Standort: An einer Böschung am Wegrand; mitten im Wald; Buchen, Eichen, Kiefern, Lärchen
    Auftreten: Einzelgänger
    Größe: Hutbreite: ungefähr 6cm
    Haptische Beschaffenheit: Nass, Hut irgendwie etwas körnig, sonst eher glatt. Stiel: fein gelb beflockt. Fleisch: weich, wäßrig
    Verfärbungen: Keine auf Ärgern. Fleisch bleibt im Schnitt weiß
    Geruch: unbedeutend, erdig
    Geschmack: mild, nach einer Wile leicht kratzig





    Hat jemand Einwände gegen Goldzahnschneckling, Hygrophorus Chrysodon?


    VG, Beorn.

    Hallo, Joli!


    Naja, Inocybe und Cortinarius sind recht nahe verwandte Gattungen. Die Cortina - ähnlichen Strukturen dürfen sich schon auch bei Risspilzen finden. Sowie auch bei noch ein paar anderen gattungen.


    Allerdings: An einen Schleierling glaube ich hier nicht wirklich. Leider kann ich keinen Sporenabdruck mehr machen, das würde dann absolute Klarheit schaffen. Dennoch kommt mir kein Cortinarius in den Sinn, der so aussieht wie das hier.


    Dein Pilz, zu dem du verlinkt hast, sollte irgendwas aus der Gruppe um Cortinarius Anomalus sein, denke ich übrigens.


    LG, Beorn.



    Edit:
    Hallo, Inken!
    Immerhin scheint es dann ja Hoffnung zu geben. :thumbup:
    Mal warten, was Ingo, Hübchen & Co hier noch zu sagen haben.

    Hallo, Pilzforumsteilnehmer!


    Mit dieser Gruppe (Wachsblättler) habe ich mich noch nie beschäftigt. Asche auf mein Haupt. Das soll sich ändern. Asche wieder abschüttel.


    Ich denke mal, hier auf einen Schneckling gestoßen zu sein. Aber welcher? Ist das überhaupt zu klären?


    Gegend: Kraichgau, 250-300m üNN
    Standort: Ein Weg am Waldrand; waldseitig neben dem Weg, Untergrund grasig und moosig; Vorwiegend Buchen und Weißbuchen, dazu Kiefern und Lärchen. zwischen >Risspilzen<
    Auftreten: Zwei Fruchtkörper im Abstand von wenigen Centimetern, daneben ein paar potentielle weitere, aber schwer vergammelt.
    Größe: Hutbreite: ungefähr 6,5 cm. Stiele etwas länger
    Haptische Beschaffenheit: Nass !!! Hut und Stiel irgendwie etwas klebrig. Hut fühlt sich glatter an, als er aussieht. Die Faserung liegt wohl in einer Schicht unter der Oberfläche.
    Verfärbungen: Keine Feststellbar, das Fleisch ist gelb, im Hut mittig mit weißlichem Beiton, zur Stielbasis hin immer gelber werdend.
    Geruch: unbedeutend. kein Terpentin feststellbar.
    Geschmack: nichtssagend. Irgendwie rau.




    Lässt sich da was machen?


    LG, Beorn.

    Hallo, Leute!


    Hier mal ein Pilz, den ich gerne als Risspilz, Inocybe (eventuell geophylla?) einordnen würde. Leider weiß ich: Es wird vage bleiben. Ich habe keinen Fruchtkörper mitgenommen, da ich heute erst wieder zu hause bin. Meine Eltern haben ungerne Gift im Kühlschrank. ;)


    Gegend: Kraichgau, 250-300m üNN
    Standort: Ein Weg am Waldrand; waldseitig neben dem Weg, Untergrund grasig und moosig; Vorwiegend Buchen und Weißbuchen, dazu Kiefern und Lärchen.
    Auftreten: Immer mal wieder in kleinen Grüppchen (5 - 20 Pilze) den Weg in einer Länge von sicher 300m säumend; kaum büschelig (höchstens mal drei Exemplare aus einer "Wurzel")
    Größe: Hut bis max. 2 cm, eher darunter. Länge des gesamten FK bis 7cm.
    Variation: Farblich? Alles sehr ähnlich. Leider auch alles sehr jung. Sicher wurde nicht jeder Pilz untersucht, aber richtig dunkle Lamellen waren nicht zu sehen.
    Haptische Beschaffenheit: Schwer zu sagen. Alles klatschnass. Hüte nicht glatt, eher feinfaserig / seidig. Stiele schon eher schleimig, aber eben klatschnass. Fleisch: fest, zäh, im Stiel längsfaserig.
    Verfärbungen: Keine Feststellbar
    Geruch: Spermatisch
    Geschmack: Neeee, das musste dann nicht mehr sein. <X





    Wenn es den ein Risspilz ist, und sollte es sogar auf Inocybe Geophylla hinauslaufen, wie sicher wäre dann eine Bestimmung anhand der vorhandenen Angaben, bzw: Gibt es da viele ähnliche Arten, die sich dann nur noch mikroskopisch trennen ließen?



    LG, Beorn.

    Hallo, Nemo!


    Sorry, ist irgendwie an mir vorbei gegangen. Aber ich würde mich mal Jan - Arne anschließen. Das alles sieht mir ganz klasisch nach Lepista (Clitocybe) Nebularis aus. :)



    LG, Beorn.

    Achso:


    Joo :) Strittig ist der erste Pilz ;)


    Puh! *Schweiß von der Stirn wisch*
    Das ist dann viiiiiiiiiiel besser nachvollziehbar.
    Allerdings bleibe ich da felsenfest bei Agaricus Spec.
    Und weigere mich ohne Schnittbild weiterhin, da eine Art zu nennen oder Auszuschließen. ;)



    LG, Beorn.

    Hallo, Reinhilde!


    Das ist Hypholoma Marginatum! 8|
    Die Faserung, Natterung der Stiele ist laut Krieglsteiner leicht vergänglich.


    Für die Kandidaten oben habe ich noch eine weitere Idee:
    Hypholoma Ericaeoides. Aber der wäre auch wieder eher ein Sumpfbewohner...


    LG, Pablo.

    Moin!


    Zwar bin ich gerade am essen, aber irgendwie zermartere ich mein Hirn...


    Also zunächst: Leucoagaricus Pudicus meint doch schon den Pilz, der aktuell unter dem Namen Leucoagaricus Leucothites geführt wird?
    Und der soll jetzt zu Peters drittem Pilz passen? Wie das?
    Die sind sich ungefähr so ähnlich wie mein Knie einem Waschzuber. Wenn ich jetzt anfange da die eindeutigen Unterschiede aufzuzählen, kann ich heute um Mitternacht weiteressen. Nur mal soviel: Es existieren (jedenfalls auf diesem Planeten) keine Egerlingsschirmlinge mit angewachsenen Lamellen. Auch mit so entfernt stehenden sicher nicht.


    Aber jetzt noch mal ganz kurz:
    Bei welchem Pilz ändert sich die Sporenpulverfarbe im Laufe der Zeit?
    Das wäre ja irre, eine wirklich bahnbrechende Neuentdeckung, da will ich dabei sein.


    Oder habe ich was falsch verstanden? :/


    LG, Beorn.

    Hallo, Reinhilde!


    Aber jetzt bin ich im Bild. Genau, da sehe ich sowas von Schwefelköpfe! :thumbup:


    Also meine Galerina - Kandidaten waren diese beiden:


    Wobei beim unteren jetzt auch eher bei Annas Idee bin: Natternstieliger Schwefelkopf. :thumbup:
    Der obere... Weiß noch nicht so genau. :/


    LG, Beorn.

    Hallo nochmal!


    Nr. 3 wie Nosozia sagt: Mycena galericulata (Rosablättriger Helmling)


    Manchmal sollte ich genauer hinsehen. :rolleyes:
    Das könnte natürlich schon gut passen.


    Beim ersten Pilz bleibe ich aber auf meinem Standpunkt, da will ich entweder eine Geruchsdatei hochgeladen haben, oder natürlich ein komplettes Schnittbild. :evil:


    VG, Beorn

    Hallo, Reinhilde!


    Ich denke, Anna und ich meinen jeweils im Anhang (!) das zweite Bild von links in der oberen und der unteren Reihe.


    Das obere (2.v.l.) sind Schwefelköpfe? 8|
    Habe ich mit einem solchen Stiel noch nie gesehen (Rauchblättrige), aber du wirst es wissen, denn du warst ja vor Ort und konntest drunter schauen etc. ;)


    LG, Pablo.

    Hallo, Rübezahl.


    Anischampis können, müssen aber nicht im Schnitt gilben. Das kommt auch auf die Art an. Der dünnfleischige zB verfärbt im Schnitt so gut wie garnicht, der Schafchampi dagegen recht deutlich. Allerdings ist es immer so, daß die Verfärbung im Schnitt länger dauert, als beim Kratzen von außen.


    Und: Die Knolle sollte weiß bleiben, bzw sich nicht stärker verfärben als der Rest. :evil:


    VG, Beorn.

    Hallo, Holger!


    Schicker Fund. :thumbup:
    Sicher, daß das weiße Judasohren sind? Könnte das nicht auch Tremella Mesenterica, goldgelber Zitterling sein? Die blassen angeblich bei anhaltender Nässe stark aus, bzw. können sogar als Albinoform auftreten.


    LG, Beorn.

    Hallo!


    Pilz eins gilbt beim Ärgern. Das ist dann schon eine Verfärbung durch Verletzung, die sehe ich sogar durch die Bilder. ;) Trotzdem, auch wenn der Geruch möglicherweise Kirschkerntrümmer bzw. Bittermandel ist: Einen Champi online ohne Schnittbild der Knolle zu bestimmen, eigentlich mit komplettem Schnittbild, kann fast nicht funktionieren. Gerüche können irreführend sein, sofern man da nicht einen fundierten Erfahrungsschatz hat.


    Reinhilde hat sicher schon an ein paar hundert Anischampis und Karbolegerlingen gerochen, Nosozia wohl auch. Aber hat Peter das auch?
    Mich macht es eben schon ein wenig stutzig, einerseits zu lesen, der Pilz habe sich nicht verfärbt, andererseits habe er nach Kirschkern gerochen. Mindestens eine Aussage ist falsch.


    Somit möchte ich eher das beurteilen, was ich sehe. Und die Verfärbung der Knolle sehe ich nicht, also schließe ich A. Xanthoderma s. lat. auch nicht aus.


    Pilz 4 ist bestimmt,


    Pilz 3 ist so wohl nicht bestimmbar,


    Pilz 2 ist zu 99% einer aus der Rotfuß - Gruppe (Xerocomellus) und nicht aus der Ziegenlippenverwandschaft (Xerocomus). Klarheit schafft hier auch nur ein komplettes Schnittbild.



    VG, Beorn.